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25. November bis 4. Dezember 2004, Hawaii
10 wunderbare Tage auf 2 Inseln der Hawaii Gruppe. Enorme Kraft dort, und ich konnte mich einfach mal entspannen. Ich nehme meinen neuen Auftrag als Energie Beweger voll und ganz an, und es ist noch sehr ungewohnt, einfach in diesem Raum des "Nichts" zu sein. Nichts zu wollen und doch alles zu sein im ewigen Moment des Augenblicks, ist ein echte Herausforderung. Ich spüre eine echte Herausforderung, indem ich mich dazu auffordere, ganz auf meinem Weg zu bleiben und gleichzeitig den Kontakt zu denen zu halten, die erst am Anfang des Weges sind. Ich selbst fühle mich auch immer wieder an einem Anfang und diesmal noch mehr als jemals zuvor.
Tobias schreibt, wir sind gefeuert, und als ich davon auf meiner Web Seite berichtete bekomme ich von 2 Menschen den Spiegel, dass sie näheres wissen wollen, warum ich denn bei mare-nostrum gefeuert sei. Erstmal wundere ich mich, da ich es so gar nicht gemeint habe, doch als ich nachfrage, was denn mit dem Sylvesterjob sei, sagt mir Michael, dass die Reise, die ich nach Abu Dabi leiten sollte, abgesagt sei, und es hört sich so stimmig an. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass sich 2005 sehr viel deutlicher als je zuvor zeigen wird, wohin mein Weg jetzt gehen wird.
Ich war auf dem Big Island, wo die Vulkane noch sehr aktiv sind, was mich wie schon auf Lanzarote sehr begeistert. Ein Rundgang in den Vulkankrater führte uns erst durch den Regenwald und dann durch karge Lavalandschaften. Immer wieder bemerkenswert sind die Stellen, an denen noch der Rauch auf steigt und uns deutlich macht, wie sehr wir uns hier in einem Gebiet der starken Veränderung befinden. Sich auf einem Boden zu bewegen, der jünger ist als ich selbst, ist schon eine sehr seltene Angelegenheit.
Ich habe es sehr genossen, ganz in der Fülle unterwegs zu sein. Luxus auf allen Ebenen ein zu laden. Wie üblich für mich, gutes Essen, eine super Auto und guten Standard, was die Unterbringung anging. Beide Hotels waren direkt am Strand, und das erste hatte eine wunderbare Gartenanlage. Hier hörten wir nachts das Rauschen des Baches, saßen abends am Strand beim Sonnenuntergang, der sich in den tollsten Farben über eine sehr lange Zeit hinweg erstreckte, und genossen unser jammi jammi Abendessen mit hulla hulla Musik.
Morgens war ich erst im warmen Whirlpool und dann im Meer zum schnorcheln. Wunderbar viele und schöne Fische und eine Temperatur, die es mir erlaubte, fast eine Stunde im Wasser zu sein. Wir besuchten noch einige andere Strände, doch der vor dem Hotel war einfach unschlagbar, vor allem weil die Schildkröten, die wir Abends am Stand liegen sahen, morgens direkt vor meiner Taucherbrille auftauchten oder friedlich vor sich hin fraßen.
Im zweiten Hotel zahlten wir gern einen Aufpreis für ein Eckzimmer, was nur wenige Meter vom Meer entfernt ist, mit zwei Fenstern und verschiedenen Blicken auf das Wasser.
Was wir uns leisteten, war ein Flug mit dem Helikopter ohne Türen, was uns näher ans Geschehen brachte, und es war der erste in meinem Leben. Wunderbar und absolut sehenswert. Diese Insel ist im Inneren so gut wie unberührt und voller wunderschöner Bergzüge, Schluchten und Wasserfällen.
Auch habe ich zum 1. Mal das Erlebnis haben dürfen, einen Regenbogen rund zu sehen. Ja wir waren so zu sagen mitten drin. Sonst sprechen wir doch immer von Bogen, aus dieser Perspektive des Helikopters war der Bogen rund. Das war atemberaubend und aufregend.
Kein Wunder also, dass ich total müde war nach solch einer intensiven Stunde mit dem Helikopter. Den Rest des Tages ruhten wir uns nur noch aus. Da unser Rückflug erst am Abend war, hatten wir noch einen Tag, den wir halb zur Erholung nutzten, und die andere Hälfte, um uns nochmal einen Canyon, den wir aus der Vogelperspektiven genossen hatten, von einem Aussichtspunkt an zu schauen. Auch diesmal hatten wir wieder enormes Glück, denn es wechselten sich Sonne und Wolken ab, und dann gab es wieder einen wunderschönen teilweise sogar doppelten Regenbogen. Ich liebe diese Naturschauspiele sehr.
Wie so üblich spielen sich die Dinge immer auf mehreren Ebenen ab, und da ich mich immer wieder auf meinem Weg befinde, ist es für mich natürlich, dass wir uns im Monat November mehr mit der Traurigkeit auseinander setzen als wir es normalerweise tun. Es ist der Monat, in dem sich das Jahr verabschiedet und wir uns zurück ziehen, um uns dann gestärkt für das neue Jahr auf andere neue Dinge einlassen können. Bisher waren wir die Macher, und immer wieder wurden wir aufgefordert, in die Ruhe und die Stille zu gehen und von da heraus alles zu akzeptieren, was uns begegnet. Doch wie sollen wir das tun, wenn wir doch das Gefühl haben, da sollte so viel geschehen. Vertrauen und loslassen. Alles kommt so, wie es kommen soll. Und immer wieder die Imagination und dann das Vertrauen auf das, was wir für lebenswert halten. Es ist sehr wichtig, dass wir jetzt sehr darauf achten, wie Schöpfung funktioniert, denn wir sind sehr verbunden mit uns selbst, und daher kommen unsere Wünsche immer deutlicher und schneller zum Vorschein. Und gleichzeitig das Vertrauen auf unsere Göttlichkeit. Ich war letzte Woche sehr traurig, und ich habe mir angeschaut, wann und in welchen Zusammenhängen denn diese Traurigkeit entstanden ist. Es war die Traurigkeit darüber, dass die anderen noch so sehr in ihren alten Mustern drin hängen. Ich konnte spüren, dass ich überhaupt nichts tun konnte, zumindest mit den alten Methoden war nichts mehr zu machen. Ich ging eine Runde spazieren und da war sie. Eine Lösung? Wir geben mal wieder eine Sache auf, um uns für neues zu öffnen. Eins von dem, woran wir uns bisher sehr gehalten hatten, war es, die Energie zu halten. Oh, wie groß ist da die Angst, dass wir das nicht schaffen, und dass wir wieder in das alte zurück fallen. Macht euch keine Sorgen darum. Ihr kennt doch bestimmt das Phänomen, wenn ihr einen Weg öfters geht, dann erscheint er euch nach dem 5 mal viel kürzer als beim 1. Mal, und so ist das auch mit den neuen Dingen, die uns im Leben begegnen. Wir sind jetzt soweit spirituell geheilt, dass wir durchaus in der Lage sind, zu begreifen, was es heißt, für unser Handeln verantwortlich zu sein. Licht, Liebe und Harmonie sind meine neuen Visionen, und wann immer ich einen Handymast sehe, übertrage ich diese Botschaft in die Welt. Ich finde es wunderbar, dass diese Mittel uns jetzt zur Verfügung stehen. Blauäugig fragt ihr euch da vielleicht? Nun meine sind grün-braun. Und es ist mal wieder eine Möglichkeit, um euch zu sagen, dass es meine Ansichten sind, die ich hier mit euch teile. Wie ihr die seht, überlasse ich ganz euch. Für mich ist es eine Herausforderung, auf dem Weg zu bleiben. Ganz bei mir an zu kommen, ist eine Möglichkeit. Mich als etwas erweitertes zu verstehen, was alles einschließt, was hier auf dieser Welt und darüber hinaus auch noch in den Universen existiert, überschreitet bisher noch mein Vorstellungsvermögen, doch in meiner Imagination schließe ich es bereits mit ein. Vor mehreren Jahren stellte ich mir die Frage, wenn ich morgen sterben sollte, wie würde ich dann diesen meinen letzten Tag leben wollen. Was würde ich gern an diesem Tag machen. Seit diesem Tag reise ich sehr viel und genieße das Leben in seiner Fülle. Ich habe viele Erfahrungen machen dürfen, und ich möchte an dieser Stelle allen Menschen danken, die mir die Möglichkeit gegeben haben, gemeinsame Erfahrungen mit ihnen zu machen. Mein Leben empfinde ich seitdem als viel reichhaltiger, und es gibt Tage, da genieße ich es voll und ganz, einfach nichts zu tun. Wunderbar. So sitze ich jetzt hier in Denver in einem schönen kleinen Häuschen, draußen scheint die Sonne, und zwei Katzen liegen faul auf dem Bett herum. Ich schreibe diesen Text, weil es Spaß macht. Ich bin ich, auch wenn ich in der normalen Welt keine Arbeit habe, so bin ich dennoch in der Fülle. Ich habe in diesem Augenblick alles, was ich brauche, und ich habe es mir selbst ausgesucht. 1. bis 20. November 2004, Reise nach Australien
Ein Land voller Schönheit und voller Gegensätze, die miteinander ein wunderbares Ganzes ergeben. Wir waren erst in der modernen Hauptstadt Sydney, in der wir moderne Hochhäuser direkt neben alten Prachtbauten aus der Kolonialzeit vorfanden. Der Jet Lag war recht bald verflogen, und ich habe mir meine Zeit genommen, die ich brauchte. Abgrenzung ist immer noch ein Thema, was solange bei uns ist, bis wir für uns selbst erkannt haben, dass es immer nur um uns geht, und dann brauchen wir uns auch keinem gegenüber mehr zu rechtfertigen.
Auf dem Weg nach Cairns machte ich eine weitere für mich wichtige Entdeckung. Ich hatte mich bisher immer verantwortlich für die Situationen gefühlt, in denen ich mich mit den anderen befunden hatte, und vor allem hatte ich mich für das Wohl der anderen verantwortlich gefühlt. Ich konnte sehen, wie ich das los ließ. Ich konnte erkennen, dass es keinen wie auch immer gearteten Weltverbesserungsauftrag mehr für mich gab. Eins sein mit allem was istDie Dinge sehen völlig anders aus, wenn wir sie von der anderen Seite betrachten. Und dennoch bleiben sie immer das, was sie sind, einfach ein Erlebnis.
Die Veränderung ist das natürlichste auf der Welt. Begebe ich mich in den Fluss der Veränderung, befinde ich mich im Fluss des Lebens. Das ist auch meine Erfahrung in den nächsten Tagen. Wieder zurück in Deutschland, werde ich mitten im November von zwei sehr schönen sonnigen Tagen begrüßt. Ich schlafe meine Stunden und habe sehr schnell meinen Rhythmus wieder gefunden. Jetzt freue ich mich erst mal auf eine Reise in die USA und einen gemeinsamen Urlaub mit meiner neuen Liebe auf Hawaii. Per E-Mail bin ich jederzeit da, und auf der energetischen Ebene so wie so. Ich bin sicher, dass es hier völlig neue Chancen der Heilung und Unterstützung geben kann. Alles kann jetzt viel schneller und einfacher gehen, wenn der göttliche Funke in allem gesät wird, was uns umgibt. Namaste' Tom 28. Oktober 2004, wieder in StuttgartDer Körper braucht seine Zeit, bis er einen Jump von einem Ende der Welt bis zum anderen verkraftet hat. Und gleichzeitig läuft ganz viel ab, so gab es in der Vollmondnacht vom 27. auf den 28. ein weiteres Tor, was geöffnet wurde. Wenn es also bei euch mal wieder so richtig abgeht, und ihr wisst nicht, woher das jetzt schon wieder kommt, dann lasst einfach los und lasst euch ein auf das was ist. Es ist einfach und es ist gigantisch gleichzeitig. Ich spüre es wieder ganz deutlich im Rücken, der mich auch durch ganz Neuseeland begleitet hat, und als ich dann mal nachfragte und darum bat, dass ich ein Bild gesendet bekomme, was denn da in dem unteren Beckenbereich jetzt schon wieder abläuft, war ich sehr überrascht, dass ich einen leuchtenden sehr großen Diamanten als Bild geschenkt bekam. Alles erscheint mir immer mehr als ein Spiel, in dem wir alle unsere Rolle haben. Und es ist alles immer schon da. Das, was wir verändern können, ist die Tatsache, wie wir die jeweilige Situation erleben. Wenn ich in dem Flugzeug sitze, dann schlafe ich nicht so besonders gut. Doch wenn ich es mit einer Seefahrt vergleiche, so wie die Menschen noch vor 100 Jahren gereist sind, dann geht es mir doch richtig gut mit allem, was ich hier erlebe. Ich nehme die Situation an und akzeptiere, dass ich ein paar Tage brauche, bis sich mein Körper wieder erholt hat. Er hat die Möglichkeit, seine Rechte nach Erholung und Umstellung ein zu fordern. Je eher ich mich damit abfinde, desto leichter kann es passieren. Gleichzeitig war eine weitere Toröffnung, laut Aussagen von Nachrichten, die ich von Anderen bekommen habe, dass eine weitere 11:11 Kombination stattgefunden hat, und somit die Harmonische Konvergenz vom letzten Jahr eine weitere Stufe erreicht hat. In der letzten Zeit ist mir immer wieder die Zahlenkombination mit der 11 oder der 33 begegnet. Beides Zahlen, die auf Veränderung hinweisen. Wir sind alle bereit dafür, und wir haben es uns verdient, dass jetzt Leichtigkeit in unser Leben treten kann. Zwar ist die Tendenz immer noch sehr groß, uns an alten Mustern fest zu halten, doch wenn wir uns entschieden haben, einfach alles los zu lassen, so kann dies auch geschehen, egal wie oft wir wieder zugreifen. Ich habe mir dann auf der finanziellen Seite noch mal die Millionen Euro eingeladen und für mich selbst entschlossen, dass ich sogar die jetzt verdient habe. Es ist immer wieder wunderbar zu sehen, dass die Öffnung für Wunder Wunder bewirkt. Obwohl ich von meinem Partner immer noch Geld bekommen sollte, habe ich doch jetzt für den Augenblick genau das Geld in der Tasche, was ich brauche. Ich kann mir alles leisten, was ich möchte, und es ist immer noch etwas da. Einen dieser Momente möchte ich jetzt hier noch mal mit euch teilen. Ich erwartete einen Anruf am morgen, und obwohl ich mir total sicher war, dass er kommen würde, spürte ich die Angst der Ungeduld. Ich spürte sehr deutlich, wie ich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Ich hatte Angst vor der Angst. Ich hatte Angst vor diesem enormen Gefühl, was mich in diesem Moment erreichte. Gleichzeitig kenne ich von mir die Angst des Starrsinns, es ist die Angst vor Veränderung, und so wollte ich meine alten Muster der Verdrängung oder des nach-vorne-Preschens anwenden. Statt dessen probierte ich es jedoch mal anderes. Ich vertraute sowohl der Angst, die dort war, als auch der Situation. Ich atme hinein und erlaube ihr, da zu sein. Dadurch kann sie sich entfalten, und ich kann mit ihr arbeiten. Ich spüre, wie ich all die Jahre den Trick angewendet habe, mich von solchen Gefühlen ab zu schneiden, damit ich sie nur ja nicht erleben brauche. Jetzt kann ich erkennen, was für ein enormes Potenzial dahinter liegt. Jetzt bin ich erst mal wieder auf dem Weg nach Australien, und ich bin sicher, dass ich auch von dieser Reise wieder mit vielen schönen Eindrücken zurückkomme, die ich gern mit euch teile. Danke, dass ihr mir zugehört habt. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir gern auch eure Geschichte erzählen. Bis dann in Liebe Tom 10. bis 25. Oktober 2004, NeuseelandWas für ein Land, was für eine Erfahrung, wunderbar. Wie schon vor 3 Jahren hat mich meine Tätigkeit als Reiseleiter hier an das andere Ende der Welt gebracht. Down under heißt es auch, und dass es hier alles anders sei. Von dem, was alles anderes war, möchte ich hier berichten. Es fing damit an, dass ich mir gewünscht hatte, dass es alles etwas leichter gehen sollte als bisher auf den Reisen, und diesem Wunsch wurde direkt damit entsprochen, dass ich einen Reiseassistenten bekam, der mir sehr bekannt war. Der Fremdenführer, den wir dann bekamen, war einsame Spitze, und das Wetter war dann auch noch perfekt. Das Wetter hier entspricht dem Aprilwetter in Deutschland, und der April, den wir hier erleben durften, war einsame Spitze. Die Berge waren überwiegend Schnee bedeckt, und die Sonne zeigte sich überwiegend, was wohl für hiesige Verhältnisse eher ungewöhnlich ist. Jetzt, da ich mich ganz in Beziehung zu mir selbst wieder gefunden habe, konnte auch eine tiefe Beziehung zu einem anderen Menschen in mein Leben treten, und ich verbringe jeden Tag mindestens ein Stunde am Telefon um eine Beziehung auf Entfernung mit Leben zu füllen, und es fühlt sich sehr gut an. Es geht um Geben und Nehmen, es ist ein Ausgleich da, und es ist stimmig, dass ich mich 1000 Meilen entfernt befinde. Alles geht so einfach und vieles, was in der Vergangenheit so schwierig erscheint, geht jetzt so einfach. Ich brauche weder mir noch meiner Partnerin etwas vor zu machen. Ich bleibe bei allem was mit mir ist in der Wahrheit. Es tut so gut, und es ist so einfach. Ich bin ein Reisender für den Moment, und ich habe mich dafür entschieden und bin dennoch verbunden mit Allem was ist und bin eine wenig mehr verbunden mit dem Menschen, der mit mir mein Herz teilt. Das schöne an Liebe ist, dass wenn wir sie teilen, sie sich vermehrt. Und ich schenke das 1. Mal in diesem Leben meine Liebe einem Menschen ohne das Gefühl zu haben, meine Freiheit zu verlieren. Ganz im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass sie sich vergrößert. Immer deutlicher wird mir, dass es sehr viele Dinge in meiner Vergangenheit gab, die mich sehr einschränkten, und dass ich sie jetzt teilen kann, und sie damit gehen können. Zweifel und Ängste können geteilt, mitgeteilt werden. Das fördert das Vertrauen und macht mir Mut, mich weiter zu öffnen. Je mehr ich von mir zeige, desto mehr bekomme ich geschenkt. Alles ist so einfach. Einfach sein und einfach öffnen. Und damit geschieht Wachstum. Immer wieder frage ich mich, was es denn jetzt schon wieder ist, wenn mein Körper reagiert, und wenn ich mir dann anschaue, wie viel Eindrücke ich jeden Tag geschenkt bekomme, dann ist mir sonnenklar, dass er reagieren muß, denn sonst wäre ich ja längst ohne Gefühle. So ist es jetzt auch schon wieder seit ein paar Tagen, dass mein Rücken sich wieder meldet. Wärme tut ihm gut, doch heute scheint selbst das nicht mehr aus zu reichen. So folge ich an diesem 20. Oktober der Intuition und schreibe diese Zeilen. Ich atme ein, und ich atme aus und stelle fest, dass sich der Energiefluß noch mal erhöht. Mir wir richtig heiß, und der Druck in meinem Kopf erhöht sich. Ich atme wieder ein und aus, und dann ist sie da, die Botschaft, die ich jetzt mit euch teilen möchte. Ich bin so voller Freude, ich bin so voller Lebenskraft und Mut, dass ich mich in meiner Energie kaum bremsen kann. Ich bin hier in Neuseeland, weil ich die Unberührtheit von allem Sein hier noch am besten verstehen kann. Wenn es eine Stelle in der Welt gibt, die Reinheit symbolisiert, dann ist sie hier zu finden. Ich verbinde mich mit allem was ist und bin ein Transmitter von dem, was wir hier erleben. Ich bringe die Freude von hier aus in die Welt, ich bin beflügelt, und das, was dort sich am Rücken als scheinbarer Druck bemerkbar macht, sind die Flügel, die sich entfalten. Es sind die Engelflügel, die kaum einer von uns sehen kann, und es ist jetzt auch für Thomas sehr schwer, seinen Kopf aus zu schalten, denn sein Mind erzählt ihm, er sollte doch jetzt wieder zurück kommen auf den Boden der Tatsachen, doch wir verkünden euch fröhlich, dass ihr bereit seid, euch selbst Flügel zu verleihen. Ihr habt es verdient, dass ihr das täglich Sein mit Leichtigkeit genießen könnt. Es ist an der Zeit, dass ihr begreift, dass es immer euer Recht gewesen ist, und dass ihr es jetzt wieder erlangen könnt. Indem ihr euch dafür bereit erklärt. Einfach Sein und einfach in die Stille gehen. Je reiner ihr seid, und je weniger ihr eurem Mind die Kraft gebt, desto mehr kann dieses Geschenk zu euch kommen. Glaubt nichts von dem, was wir euch hier versuchen in Worten zu vermitteln, doch nehmt euch einen Moment Zeit, um es zu spüren, was wir hier versuchen zu vermitteln. Alles Spinnerei mag euch eure Verstand jetzt sagen. Einatmen und Ausatmen und dann fühlen. 20. September 2004Wau, ist das ein Leben, ist das eine Intensität. Alles geht von ganz allein, und ich stehe wie so oft in der letzten Zeit mitten drin. Ich habe mich fürs Reisen entschieden, und so reise ich. Und dann bekomme ich es noch bezahlt, was für mich soviel bedeutet, dass ich meinen Traumjob gut mache, denn es wird immer besser bezahlt. Was will ich mehr, und ich sage euch, ich möchte viel mehr, denn immer noch gibt es dort Spiegel, die mich in neue und immer intensivere Erlebnisse bringen. Ich bin sehr froh, dass ich mit den Dingen, die ich mir wünsche, sehr eng verbunden bin, so dass ich sehr schnell das bekomme, was ich möchte. Ich bin in der Fülle mit allem was ist. Geld ist genug da, Beziehung entwickelt sich, mein Selbstwert wächst mit jeder Begegnung, die ich mache, und selbst die alljährliche Erkältung, die ich auch dieses Jahr wieder habe, lässt mich fast völlig kalt. So dürfen wir für die Buffets am Mittag wirklich aus dem Vollen schöpfen, und ich darf mir an den freien Abenden alles bestellen, was ich will. Ich treffe wunderbare Menschen und arbeite mit wunderbaren Ausblicken über die Landschaften der Hügel der Toskana. Abends sind wir direkt in den Städten Florenz, San Gimignano, Voltera, Lucca und Lerici mit ihrem mittelalterlichen Flair. Ich liebe das sehr und freue mich umso mehr, mit Menschen zusammen zu sein, die das auch genießen können. Und so kommen zu den besonders günstigen äußeren Umständen auch noch Weisheiten dazu. So wurde uns an einem Abend auf dem Rückweg zum Hotel noch mal klar, was für großartige Möglichkeiten wir in dieser Zeit haben. Wir können unser Leben jederzeit ändern, mit jeder Entscheidung, die wir treffen. Wir sind viel freier als wir meist für möglich halten. Uns stehen 1000 Möglichkeiten offen, wenn wir erstmal anfangen, uns für diese Vielfalt zu öffnen, und wenn wir erkennen, dass wir der Schöpfer unserer Handlungen sind. Wir bestimmen wirklich unser Leben selbst. Am einfachsten geht es, indem wir einfach die Vorstellung darüber, wie es sein sollte, los lassen und einfach das annehmen, was uns gerade widerfährt und zwar indem wir erkennen, dass wir es sind, die das erleben. Es bedarf oft nicht viel, hier eine Kehrtwende zu machen. Nur ein klein wenig drehen, und dann kann die Sache schon ganz anders aussehen. Lasse ich mich auf das scheinbare Drama, was mir dort gegenüber steht, ein oder lache ich ganz einfach darüber. Erkenne ich, dass ich derjenige bin, der hier die Fäden in der Hand hat und nicht der Handlung oder dem anderen die Macht gibt, dann... wunderbar. Die Mitreisenden erfreuen sich an dem guten Essen genauso wie an der liebevollen Art der Zubereitung. Ich genieße die guten Hotels und das gute Essen in den Restaurants. Und obwohl die Reise schon am 26. zu Ende ist, entschließe ich mich, mit 4 der Gäste noch an der Küste von Italien zu verlängern. Was soll ich denn in Stuttgart, wenn hier alles geboten ist, und es mir so gut gefällt. Auch die Tatsache, dass ich diesmal fliege, macht die ganze Sache so angenehm. Sonst waren es immer 2 Tage Anreise mit dem Bus, diesmal habe ich mir die jeweils beste und einfachste Lösung raus gesucht, und selbst damit habe ich mich noch etwas schwer getan. Alles ist so neu, und ein wenig Kontrolle meinerseits möchte noch gelebt werden. Ein wenig Drama zur "Loslass-Übung" ist noch angesagt, doch ich spüre, wie alles schneller und einfacher geht und ich über diese Prozesse lachen kann. Schwer beeindruckt hat mich auch wieder das Buch von Neale Donald Walsch "Freundschaft mit Gott", Kapitel 12 ca. in der Mitte, Seite 272. Ich hatte es vor einigen Tagen schon mal in einem anderen Zusammenhang eingeflochten, doch es hat mich schon wieder erreicht, so dass ich es hier nochmal wiederhole. ... Das wundersame an den sieben Schritten zu Gott ist, dass sich ihre Abfolge auch umdrehen lässt. Diese Menschen haben sich sehr bedankt für vieles, was wir gemacht haben, und es hat Spaß gemacht. Das war auf beiden Seiten zu spüren. Ich habe auf dieser Reise das Göttliche kennen lernen dürfen, einfach und wunderbar, und ich habe es mir verdient, es kam zu mir, weil ich bereit dafür war, weil ich dankbar dafür bin, zu diesem Zeitpunkt auf der Erde zu sein. Weil ich die wunderbare Energie, die mich umgibt, mit anderen teile und spüre, dass sie mir helfen. Ich umarme die Menschen, weil ich ihnen so näher sein kann und damit mir ein Stück näher komme. Und das führt mich in die Liebe zu mir selbst und damit auch direkt in die Liebe mit anderen, und das geht sehr tief. Weil ich ihnen vertraue, vertrauen sie mir, und auf beiden Seiten sind wir überrascht über die Offenheit. Und das führt uns in die Erkenntnis über uns selbst und auch das Erkennen der anderen. Wenn ich mich öffne, können die anderen sich auch öffnen, und das ist überaus natürlich, wenn auch überhaupt nicht normal, doch wie ihr schon wisst, liebe ich es ja, verrückt zu sein, um so meine Natur voll und ganz leben zu können. Nach nur 15 Stunden in Deutschland, in denen ich das Nötigste kläre, fliege ich dann auch schon wieder nach Gomera, um mich ein wenig auf mich selbst zurück zu besinnen. Hier schlafe ich mich erst mal richtig aus und verarbeite die vielen Eindrücke, die ich in den letzten Wochen gesammelt habe. Gleichzeitig bin ich eingeladen am 4. und 5. Oktober mich bei einer Energiearbeit, die meine Freundin Andrea in Kuwait an der "Repelling Struktur" macht, mit ein zu klinken. Schon am Morgen lese ich, dass es in der Welt richtig heiß her geht. Der Ausbruch des Mount St. Helena scheint immer wahrscheinlicher, und ich spüre schon direkt am Morgen, als ich aufwache, dass hier was Großes im Gange ist. Ich begebe mich für den 1. Tag auf einen Felsen, den ich nur durch Schwimmen erreichen kann. Dort versinke ich direkt in tiefe Meditation und komme erst 1,5 Std. später wieder zu mir. Das war echt intensiv. Auf meinem Rückweg spüre ich dann, wie mein Fuß anschwillt und ich kaum noch laufen kann. Sofort bringe ich alle Heilkräfte auf, um hier die Energie wieder ins Laufen zu bringen. Wie auch schon bei einigen anderen heftigen körperlichen Erscheinungen in der Vergangenheit sucht der Mind auch hier wieder nach Erklärungen, die es vermutlich auf dem logischen Weg nicht zu finden gibt, denn der hier entstehende Bluterguss hat keinen äußeren Anlass. So spüre ich, dass es auch hierbei wieder um Hingabe geht und lasse sogar den Gedanken an eine mögliche Trombose, die ja auch zum Tod führen könnte, los. Spüre in mich rein und erhalte die Botschaft, dass es nach 4 Tagen verschwunden sein wird. Am 2. Tag der Energiearbeit befinde ich mich auf einem Boot, und zu der Zeit der Übertragung befinden wir uns auf sehr bewegtem Wasser. Solange ich mich in tiefer Meditation befinde, ist davon nur wenig für mich zu spüren, doch als ich wieder ganz im Boot bin mit all meiner Aufmerksamkeit, geht es mir ganz schön übel, und ich bin mir nicht ganz klar, ob ich es bin oder wiedermal mein Mitgefühl für die anderen, denen es so schlecht geht. Ich hatte auch den ganzen Vormittag so gut wie nichts zu essen, und der Hunger war durch die Energiearbeit recht gering. Auf meinem Rückweg, als die See sich auch wieder etwas beruhigt hatte, spürte ich noch mal nach, was denn so alles passiert war, und mir wurde bewusst, wie kräftig die Energie an dem Ort war, "Los Organos", an dem das Schiff gewendet hatte. Auch die Übertragung wollte mir noch einige Informationen schenken. So konnte ich sehr deutlich 1000ende von Skeletten erkennen, die alle durch die Lichtsäule nach oben wollten. So begab ich mich noch mal in Meditation, und dann verfiel ich auch an diesem Tag wieder in einen tiefen Schlaf mitten auf Deck und in der prallen Sonne. Ich war für eine dreiviertel Stunde nicht dort. Weit weg von allem geschah hier etwas Wunderbares. Mein Herz weitete sich, und wie schon am Vormittag konnte ich sehr deutlich spüren, dass ich sehr mit meiner Diamant Energie verbunden war. So konnte durch mich alles leichter fließen, und ich konnte leichter werden. Auch am Abend spürte ich noch sehr deutlich diese Energie. Obwohl ich sehr müde war, war an Schlaf nicht zu denken. Ich fühlte mich verbunden mit allem was ist. 11. bis 12. September, Lichtkongress in BerlinHierüber gibt es einen Bericht auf der Indigo-Seite als Livemittschnitt von Rikkarda, der ich an dieser Stelle noch mal recht herzlich für die Organisation und das Tippen des Forum-Protokolls danken möchte. Ich habe auf dem Kongress wieder sehr intensive Begegnungen gehabt, von denen ich an dieser Stelle alles loben möchte. Doch eins hat mich besonders berührt. Es war die Veranstaltung am Samstag Abend. Wie so üblich sind die besonderen Anlässe noch immer nur für wenige bestimmt. Angekündigt war die Veranstaltung als "Gebet Gesang" Meditation mit Evelyn-Augustin Eßer und Sabine van Baaren aus Köln. Was wir dort erleben durften, war Energie pur. Am Montag fuhr ich dann mit Jutta Bade nach Ilow, 50 km östlich von Berlin, wo nächstes Jahr ein Festival von Indigos für Indigos stattfinden wird. Ein echt schöner Ort und genug Platz für 1000 Menschen. Ich freue mich jetzt schon auf diesen Event. Ich habe dort einen Ort gefunden, der die Energie von Avalon hat. Eine Kirche, die im Vordergrund 2 Seen hat, und eine Energie, die so alt ist und so rein wie kaum ein anderer Ort, den ich bisher gesehen habe. Die Zeit scheint hier in dieser Welt stehen geblieben zu sein, was der Energie gut gefallen hat. Wir gehen in dem Ort etwas spazieren und führen mit dem ein- oder anderen Bewohner interessante Gespräche. Wir lassen die Festival-Idee durchblicken und bekommen unterschiedliche Feedbacks. Erfüllt und glücklich kehre ich an dem Tag wieder nach Berlin zurück, vor allem, weil ich auch lernen durfte ein paar Vorurteile gegenüber Menschen, die selbst ich noch habe, ab zu bauen. Nach ein paar Heilsitzungen und ein paar Treffen mit Freunden kehre ich nach Stuttgart zurück. Dort habe ich eine sehr schöne Heilsitzung, und es macht mir immer großen Spaß, mit Meistern auf ihrem Weg zusammen zu arbeiten. Es ist so erfüllend, sie wachsen zu sehen, daran teil haben zu dürfen, wie sie die neue Energie förmlich in sich ein saugen. Es ist so ein Geschenk für mich, daran teilhaben zu dürfen. Es ist eine Ehre. Danke dafür. Und dann am 17. September geht es ab in meine geliebte Toskana. Dank einer Vermittlung bin ich zu diesem Job gekommen, als Busfahrer und Buffetmensch 10 Tage mit Amerikanern durch die Toskana zu fahren. 5. September 2004, Stuttgart: KopfschmerzenNun habe ich einige Tage nichts von mir gegeben, was absolut nicht heißt, daß nichts los gewesen wäre, ganz im Gegenteil war soviel los, daß ich kaum zum Schreiben gekommen bin. So habe ich mit Hilfe eines Freundes am neuen Design meiner Web Seite gearbeitet und ich kann euch versprechen: die wird richtig gut. Doch was ist denn so los in der Welt, und was passiert da für jeden von uns. Zum großen Erstaunen von vielen hat es auf der Shaumbra Seite Stress gegeben, und die Info, was jetzt genau dort gewesen ist, ist noch nicht ganz klar, genauso wie das, was in Russland pasiert ist. Große energetische Dinge sind wieder unterwegs. So die Hurricanes in Florida, die auch jetzt wieder ganze Landstriche reinigen. Was macht es mit uns? was ist da los? Unabhängig voneinander bekam ich von zwei Bekannten die Nachricht, daß sie wieder verstärkt mit Kopfschmerzen zu tun haben. Ich selbst habe seit Freitag ungewöhnlich viel Druck im Kopf und versuche noch mal, dahinter zu schauen. Für mich fallen zwei Dinge ganz besonders auf. Auf der einen Seite ist da das Gefühl, als ob sie die ganze Zeit da sind, doch jedesmal, wenn ich meinen Blick dort hin richte, dann verstärken sie sich. Wenn ich als zweites dann mich ganz auf die Atmung konzentriere und in den Moment des jetzt komme, dann sind sie entweder weg oder zumindest weniger als zuvor. Gleichzeitig ist ja mein Becken schon seit einiger Zeit wieder in Ordnung, und jetzt kommt der nächste Part des Körpers dran, der sich in kristalline Gestalt umwandelt. Und gleichzeitig will es noch mal gesehen werden, wie sehr wir uns all die Jahre auf das Denken verlassen haben. Dessen Zentrum befindet sich im Kopf. Dort laufen alle Schaltkreise zusammen und dort will aufgeräumt werden. Dann haben wir auch wieder die dunklen Energien, die hier versuchen uns einen Streich zu spielen. Doch wir auf unserem Weg wissen, daß es alles nur Geschenke sind. Also auch die Sache in Russland, wo Rebellen eine Schule und damit eine ganze Region in Angst und Schrecken versetzen. Was für ein Liebesauftrag ist es. Dort scheiden sich die Geister. Esoteriker und Aufstieg ... alles schön und gut. Doch bei unseren Kindern hört das auf. Und gleichzeitig fängt es dort an. Denn je näher wir an den Punkt der Auflösung kommen, desto heftiger werden die Aufgaben. Wir werden getestet, und es werden immer deutlicher Geschenke, nur mit dem Unterschied, daß wir immer weniger erkennen, worin denn hier das Geschenk liegt. Wir haben so viel dafür getan, endlich gesund zu werden. Und dann tauchen dort Kopfschmerzen auf, wie wir sie seit Jahren schon nicht mehr so heftig gehabt haben. Was soll das also alles? Nehmt mal einen tiefen Atemzug und geht ganz zu euch selbst zurück. Nehmt euch diesen Moment ganz für euch. Es ist euer Moment es ist euer Geschenk, denn daran könnt ihr wachsen. Jetzt könnt ihr erkennen, daß der Schmerz nur eine Illusion ist. Wie mögt ihr euch jetzt fragen, es fühlt sich doch so real an? Nehmt noch mal einen Atemzug und achtet genau darauf was passiert, wenn ihr den Begriff Schmerz wegnehmt und ein intensives Körpergefühl an die Stelle setzt. Ihr empfindet auf einmal sehr deutlich, was ihr sonst nicht spürt. Ihr spürt euch intensiver als jemals zuvor. Und die Frage von Spirit ist ganz eindeutig: Könnt ihr euch auch mit diesen Gefühlen annehmen? Könnt ihr euch auch klar machen, daß ihr auch das seid? Ihr seit alles und doch bestimmt ihr, wer ihr seid. Ihr habt die Entscheidung getroffen, ein Mensch zu sein, der öfters Kopfschmerzen hat. Und doch gibt es eine Chance, daß ihr es hinter euch lassen könnt. Atmet ein und atmet aus. Kommt ganz in den Moment des Hier und Jetzt und trefft eine neue Entscheidung, und dann lasst es los, diese Gefühl ein Opfer eurer Selbst zu sein und erkennt, daß ihr die Möglichkeit erhaltet, daß ihr euch selbst die Möglichkeit gebt, die Kraft der Imagination einzusetzen. Ihr seid die, die euer Leben und alle Erfahrungen, die ihr darin machen wollt, bestimmt. Es gibt kein Wetter, das es tut. Es gibt keine Dunkelheit, die euch befehligt, schwach zu werden. Ihr seid diejenigen, die der Dunkelheit sagen, wohin ihr gehen wollt. Ihr geht euren Weg, und ihr macht es mit erhöhten Aufgaben. Früher habt ihr es als Probleme bezeichnet. Jetzt sind es Geschenke, die ihr euch mit diesen Aufgaben macht. Euer Verstand mag an dieser Stelle hohl drehen. Doch ihr seid aufgefordert, in der Mitte zu bleiben. Ihr seid es, die die Kopfschmerzen haben, und ihr bestimmt es für euch ganz allein, sie auch wieder los zu werden. Atmet tief und atmet bewusst und erlaubt euch, die zu sein, die ihr seid. Und dann schaut, wie es sich verändert. Ihr seid es, die bestimmen, ob ihr weiter in den Tag hinein geht, oder ob ihr es euch versagt. Wenn ihr müde seid, dann schlaft eine Runde mehr als sonst. Ja es sind neue Möglichkeiten da, in die Selbstermächtigung zu gehen. Jetzt sind die Schwachpunkte dran. Gönnt euch dieses Sein, denn darin könnt ihr erkennen, daß ihr die wahren Schöpfer seid. Bei mir verändert sich die Sinneswahrnehmung. Ich rieche die Dinge viel intensiver. Mir ist durchaus bewusst, daß es eine Herausforderung darstellt, jetzt mir die Kopfschmerzen zu erlauben. Doch Hingabe an das, was ist, ist das, was uns am schnellsten durch die Themen bringt. Ich kann lachen, und das fühlt sich gut an. Ich kann das wunderbare Wetter genießen, und dann ist da der Kopf, der permanent versucht, da etwas zu tun, was diesen Schmerz nicht haben will. Was soll ich bloß tun. Und schon bin ich in der Falle der Verzweiflung. Ich mache nichts. Ich trinke Kaffe, ich schlafe, ich schreibe diesen Artikel und dann lasse ich wieder los. Ich erlaube den Kopfschmerzen, daß sie da sind. Doch sie sind nur eines von vielem was da ist. Da ist für den September ein ungewöhnlich schöner Tag da. Da ist Freude über ein gutes Essen. Ich schaue, womit es mir besonders gut geht. Ich achte dank der Kopfschmerzen noch mal mehr auf mich. Lasse mich nicht so schnell ablenken und versuche mein sein auch nicht zu verdrängen. Ich bin der der ich bin. Wunderbar.Ich schaue mich im Spiegel an und sehe, wie klar meine Augen sind. Ich spüre, daß es um mich geht, und ich fühle mich wohl damit. Jetzt auf dem Weg nach Freiburg und dann ... 19. August 2004, Italien: Freundschaft mit GottLange ausgeschlafen, und da das Landhaus hier schöne dicke Mauern hat, heizt es auch erst langsam auf. Seit gestern lese ich wieder auszugsweise "Freundschaft mit Gott" und kann wieder wunderbare Parallelen zu Tobias finden. Und damit auch wieder mit meiner eigenen Geschichte. Hier ein kleiner Auszug: "Wenn du Gott dankst, hilfst du Gott. Wenn ich jetzt diesen Gott in mir finde, dann wird es deutlich, warum wir nur noch darauf schauen sollen, daß es uns gut geht, denn nur mit uns kennen wir uns richtig gut aus. Das ist das Höchste, was du tun kannst, und dann kommen noch die fünf Göttlichen Dinge dazu, und wir sehen und staunen, wenn wir dort als erstes die Freude finden. Dann gefolgt von liebend, akzeptierend, segnend und dankbar. Wunderbar. Und dann fordern sie sich gegenseitig auf, Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen, und zwar sehr persönliche Dinge. Genau davon spricht Tobias, und dann komme ich und habe Lust, diese meine Geschichte mit euch hier auf der Internetseite zu teilen. Es ist für mich schön, damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich empfinde dabei keinen Stolz oder irgendwie der Gedanke, daß ich es tun sollte. Es ist einfach sein und es fühlt sich gut an. Da gibt es so viel, was ich erlebe und was dann damit noch mal erlebt werden kann. Es geht auf eine wundersame Weise in die Welt. Nachdem ich zwölf Stunden geschlafen hatte, blieb ich noch eine ganze Weile liegen und wandelte zwischen den Welten einher. Auch heute hörte ich den göttlichen Ton wieder sehr deutlich und dann ein zwei Atemzüge, und ich bin schon wieder in der anderen Welt. Woher ich das weiß, nun ich fühle es. Es fühlt sich so an, als ob ich dann einfach nicht in der Welt bin, in der ich mit euch hier diese Zeilen teile. Es ist so, als ob ich dann ganz weg bin. Ich habe auch Geräusche in der Nacht nicht mitbekommen. Im Halbschlaf kommen mir die besten Ideen, ich verstehe auf einmal Zusammenhänge, wie ich sie bisher nicht direkt erkennen konnte. Dabei fällt mir auf, daß sie mein Verstand schon gehört hat, und doch gibt es da einen Bereich in mir, vielleicht sind es die Zellen, die auf einmal verstehen, was mir denn da so alles begegnet. So kommt mir eine interessante Variante im Zusammenhang mit Gesundheit in den Kopf. Wenn alles nur eine Energie ist, und dort keine wirkliche Dualität existiert, ist es nur unser Geist, der ab einem gewissen Punkt von Krankheit spricht. Sonst sind wir immer gesund, mal mehr mal weniger. Wir haben immer Kraft, mal mehr mal weniger. Ab welchem Punkt stelle ich fest, daß ich krank bin. Wer bestimmt hier die Normalität eines Zustands. Und vielleicht ist es daher so schwierig, oder sollte ich sagen erscheint es so schwierig, gesund zu werden, weil wir uns so häufig krank fühlen, oder anders ausgedrückt: die Menschen, die mit ihren Gefühlen nur noch sehr gering verbunden sind, bekommen kaum mit, an welchem Punkt sie denn schon lägst mal wieder eine Pause machen sollten. Oder ist das überhaupt vonnöten. Jedes dieser Dinge hat seine Auswirkung, und in all diesen Dingen machen wir unsere Erfahrungen. Es ist immer wieder die Frage, wie sehr wir uns in die eine oder andere Geschichte entspannen können. Schauen wir uns an, was es ist, ist es erstmal alles eine Frage der Sichtweise. Gesundheit für mich ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Verbunden mit allem was ist, kann ich auch in der größten Krankheit eine Chance sehen. Jetzt bekommen so viele Worte, die ich in der Vergangenheit gelesen habe, eine Bedeutung für mich. Ich werde auf etwas hingewiesen, was bedeutet das für mich. Es gibt ein Bild, das ich auflösen möchte, es gibt da etwas in meiner Vergangenheit, was ich als Muster noch in mir trage, was mir jetzt nicht mehr dient, also lasse ich es los. Ich bin ganz in dem Moment, und dann geht es alles viel schneller, da ich dafür nichts mehr zu tun brauche. Bisher waren Rückführungen notwendig, oder eine Familienaufstellung oder Schamanische Reisen etc. Bestimmt nach wie vor alles sehr gute und vor allem praktisch anwendbare Methoden. Ich habe sie gerne genutzt, vor allem, weil ich immer sehen konnte, daß sie bei den Betroffenen etwas gelöst haben. Jetzt nutze ich die ganze Palette für mich. Ich schaue, wo und mit was ich mich wohl fühle, und dann gehe ich damit in die Welt hinaus. Mir tut es gut, wenn ich müde bin, daß ich schlafe. Und natürlich ist es für mich einfacher, weil ich keine Familie habe, doch gibt es viele Menschen, die die gleiche Chance hätten wie ich und unterlassen es dennoch, weil es wegen diesem oder jenem nicht geht. Das Wort "geht nicht" gibt es für mich nicht. Es ist viel mehr die Frage, worauf wir unseren Fokus richten und damit bin ich bei einer der göttlichen Eigenschaften, von denen Tobias spricht. An dieser Stelle möchte ich zwei Modelle mal gegenüber stellen, und es euch überlassen was für Begriffe euch denn eher zusagen.
Mit den Begriffen von Tobias kann ich persönlich viel mehr anfangen, da ich mit ihnen seit geraumer Zeit arbeite, und weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, und ich nur wenig an Begrifflichkeiten hänge, ist das Angebot von Neale Donald Walsch nur ein weiterer Versuch, gewisse Dinge mit seinen Worten auszudrücken. Wenn es auch oftmals genau diese Gewohnheiten sind, die unser Leben so schwer erscheinen lassen. Für mich ist es sehr einfach, mir die Dinge nur anzuschauen und dann zu erkennen, daß sie sich von ganz allein auflösen. Ich gebe ihnen den Raum, damit sie sich zeigen können, dann schaue ich sie mir an, und dann fühle ich rein. Mit meinem neuen Traum-Job kann ich jetzt einfach hingehen und dann mich richtig wohl fühlen mit dem, was ist, und mit dem, was für mich stimmt, kann ich in die Veränderung gehen. Immer schneller wird klar, wohin mich meine Wahrheit in dem Augenblick gerade führen möchte. Was ist mein Glück, wo meine ich, irgendjemandem gerecht werden zu müssen. Was ist wirklich meines. So schaue ich mir meine Entscheidung an, und die ist noch ziemlich lange hin. So schaue ich mir die Entscheidung mit dem Flug nach Neuseeland noch mal an. Möchte ich wirklich wegen der Indigokongresse diese Reisen sausen lassen? Was möchte ich wirklich? Ich werde noch mal eine Nacht darüber schlafen und kann sehen, daß ich keinem gegenüber irgendetwas schuldig bin. Ich habe keine Weltaufträge, ich habe nur einen Auftrag mir selbst gegenüber, und ich habe mich lange genug beschnitten, und das darf jetzt ein Ende haben. Ich bin frei, mich im Hier und Jetzt neu zu entscheiden, was ich möchte. Alle Illusion möchte aufgelöst werden. Wer sagt mir denn, daß ein "Wenn-Dann-Satz" Gültigkeit hat. Wenn der Indigokongress läuft, dann habe ich bestimmt sehr viel Teilnehmer auf meinen Seminaren. Was für ein Glaubenssatz. Ich lasse diesen Glaubenssatz und damit auch die "Wenn-Dann-Sätze" los, um damit zu dem zu kommen, was wirklich angesagt ist. Neue Energie, jetzt mit dem Traumjob ist heute auch mein Rücken in Ordnung und damit ein weiteres Beispiel dafür, für was die Freude alles gut sein kann. Ich beende diesen Tag mit einem guten Essen, leichtem Landwein und einem Spaziergang unter freiem Himmel, immerhin war das die Hauptmotivation für mich, diese Reise zu machen. Ich wollte den Sommer noch ein wenig mehr feiern. Und das gelingt mir auf der ganzen Linie. Ich verbringe Zeit im Wald, in der Eremitenhöhle, die hier noch eine gleichschenkliges Kreuz hat und fühle dort sehr viel Angst. Doch wessen Angst ist es? Warum empfinde ich hier Angst? Gibt es hier einen Grund irgendwo in der Vergangenheit, wo hier jemand sehr viel Angst empfunden hat, oder bin ich ängstlich? Die Antwort ist prompt da, alles Spekulation. Das einzige was ich sicher sagen kann, daß ich im Hier und Jetzt keine Angst haben brauche. Alles ist in Ordnung, und es gibt keine Glaubensverfolgung mehr. So lasse ich mich vor der Höhle nieder und genieße den Tag. Der Wind ist in den Bäumen und schenkt mir ein wunderschönes Konzert. Am Nachmittag fahren wir nach Voltera, wo ich einen super guten Espresso und leckere Kleinigkeiten genieße. Der Apero, der hier angebaut wird, ist echt super, und ich bin immer wieder fasziniert von all der Lebensfreude, die sich auch durch das Essen ausdrückt. Alles ist Mittelalterlich geschmückt und auf dem Platz spielt eine Band mit Mittelalterlichen Instrumenten. Als wir zurück fahren, fällt mir auf, wie schön der Sternenhimmel zu sehen ist, weil so wenig Straßenlaternen da sind. Als wir hier am Haus aussteigen, ist auch der Unterschied zur Luft in der Stadt ganz deutlich zu spüren. Ich schaue mir den Film SAMSARA noch auf Video an, bin allerdings etwas enttäuscht. Auch wenn ich hier wieder erkennen kann, was das Thema Sexualität in der Vergangenheit auch bei Mönchen ausgelöst haben muß. Wir sind alles Menschen, und wir alle wollen unsere Erfahrungen machen, unter anderem wie es sich anfühlt, als Mönch sexuelle Gelüste zu haben. Immer mehr erkenne ich, wie in den ganzen Jahren auf vieles, was für uns Freude bedeuten könnte, Dramen und Leid gesetzt worden ist. Leid und Liebe in einer Beziehung war zwangsläufig, denn wer sich verliebt, der ist gefangen von seinen Gefühlen. Doch war es wirklich so, oder ist es nicht vielmehr der Fall, daß man versucht hat, uns das einzureden. Selbst wenn es der Fall gewesen ist, so möchte ich hier an dieser Stelle mich selbst, mein Selbst dafür einladen, mich frei zu fühlen, mich sowohl zu verlieben als auch Spaß am Sex zu haben. Vieles von diesen ganzen Themen findet in unserem Kopf statt. Ich möchte es zurück auf die Herz- und Gefühlsebene holen, denn dort kann ich es wieder mit der neuen Energie verknüpfen. Dort kann ich wieder die Freude erkennen und mich an der Erfahrung mit mir selbst erfreuen. Auch am Sonntag schlafe ich wieder richtig lange aus. Ich spüre, daß ich viel ausgeruhter als die Tage zuvor bin, und dennoch genieße ich die Zeit, in der ich mich zwischen den Welten hin und her bewege. Immer wieder nehme ich einen tiefen Atemzug, und schwups bin ich wieder weg. Wo? Ist das wirklich wichtig? Für mich fühlt es sich wunderbar an, und es gibt nichts, was mich davon abhält, diesen Zustand zu genießen. Ganz im Gegenteil kommen mir in dieser Zeit die allerbesten Erkenntnisse. So hatte ich das Tobias Channeling noch mal gelesen, und mir war dabei aufgefallen, daß wir deshalb so sehr darauf achten sollten, das wir unsere Imagination anschauen, weil es ganz um uns und um sonst niemanden geht. Jeder von uns hat sich seine ganz ureigene Aufgabe gewählt, und die möchte sich jetzt zeigen. Doch wie genau sollte das vor sich gehen, da gibt es doch so viele Dinge, die wir gleichzeitig gerne machen würden, dann doch angeblich so vieles, was wir machen sollten denn "die Welt kann ja nur durch unser korrektes Verhalten gerettet werden", welch eine Last, welch eine Bürde, und da soll ich einfach nur auf meine Freude achten, und dann soll es auch noch einfach gehen? Das kann ja gar nicht sein. Da muß es doch noch einen Haken geben. Ich finde, ich habe lange genug danach gesucht oder es mir schwer gemacht. Es ist jetzt an der Zeit, daß ich in die Fülle gehe und die auch annehme, wenn sie da ist, bzw. Erkenne, daß sie die ganze Zeit schon da war. Jetzt heißt es vertrauen und abernten. Was hält mich noch davon ab. Mich hält nichts mehr davon ab. Ich teile mit diesen Worten eine Wahrheit. Meine Wahrheit, und ich möchte euch sagen, daß es mir gut damit geht. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich bekomme. Auf einmal wird mir klar, wie ich da so morgens in dem Bett liege, daß ich genau das imaginiere, was mein Sein ist. Die Vorstellung von einer festen Beziehung oder die von einem größeren Haus beschränkt mich nur. Sie ist nicht meine Wahrheit. Um ganz ehrlich zu sein, war ich selten so glücklich mit dem, was und wie ich bin. Da wartet keine Partnerin irgendwo auf mich, oder ich brauche keinem gegenüber Rechenschaft schuldig zu sein. Kein Haus sollte gepflegt oder erweitert werden. Da gibt es immer ein Haus für mich, und sie sind sehr oft wunderschön. Ich besitze sie nicht, und in gewisser Hinsicht bin ich froh darüber. Mein Sein besteht aus dem Reisen und das sowohl auf der inneren als auch auf der äußeren Ebene. Und in diesem Sein bin ich voll verankert. Da bin ich voll in meiner Freude, und dieses Sein bekommt immer die Unterstützung, die es braucht. Folge ich diesem Impuls nur zaghaft, bin ich nur wenig in meiner Kraft. Wenn ich morgen schon wieder unterwegs bin zu einem anderen Ziel, dann kann der Tag auch ruhig mal ein wenig früher beginnen, und ich bin trotzdem gut drauf. Es ist weder eine Flucht noch ist es Stress für mich. Es ist mein Sein für den Augenblick, und ich bin genau da, wo ich immer genau richtig bin. Und so führt mich mein Inneres dann am nächsten Tag ein weiteres Mal nach Villach zu einer Familie, die ich von Klein bis Groß alle sehr liebe. Die Fahrt dorthin geht an Florenz vorbei durch wunderbare Berglandschaften, und dann bin ich am frühen Nachmittag schon in Villach. Die Wohnung wird gerade gestrichen, und da alle Pinsel gerade von den vielen Händen benutzt werden, die sich dort alle versammelt haben, mache ich mich über die Marillen her, die auch dieses Jahr wieder recht zahlreich am Baum an der Hauswand wachsen. Von der wunderbaren Marmelade, die wir daraus herstellen, nehme ich mir 2 Gläser mit nach D-Land. Ich bin im Einklang mit allem was ist, und das ist auch ein wenig Ruhe und Pause in der Hängematte am nachmittag und dann noch mal ein Ausflug mit dem Fahrrad zur Quelle Siebenbrünn, wo wir einen herrlichen Sonnenuntergang mit den Kindern erleben. So einfach, so schön. Meine Entscheidung für Neuseeland ist gefallen, und im nachhinein verstehe ich überhaupt nicht, wie sie jemals eine Frage sein konnte. Auf meinem Weg zurück nach D-Land bekomme ich noch ein weiteres Angebot für eine Reise, die ich in Italien begleiten soll. Nello hatte sie mir vermittelt, und sie wäre mit einer neuen Firma. Spirit hält wirklich sehr wunderbare und schöne und oft unerwartete Angebote für uns bereit, wenn wir bereit sind für das, was kommt. Ich nehme es an und werde schauen was da für neue Erfahrungen auf mich warten. 17. August 2004: TraumjobMetatron "Das Knacken Der Geldbänder". Bei einem Metatron Workshop, dem ich mich sowieso sehr verbunden fühle, hat Rea diese Geschichte für uns erzählt und Sybille Maresy hat sie ins Deutsche übersetzt. Viel Spaß beim lesen. Für mich ist sie real. Eine Geschichte für göttliche Menschen. Goldie befand sich an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben. Wieder einmal. Sie fühlte sich schlecht und voller Angst und war der Ansicht, ihr Leben wäre bedeutungslos. Sie fühlte sich alleine und ungeliebt und absolut unbeachtet. "Ich bin dessen so müde," seufzte sie tief und in einem mutlosen Tonfall, "jetzt habe ich mein ganzes Leben gekämpft, habe mich entwickelt und so viel über mich selber gelernt. Ich habe alle spirituellen Lehren studiert, die es gibt, habe große und kleine Schritte in meiner emotionalen Entwicklung gemacht und dennoch funktioniert mein Leben nicht. Ich bin hochintelligent, körperlich schön (wenn da nicht die 50 Pfund zuviel wären), reich beschenkt mit musischem und künstlerischem Talent, kenne mich mit vielen Dingen wirklich gut aus, habe Erfahrung in mehr Bereichen, als die meisten Leute in ihrem ganzen Leben kennen lernen, bin 35 Jahre alt und bin innerlich leer. Ich habe keine Arbeit, die mir ein geregeltes Einkommen bietet, kein Geld um meine Rechnungen und die Miete diesen Monat zu bezahlen, keine Freunde in der Nähe, keinen Kontakt mit meiner Familie, kein Auto ... da ist NICHTS. Ich hatte weder ein eigenes Haus, noch hab ich bisher irgendwo gelebt, wo ich mich wirklich daheim gefühlt hätte. Ich weiß nicht einmal, ob sich all dieses Kämpfen wirklich lohnt. Lieber wäre ich weniger spirituell und könnte ein anständigeres Leben führen. Ich wünschte, die Dinge wären anders. Goldie folgte oft ihrer inneren Wahrnehmung und diesmal hatte sie diese auf ein Inselparadies geführt. Ohne Geld, ohne Arbeit und ohne sonstige Mittel. Sie hatte das nicht wirklich in Frage gestellt, sie wusste nur, dass sie aufgefordert war dort hinzugehen, und alles würde seine Richtigkeit haben. Eines Tages, als sie gerade so weit war, dass sie es nicht mehr ertragen konnte, traf sie jemanden, der ihr ein faszinierendes Angebot machte. Auf einem ihrer täglichen Spaziergänge am Strand, während sie in der Brandung stand und mit den rollenden Wellen spielte, die sich am Strand brachen, tauchte ein Mann neben ihr auf. Er beobachtete ihr Spiel. Seine Anwesenheit und Nähe machte sie nervös und so beschloss sie, ihn zu grüßen und "Hallo" zu sagen. Er nickte ein wenig und lächelte sie an. Sie fühlte sich noch unwohler und fragte ihn deshalb: "Kann ich Ihnen helfen?" Es dauerte einen Augenblick, bis er antwortete und ihr Unwohlsein verwandelte sich zu einem seltsamen Gefühl im Nacken. Sie wollte sich gerade umdrehen und gehen, nachdem sie ihn bereits als Psychopathen abgestempelt hatte, der ihre körperliche Fülle mit dieser speziellen widerlichen Lüsternheit begaffte, als er sagte: "Warte. Entschuldige bitte. Ich wollte nicht, dass Du Dich unwohl fühlst. Es ist nur, weil ich dachte, Du würdest mich erkennen. Weil.. ICH kenne Dich sehr gut!" "Ich will ja wirklich nicht unhöflich sein oder so, aber wieso sollte ich Dir trauen und Dir glauben?" fragte sie ihn. "Dein Kopf braucht mir nicht zu trauen. Und zu glauben brauchst Du mir auch nicht. Du hast die Wahl und einen freien Willen. Was sagt Dein Herz, was Deine Gefühle?" "Nun, ich fürchte, meine Gefühle sagen, dass ich keinen Grund habe Dir nicht zu glauben und dass deine Energie sich wirklich gut anfühlt. Also bin ich gewillt, diesen Gefühlen zu trauen. Zumindest lange genug, um abzuwarten, wie's jetzt weitergeht." Sie trat einen Schritt zurück. Nur um sicherzugehen. Metatron antwortete mit freundlicher und sanfter Stimme: "Ich bin heute hergekommen um Dir zu zeigen, wie sehr Du geliebt bist. Ich habe Deinem Toben und Schreien zugehört, habe zugeschaut, wie Du Dich selbst bestraft hast und bin gekommen um Dir zu zeigen, dass Du das alles nur DIR SELBER zufügst. "Du hast um eine Arbeit gebeten, die Dich erfüllt und Deinen Wert aufwiegt und die Dir genug Geld bringt, um all Deine Wünsche zu erfüllen. Du hast um Arbeit gebeten, die Deine Leidenschaft weckt, die Dir Freude macht, und die Dich fühlen lässt, dass Du einen wichtigen Beitrag leistest. Du hast um Arbeit gebeten, die Spaß bringt, und in die Du all Dein Wissen und Deine Talente einbringen kannst. Nun bin ich hier, um Dir genau diesen Job anzubieten. Es gibt eine zu besetzende Stelle, die wahrhaft göttlich dafür erschaffen wurde, um ganz genau zu Deinen Anforderungen zu passen. Bist Du interessiert?" Während er sprach, liefen Goldie kalte Schauer den Rücken rauf und runter und sie hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Ihr Herz schlug wie rasend und ihr Gesicht begann zu leuchten. Es fühlte sich an, als wäre das genau der Moment, auf den sie ihr ganzes Leben gewartet hatte. Es war wie ein Lotteriegewinn, oder die Goldmedaille bei einem wichtigen Wettbewerb. "Ob ich interessiert bin? Machst Du Witze?? Ich nehme an, Deine Frage ist eine reine Formsache. Richtig? Du weißt schon, um meine Erlaubnis auf einer spirituellen Ebene zu bekommen. Du kennst meine Antwort schon! Bitte, bitte, sag's mir, sag's mir!!" rief sie voller Aufregung. Metatron setzte sich in den Sand. Goldie setzte sich neben ihn. "Also gut!" sagte er. "Lass uns beginnen! "Zuallererst muss ich wissen, welches Gehalt Du haben möchtest?" Verdutzt schaute sie ihn an. "Solltest Du mir nicht erst mal mitteilen, um welche Art Job es sich handelt, so dass ich weiß, was mein Können wert ist? Ich will jetzt keine zu hohe oder zu niedere Angabe machen. Außerdem würde ich annehmen, dass der Job schon ein budgetiertes Gehaltsgefüge hat." Er kicherte. "Aaahhh jaaaa ... geliebtes Wesen, das ist ein sehr verbreiteter Glaubenssatz in Euch verwestlichten Menschen. Lass mich Dir versichern, dass dieser Job ALLES ist, was Du jemals wolltest. Und Du kannst wirklich Deinen Preis ganz nach Deinem Geschmack festlegen. Also ist die Antwort auf Deine Frage: NEIN! Ich brauche Dir nicht zu sagen, was Dein Können wert ist. Du musst MIR sagen, was Dein Können wert ist. Ich verstehe schon, dass Dir das nicht leicht fällt, meine Liebe! Wenn Du einmal eine Zeit erlebt hast, in der andere Dir sagten, dass Du wertlos bist, ist es eine gewaltige Herausforderung Deinen eigenen Wert anzuerkennen und zu ehren." Goldie seufzte. "Ja, ich habe verstanden. Natürlich ist das nicht so leicht. Natürlich hatte ich mit inneren Widerständen zu kämpfen auf meinem Weg, meinen Traum zu erfüllen. Warum kann denn die Erfüllung nicht einfach nur leicht sein?" Metatron lachte ein schallendes Lachen. Er lachte so, als ob er gerade die witzigste Geschichte seines Lebens gehört hätte. Und er sagte: "Liebste Goldie, gerade bemerke ich, dass ein Teil Deiner Jobbeschreibung beinhaltet, dass alle Dinge leicht und einfach zu tun sein müssen. Also wirst Du, sobald Du kämpfst, standhältst und Dinge auf dem schweren Weg tust, Dein Gehalt verlieren. Bist Du immer noch interessiert?" "Aber sicher bin ich das!" brach es verzweifelt aus ihr hervor. "OK. Ich hab's verstanden. Das ist alles nur ein Test und Du bringst mir gerade eine neue Lektion bei. Kann es nicht endlich einmal genug sein mit den verdammten Lektionen?? Ich hab das so satt! Ich will einfach nur glücklich sein. Ein göttlicher Mensch und geben!" "Ist das alles was Du willst? Bist Du da wirklich sicher?" "Jaaaaaaa!" rief sie voll Frust. "Du bittest um Lektionen, mein geliebtes Wesen, jedes Mal, wenn Du so tust, als würdest Du die Wahrheit nicht kennen. Du bittest um die Lektionen jedes Mal, wenn Du Dich selber verurteilst und vergisst, dass Du bereits ein göttliches Wesen bist, dass Du bereits alles gibst und dass Du - wenn Du willst - in jedem Moment Deines Lebens glücklich sein kannst!" "Okay, okay" antwortete sie mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme. "Können wir jetzt mit meinem Job weitermachen? Also gut ... ohne jetzt zu wissen, was dieser Job beinhaltet, ist es wirklich schwierig zu sagen, was er wert ist, und ob ich überhaupt gut genug bin, den Job zu machen. Aber was ich für den Job haben will, der mir vorschwebt, beträgt ungefähr 50.000 Dollar pro Monat. Ich weiß, dass das vielleicht verrückt klingt. Aber das ist genau das, was ich gerne haben würde, wenn's eine perfekte Welt gäbe. Und ich weiß, dass ich das wert bin auf soo vielen unterschiedlichen Ebenen. Besonders, wenn ich das vergleiche mit vielen der Topmanager, Berühmtheiten und Reichen da draußen." "Hervorragend!" antwortete Metatron. "Also lege ich Dein Gehalt auf 50.000 Dollar pro Monat fest." "Wirklich? So einfach? Natürlich! Also sagst Du mir jetzt, was das für ein Job ist?" "Ja, mein geliebtes Wesen. Nur eines möchte ich von Dir noch wissen. Du kannst aus diesem Job nicht gekündigt werden. Aber Du kannst selber kündigen, wenn Du das möchtest. Wie auch immer. Wenn Du die Arbeit mit Widerstand machst, unter Schwierigkeiten, unter Zwang oder Stress, wird Deine Bezahlung reduziert. Es wird also auch möglich sein, eine Zeitlang kein Gehalt zu bekommen, wenn Du Dich zu weit vom Weg des geringsten Widerstandes wegbewegst! Wenn Du weißt, dass Du nichts falsch machen kannst und nicht gekündigt werden kannst, willst Du dann immer noch 100% leisten in diesem Job??" "Aber sicher doch! Ich war schon immer ein guter und gründlicher Arbeiter und habe nicht die Absicht, damit nun deshalb aufzuhören! Ganz besonders dann nicht, wenn wir über meinen Traumjob sprechen und dieses Wahnsinnsgehalt. Außerdem will ich es mir verdienen. Ich würde mich nicht wohlfühlen, wenn ich so viel Geld annehmen würde, ohne das Gefühl zu haben, dass ich es auch verdiene." "Also gut dann. Aber willst Du auch offen sein, wenn Dir klar ist, dass Du Deine Ansicht von "verdienen" ändern musst? Wenn Du denkst, es heißt, dass Du lange und schwer und angespannt arbeiten musst, dann ist das nicht Dein Job." "Absolut! Ich hab's begriffen. Leicht. Ohne Anstrengung. Fliessen lassen. Also bitte, sag's mir. Was für ein Job ist es und wann kann ich anfangen?" "Also gut, dann... Gratuliere! Du bist eingestellt. Der Job fängt jetzt gleich an. Ab sofort bist Du der Manager der Liebe in Deinem Leben. Um Dein Gehalt zu bekommen musst du Folgendes tun: Liebe Dich selber bedingungslos und zu jeder Zeit. Das heißt, Du musst aufhören mit Selbstverurteilung und allen Verhaltensweisen, die schädlich für Dich sind. Halte Dich selbst dauerhaft in einem Zustand von Freude und Glück. Wenn Du merkst, dass Du in niedrigere Schwingung fällst, musst Du Dich selbst durch Deine Gefühle zurück in Liebe und Freude versetzen. Du bist verpflichtet etwas dafür zu tun - IRGEND ETWAS! - um das schlechte Gefühl zu verändern. Ruf einen Freund an, der Dich aufmuntern kann, bewege Dich, gehe spazieren, schau Dir einen lustigen Film an, spiele im Wasser, im Sand am Strand. Mach eine Rundfahrt, hör Deine Lieblingsmusik, spiel mit einem Kind, spiel wie ein Kind, z.B. schaukle auf einer Schaukel, hüpfe auf einem Trampolin oder spiel ein Spiel. Es gibt endlos viele Möglichkeiten, die Du machen kannst, die Dich zurück in eine höhere Schwingung versetzen. Das wird die schwerste Verpflichtung für Dich sein in den Zeiten, in denen es so aussieht, als ob das Loch, in dem Du sitzt, so tief ist, dass Du kein Tageslicht mehr erblicken kannst. Schaffst Du das nicht, wird Dein Gehalt reduziert werden. Also ist das der Zeitpunkt, an dem es am allerwichtigsten für Dich ist, einen Ausweg zu finden. Wenn Du zu lange im Loch sitzen bleibst, wirst Du dich selber wieder dort befinden, wo Du ums Überleben kämpfst, weil dann der Geldfluss stoppt. "Ja, hab' ich. Eine Menge sogar! Warum fühle ich mich nicht gut deswegen? Warum fühle ich mich nicht überwältigt vor Begeisterung? Ich glaube, ich bin jetzt mehr verängstigt als begeistert. Ich fürchte, das kann ich nicht! Ich fürchte, ich werde nie bezahlt. Ich fühle mich unfähig und dass ich es nicht wert bin. Wie kann ich erwarten, auf dieser Welt zu existieren und Geld dafür zu bekommen, nur dafür, dass ich mich gut fühle?? Das scheint absurd zu sein!" "Meine geliebtes Wesen, das ist exakt der Glaube, auf den Menschen Jahrtausende lang ausgerichtet waren. Glaubst Du, dass Du dazu bestimmt bist, der Herde zu folgen und auf die selbe Art und Weise zu glauben? Oder glaubst Du, dass Du dem folgen solltest, was Du selber als richtig und gut und wahr und auf Liebe gegründet empfindest? Frage Dich selbst, ob es in diesem Job irgend etwas gibt, was nicht Dir entspricht. Frage Dich selber ob es in diesem Job irgend etwas gibt, was Du mit irgendjemandem sonst besprechen musst. Glaubst Du nicht, dass Du diesen Job machen kannst, ohne dass irgendjemand wissen muss, dass es DEIN Geheimnis ist, DEINE Magie?" "Aber wenn das wirklich möglich ist und wirklich sooo gut, dann möchte ich das gerne mit anderen teilen! Ich hasse es, gute Dinge von anderen fernzuhalten." "Geschätztes Wesen, wie kannst Du etwas teilen, was Du nicht zuvor für Dich selber getan hast?" "Aber woher kommt dann das Geld? Wer bezahlt mein Gehalt?" "Damit brauchst Du Dich nicht zu beschäftigen. Es wird in der Form kommen, die zu der Schwingung passt, in der Du es angesammelt hast. Alles ist möglich. Glaube nicht, das diejenigen von uns in den höheren Bereichen, die an der Schwelle aller Schöpfung sitzen, nicht wüssten, wie sich simples menschliches Geld manifestiert. Vergiss nicht, dass Geld nichts Reales ist. Tausch ist real. Geld ist nichts als Papier, ein materielles Tauschmittel. Es ist ein Symbol. Es hat keine Bedeutung in den Augen der Schöpfung, ob es nun einen Wert von 1 Dollar oder von 1.000.000.000 Dollar repräsentiert. Es ist nur eine gewachsene Erscheinung von höherer Schwingung. Das ist wieder eine Frage des Vertrauens, geliebtes Wesen. Du musst vertrauen, und dann musst Du erlauben und offen sein zu empfangen. Wenn Du verschlossen bist, wird es auch kommen, aber Du wirst den Empfang übersehen." Goldie seufzte noch einmal. Dann stand sie auf und klopfte den Sand von sich ab. "OK dann. Ich unterschreibe!" und sie reichte Metatron ihre Hand, um ihm hoch zu helfen und seine Hand zu schütteln. Metatron drückte sie fest und gratulierte ihr. "Da gibt es nur noch eine kleine Formalität. Ich möchte, dass Du Deine Zusage in den Sand schreibst und sie aussprichst, um Dein Einverständnis zu dem Job zu erklären." Ich, Goldie, bin ein göttlicher Mensch. Sie stand auf und er forderte sie auf, es laut auszusprechen. Sie drehte sich hin zur Brandung und zum azurblauen Meer und rief: Ich, Goldie, bin ein göttlicher Mensch. Tränen der Freude flossen über ihr Gesicht und ihre Seele erkannte, dass sie sich an ihre wahre Absicht erinnert hatte. Sie rief es noch einmal und noch einmal, begleitet von freudigem Lachen. Sie drehte sich um, wollte Metatron noch einmal umarmen - und er war weg. Er hatte nicht einmal Fußabdrücke hinterlassen und war nirgenwo mehr zu sehen. Da waren nur noch der Mann mit seinem Hund, die immer noch Frisbee spielten. Goldie lächelte in sich hinein. "Und so ist es!" flüsterte sie. Monate später war Goldie gerade in einem Supermarkt. Eine verärgerte Kundin in der Reihe hinter ihr fing gerade an, eine Szene zu machen, weil die Person vor Goldie zu viele Artikel hatte für die Express-Kasse, an der sie standen. Goldie stand dort und visualisierte eine große Dusche voller Liebe und Freude, die aus dem Himmel auf sie herabfiel. Die Frau ließ sich ziemlich laut und widerwärtig darüber aus, wie dumm Menschen wären, die sich nicht an Regeln hielten und andere abfällige Bemerkungen. Goldie hielt nur ihren Platz ein und vergrößerte die Liebe und die Freude, die auf sie alle herunterfiel. Die Frau vor ihr, mit den zu vielen Artikeln, entschuldigte sich vielmals bei dem Angestellten und erklärte ihm, dass sie das Schild nicht gesehen hatte. Und dass man sie nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, wäre ja nicht ihr Fehler. Es gibt viele Wunder in der Mitte von Liebe und Freude. Sei nur Liebe und Freude und es gibt für alles eine Lösung. Goldie war wahrhaft glücklich. Sie hatte sich daran gewöhnt, sich jederzeit gut zu fühlen, da ihre Schwingung so hoch war. In der Schwingung der Liebe zog sie niemals mehr negative Dinge an. Und in Zeiten wie denen im Lebensmittelmarkt wusste sie, dass es einen Grund gab, aus dem gerade SIE dort war. Und sie wusste, dass sie Mitgefühl mit der verärgerten Frau haben, sich aber nicht einmischen sollte. Zumindest nicht auf einer menschlichen Ebene. Da sie sich immer gut fühlte, begegneten ihr ständig Geld, Gelegenheiten, Trips und Partys. Du siehst also ... wenn Du in der Schwingung von Liebe und Freude bist, hast Du eine Ausstrahlung, auf die wirklich alles und jeder reagiert. Das weitet sich aus und auf einmal bist Du eine Berühmtheit. Goldie ist nun diejenige, die all die Einladungen zu den "coolen Dingen" bekommt. Und das Geld fließt. Sie hat sogar schon eine 10.000Dollar Cashlieferung bekommen. Der rote Wells-Fargo-Transporer hielt vor ihrer Tür und ein Mann mit Waffe im Gürtel forderte sie auf, die Lieferung zu quittieren. Als sie nachsah, woher das Geld denn nun kam, stand als Lieferant die "International Abundance Handels GmH" auf dem Schein. Bei einem Versuch, diese Firma im Internet zu finden, stellte sich heraus, dass diese nicht auf dieser Erde existierte. Sie lächelte und dankte Metatron mit den Worten: "Stimmt! Du hast gesagt, Geld wäre für Dich einfach zu erschaffen. By Rae K. Jensan with Archangel Metatron Abdruck mit freundlicher Genehmigung, vielen Dank! 17./18 August 2004: Ich begrüße das Leben auf dem Weg von D-Land nach ItalienIch sitze im Zug und habe gerade noch mal die Botschaft von Metatron gelesen, und ich sage euch ich bin so glücklich. Irgendwie ist es jetzt durch diese Botschaft amtlich geworden. Es ist so, als ob jetzt der Vertrag da ist für das, was seit Anfang des Jahres hier passiert. Alles geht seitdem ganz schnell. Gestern früh habe ich Ute in Italien angerufen, danach meine Freunde in Österreich, und die Reise war perfekt. Das Ticket schnell gekauft, und jetzt sitze ich schon im Zug. Irgendwie hatte sie schon die ganze Zeit im Raum gestanden. Eine Reise, die einem einzigen Zweck dient, daß ich mich gut fühle. Gestern Abend hatte ich innen wie außen einen wunderschönen Abend. Ich konnte spüren, was sich in punkto Liebe bei mir verändert hatte, und das ganze passierte bei einem fantastischen Sonnenuntergang, so wie ich sie schon in Brasilien erlebt hatte. Ein Regenhimmel versprach kaum Besserung, und um so erstaunlicher war es, als dann ganz schwach und dadurch um so schöner ein rosaroter Regenbogen sich in den Wolken abzeichnete. Ihr glaubt es nicht, kann ich gut verstehen, denn ich war selbst voll überrascht von so viel Schönheit. Der Abendhimmel verabschiedete sich nur sehr zögerlich, und zum Ende durften wir dann noch ein Feuerwerk erleben. Die Begegnung war sehr schön, und sie war geprägt von Liebe und Harmonie wie ich sie mir immer gewünscht hatte. Sie fand auch eine Offenheit die ihresgleichen suchte. Sie war frei von Begehren oder Illusionen. Einfach wunderbar. Ein perfekter Spiegel für diesen Abend. Innen wie außen immer schöner und bunter wird mein Leben. Sieht es erst nach Regen aus, so verwandelt sich alles in ein Meer von rosaroter Herzenergie, und die braucht keine Beweise. Sie braucht nichts, keine Definition und keine Beschreibung. Stille, einfach sein. Und wenn die Nacht hereinbricht, ist sie einfach zu Ende. Sie hat keine Zukunft und keine Vergangenheit. So war das Loslassen auch ganz einfach, da es nichts gab, an dem festgehalten werden wollte oder mußte. Einfach sein. Was für ein Morgen. Es mußte wohl in der Nacht nochmal geregnet haben, denn die Luft war so rein und die Farben waren total kräftig. In der ganzen Welt gibt es wieder Berichte von Wirbelstürmen und Überschwemmungskatastrophen. Gaia scheint sich ihre Aura-Löcher zu stopfen, hieß es aus sicherer Quelle. Ich freue mich über den Tag, ich freue mich in der Freude zu sein. Irgendwie ist dieser Tag anders. Alle Mails laufen wie von selbst, und bis zum Abend habe ich alles Organisatorische für die nächste Zeit geregelt. Dinge, die ich sonst lange vor mich her schiebe, erledigen sich von selbst. Jetzt habe ich laut Gewerbeschein auch noch die Firma mare-nostrum unter mir. Was für ein Gefühl, und ich tue noch nicht mal was dafür, es passiert aus sich selbst heraus. An dieser Stelle möchte ich einen Teil von meinem Buch, was gerade entsteht mit euch teilen. MeditationAuch jetzt bitte ich die Engel, mich zu inspirieren, wenn ich diesen Artikel über Meditation schreibe. Es gibt viele Menschen, die inzwischen nur noch über diese Schiene schreiben und dann das Bedürfnis haben, auch noch mal etwas Eigenes zu schreiben. Doch worin liegt der Unterschied? Letztendlich ist alles gleich. Ich bin in diesem Moment in der Meditation und bin es immer gewesen, nur war ich mir darüber nicht ganz im Klaren. Doch ich möchte vom Anfang erzählen, und ich denke, ich kann es am besten vermitteln, indem ich von mir und meinen Erlebnissen erzähle. Irgendwann hatte ich den Wunsch, das Meditieren zu lernen. Es stand für mich fest, daß es darin irgendetwas gab, was für mich bestimmt war. Es war nichts, was ich in dem Moment wirklich wusste oder daß es Vorbilder gegeben hätte, an denen ich für mich klargemacht hätte: ja so möchte ich auch mal werden. Es war mehr ein Gedanke. Ich habe ihn viele Jahre in mir getragen und habe mal mehr und mal weniger Energie in diese Richtung gegeben. Dann traf ich einen Freund der für mich der Ausdruck von purer Spiritualität war. Doch was heißt es denn überhaupt, spirituell zu sein? Für mich, einen Menschen, der sich mit den Dingen zwischen Himmel und Erde ein wenig mehr auskennt. Doch auch dieser Freund konnte mir nur ein paar Adressen geben, und dann stand ich wieder da. Ich hatte immer schon von Gurus gehört und davon, daß sie die Adresse für solche Dinge sind. Doch irgendetwas in mir hielt mich davon ab, mich diesen Gruppen anzuschließen. Einerseits, weil ich immer schon ein Individualist gewesen bin, und andererseits, weil es da diese Vorurteile gab. Heute weiß ich, daß es mal wieder mein Selbst ist, das diesen Weg gegangen ist und sich seinen eigenen Weg gesucht hat. Da bin ich bei einem weiteren wichtigen Punkt der die Meditation angeht. Wir begeben uns immer wieder auf die Suche nach diesem oder jenem, dabei haben wir bereits alles. Es braucht nur unsere Sensibilisierung, indem wir unsere Bereitschaft dazu bekunden. Machen wir nun wieder die Augen auf und schärft die Sinne, wenn ihr wollt. Wir machen keine Meditation, sondern Meditation macht sich. Jede Reise beginnt mit dem 1. Schritt. Fang an, jeden Tag dich morgens und abends ein paar Augenblicke hinzusetzen. Habe kein Ziel, sondern nimm nur deine innere Bereitschaft wahr, etwas Neues zu empfangen. Es zu sein, ist die eine Sache, es zu werden, ist eine andere. Wenn ich ruhig werde, sehe ich auf einmal, daß alles schon vorhanden ist. Es fängt meistens damit an, daß viele Menschen erkennen, daß es da soviel Gedanken in ihrem Kopf gibt, und sie fragen sich, was ist denn daran Meditation. Doch genau damit fängt es an. Es ist das, was wir Meditation nennen, wir öffnen uns einfach allem, was ist. Mit dem Unterschied zu der Vergangenheit, daß wir uns jetzt einige Augenblicke des Tages Zeit dafür nehmen, uns dieser Dinge auch bewußt zu werden. Unternimm nicht den Versuch, still zu werden, sondern sei nur einfach, "einfach sein" ist eine der schwierigsten Übungen, die du machen kannst. Denn es geht darum, nichts zu tun. Deshalb habe ich oben so dick geschrieben, daß Meditation sich macht. Schaffe den Raum, in dem Meditation stattfinden kann. Mache sie zu einem Teil deines Seins. Erwarte "nichts" und "wolle" nichts. Habe keine bestimmte Vorstellung von dem, was dich erwartet, sondern laß die Gedanken einfach kommen und gehen. Es ist die Aufgabe des Geistes zu denken, es ist so, weil wir auf dieser Welt sind, um Erfahrungen zu sammeln. Letztendlich wirst du feststellen, daß nichts besser oder schlechter als irgendetwas anderes ist. Mit allem, was du denkst und fühlst, schenkst du dem Allganzen einen Teil von dir, und das kann in diesem Fall die Meditation sein. Wenn du dich danach fühlst, so bist du auf dem Weg zu dir selbst, doch das allein hat keinerlei Bedeutung. Es ist das, was es ist. Wenn du heute damit anfängst ... schön, wenn es dich erst morgen zieht ... auch schön. Wenn du diesen Text liest, dann bist du schon so gut wie gefangen, dann bist du nämlich mitten drin in deinem Prozess. Ich war es auch und bin es immer noch. Es kommt zu dir, weil du es so wolltest. Viele Dinge werden uns erst im nachhinein bewußt, und dann fällt es uns wie die Schuppen von den Augen. Nimm die Dinge so, wie sie kommen. Wenn du anfängst zu meditieren, wundere dich nicht, wenn du anfangs sehr viel müde bist. Viele haben sich im Alltag weit über ihre Kraftreserven hinaus bewegt, und der Körper will das, was er will. Sensitivere Empfindungen fangen mit unserem Körperempfinden an. Der Schlaf, den wir jahrelang nicht hatten, ist dann auf einmal da. Zu Beginn habe ich über Wochen erstmal 10 bis 12 Stunden geschlafen. Erst mit der Zeit habe ich dann herausgefunden, was und wie ich mich richtig ins Lot bringen kann. Bin ich heute müde, schlafe ich und gebe meinem Körper das, was er braucht. Und dann ist es für mich auch nicht möglich, in tiefe meditative Zustände zu kommen. Genauso ist es, wenn ich noch sehr viele Dinge unerledigt habe. Dann wird mein Geist einfach nicht ruhig. Es ist nichts Schlimmes daran, wenn er nicht ruhig ist, es ist dann einfach nur eine andere Art von Meditation. Es kommt aber auch vor, daß gewisse Prozesse mit uns während des Schlafens ablaufen, und dann können wir auch sehr erschöpft aufwachen. Auch dann können wir uns für diese Dinge öffnen. Je mehr ich bei mir bin, desto mehr geht auch das in Erfüllung was ich mir wünsche. Dann sind meine Wünsche und das, was ich bin, nicht mehr unterschiedlich. Ich meditiere ganz gern und meditiere dann, wenn es für mich paßt. Es gelingt, weil ich es wirklich will, nicht weil es irgendjemand sagt, daß ich es machen sollte oder weil es angeblich besser für mich sei. Fang an und spiel damit. Wenn es für dich an der Zeit ist zu meditieren, so wirst du es tun. Laß dir von mir nichts erzählen, sondern fange an mir zuzuhören und versuche zu erspüren, was das, was ich dir erzähle, mit dir zu tun hat. Und die Begegnung mit mir war nicht rein zufällig, sondern sie war sorgfältig geplant. Lass dich treiben, lass dich ein auf das Experiment, das ich Leben nenne. Vergiss nie, daß du der Mitspieler bist. Und du allein hast es in der Hand , wie du die Dinge entscheidest und veränderst. Ich kann meditieren oder auch nicht; jedes Mal ist es eine Form von Leben. Mit der Meditation geht es einfacher. Doch wie jedes Ding in unserer Welt bedarf es einer gewissen Form von Übung, und wie bei jeder Sache, die es zu erlernen gibt, gibt es Menschen, denen es einfacher fällt und welche, die länger dafür brachen. Finde deinen eigenen Rhythmus und deine eigenen Möglichkeiten. Wenn du Trauer empfindest, dann schenke der Welt deine Tränen, denn sie braucht dein Mitgefühl. Wenn du wütend bist, dann sei es ganz. Alles ist erlaubt und alles ist vergänglich. Einatmen, Ausatmen, und alles verändert sich von selbst. Meditation ist ein guter Weg, mit deinem Inneren in Kontakt zu kommen. Meditation ist aber nur ein Weg, denn du bist in gutem Kontakt mit dir als Lichtwesen und mit dir als Mensch. Dann ist dein Tag Meditation, dann ist jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat Meditation. Eine schöne und weitere Form der Meditation ist die geführte Meditationsreise, wie ich sie dir hier an der Stelle vorstellen möchte. Du kannst sie dir von deinem Partner vorlesen lassen oder mehrmals machen und dann auch nach deiner eigenen Fantasie umschreiben. Kreativität ist eine sehr schöne Ausdruckskraft deiner Göttlichkeit. An diese Stelle eine sehr einfache Meditation (Auszug aus dem Buch die Sprache des Lichts von Elisabeth Bond): Sitze bequem (o. äußere Störungen) und schließe die Augen. Viel Spaß bei dem Experiment. Sei sicher es bleibt spannend bis zur letzten Minute und Zeit ist relativ. G R E N Z E N L O S Meditieren wir über das Unendliche, werden wir grenzenlos. Werden wir uns der äußeren Unermesslichkeit bewusst, damit sich die Seele vom begrenzten Körper löst und sich ihrer Unermesslichkeit und damit Gott, bewusst wird. 16. August 2004: Schuleröffnung Glarisegg und Rückfahrt nach StuttgartDa war es wieder, das Thema mit der Schule und dem frühen Aufstehen. Die Eröffnung sollte zwischen 8:00 und 8:30 Uhr stattfinden. Eine Zeit, die für mich immer mitten in der Übergangsphase von der einen zur anderen Welt liegt. Nun, ich folgte dem Termin und war dementsprechend den ganze Tag müde, doch war es wie üblich nur ein Grund von vielen. Sie hatten einen schöne Idee, daß sie zwei Bäume pflanzen wollten, die in sich die Symbolik des Wachstums tragen. Sie sollten mit guten Wünschen an einer Stelle auf Glarisegg eingepflanzt werden. Ich ging als zweiter in die Mitte und fand dort einen Herzstein. Ich sagte brav meinen Spruch auf, und noch bevor ich den Kreis verließ, war sie wieder da, diese Blockade im Rücken. War ich doch so froh gewesen, es am Samstag alles los geworden zu sein, kam da schon wieder eine neue Botschaft rüber. Mal wieder spürte ich, wie ich mich bremste, mal wieder spürte ich, wie ich eine Gelegenheit ausgelassen hatte. Dabei passte das so gut zu der Geschichte mit dem Wunderknaben. Er hatte sich auf den Weg gemacht und hatte immer wieder erfahren, daß er auf seinem Weg viele Gelegenheiten verpasst hatte, in denen er sich hätte erleben können. Eine für mich wäre hier auf dem Platz in Glarisegg gewesen. Eine Tutor-Stelle in der Schule, in der ich meine ganzen Ideen, was Indigo-und Lebensschule angeht, hätte verwirklichen können. Und dann stand ich da und brachte nur diesen Spruch, um mich dann wieder auf den Weg zu machen. Dabei ist es ganz einfach. Wir erleben immer alles und die Möglichkeiten, in denen wir uns erfahren können, werden immer vielfältiger. Deshalb ist es so wichtig, daß wir ganz und gar sehen, daß wir die Schöpfer unseres Glückes sind. Wir bestimmen, was wir im Leben erleben wollen, und wir können es immer wieder neu entscheiden. So traf ich erst mal wieder die Entscheidung, mich auf den Rückweg nach Stuttgart zu machen. Ich hielt unterwegs zweimal an, weil die Reaktionen meines Körpers so heftig waren, daß ich mich erst mal eine Runde schlafen legte. Es war auch heftiger Wetterwechsel angesagt, was ich ja seit neuestem im Rücken spüre. So wie sich früher der Kopf zu eng angefühlt hatte, so war es jetzt mit der Hüfte. Mir kommt es so vor, als ob die Spannung, die sich bei diesen Wechseln aufbaut, sich bei mir in den Blutbahnen widerspiegelt. Sie pochen so stark, daß ich sie sehr deutlich spüre. Mein Körper kennt das nicht, und da er ein geniales System ist, versucht er mit verkrampften Muskeln dagegen anzugehen. Meine Chance besteht jetzt darin, in die Entspannung zu gehen. Atmung und Schlaf sind da die besten Hilfen. Und was immer hilft, ist die Imagination, die jetzt immer schneller funktioniert. Ich imaginiere mir Gesundheit und eine entspannte Haltung und lasse dann los. Richte meine Aufmerksamkeit auf Dinge, die mir Spaß machen, und damit kann der Prozess beginnen. An dieser Stelle bekomme ich ein Channeling geschenkt und ich werde gebeten, es mit euch zu teilen. Es spiegelt in gewissen Teilen, was mit mir seit Anfang des Jahres passiert. 14. August 2004: Ein Tag nach dem LoslassenAm Morgen danach war ich etwas geschwächt und doch glücklich, denn ich hatte das Gefühl, daß alle Scheiße der letzten Jahre rausgekommen ist. Auch am Morgen wollte es noch nicht aufhören, doch es waren nur noch Reste. Ich machte mich dann, nachdem ich das letzte Shoud gelesen hatte, auf den Weg nach Glarisegg. Es fühlte sich alles so einfach an. Es hatte sich schon in den letzten Tagen angebahnt, daß ich keine Lust mehr hatte, über meine Situation nachzudenken, sondern ganz einfach fühlen und dann imaginieren. Für mich und nur für mich und noch mal nur für mich. Es geht in meinem Leben um mich und meine Prozesse, und die wollen gesehen und gefühlt werden. So wie dieses Loslassen. Ich spüre heute meinen Rücken, doch heute kann ich mich wieder bücken, ich kann wieder mit voller Beweglichkeit in den Alltag gehen, und ich kann das machen, was ich möchte. Das konnte ich ja schon immer, nur jetzt nutze ich die Chance auch. Ich komme in Glarisegg an und schaue mich erst mal am Platz um, bevor ich mich dann zum Seminar bewege. Ich schaue, was für mich stimmt. Alles möchte erfühlt werden. Manipulation ist vorbei. Einfach sein, ist angesagt, und so kommt es dann auch zu einzelnen Begegnungen, und ich fühle mich und lasse die anderen mit ihren Gefühlen ganz sein. Ich bin für mich verantwortlich, und das Bildungssymposium kann ohne mich laufen. Ich schaue kurz vorbei und fühle mich wohl und genau so stimmig ist es für mich, daß ich wieder gehe. Komisch, das mache ich doch irgendwie immer schon so, und doch scheint es immer noch etwas anderes zu sein. Ich bin anders. Auch hatte ich Bedenken, wie es wohl werden wird, wenn ich wieder an den Ort kommen würde, wo es mich die letzten Male richtig zerbröselt hatte. Und heute konnte ich sagen, daß ich es bin, und der Ort nur seine Aufgabe erfüllt. Ich konnte mich erspüren, und das war halt die letzten Male im Prozess und dieses Mal in Harmonie mit allem. Deshalb fühlte ich mich auch so wohl, weil es meine Erfahrung war. Der Ort konnte so sein, und ich konnte mit dem Ort sein, so wie ich bin. Einfach so, wunderbar. Am Abend ging ich dann sehr gut essen, und am nächsten Morgen schien die Sonne. Ich wachte schon sehr früh auf und genoss die Zeit des Übergangs. Die Zeit, in der ich mit beiden Welten verbunden bin. Ich höre immer deutlicher den göttlichen Ton, ein sehr lautes Tönen in meinem Ohr, und ich genieße es. Ich bin einfach still, und dann ist es da. Vermutlich ist es immer da, ich schenke ihm einfach nur selten die Aufmerksamkeit. Heute gebe ich einen weiteren Vortrag, diesmal auf Glarisegg, und ich spüre, daß ich damit eine neue Position für mich auf dem Schloss einnehme. Auf dem Weg zum Veranstaltungsraum treffe ich einige mir sehr bekannte und vertraute Menschen. Es ist schön, so begrüßt zu werden. Mal wieder kommt das Thema für den Vortrag in dem Moment, in dem ich dort bin. Immer mehr gelingt es mir, mich auf das einzulassen, was kommt. So kommt es dann um Punkt 12:00 zu einem Beamtenstreich. Ich bekomme um Punkt 12:00 gesagt, daß die Veranstaltung jetzt beendet sei. Ich kann es kaum fassen. Hier auf dem Schloss, weit weg von Bürokratie, werde ich mit diesem Thema konfrontiert. Ich spüre, wie Wut in mir aufsteigt. Ich behaupte meine Stellung. Ich spüre, was sich verändert hatte. Es war für mich wichtig, mich nach dem zu richten, was ich fühlte. Ich wollte meine Wahrheit ausdrücken. Ich vergaß alles, was "man" tun sollte und daß solch ein Konflikt vor der Gruppe nichts zu suchen hätte. Ich spürte die Kraft, die darin lag, und lebte sie. Ich teilte meine Wahrheit mit allen, die anwesend waren. Zu oft und zu lange hatte ich in solchen Situationen den Schwanz eingezogen. Jetzt war für mich die Gelegenheit, die Wahrheit zu leben. Doch was für eine Wahrheit war es denn. Ich fuhr mit dem Vortrag ganz normal fort und konnte im Nachhinein sehen, wie viele Schichten diese Situation hatte. Am morgen hatten wir noch davon gesprochen, daß die Indigo Kinder mit ihrem Feingefühl oft das spüren, was andere empfinden, und dann ein Gefühl haben, was sich für sie sehr real anfühlt aber überhaupt nicht ihr Thema ist. So konnte ich sehen, daß derjenige, der mir den Riegel vorschieben wollte, hier seine Wut nicht ausdrücken konnte. Es war seine Wut. Ich spürte sie, also war es in dem Moment auch meine Wut. Mein Geschenk darin war, daß ich sie ausdrücken konnte und wollte. Es war meine Wahrheit für den Moment. Ich durfte meine Kraft leben. Ich konnte es deshalb so deutlich spüren, weil ich mich sofort wieder auf den Vortrag konzentrieren konnte. Wäre es meine Wut gewesen, hätte ich vermutlich viel länger damit zu tun gehabt. Ich war auch völlig ruhig in der Wut geblieben. Ich schrie nicht und ich blieb da. Er ging weg. Es war seine Sache. Meine Sache war es, sie auszudrücken. Noch war es meine Sache. Ich habe einfach die Energie verstärkt, die im Raum war. Als er dann wieder rein kam, konnte ich viel neutraler damit umgehen. Ich spürte auf einmal eine sehr erhöhte Energie. Es war einfach sehr kräftig. Ich nahm die Wertung heraus, und dann war es einfach nur noch Energie. Und in dem Moment war ich in der Lage, auch das verletzte Kind zu sehen und zwar von uns beiden. Beide hatten hier ein Geltungsbedürfnis. Beide fühlten sich hier beschnitten. Ich hatte den Auftrag von meinem Inneren, daß ich das nicht mehr erlaube. Und auch mit Nachdruck ausdrücke. Ich bin ich, und ich bin es mir wert, daß ich hier mir den Raum nehme, den ich haben möchte. Aus dem Feedback von den Anwesenden weiß ich, daß auch sie davon profitierten. Jeder auf seine Art und Weise. So geht es den Indigos Tag täglich in ihren Begegnungen mit Obrigkeiten. Sie spüren deren Unfähigkeit, ihre Wahrheit auszudrücken und dann leben sie sie für sie aus. Kommen wir ganz in unsere Mitte, dann können wir die Geschenke hinter diesen ganzen Verhaltensweisen sehen. Suchen wir die Erklärung im Außen, werden wir zum Scheitern verurteilt sein oder zumindest auf eine Aufgabe stoßen. Meist weiß ich, daß ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin. Das war wieder solch eine Gelegenheit. Ich danke mir und allen "Beleidigten" und Suchenden für dieses Geschenk. Am Nachmittag traf ich dann mit ganz anderen Menschen zusammen. Erst fragte ich mich, wie schon so üblich in der Vergangenheit, was ich denn hier eigentlich sollte, und dann war es mir klar. Es ging um die Erfahrung. Ich konnte hier ganz entspannt die Törtchen genießen und meinen Kaffee trinken. Ich konnte mich entspannt zurück lehnen und meinem Inneren Kind Leckerbissen geben. Ein Satz war wichtig an diesem Nachmittag. Die Wissenschaft hatte wohl begriffen, daß sie die Gefühle in ihre Forschung mit integrieren kann. Sie hatte über Jahrhunderte diese Ebene ausgelassen. Jetzt erkennt wohl auch sie den Wert an. Sie erkennt ihren Wert. Wunderbar. 13. August 2004, Stuttgart: Einfach alles aufgebenAlles aufgeben stand auf der Engelkarte, die ich gestern bei dem Besuch einer Freundin gezogen hatte, und so war ich auch schon zu ihr geradelt. Ich hatte keinerlei Erwartungen an den Tag, und er verlief einfach so. Nichts Sensationelles passierte und doch ging alles seinen Weg. Ich verliere die Angst in einem solch extremen Ausmaß, daß ich es spüren kann. Ich spüre, daß ich nichts mehr tun muss, und daß alles aus sich selbst heraus passiert. Vom Kopf her habe ich das schon recht lange begriffen, doch wie setze ich das im Alltag um. Wie kommen die Menschen zu mir. Wie entstehen Kontakte. In der neuen Energie ganz einfach, indem ich es mir vorstelle. Ich bestimme mein Leben, und das ist zur Zeit sehr ruhig. Doch das sieht nur in meinen Augen so aus, denn wahrhaftig passiert super viel. Mit dem Unterschied zu früher, daß ich es sehen kann. Auch an diesem Tag schlafe ich dann, wann es für mich passt. Meine Wetterfühligkeit, die ich im Rücken spüre, kennt noch ein weiteres Merkmal. Sie signalisiert mir, wie müde ich bin. Sie zeigt mir an, wieviel Erholung von all den Dingen, die mich die ganzen Jahre immer wieder auf Trab gehalten haben, jetzt nötig ist. Ich möchte einfach nur abschalten und mich schlafen legen. Der Sommer, der gerade erst begonnen hat, wird mit heftigen Gewittern und riesigen Niederschlägen beendet. Und ich weiß, daß es sehr gelinde ausfällt im Gegensatz zu den Reinigungsprozessen, die wir alle gemacht haben. Ohne diese ganze Arbeit hätte Mutter Erde Gaia sich noch viel mehr selbst gereinigt. So konnte sie sich zurücklehnen und konnte es erlauben, daß wir all dies erledigen. Jetzt kann sie alles, was wir so vorbereitet haben, wieder reinwaschen. Wir spüren, wie eine riesige Last von uns genommen wird, und wir können anfangen zu vertrauen, daß jetzt das meiste getan ist, und daß jetzt eine Zeit des Ausruhens vor uns steht bzw. bereits begonnen hat. Licht und Dunkelheit haben gezeigt, was passiert, wenn sie auf einander treffen. Gestern gab es an einem wunderschönen Abendhimmel einen doppelten Regenbogen. Er war wunderschön und die Wolken waren ganz anders als sonst. Sie schimmerten goldgelb und wurden immer kräftiger. Ich hatte solche Abende schon in Brasilien erlebt. Der Himmel erscheint in Farben, die einmal die ganze Palette des Farbkastens benutzen. Die Geschichte besagt, daß irgendwo am Ende des Regenbogens ein Schatz auf uns wartet. Es ist für viele von uns so, daß wir glauben, daß dort, wo der Regenbogen in die Erde geht, der Schatz verborgen liegt. Doch das ist ein Trugbild, denn jedesmal, wenn wir uns dieser vermeintlichen Stelle nähern, rückt sie ein Stück weiter von uns weg. Welche Chance haben wir also? Für mich liegt das Glück in uns selbst begraben, und wir können es erreichen, wenn wir erkennen, daß wir bereits alles besitzen, was wir zur Glückseligkeit brauchen. Wenn wir uns umschauen und begreifen, wie schön es in uns und mit uns ist, dann haben wir eine echte Chance, alles zu erhalten, was wir uns wünschen. Der Mensch traut sich auf der einen Seite nicht, sich einfach alles zu wünschen, denn es könnte ja nicht in Erfüllung gehen, und bleibt deshalb lieber von vorne herein unglücklich. Was hält uns davon ab, es einfach mal zu probieren und dann hin zu gehen und den Mut zu haben, mit allem was ist glücklich zu sein. Und dann dann ... Sei einfach und wünsche einfach. Mache es einfach und stelle dir es so einfach vor wie möglich. Stelle dir die Fülle vor, ohne dir eine konkrete Vorstellung davon zu machen. Stelle dir dann an einem weiteren Tag Gesundheit vor, ohne dir auch hiervon eine genaue Vorstellung zu machen. Dann wieder an einem weiteren Tag stelle dir Beziehung vor, und man siehe und staune auch hier wieder ohne genaue Vorstellung. Zu guter letzt stelle dir Selbstwert vor. Einfach nur Selbstwert, ohne eine Begrenzung mit deinen Visionen zu bringen. Versuche den Kopf bei diesem Spiel einfach mal außen vor zu lassen, der jetzt bestimmt versucht, Erklärungen zu finden, und dir versucht klar zu machen, wie wichtig es ist, dieses oder jenes zu berücksichtigen. Heute möchte ich dich mal einladen, es einfach mal einfach zu probieren. Was kann schon großartig passieren außer, daß es vielleicht nicht funktioniert. Natürlich ist da auch noch die Angst. Und sie will auch gesehen werden. Mach es auch in diesem Punkt ganz einfach. Schau sie dir an. Versuche es auch hier einfach mal anders zu machen. Schau dir an, was denn alles schlimmsten falls passieren könnte. Was passiert denn, wenn Reichtum in dein Leben tritt? Was passiert denn, wenn du der bist, der du sein möchtest, dem du bestimmt hast, auf dieser Erde in diesem Leben Ausdruck zu verleihen? Spürst du Angst, daß du groß und mächtig sein könntest? Wenn du diese Angst anschaust, dann erlebe es einfach mal. Doch gehe erst mal bis zu dem Punkt. Mache es einfach. Alles, was kompliziert ist, entspringt deinem Geist, und der begrenzt dich. Natürlich wirst du jetzt sagen, es entspringt doch auch der Wunsch nach Fülle meinem Geist. Ja, das mag sein, doch machen diese Gedanken frei. Sie sind frei, wenn du sie frei lässt. Wenn du ihnen vertraust und wenn du alles das erkennst, was jetzt in dein Leben tritt, dann kannst du auf einmal sehen, daß du der Schöpfer deines Selbst bist. Möchtest du dafür die Verantwortung übernehmen, oder möchtest du immer noch deinem Vater die Schuld dafür geben, daß er vor 20 Jahren mal einen schlechten Tag hatte, und dir den Hintern versohlt hat, und du deshalb Angst hast, auch deine Kraft zu leben? Oder der Politik, die doch immer alles falsch macht, egal was sie gerade macht. Ich lasse einfach los und gebe einfach alles auf. Alles, was bisher für mich von Bedeutung war, lasse ich los. Warum, mögt ihr fragen, weil ich das Vertrauen habe, daß das, was eh zu mir gehört zu mir zurückkehrt, und alles andere sich auf einmal nicht mehr bei mir wohl fühlt und deshalb sich wo anders austoben wird. Ich gebe diesen Dingen keine Kraft mehr. Ich bin der, der ich bin, und der spürt gerade sehr viel Kraft im einfachen Sein und das, obwohl der Rücken immer noch heftig sich meldet, und ich müde bin, doch das ist genau das Geheimnis: ich bin einfach müde. Wenn ich es geschehen lasse, kann es auch wieder gehen. So habe ich gestern das erste mal wieder das Fernsehen angeschaltet, und siehe da, ich habe total viel gelacht. Ich war total befreit in dem, was ich dort gemacht habe. Ich bewertete es und konnte mich daran erfreuen. Es war da, und ich konnte es dort lassen. Ich konnte es ausschalten, und es blieb nichts zurück. Das ist nur die halbe Wahrheit, das, was blieb, war die Erinnerung an ganz viele Situationen, in denen ich aus den verschiedensten Gründen gelacht hatte. Wunderbar. Nach dem Regen ist immer alles viel klarer als vorher, und doch kommen die Schleier immer wieder, und immer wieder kommt der Regen, und dann geht das Spiel scheinbar von vorne los. Für mich fühlt es sich inzwischen anders an. Für mich haben wir die Form des Kreises verlassen und befinden uns in der Spirale. Hier werden wir zur Zeit zwar noch recht kräftig durchgeschüttelt, doch es geht voran, und dafür nehme ich es gern in Kauf, dass ich etwas matter bin. Gleichzeitig sehe ich auch klarer. Ich kann deutlicher erkennen, was für mich wichtig erscheint für den Moment und kann auch erkennen, daß es sich ändert. Entscheidungen, die ich noch vor einer Woche getroffen habe, kann ich jetzt loslassen. Ich fühle mich frei mit allem was ist. So spüre ich auch, daß sich meine Angst, was meine finanzielle Absicherung angeht, noch mal gelockert hat. Ich spüre eine Leichtigkeit in dem Umgang mit dem Thema Geld und dem, was ich verdiene. Ich weiß, daß ich es verdient habe, jetzt reich zu sein, und daß dieser Reichtum in mir ist und sich wunderbar nah anfühlt. Ich habe das Gefühl, daß mein Geldbeutel immer voll ist, und daß ich es bin, der dafür die Antwort in sich trägt. Sie bekommt kein anderer mehr. Ich habe es mir so kreiert, und ich mache immer mehr das, was ich machen möchte. Denn das ist es, warum ich hier auf der Erde bin. Ich möchte den ausdrücken, der ich bin. Ja, das habe ich schon so viele male gehört, und das habe ich auf so viele verschiedene Arten gelebt. Und immer bin ich damit gut gefahren. Freunde haben immer gefragt, wie ich es mache, daß ich mit diesem kleinen Verdienst so viel unternehme. Ich mache das, was mir Spaß macht, und dafür gibt es immer genügend Geld und Möglichkeit. Je weniger ich überlege, desto mehr entsteht genau das, was ich erleben möchte. Und wenn ich dann noch ganz in dem bin, was da gerade um mich herum passiert, dann bin ich 100% der, der ich bin. Alles aufgeben, ja das ist es, und damit alles gewinnen. Ich sterbe jeden Tag, jede Sekunde ein wenig mehr, und gleichzeitig erneuern sich meine Zellen jede Sekunde. Das Leben ist ein Spiel von Entstehung und Vergehen, und ich bin mitten drin. Im Gegensatz zu früher erlebe ich mich allerdings bewusst auch als sein Schöpfer. Ich gebe alles alte auf und gebe jede Vorstellung von dem, was kommt, auf und kehre damit in den ewigen Moment des Jetzt ein und lebe somit 100%. In dem Moment, in dem ich das schreibe, fällt alles von mir ab. Mein Rücken beruhigt sich, und ich bin entspannt. Kommt dann die nächste Anspannung, so erlaube ich auch ihr, daß sie da ist, und bin ganz der, der ich bin. Ganz im Hier und Jetzt, verbunden mit allem was ist. Ich gebe die Illusion auf, irgendjemandem oder irgendetwas gerecht werden zu müssen, und schau einfach nur nach dem, was ist. Ich werde still, und in meinem Ohr entsteht das Göttliche Summen. Es ist der Ewige Laut der Existenz. Er ist für einige, die ihn noch nicht kennen, ungewohnt, für mich ist er wunderbar. In dem Augenblick weiß ich, daß ich ganz bei mir bin. Ich spüre meinen Atem und werde ruhig. Was für ein Tag, Freitag der 13. ist immer ein Tag, an dem alles neu beginnt, und das ist es, was viele Menschen befürchten, und doch liegt genau darin solch eine große Chance. Der Neubeginn beginnt immer, damit wir etwas Altes loslassen. Ich hatte mir heute nachmittag einen wunderbaren Saft aus Holunder und Birnen gemacht. Ich hatte drei Becher getrunken, und dann setzten starke Magenkrämpfe ein. Nachdem auch der heutige Abend wieder mit einem außergewöhnlichen Licht sich von der schönsten Seite mit einem erneuten Regenbogen und wunderbaren Farben am Himmel zeigte, hielt ich es fast nicht mehr aus. Ich nehme keine Medikamente und das Einzige, was ich mir ab und zu gönne, ist das R von Lichtwesen Meisteressenzen. Ich nahm fünf Tropfen, und keine fünf Minuten später ging es los, und alles konnte wie eine Spülung meinen Körper verlassen. Ich weiß überhaupt nicht, woher die ganze Flüssigkeit kam, doch es fühlte sich nach einer sehr intensiven Reinigung an. Ich erlaube meinem Körper diese Reinigung. Vielleicht mag mein Verstand mir jetzt sagen, er hat ja auch keine andere Wahl, denn Durchfall lässt sich nun mal nicht halten, doch ich spüre, daß damit sich auch die Rückenverhärtung auflöst. 12. August 2004, StuttgartLest doch mal diesen Ansatz und schaut, was er mit euch macht. Ich habe am Ende den Versuch gestartet, aufzuzeigen, in wieweit wir über diese Lehre hinaus gewachsen sind, bzw. wachsen können. Ziel des kleinen Weges der Befreiung(gefunden habe ich vor Jahren diesen Text in einem buddhistischen Buch) Der Weg zu diesem Ziel besteht aus zwei Schritten. Zuerst stellt man fest, dass es nichts Dauerhaftes gibt im Körper, nur eine Menge herumschwirrender Atome. Dann werden wir uns darüber klar, dass auch nichts Wirkliches in den Gedanken und Gefühlen zu finden ist. Obwohl sich innen wie außen Erfahrungen wirklich anfühlen mögen, sind es lediglich sich ständig ändernde Gefühls- und Gedankenströme. Diese Einsicht beeinflusst immer mehr die Lebenseinstellung und wird schließlich zur Dauererfahrung. Diese Lehren sind viele 1000 Jahre alt und enthalten gerade jetzt in dieser Zeit des Aufstiegs so viele Hilfen. Und gleichzeitig gehen wir darüber hinaus. Bei vielen hat die Auflösung des Selbst dazu geführt, dass sie das Gefühl hatten, sie hätten etwas falsch gemacht, wenn sie sich selbst definieren. Für mich gibt es eine Chance in dieser Zeit, in der ich das Selbst und meine Gefühle wieder mit hinein nehme. Ich lade sie wieder ein. Nicht, dass ich Buddhas Weg aus dem Leid nicht sehr schätze, ganz im Gegenteil, mit dem Focus auf die Freude begrüße ich ihn sogar. Und dennoch gehe ich darüber hinaus. Nun mit diesen Worten verlasse ich dich für heute. Viel Freude auf deinem Weg, Tom 10. August 2004, Stuttgart: Aufenthalt in der 5. DimensionNachdem ich gestern in einer Kindertagesstädte ein Gespräch hatte für über eine Erwachsenenschule für das kommende Jahr, merkte ich mal wieder, wie gut es ist, mit guten Freunden ein paar Stunden zu verbringen. Ich traf mich mit Carolina und wir tauschten uns über 6 Stunden aus. Wir waren auf der gleichen Ebene, was für mich sehr entspannend ist. Ich achte mehr auf mich und auf das, was ich fühle. Genau darum geht es. Der Gegenüber wird mir nicht gleichgültig, es ist vielmehr so, dass ich mich neu spüre. So waren wir am Rhein und in dem Moment, wo ich lag, konnte sie sich setzten und umgekehrt oder auch beides gleichzeitig. Es waren keine so genannten Höflichkeiten oder 'so oder so sollte das ablaufen' mehr nötig. Auch erhielt ich Rat, den ich mir anschauen konnte und nicht einfach bedingungslos annehmen musste. Ich schaute es mir an und ließ meine Position sich daraus entwickeln. Ich mache mich angreifbarer, wenn ich mehr von mir erzähle, werde dadurch auch stärker, weil ich damit stärker sehen kann, in wieweit ich in meiner Position, die ich mir zurecht gelegt habe, gefestigt bin. Lebe ich in der Illusion oder ist es real umsetzbar? Was fehlt vielleicht noch, damit es umgesetzt werden kann. Und dann erkenne ich auf einmal, dass ich nur noch die Hinweise bekomme, die ich mir selbst schon mal überlegt hatte, die bisher von mir noch zurückgehalten wurden. Ich habe das Außen genutzt und es war kein Ausnutzen mehr. Es war ein Geschenk, was ich mir selbst gemacht hatte, weil ich etwas von mir erzählt habe und damit eine Rückmeldung bekommen konnte. Ich hatte dazu eingeladen. Das Gespräch geht über das übliche Gerede über andere hinaus und führt sehr tief in uns selbst. Es ist das Selbst, um das es hier auf einmal geht. Das Außen dient dann nur noch als Spielfläche, um mich und mein Selbst auszudrücken. Es geht darum, mich auszudrücken und anderen ihren Ausdruck zu lassen. Es geht nur noch um mich. Auf der Rückfahrt bin ich dann wieder ganz bei mir. Ich schaue mir die Bilder von Frankreich noch mal an und freue mich über dieses schöne Erlebnis. Als ich aussteige, bekomme ich von einer schönen Blonden ein Lächeln entgegengeschmettert, was mich echt freut. Meine Illusion fängt direkt wieder an zu arbeiten, und ich finde es schade, dass ich sie nicht erreichen kann. Ich erzähle es Michael, und damit kann es auch schon wieder gehen. Es ist nur eine Illusion. Das Lächeln war Realität, der Rest ist wieder etwas, was ich versuche darum herum zu bauen. Es gelingt mir immer schneller, diese Dinge zu durchschauen und zu meiner Wirklichkeit zurückzukehren. Am nächsten Tag lasse ich es entspannt angehen und schreibe mit Freuden diese Zeilen. Ins Netz will es mal wieder nicht, doch das lässt sich nur schwer aufhalten, denn das mit der Dunkelheit will verteilt werden, auch wenn ich mir gut vorstelle, dass das nur sehr wenige nachvollziehen können oder wollen. Es ist meine Aufgabe, mich ganz zu zeigen. Ich mag mich öffnen und das in alle Richtungen. Innen wie außen oben wie unten. Mein Rücken ist sehr ruhig geworden und ich bin jetzt schon gespannt, wie weit der Prozess ist, denn ich bin am WE wieder auf Glarisegg, und da hat er die letzten Male immer heftig reagiert. Ich habe mir vorgenommen, die Schmerzen von anderen bei ihnen zu lassen und ihnen ihre Wachstumschance auch zu lassen. Denn es ist ihre Entwicklung und mit der habe ich erst dann etwas zu tun, wenn sie mich danach fragen. Das war mit eine der wichtigsten Erfahrungen vom Wochenende, dass ich die ganze Entwicklung für mich allein gemacht habe und dass ich andere dann gefragt habe, wenn es für mich darum ging, Unterstützung zu bekommen, wenn es für mich stimmte. Es war jedoch meine eigene Entscheidung und das war wichtig. Das möchte ich auch jedem anderen ermöglichen. Der Helfer in mir ist so weit gesundet, dass ich letzte Woche, als ein alter Mann auf die Straße fiel, ich völlig ruhig sitzen bleiben konnte, nachdem ich gefühlt hatte, dass genügend andere da waren, die ihm wieder auf die Beine halfen. Es ist immer alles da, was wir brauchen. Oftmals ist es nur eine Frage, wie sehr wir unsere Aufmerksamkeit dorthin richten. Agiere ich aus der Position des Mangels heraus oder aus der Fülle. Was möchte ich wirklich? Was ist es, was ich erreichen will? Ich mache mir einen Plan für die nächste Zeit und spüre, dass sich dieses und jenes zwar recht nett anhört, dass ich aber in der neuen Energie hier einen anderen Ansatz spüre. Alles, was aus sich selbst heraus entsteht, ist meins, alles andere ist gemacht und ist die Energie von irgendjemand anderem, der meint, es wäre gut, dieses oder jenes zu tun. So war immer unsere Erziehung, so lief es immer ab, wenn-dann-Sätze tauchen ganz viel bei mir auf, nur damit ich sie mir anschauen kann und dann wieder loslasse. Ich für mich schaue, mit was fühle ich mich gut? Was liegt vor meiner Haustür? Was möchte ich erleben? 5. bis 9. August 2004, Bonn, Köln und auf dem Weg nach Stuttgart: Begegnung mit der Dunkelheit und Aufstieg in die 4 DimensionNun habe ich ja schon seit dem letzten Samstag stärkere Schmerzen in meinem Rückenbereich und da - genau gesagt - im Beckenbereich. Ich hatte in dem Südfrankreichbericht schon davon geschrieben. Es ist enorm, was der Körper da für Signale gibt. Ich spüre es so, dass ich mich hier mit etwas auseinander setzen darf. Es macht sich Einiges auf verschiedenen Ebenen bemerkbar. Als ich mit Hilfe einer Freundin mir die ganze Geschichte einmal anschaue, erscheint so ein kleiner Teufel, den ich so lange nicht mehr gesehen hatte. Er erschien früher immer als derjenige, der hinter dem Ofen hervor kam und mir weiß machen wollte, dass es doch recht nett sei, mit dieser oder jener Frau Sex zu haben. Ich habe ihm dann mit viel List und Tücke begreiflich machen können, dass ich meine so genannten eigenen Entscheidungen treffen könnte und ihn mit seiner komischen Verführungskraft als Unterstützung nicht bräuchte. Jetzt zeigte er sich wieder in seiner vollen Größe. Ich hatte totale Lust auf Sex. Ich wollte es aber nur in meiner Phantasie ausleben. In der Wirklichkeit wollte ich meine Ruhe. Ich hatte ihm keinen Raum mehr gegeben und den holte er sich jetzt in seinem vollen Umfang. Er wollte, dass ich ihn anerkenne, und das tat ich dann auch, denn er hatte mir in der Vergangenheit wirklich ein paar sehr schöne und nette Erfahrungen geschenkt, und dafür wollte er anerkannt werden. Ich dankte ihm dreimal und sagte ihm jedoch noch mal sehr deutlich, dass ich jetzt doch ganz gut allein zurecht kommen würde und er jetzt ins Licht gehen könnte und ich ihn hiermit ehrenvoll entlassen würde. Meine Bekannte, die mir für diesen Prozess die Energie hielt, meinte hinterher, es wäre total spannend gewesen. Es hätte sich für sie so angefühlt, als ob alle Zellen diesen Dialog gehört hätten. Das bestätigt mir wieder mal, dass alle Prozesse auf der körperlichen Ebene in ihrer letzten Instanz dann auch auf der Zellebene stattfinden, und dass das der Grund dafür sein könnte, dass einige Dinge, die wir längst für erledigt gehalten hatten, noch mal erschienen, weil sie auch auf dieser Ebene noch nach Transformation schreien. In dem Moment, in dem ich das jetzt hier schreibe, löst sich meine Nase und auch die Verdauung setzt ein. Alles möchte los gelassen werden. Ich habe dann das Licht eingeladen und damit der Kristallinen Struktur erlaubt, dass sie sich ausdehnt, und damit bin ich bei einem weiteren Erklärungsversuch für das, was da in meinem Rücken ablaufen könnte. Es sind nur Bilder, um es deutlich zu machen. Für viele Prozesse, die da ablaufen, gibt es in unserem Sprachgebrauch noch wenige Worte, die es wirklich passend ausdrücken, finde ich. Und dennoch möchte ich es mit euch teilen. Nun für mich ist es so, dass sich Kristalle bilden, die mehr Platz brauchen als die bisherigen Knochenstrukturen und damit die Ausdehnung stattfindet, was sich auf der körperlichen Ebene sehr schmerzhaft anfühlt. Es dehnt sich aus und wohin sollte es sich ausdehnen, wenn es die Begrenzung von Haut und Knochen hat. Deshalb ist in solchen Tagen Dehnung und Streckung immer sehr hilfreich, weil ich dann wenigstens auf der körperlichen Ebene mehr Platz schaffe. Die Kristalle haben auch eine andere Schwingung als das bisherige System, und das fühlt sich für mich so an, als ob ganz viel Energie durch meinen Körper fließt und dann dort an der Stelle der Hüfte wie Wasser auf einen Stein trifft, und ich wie der Stein empfinde. Ruhe und Gelassenheit schaffen auf der emotionalen Ebene Platz. Deshalb mache ich in diesen Tagen nur sehr wenig und lasse alles geschehen so wie es kommt. Ich schlafe länger und sitze stundenlang einfach vor dem Feuer. Mir bleibt ehrlich gesagt auch keine große Wahl, denn ich bin einfach geschafft. Eine Nacht wache ich auf und die "Schmerzen" in dem Bereich sind so groß, dass ich auf der einen Seite gut verstehen kann, dass Menschen Schmerzmittel nehmen und auf der anderen Seite ich eine Dusche vorziehe die hier den Fluss wieder eröffnet. Ich spüre, wie der gesamte Magenmeridian hier voll überlastet ist. Eine weitere Ebene, die mir deutlich macht, auf wie viele verschiedene Arten der Körper diesen Prozess erlebt und unterstützt. Er hat einfach sau viel was er gerade verdaut. Auf der mentalen Ebene tut es mir gut, hier aufzuzeigen, wie die 5. Dimension sich anfühlt. In dieser Dimension haben wir keine Geheimnisse mehr vor einander, und wir brauchen uns nicht mehr zu verstecken, da wir die Befürchtung, von den anderen verurteilt zu werden, nicht mehr haben. Wir können die sein, die wir sind, und wir wissen, dass wir immer ein Geschenk sind, egal mit was wir gerade sind. Die Gedanken, dass ich gerne Kinder mag und dass ich hier Phantasien habe, die mit den Normen der Gesellschaft nicht konform laufen, sind viel schädlicher als die Tatsache an sich. Ich bin der, der ich bin, und dann spüre ich, dass ich diesen Gedanken, weil ich ihnen so wenig Raum gebe, viel mehr Macht gebe, als wenn ich sie wie in diesem Artikel frei laufen lasse. Welch eine schöne Vorstellung, welch eine Entspannung, wenn ich als eine Vorstellung von der 5. Dimension mich entspannen kann, denn jeder kennt meine Gedanken und jeder weiß, was wirklich mit mir los ist. Das wurde dann als Thema auch noch mal sehr deutlich in dem Workshop, den ich am Samstag in Köln gegeben habe. Der Heilkreis in der Energie der 4 machte mal wieder deutlich, dass es um das Erleben geht. Wir machen Erfahrungen und können diese nur durch das Spüren wahrhaftig werden lassen. So konnte erfahren werden, dass wenn ich wirklich die/der bin, der ich bin, dass ich sowohl endlich mal mich selbst, mein Selbst ausdrücke, als auch den anderen nicht wie üblich den Raum nehme, sondern ihnen die Möglichkeit gebe, ihren Raum abzustecken. Es ist ihre Entscheidung, in wieweit sie mir erlauben, mich ihnen zu nähern. Ich schenke ihnen meine Wahrheit und das in einem Umfang, in dem ich bisher unter dem Deckmäntelchen der lieben lichtvollen Erscheinung immer nur einen Teil gezeigt habe. Den, von dem ich angenommen hatte, dass er den anderen gefällt. Doch meine Göttlichkeit ist alles. Und jeder ist verschieden. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich dem anderen ein Geschenk mache. Ich kenne den anderen viel zu wenig, also ist es doch viel entspannender, wenn ich einfach der/die bin, die ich bin. Mal wütend, mal schreiend, mal offen, mal geschlossen. Mal rede ich viel, mal schweige ich einfach. Für diese Arbeit war mein Rücken auch wieder ganz normal. Mein Körper wusste, dass jetzt für seine Prozesse kein Platz war, und deshalb schwieg er. Doch das stellte ich erst so richtig am nächsten Tag fest. Ich versuchte auf einem Stuhl zu sitzen, und es war kaum auszuhalten. Als ich mich jedoch dann mit meinem Freund und dem Computer beschäftigte, war die Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet, und der Körper hörte auf, Signale zu senden. Normalerweise, idealer Weise würden wir ja sagen, toller Trick. Doch mir wurde auch an diesem Punkt mal wieder klar, wie genial unser Körper ist. Er weiß genau, wann wir zu was bereit sind. Und mir wurde jetzt auch bewusst, warum wir so vorbereitet sein sollten, um den Sprung in die 5. Dimension zu machen. Denn die Schmerzen, die ich in der einen Nacht hatte, wollten erlaubt werden. Der Schwarze Mann wollte gesehen werden. Urteile und Werte wollen losgelassen werde. Diesen Spruch habe ich mal auf einer Sananda-Karte vor ein paar Jahre gelesen. "Urteile und Werte wollen losgelassen werden, Damals dachte ich, wieso ist das Tor eng? Jetzt verstehe ich, was er damit meint. Es ist wie ein Filter, wo nur die Dinge durchgehen, die uns in der nächsten Dimension noch dienlich sind, und alles andere bleibt zurück. Die Vorbereitung findet dadurch statt, dass wir mehr zu unserer Wahrheit kommen und mit ihr sind. Und dass wir da Dinge zurück lassen, die nicht mehr zu uns passen. So ist es für mich mit der Sexualität. Für andere ist es etwas völlig anderes. Wir nennen es die negative oder dunkle Seite, dabei ist es jedoch nur etwas, was die andere Seite der Dualität darstellt und was jetzt noch mal anerkannt und gesehen werden möchte, damit es losgelassen werden kann. Und ich stelle immer wieder fest, wie sehr das Alte zurückdrängt, und ich versuche krampfhaft an dem Alten festzuhalten. Ich spüre diesen Krampf, der im Rücken seinen Ausdruck findet. Es ist ein Zerren von mehreren Seiten. Da will auf der einen Seite etwas losgelassen werden, und auf der anderen Seite will es nicht gehen. Solange ich in diesem Prozess drin bin, bin ich nicht frei und bin ich noch in dem dualen System. Für mich hat mit dem Prozess, der für mich in der letzten Woche stattgefunden hat, eine riesige Erleichterung stattgefunden. Kurz vor dem Sonnenaufgang ist die Nacht am kältesten. So hat sich die letzte Woche für mich angefühlt, sehr kalt und ich war sehr froh, dass sie so warm war, dass ich ein Feuer hatte, an dem ich meinen Rücken wärmen konnte, dass ich Freunde zu Besuch hatte, die mir das Gefühl von Geborgenheit gaben. Dass ich bei meinen Eltern im Haus war, wo ich die kindliche Geborgenheit spüren konnte. Es war ein sicherer Raum, auch wenn es gleichzeitig wichtig war, dass meine Eltern weg waren. Und doch waren sie auf eine gewissen Art anwesend. Huch war ich da gerade schon wieder bei euch. Nun so geht das Spiel halt noch eine Weile. Ich wünsche mir auf jeden Fall viel Spaß auf meinem weiteren lichtvollen Weg. 28. Juli bis 4. August 2004, Bonn, Südfrankreich, BonnNun bin ich noch einmal für ein paar Tage in Bonn in das Haus meiner Eltern zurück gekehrt, nachdem ich eine wunderbare Woche in Südfrankreich hinter mir habe. Sie war die Fülle pur. Und das in jeder Hinsicht. Ich flog von Köln-Bonn nach Nice. Im Flieger machte ich Bekanntschaft mit einem Indigo, und wir hatten wie üblich viel Spaß. Für mich ist es immer wieder ein Geschenk, mit welcher Zielsicherheit diese Kinder auf mich zugehen, und dann in welcher Geschwindigkeit sie sich mir dann auch öffnen, ohne dass ich irgendetwas dafür tue. Ich bin einfach, und genau das ist es, was die Kinder spüren. Am 1. Tag ging es dann auch direkt ans Meer auf die vorgelagerte Halbinsel von Antibe, wo wir allein auf einem Felsen waren. Am Anfang war es noch etwas neu für mich, französisch zu sprechen, und ich war sehr froh, dass dort ein Freund der Kinder war, dessen Mutter Deutsche ist und der für mich einiges übersetzte. Im Lauf der nächsten Tage geschah jedoch etwas, was ich als eindrücklichstes Erlebnis aus diesem Urlaub mitgenommen habe. Ich habe Fortschritte in meinem Französisch gemacht, ohne in den vergangenen 13 Jahren irgendwie etwas mit der Sprache gemacht zu haben. Ich habe die Kraft der Imagination eingesetzt und bin mit der Sicherheit in diesen Urlaub gefahren, dass ich mich gut verständigen werde. Dass es weit über das normale Gespräch hinauslief, hatte auch viel damit zu tun, dass Louis und Kinou auch ihrerseits sehr gut englisch sprachen und ich von daher auch gut umschalten konnte. Am Tag meiner Rückkehr war deutlich geworden, dass ich schon nach einer Woche in Französisch umgeschult hatte. Ich habe mich auf das Land und die Sprache eingestellt und von daher einfach und in dem Fall wirklich einfach alles verstanden und vieles sagen können. Grenzen, die ich früher hatte, waren einfach weg gefallen. Und doch möchte ich behaupten, dass ich noch einige Meter davon entfernt bin, gut französisch sprechen zu können. Doch was soll's, es spielt keine Rolle mehr. Am 2. Tag waren wir dann bei dem gigantischsten und schönsten Feuerwerk in Canne, was ich jemals gesehen habe. Der schon ohnehin überfüllte Strand leerte sich an diesem Abend erst gegen 23.00 Uhr und wurde zum Sonnenuntergang sogar noch mal voller. Massen von Menschen sahen begeistert einem Feuerwerk zu, das in völliger Übereinstimmung mit der Musik war. Wunderbar. Nach einer weiteren Nacht im Freien, ich schlief auch diese Nacht wieder auf der Terrasse, ging es in die Berge in Richtung Dinge, wo wir nach nur 1,5 Std. ankamen und wo ich dann auch Louis das erste Mal wieder gesehen habe. Sein Bart war etwas grau geworden, sonst konnte ich auch bei ihm nur feststellen, dass wir uns auf Anhieb super gut verstanden. Er freute sich auf eine besondere Art mich wider zu sehen. Das sollte sich in verschiedenen Gesten dann auch noch in den folgenden Tagen verstärken. Das Grundstück von Le Fa ist sehr groß und liegt mitten in den Bergen. Hier war es auch sehr heiß, doch war deutlich zu spüren, dass die Luft anders ist. Benji, der Sohn der Familie, macht mich auf den Duft der Bäume aufmerksam, der hier deutlich riechbar war. Schöne große Kastanienbäume mit der Kraft eines Mammuts bilden so etwas wie ein Eingangstor. Da, wo einst der Ziegenstall gestanden hat, war jetzt ein Pool, der mit Quellwasser gefüllt war. Wasser gibt es an der Stelle nur sehr begrenzt, deshalb war es Gold wert, dass es an dem Nachmittag direkt regnete. Es war erfrischend und brachte genug Wasser für die Tanks. Am Samstag trudelten dann so langsam und sicher die Gäste der Party ein. Ich holte, wie schon so üblich, das Wasser von der Quelle. Irgendwie scheint das mein Job zu sein. Frisches Quellwasser, was mit einer Temperatur von 10 Grad aus dem Felsen kommt, hat eine sehr erfrischende Wirkung. Dieser Platz ist sehr energetisch und auch hier stehen große Bäume mit dicken Wurzeln. Es macht mir sehr viel Spaß, jeden Tag hier eine Weile verbringen zu können, da das Wasser nur sehr spärlich fließt. Am Abend gibt es Lifemusik und auch Disco von der Konserve, alles vom feinsten. Vor allem die selbst gemachte Pizza im Steinofen des Hauses war super lecker. Die Hammelkeulen über dem offenen Feuer gebrutzelt, hatten da nur noch wenig Chancen und wurden dann im Lauf der nächsten Tage verarbeitet. Am Sonntag gibt es ein Picknick im Flussbett, wo es sehr lustig und frisch ist. Viele Gäste fahren heute wieder ab. Am Montag machen wir dann in einer Gruppe mit Erwachsenen und Kindern, die noch da geblieben sind, eine Wanderung zum Fluss. Am Abend davor hatte ich es mir gewünscht, und unabhängig davon kam dann von Kinou der Vorschlag. Alles passiert so, wie wir es uns vorstellen. Deshalb ist die Kraft der Imagination so wichtig, und deshalb ist es gleichzeitig auch wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, was wir uns wünschen, denn die Wünsche gehen jetzt schneller in Erfüllung als jemals zuvor. Vielleicht manchmal ein wenig anders, als wir es uns konkret vorgestellt haben, und dennoch immer so, dass wir mit ihrer Hilfe unsere eigenen Erfahrungen machen können, für die wir die volle Verantwortung übernehmen. An diesem Tag war Ruhe und Ausklingen angesagt. Auch heute fanden wir wieder eine Stelle für ein Picknick, und auch heute regnete es wieder. Die Stimmung war einfach irre. Sehr heftige Gewitter tobten, und es regnete außergewöhnlich stark. Es fühlte sich wie eine Reinigung an, und die Luft danach war umwerfend. Eine schöne Woche geht zu Ende mit einer unruhigen Nacht, die wir sehr verkürzt haben, weil wir in kleinem Kreis noch bis um 1.00 Uhr uns unterhalten haben, und Praful schon am nächsten Morgen um 7.00 Uhr Col du Fa verlassen musste, um seinen Flieger zurück nach Amsterdam zu bekommen, und ich selbst verließ dann ebenfalls den Ort, nachdem ich noch mal ein letztes Mal bei der Quelle gewesen bin. Zum Abschied regnete es dann noch mal. Der Himmel schien bei jedem Abschied zu weinen. Wusste er denn nicht, dass wir diesmal früher als erst in 10 Jahren zu diesem wunderschönen Ort zurückkehren wollten, oder weiß der Himmel vielleicht mehr als wir. Nun, wir sind und bleiben im Hier und Jetzt, verbunden mit allem was ist, so auch mit der Tatsache, dass ich Praful noch mal am Flughafen traf, da seine Maschine wegen eines technischen Defektes immer noch nicht starten konnte. Das Leben ist schön, und es ist so intensiv. Es macht so viel Spaß, und ich kann wieder los lassen, wobei es mir bei dem Ort und vor allem auch bei den Menschen nicht leicht gemacht wird, habe ich mich doch sowohl in den Ort als auch die Menschen vor Ort wieder ein wenig verliebt. 27. Juli 2004, BonnEin schöner angenehmer Sommertag, nachdem es hier viel geregnet hatte, spürte ich, wie sich um mich herum und damit auch in mir (innen wie außen) wieder einiges beruhigt hatte. Die Gewitter und die heftigen Regenfälle der letzten Wochen hatten nachgelassen. Die Dualität, und damit auch die Dunkelheit, hatte ihre Chance bekommen, integriert zu werden. Es war eine Erleichterung zu spüren. Ich setzte mich in den Garten und genoß die Sonne und kam dann zu mir. Immer tiefer ging es, und da waren sie wieder die Formen und Muster, die ich nicht beschreiben kann. Außer vor meinem geistigen Auge habe ich solche Muster noch nirgends gesehen. Bisher hatte ich solche Erscheinungen nur dann, wenn mir der Kopf fast zu platzen drohte, und dann nahm ich meine Finger und drückte leicht meine Augäpfel rein, und dann kamen diese Formen. Heute waren sie ohne den üblichen Druck da. Erst als ich mich eine Zeit lang drauf konzentrierte, spürte ich eine leichte Anstrengung. Aus den ganzen Formen bildeten sich Informationen, deren Bedeutung ich zwar begreife und auch spüre, dass es in mir Bereiche gibt, die sie verstehen, doch mein Verstand nicht in der Lage ist, sie zu übersetzen. So lasse ich es also laufen, glücklich darüber, dass es jetzt auch schon ohne Schmerzen geht. Auch spüre ich, dass ich mich sehr viel häufiger darauf verlasse, was mein Inneres mir antwortet. Ich habe enorm an Selbstvertrauen gewonnen. Ich vertraue meinem Selbst, was gerade jetzt auch sehr nötig ist, denn in dieser Zeit scheint nichts mehr von den alten Mustern zu funktionieren. Das schöne ist, dass es sich leicht anfühlt. Je mehr ich vertraue, desto mehr kann ich den Augenblick genießen. Ich ernähre mich gesund und schreibe ein paar Zeilen, und alles andere geschieht aus sich selbst heraus. Altes geht, ohne dass ich Druck mache, und etwas von dem ich glaubte, ohne es nicht glücklich zu sein, scheint sich zu verabschieden. Meine Geilheit und die Sehnsucht nach der Verschmelzung mit einer Frau, oder der Wunsch nach einer Partnerschaft tritt in den Hintergrund. Erstmal spüre ich, dass ich mich sehr wohl damit fühle, eine Illusion fallen zu lassen, der ich Jahrzehnte lang nachgelaufen bin. Jetzt kann ich mich mehr auf mich und meine Aufgabe konzentrieren. Wunderbar. Alles ist so friedlich alles ist so sehr im Lot. 26. Juli 2004, Bonn und die KornkreiseBin im Haus meiner Eltern, und sie sind im Urlaub. Das erste Mal seit Jahren, dass ich in diesem Haus allein bin und die Energie hier neutral spüren kann. Ich wache zur gewohnten Zeit auf, doch es ist etwas anders als sonst. Ich spüre noch mal rein und spüre ein schlechtes Gewissen, dass ich nach 9 Uhr immer noch im Bett liege. Ich dachte ich hätte das Thema schon längst durch, doch war diese Energie irgendwie immer noch vorhanden. Ich drehte mich wieder um und spürte, was meine Wahrheit war. Ich wollte länger schlafen. Ich war müde und spürte, wie ich Angst bekam. Ich fragte mich, woher die Angst kam. Es war doch alles klar. Es gab nichts, was ich hätte tun müssen. Keiner war da, der mich kontrollierte. Den ganzen Tag schrieb ich dann an dem Artikel über die Kornkreise, der dann auch am Abend endlich fertig war. Ich konnte mich immer nur für Momente konzentrieren, doch auch das war okay. Ich machte mir keinen Druck, und als ich dann merkte, dass der Text fertig war, spürte ich eine große Freude. Bei einem Artikel, der über mich geschrieben wurde, hieß es, dass eine Teilnehmerin eines Workshops nicht all zu viel Energie dort gespürt hätte, doch dass sie der Überzeugung wäre, dass ich ihr viele Antworten geben könnte. Neutralität ist kein Kompromiß, es ist eine Haltung den Dingen gegenüber, die mir begegnen, und es ist für mich leichter, sie so an zu nehmen, wie sie sind. Und ich möchte ein einfaches Leben. Die Eltern haben immer gesagt, das Leben ist nicht einfach, und ich habe immer ein einfaches Leben gehabt. Wenn ich mir selbst gegenüber ehrlich bin, dann geht es mir wirklich sau gut, und es gefällt mir, dass ich lange schlafen kann, wenn es mir danach ist, und dass ich sehr früh aufstehen kann, wenn es die Umstände erfordern. Ich verlasse die Normen immer mehr und werde dadurch immer freier, denn wem oder was gegenüber habe ich eine Verpflichtung, außer mir selbst. 25. Juli 2004, Auf dem Weg von Stuttgart nach Bonn über MannheimJeder Mensch hat seine Aufgabe, jeder Mensch hat sein Schönheit, und die große Chance, die wir haben, ist die, dass wir es voll und ganz sein können. Wenn wir aufhören, im Außen die ganze Zeit zu suchen, was wir im Innen jetzt schon alles besitzen, dann kommen wir zu Pudels Kern. Oder auch zu unserer eigenen Göttlichkeit. Es gab einen Punkt in meinem Leben, an dem ich die Chance erhielt, mir die Vielfalt der Möglichkeiten an zu schauen, und es war erstaunlich, denn ich konnte das enorme Potenzial sehen, was sich daraus ergab. Wie in einem Schachspiel konnte ich alles erkennen, was der nächste Schritt bringen würde, und ich konnte sehen, dass ich, wenn ich eine andere Wahl als jemals zuvor treffen würde, eine Möglichkeit sich ergab, wie ich mein Leben bunter und reicher machen konnte. Meine Kraft der Liebe wird immer größer, sie wird immer weiter. Die bedingungslose Liebe geht weit über das hinaus, was wir immer dafür gehalten haben. Jemanden bedingungslos zu lieben, ist für mich so, dass ich ihn genauso annehme, wie er/sie ist. Egal, was er/sie tut. Wenn ich genug differenziere und mich für den anderen wirklich interessiere, dann verstehe ich mit der Zeit auch, warum er so ist. Wie oft sind Beziehungen deshalb gescheitert, weil der Partner versucht hat, sich an mich anzupassen, oder ich versucht habe, mich an den Partner anzupassen. Es wurde der Versuch gemacht, alles gleich zu machen. Genauso scheitert der Versuch, die Unterschiedlichkeit in den Vordergrund zu stellen. 24. Juli 2004, StuttgartDie Dualität auflösen und zur Ganzheit kommen, indem wir uns erlauben, die zu sein, die wir sind. Früher hatte ich immer geglaubt, ich müsste den Bedürfnissen von anderen Menschen nach kommen. Das hat sich ja zum Glück schon seit geraumer Zeit aufgelöst und hat jetzt noch mal eine Tiefe bekommen, nach der ich mich immer gesehnt habe. Ich bin wieder ein Stück weiter bei mir angekommen. Der Workshop war ein Ausdruck dessen. Ich laufe mit einem deutlich veränderten Bewußtsein durch die Gegend. Ich erledige Dinge, die ich schon ganz lange vor mir hergeschoben habe in Sekunden, oder sie erledigen sich von selbst. Der Fluß ist da, und es ist kein kleiner Bach. Doch spüre ich auch, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein für diese Kraft. Mir fällt es auf einmal wie Schuppen von den Augen, was Desire (ein Mädchen von 10 Jahren) denn da gerade macht, von dem ich vermute, dass es Julia (4 Jahre) auch macht. Sie haben sich dazu bereit erklärt, uns die Oh-Seite zu spiegeln. Die Dunkelheit, die wir immer so weit weg haben wollen. Was für eine Aufgabe, was für eine Hingabe an alles was ist. Wunderbar. Ich selbst erlebe mich ja immer schon als Zahnarzt. Erst bohren und dann zur Heilung. Ja so geht der Weg, und er geht über die Wahrheit, und es ist nun mal die Wahrheit, dass wir beides sind. Wir sind das Licht und die Dunkelheit. Ja, wir sind die, die wir sind, und wenn wir das Göttliche in uns voll und ganz anerkennen wollen, dann gehört auch die Trauer und der Schmerz hierher. Genau diese Worte habe ich von mir am Samstag gehört. Ich habe aufgezeigt, was wichtig ist, worum es in der Göttlichkeit geht. Als ich mich vor eingen Wochen fragte, was ich denn bei mir noch an Dunkelheit erkennen würde, mußte ich echt lachen, denn das, was dort übrig blieb, war eine Art pädophiles Denken (Pädophilie: die Liebe zum Kind oder für das Kind). Es ist noch nicht mal, dass ich es erlebe. Es sind nur die Gedanken, die ich als Dunkelheit erlebe. Ein leichter Wind weht um meine Schultern, und ich spüre, dass ich noch Widerstände in mir habe. Vieles, was mir noch bis vor kurzem Lust bereitet hat, löst sich auf, einfach dadurch, dass ich ihm Raum gegeben habe. Ich sitze am Lepi oder am Feuer und genieße das Leben. Die Göttlichkeit zeichnet sich durch Leichtigkeit aus. 23. Juli 2004, StuttgartNoch einige Nachträge zu der Woche. Es gab in ganz Deutschland heftige Gewitter und Regengüsse, die teilweise riesige Überschwemmungen hervorgerufen haben. Es ist in erster Linie das Wetter, und doch gibt es auch andere weitere Infos darüber. Innen wie außen heißt es, und es ist heftig, was dort abgeht. Für mich ist es immer so, dass ich sowohl das Potential sehe, was ich dort außen sehe, als auch eine Erklärung dort finde, was dann so in meinem Inneren passiert. Einatmen Für mich sind das mehr als nur Worte. Für mich ist das gelebte Spiritualität. Für mich sind die Dinge ganz einfach, und ich achte ganz einfach auf das was ist. Wenn ich einatme, dann nehme ich alles auf, was jetzt für mich bereit ist. Jede Erfahrung ist ein Geschenk für mich. Und wenn ich ausatme, dann lasse ich alles los, was jetzt gehen, oder anders ausgedrückt, transformiert werden kann. Es möchte noch ein letztes Mal wahrgenommen werden, und dann möchte es erlöst werden. Das Loslassen von altem fällt mir oftmals deshalb so schwer, weil ich mich dort auskenne. Das Neue ist noch unbekannt, und deshalb vertraue ich dem noch nicht. Doch wenn ich den Mut habe, das Alte ganz da sein zu lassen und fühle und spüre, dann geht es auf einmal ganz allein von mir. Wenn ich anfange, meinen Tränen und meinen Begierden oder meiner Wut Raum zu geben, dann mag es mich im ersten Moment überwältigen, doch auf meinem Weg in Richtung Licht, Liebe und Harmonie erkenne ich, dass es in meinem System keinen Platz mehr hat. Unsere Gedanken sind sehr machtvoll, und sie wollen ausgedrückt werden. Deshalb empfehle ich jedem (mich selbst mit eingeschlossen), sei achtsam mit den Gedanken, die in deinem Kopf herumschwirren und mit was oder durch was ich denn meine Erfahrungen machen möchte. Seitdem ich dem Licht diene, gibt es einen Weg, den ich jetzt gehen kann, und der will bis zum Ende verfolgt werden. Jedesmal, wenn ich versuche, ihn zu verlassen, gibt mir mein Körper eindeutige Hinweise, dass ich doch bitte weiter gehen möchte. Meine Seele verurteilt nicht, und sie kennt auch keine Zeit, sie weiß aber genau, was sie tun kann, wenn ich meinen Willen einsetzte. Für mich ist die Gewißheit gut, dass sie dem höheren Willen folgt. Ich nutze den Willen für ein Leben in Wahrheit, und ich vertraue darauf, dass alle Wünsche, die dem entsprechen auch in Erfüllung gehen. Die anderen werden kurz auftauchen, manchmal als Gedanke, manchmal als Begegnung, und werden dann wieder gehen. Loslassen, und ich kann euch sagen, es geht alles viel schneller als jemals vorher. Je mehr ich mich nach meinem Kram und nach meinem Willen kümmere, desto mehr Raum für die Freiheit von anderen ist da. Und je mehr ich auf meinem Weg bin, desto einfacher können die Dinge in mein Leben kommen, und desto leichter kann ich sie annehmen. Sowohl für mich als auch für alles, was um mich herum passiert, denn wenn ich z.B. mal ohne Arbeit bin, dann kann es durchaus sein, dass es eine Arbeit in mir selbst gibt, die Raum und Zeit braucht. Ich traue mich und habe Mut. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind, verstehend, dass ich die volle Verantwortung dafür übernehme, was in meinem Leben erscheint. Und wenn dann dort Dinge erscheinen, die ich vor eingen Jahren als Wunsch hatte, dann kann ich sie anschauen, meine Erfahrungen darin machen und sie dann auch wieder los lassen. So einfach geht das. Das gilt auch für die Dinge, die im Außen passieren, wie z.B. das Lieblingsthema der Deutschen, das Wetter. Hier bei uns in Stuttgart hat es recht wenig geregnet in der letzten Zeit, und die Böden haben gerade so viel Wasser, dass das Gras noch wachsen kann. In vielen Teilen Deutschlands hat es schon wieder so viel geregent, dass wir uns fragen, wo denn da der Sommer sei. Er ist da, und es ist gut so, das er so da ist, denn wie schnell geht es denn den Meisten von uns so, dass es ihnen zu heiß ist. Genieße die lauen Sommerabende, die da sind, und ansonsten erfreut euch an den Naturereingnissen, wie die Blitze, die ich vorige Tage in den Nachrichten über Berlin gesehen habe. Das ist wirkliche Kraft. Das ist deine Kraft, die dir da vom Himmel gezeigt wird. Das ist dein Regen, der für dich die Reinigungsarbeit macht. Ich bin den Dingen sehr dankbar, dass sie diesen Prozeß mit uns gemeinsam machen. Ich bin dankbar, dass du diesen Prozeß mit mir machst. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. Wenn du Fragen hast, was gerade mit dir passiert, dann frage erst mal in dich rein, und wenn dann die Antwort dir komisch vorkommt, dann mail doch einfach mal an mich, vielleicht kann ich ja mal rein spüren. Herz und Umamrung Tom Hallo Ihr Lieben, das Fenster beginnt sich zu öffnen, und wir haben so lange darauf gewartet. Solange wir gegen etwas ankämpfen, bleibt es bestehen. Es gibt Tage, wie den heute, da sprudelt es nur so aus mir heraus, da habe ich das Gefühl, die Worte wollen überhaupt nicht mehr enden, denn es gibt so viel zu erzählen. Was es heißt, Energie zu bewegen, ist mir noch immer nicht ganz klar, doch weiß ich, dass es Zeit wird, dass wir wirklich etwas tun. Und da fragen wir uns, was denn die Kinder den ganzen Tag so machen, wenn sie da die Löcher in die Luft starren. Es ist schon erstaunlich, wie sehr wir hier bisher von unseren Gefühlen abgeschnitten waren, und es war notwendig, weil wir es nicht verarbeiten konnten. Durchatmen, und dann den Moment genießen. Das ist es, was mir gerade gefällt. Ich übernehme die volle Verantwortung für alles, was in meinem Leben passiert. einatmen, ausatmen Ich urteile und werte nicht mehr, wie ich mich gerade fühle, es kommt vor, dass ich die Aufregung eines 16 jährigen in mir spüre, und dann kann es sein, dass ich in der nächsten Begegnung schon der 80 jährige Weise bin. Herzumarmung Jederman/frau/kind rudert mit dem Boot gegen den Strom. Er fällt den Wasserfall runter, und dann kommt er auf eine neue Stufe. Ich habe mir mal einige Worte und ihre Bedeutung angeschaut und wunderte mich immer, wieso es denn da immer so viel Missverständisse gegeben hat. Da gibt es das Wort Engel. Sind es die im Himmel fliegen? Sind es die, die uns beschützen. Jetzt der Begriff, über den ich schon in meiner Kindheit so sehr gegrübelt habe. Gott ist bestimmt ein Mann oder nicht? So ein schönes Wort. Was heißt denn Drama. Begriffe habe ihren Sinn, doch frage ich mich immer mehr, ob die Bedeutungen, die ich ihnen gegeben habe, für mich immer noch stimmen. Fülle ist auch so ein Wort, was wir oftmals nur in weiter Ferne sehen. Mutter ist ein schönes Reizwort für viele. Manipulation ist doch in seinem Ursprung: Mit der Hand bewegen. Ich habe ein hervorragendes Jahr 2004 hinter mir, und an dieser Stelle möchte ich allen danken, mit denen ich dieses Jahr teilen durfte. Schule, Kinder und Indigo sind dann noch 3 abschließende Begriffe, die ich hier gern erweitern würde. Ich lebe, warum sollte ich mich dann erst von einer belasteten Kindheit befreien, um dann der Ausdruck vollkommener Freiheit zu werden. Viel Spaß in 2005, bis zum nächsten Bericht Herz und viel Lachen. |
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