Gelebtes
In 2004

25. November bis 4. Dezember 2004, Hawaii

10 wunderbare Tage auf 2 Inseln der Hawaii Gruppe. Enorme Kraft dort, und ich konnte mich einfach mal entspannen. Ich nehme meinen neuen Auftrag als Energie Beweger voll und ganz an, und es ist noch sehr ungewohnt, einfach in diesem Raum des "Nichts" zu sein. Nichts zu wollen und doch alles zu sein im ewigen Moment des Augenblicks, ist ein echte Herausforderung. Ich spüre eine echte Herausforderung, indem ich mich dazu auffordere, ganz auf meinem Weg zu bleiben und gleichzeitig den Kontakt zu denen zu halten, die erst am Anfang des Weges sind. Ich selbst fühle mich auch immer wieder an einem Anfang und diesmal noch mehr als jemals zuvor.

Tobias schreibt, wir sind gefeuert, und als ich davon auf meiner Web Seite berichtete bekomme ich von 2 Menschen den Spiegel, dass sie näheres wissen wollen, warum ich denn bei mare-nostrum gefeuert sei. Erstmal wundere ich mich, da ich es so gar nicht gemeint habe, doch als ich nachfrage, was denn mit dem Sylvesterjob sei, sagt mir Michael, dass die Reise, die ich nach Abu Dabi leiten sollte, abgesagt sei, und es hört sich so stimmig an. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass sich 2005 sehr viel deutlicher als je zuvor zeigen wird, wohin mein Weg jetzt gehen wird.
Im Augenblick fühlt es sich so an, als ob ich altes mit neuem auf eine völlig neue Art und Weise verbinde. Immer wieder schmuggelt sich da der Zweifel ein, und immer einfacher geht er. Ich spüre, was es heißt, die Dinge ohne Kraft zu machen, und genieße den Augenblick. Auch habe ich lange Zeit versucht, heraus zu finden, warum ich jetzt nach Hawaii gefahren bin und nicht nach Brasilien. Es gibt darauf eine sehr einfache Antwort, weil ich mich so entschieden habe. Es war schön und gut so.

Ich war auf dem Big Island, wo die Vulkane noch sehr aktiv sind, was mich wie schon auf Lanzarote sehr begeistert. Ein Rundgang in den Vulkankrater führte uns erst durch den Regenwald und dann durch karge Lavalandschaften. Immer wieder bemerkenswert sind die Stellen, an denen noch der Rauch auf steigt und uns deutlich macht, wie sehr wir uns hier in einem Gebiet der starken Veränderung befinden. Sich auf einem Boden zu bewegen, der jünger ist als ich selbst, ist schon eine sehr seltene Angelegenheit.
Immer wieder stellte ich den Vergleich zu Gomera an, doch je mehr ich mich auf die Energie der Insel einließ, desto mehr stellte ich fest, dass es ganz anders war. So machten wir auch einen weiteren Spaziergang durch einen Lavatunnel, der in der ersten Hälfte noch beleuchtet war und dann nur noch mit der Taschenlampe zu besichtigen war. Stockfinster und doch so groß, dass wir dort aufrecht laufen konnten. Die Natur ist schon ein wahrer Meister in der Kreativität und Schaffung von Wundern. Ich freue mich, dass ich mich auch für diese Wunder geöffnet habe. Ein Versuch, dieses Wunder in einem Bild fest zu halten, stellt sich als ein großes schwarzes Loch da. Finsternis zu fotografieren, ist halt auch mit Blitz nur sehr begrenzt möglich.

Ich habe es sehr genossen, ganz in der Fülle unterwegs zu sein. Luxus auf allen Ebenen ein zu laden. Wie üblich für mich, gutes Essen, eine super Auto und guten Standard, was die Unterbringung anging. Beide Hotels waren direkt am Strand, und das erste hatte eine wunderbare Gartenanlage. Hier hörten wir nachts das Rauschen des Baches, saßen abends am Strand beim Sonnenuntergang, der sich in den tollsten Farben über eine sehr lange Zeit hinweg erstreckte, und genossen unser jammi jammi Abendessen mit hulla hulla Musik.
Ganz toll war auch die Idee die ganze Anlage mit Gasfackeln zu beleuchten da sie trotz des starken Windes immer brannten. So waren Feuer, Wind und Wasserenergien direkt miteinander verbunden. Die Wellen wurden die ganze Nacht von Scheinwerfern hervorgehoben. Der Vollmond war trotz der vielen Lichter sehr klar und deutlich.

Morgens war ich erst im warmen Whirlpool und dann im Meer zum schnorcheln. Wunderbar viele und schöne Fische und eine Temperatur, die es mir erlaubte, fast eine Stunde im Wasser zu sein. Wir besuchten noch einige andere Strände, doch der vor dem Hotel war einfach unschlagbar, vor allem weil die Schildkröten, die wir Abends am Stand liegen sahen, morgens direkt vor meiner Taucherbrille auftauchten oder friedlich vor sich hin fraßen.
Die Insel ist bestimmt durch die Vulkane, und die frischen Lavaströme sind echte Kunstwerke. Dort, wo diese heiße Masse sich breit macht, ist für tausende von Jahren keine neue Vegetation möglich, und doch ist sie einer der fruchtbarsten Böden, die es auf diesem Planeten gibt.
Ich finde es bemerkenswert, wie der Mensch in der Lage ist, in solchen Landschaften Hoteloasen entstehen zu lassen, in denen wir uns wunderbar erholen können. Und ich finde es toll, diese Fülle in meinem Leben genießen zu können. Es hat mich viel Übung gekostet, und jetzt, da ich mich im einfachen Sein befinde, kann ich loslassen und in dieser Fülle sein. Ich stehe hier sehr früh auf und genieße die Zeiten, in denen der Pool und der Strand noch fast menschenleer ist. Der Tag beginnt mit dem ersten Tageslicht, und kurz nach dem Sonnenuntergang gehe ich oft todmüde und sehr erfüllt von solchen erlebnisreichen Tagen ins Bett.

Im zweiten Hotel zahlten wir gern einen Aufpreis für ein Eckzimmer, was nur wenige Meter vom Meer entfernt ist, mit zwei Fenstern und verschiedenen Blicken auf das Wasser.
Auf der sogenannten Garteninsel Kaua'i war schon die beginnende Regensaison zu spüren, und die Wellen waren hier höher als erwartet, und doch konnte ich auch hier noch schnorcheln. Waren wir auf dem Big Island viel unterwegs, machten wir es uns hier etwas gemütlicher und ließen sogar eine große Wanderung aus und genossen lieber die tollen Wellen am Meer.

Was wir uns leisteten, war ein Flug mit dem Helikopter ohne Türen, was uns näher ans Geschehen brachte, und es war der erste in meinem Leben. Wunderbar und absolut sehenswert. Diese Insel ist im Inneren so gut wie unberührt und voller wunderschöner Bergzüge, Schluchten und Wasserfällen.
So ein intensives Grün habe ich noch nirgends wo anders auf der Welt gesehen. Ganz zu schweigen von den wunderbaren Stränden, die wir am Tag vorher mit dem Wagen entlang gefahren waren, und die sich hier aus der Luft nochmal ganz toll offenbarten.

Auch habe ich zum 1. Mal das Erlebnis haben dürfen, einen Regenbogen rund zu sehen. Ja wir waren so zu sagen mitten drin. Sonst sprechen wir doch immer von Bogen, aus dieser Perspektive des Helikopters war der Bogen rund. Das war atemberaubend und aufregend.
Wie auch schon in Australien gab es hier wieder die 5 Geschwister. Diesmal waren es keine Hügel sondern traumhafte Wasserfälle, und natürlich auch diese wieder mit Regenbogen. Der Flug direkt in den Krater, der von schweren Regenwolken verhangen war, und der sehr bewaldet war, weil er schon seit zigtausenden von Jahren erloschen ist, war voll von Emotionen.

Kein Wunder also, dass ich total müde war nach solch einer intensiven Stunde mit dem Helikopter. Den Rest des Tages ruhten wir uns nur noch aus.

Da unser Rückflug erst am Abend war, hatten wir noch einen Tag, den wir halb zur Erholung nutzten, und die andere Hälfte, um uns nochmal einen Canyon, den wir aus der Vogelperspektiven genossen hatten, von einem Aussichtspunkt an zu schauen. Auch diesmal hatten wir wieder enormes Glück, denn es wechselten sich Sonne und Wolken ab, und dann gab es wieder einen wunderschönen teilweise sogar doppelten Regenbogen. Ich liebe diese Naturschauspiele sehr.

Wie so üblich spielen sich die Dinge immer auf mehreren Ebenen ab, und da ich mich immer wieder auf meinem Weg befinde, ist es für mich natürlich, dass wir uns im Monat November mehr mit der Traurigkeit auseinander setzen als wir es normalerweise tun. Es ist der Monat, in dem sich das Jahr verabschiedet und wir uns zurück ziehen, um uns dann gestärkt für das neue Jahr auf andere neue Dinge einlassen können.
Traurigkeit hat sehr viel mit mir und dir zu tun. Es geht darum, unsere sogenannten ungeliebten Seiten zu akzeptieren, und uns so an zunehmen, wie wir sind. Furchtlose Akzeptanz hieß es im letzten Tobias Channeling dazu. Und wir sind entlassen aus unserem bisherigen Job. Das stimmt überein mit dem, dass nichts mehr so funktioniert wie bisher. Das ist es ja gerade, worum es geht. Wir sind die Schöpfer der neuen Energie, und das, was wir kreieren wird Wirklichkeit. Vor allem das, was wir Pioniere leisten, ist sehr viel. Ja Leere gehört als einer der wesentlichsten Teile dazu. Und gleichzeitig scheint es so schwer.

Bisher waren wir die Macher, und immer wieder wurden wir aufgefordert, in die Ruhe und die Stille zu gehen und von da heraus alles zu akzeptieren, was uns begegnet. Doch wie sollen wir das tun, wenn wir doch das Gefühl haben, da sollte so viel geschehen. Vertrauen und loslassen. Alles kommt so, wie es kommen soll. Und immer wieder die Imagination und dann das Vertrauen auf das, was wir für lebenswert halten. Es ist sehr wichtig, dass wir jetzt sehr darauf achten, wie Schöpfung funktioniert, denn wir sind sehr verbunden mit uns selbst, und daher kommen unsere Wünsche immer deutlicher und schneller zum Vorschein. Und gleichzeitig das Vertrauen auf unsere Göttlichkeit.
Es sind immer weniger die Dinge, die bisher für uns wichtig schienen. Es sind viel mehr Dinge, die sich für uns als wahrhaftig zeigen. Für mich ist es gerade spannend, dass es sehr wichtig erscheint, dass wir schauen, wie es den anderen mit dem Aufstiegsprozess so geht. Wie geht ein Otto-Normalverbraucher mit all diesen Dingen um. Wie sehr sträuben sie sich gegen die Begriffe "Neue Energie" oder "Indigo", ganz abgesehen von "Channeling". Wie sehr können sie sich auf etwas einlassen, was für uns selbstverständlich geworden ist. Kommunikation ist hier eine Möglichkeit.
Doch unser neuer Job heißt Energiebeweger. Was bedeutet das? Das ist, was wir jetzt erfahren dürfen. Auch hier geht es für uns Pioniere wieder darum, aus zu probieren. Vertraue darauf, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Es geht um die Erfahrung, und dass du jeder Zeit flexibel bist für das, was du für dich entdeckt hast, und dann geh hin und probiere es aus.

Ich war letzte Woche sehr traurig, und ich habe mir angeschaut, wann und in welchen Zusammenhängen denn diese Traurigkeit entstanden ist. Es war die Traurigkeit darüber, dass die anderen noch so sehr in ihren alten Mustern drin hängen. Ich konnte spüren, dass ich überhaupt nichts tun konnte, zumindest mit den alten Methoden war nichts mehr zu machen. Ich ging eine Runde spazieren und da war sie. Eine Lösung?
Ich bin doch Energiebeweger, also probiere es aus. Und so tat ich es. Es war wirklich erstaunlich. Eine scheinbar ausweglose Situation hatte auf einmal wieder Licht bekommen. Ich kam zurück ins Haus und da war die Veränderung. Das war ein wirklich großes AHHHHHHH. So wird aus einem Ohhhh ein Ah, und so einfach geht es. Das hat selbst mich überrascht. Es geht ohne Kraft, und es geschieht durch uns. Wie bei den Wünschen ist es auch hier wieder wichtig, keine Zielvorstellungen dabei zu haben. Stell dir einfach neutral vor, dass die Situation für alle Beteiligten zu einer glücklichen Lösung kommen wird, und entspann dich dann darin.

Wir geben mal wieder eine Sache auf, um uns für neues zu öffnen. Eins von dem, woran wir uns bisher sehr gehalten hatten, war es, die Energie zu halten. Oh, wie groß ist da die Angst, dass wir das nicht schaffen, und dass wir wieder in das alte zurück fallen. Macht euch keine Sorgen darum. Ihr kennt doch bestimmt das Phänomen, wenn ihr einen Weg öfters geht, dann erscheint er euch nach dem 5 mal viel kürzer als beim 1. Mal, und so ist das auch mit den neuen Dingen, die uns im Leben begegnen.
Selbst wenn wir wieder zurück fallen in die alten Muster, so können wir uns dort nicht mehr halten, oder auf jeden Fall nicht mehr so lange halten, denn wir haben uns entschlossen, uns auf den Weg zu machen, und dort gab es immer wieder Hinweise, Wegweiser, an denen wir gefragt wurden, welchen Weg wir gehen wollen. Wir sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass selbst der Zweifel, der sich bei vielen von euch gerade wieder zeigt, nur eine sehr geringe Chance hat.
Denn, was ist denn passiert, seit ihr heute Morgen aufgestanden seid? Was hat sich denn verändert, seit ihr euch gestern auf den Weg gemacht habt? Seid ihr nicht alle viel mehr mit euch und eurem Hier und Jetzt verbunden. Und ich sage euch, wir sind noch längst nicht an dem Ziel angelangt, und dennoch sind wir genau dort, wo wir sind genau richtig.
Wir lassen jetzt los, und jetzt kommen wir zu einem Punkt, an dem wir wieder manipulieren. Was ist denn das? War es nicht das, was die ganze Welt so verändert hat? War es nicht das, was die Welt so eingeschränkt hat? Benutzen wir die Schöpferkraft für uns oder gegen uns, das ist hier die Frage.

Wir sind jetzt soweit spirituell geheilt, dass wir durchaus in der Lage sind, zu begreifen, was es heißt, für unser Handeln verantwortlich zu sein. Licht, Liebe und Harmonie sind meine neuen Visionen, und wann immer ich einen Handymast sehe, übertrage ich diese Botschaft in die Welt. Ich finde es wunderbar, dass diese Mittel uns jetzt zur Verfügung stehen.
In der Atlantis-Zeit waren wir noch sehr von der Angst geprägt und waren darauf bedacht, unser Schäfchen ins Trockene zu bringen. Doch auch das ist lang in der Vergangenheit, auch wenn viele von uns noch Blockaden in den Seelensystemen haben. Durch die Erinnerung an die Zeit ist es gerade für solche Dinge immer wichtig, dass wir uns jetzt im Hier und Jetzt befinden und aus dieser Kraft heraus erschaffen und uns nicht mehr von der Angst von damals leiten lassen.
Habt den Mut, die/der zu sein, der/die ihr seid, und zeigt euch in der vollen Größe eures Seins. Jetzt haben wir die Chance, unseren Fokus zu erweitern. Jetzt können wir in allem was ist eine Chance sehen, wenn wir wollen. Alles ist ein Geschenk.

Blauäugig fragt ihr euch da vielleicht? Nun meine sind grün-braun. Und es ist mal wieder eine Möglichkeit, um euch zu sagen, dass es meine Ansichten sind, die ich hier mit euch teile. Wie ihr die seht, überlasse ich ganz euch. Für mich ist es eine Herausforderung, auf dem Weg zu bleiben. Ganz bei mir an zu kommen, ist eine Möglichkeit. Mich als etwas erweitertes zu verstehen, was alles einschließt, was hier auf dieser Welt und darüber hinaus auch noch in den Universen existiert, überschreitet bisher noch mein Vorstellungsvermögen, doch in meiner Imagination schließe ich es bereits mit ein.
Immer wieder wache ich auf, und immer wieder ist es anders, und das tolle ist, wann immer ein Tag beendet ist, lebe ich immer noch. Und ich glaube an die Wiedergeburt, also habe ich auch keine Angst mehr vor dem Tod, und für mich ist gesorgt, das zeigt mir mein Alltag immer wieder.

Vor mehreren Jahren stellte ich mir die Frage, wenn ich morgen sterben sollte, wie würde ich dann diesen meinen letzten Tag leben wollen. Was würde ich gern an diesem Tag machen. Seit diesem Tag reise ich sehr viel und genieße das Leben in seiner Fülle. Ich habe viele Erfahrungen machen dürfen, und ich möchte an dieser Stelle allen Menschen danken, die mir die Möglichkeit gegeben haben, gemeinsame Erfahrungen mit ihnen zu machen. Mein Leben empfinde ich seitdem als viel reichhaltiger, und es gibt Tage, da genieße ich es voll und ganz, einfach nichts zu tun. Wunderbar.
Was mache ich aus dem Leben, was mir geschenkt worden ist, was ich mir geschenkt habe. Ich schaue es mir an, und ich tue das, was mir gerade Spaß macht. Wenn ich unbequem sitze oder liege, dann verändere ich es. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben so lebenswert machen. Einfach sein hat wirklich etwas mit sein zu tun. Ich schaue mir immer wieder an, von was ich angezogen werde, und stelle fest, wie weit ich mich bisher immer aus dem Fenster heraus gelehnt habe und meine Kraft dafür genutzt habe, um etwas zu bewegen. Jetzt lehne ich mich zurück und schreibe diese Zeilen, weil es mir Spaß macht.
In meinem Hinterkopf sitzt immer noch so ein kleines Männchen, was versucht, mir weiß zu machen, dass ich es mir so einfach doch nicht machen könnte, doch meine tägliche Erfahrung zeigt mir, dass es möglich ist.
Ich kann sogar glücklich traurig sein. Ich kann weinen und dabei mich ganz in meiner Mitte befinden. Ich kann mich ärgern und sehen, dass ich das jetzt ganz einfach bin. Ich kann mich von einer Emotion fangen lassen, weil ich weiß, dass ich sie auch wieder loslassen kann.

So sitze ich jetzt hier in Denver in einem schönen kleinen Häuschen, draußen scheint die Sonne, und zwei Katzen liegen faul auf dem Bett herum. Ich schreibe diesen Text, weil es Spaß macht. Ich bin ich, auch wenn ich in der normalen Welt keine Arbeit habe, so bin ich dennoch in der Fülle. Ich habe in diesem Augenblick alles, was ich brauche, und ich habe es mir selbst ausgesucht.
Ich übernehme hierfür voll und ganz die Verantwortung, und es fühlt sich gut an. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich diesen leeren Raum zu füllen versuche. Diesen Raum im hier und jetzt, in dem alles enthalten ist. Genießen und annehmen, einfach wie es ist, scheint schon eine echte Herausforderung zu sein.
Ich ertappe mich dabei, wie ich riesige Pläne für die Zukunft schmiede, und spüre den Wechsel, wie großartig es ist, alles so an zu nehmen, wie es jetzt gerade ist. Je mehr ich mich in diesem jetzigen Moment befinde, desto eher bin ich in der Lage zu spüren, dass ich zu jedem Zeitpunkt genau am richtigen Punkt bin.
Spirit versucht, mir einen Streich zu spielen und mich daran erinnern zu wollen, dass es doch alles einen Sinn haben sollte. Und ich spüre diese Größe in diesem einen Augenblick, in dem ich mich gerade befinde. Alles andere, was mich bisher beschäftigt hat, lenkt mich ab davon, da es etwas aus der Vergangenheit ist oder ein anscheinendes Sein in der Zukunft darstellt.
In dem ewigen Augenblick des Jetzt bekomme ich das größte Geschenk. Ich kann euch nur raten, es einmal aus zu probieren, und es ist wirklich grandios, wie ein Teil von uns versucht, uns davon ab zu bringen. 'Ich bin ich' sind keine Worte mehr für mich, es ist etwas, das ich wirklich gerade jetzt erlebe und mit euch gerne teile.


1. bis 20. November 2004, Reise nach Australien

Ein Land voller Schönheit und voller Gegensätze, die miteinander ein wunderbares Ganzes ergeben. Wir waren erst in der modernen Hauptstadt Sydney, in der wir moderne Hochhäuser direkt neben alten Prachtbauten aus der Kolonialzeit vorfanden. Der Jet Lag war recht bald verflogen, und ich habe mir meine Zeit genommen, die ich brauchte. Abgrenzung ist immer noch ein Thema, was solange bei uns ist, bis wir für uns selbst erkannt haben, dass es immer nur um uns geht, und dann brauchen wir uns auch keinem gegenüber mehr zu rechtfertigen.
Am zweiten Morgen kam ich zum Frühstück, und ein weinender Mensch saß dort an der Theke. Ich war hin und her gerissen von Mitgefühl und dem Gefühl, dass ich jeden sein Schicksal leben lassen sollte. Bisher hatte ich immer die Tendenz, entweder in die Heilung zu gehen oder die Energie dafür zu halten, dass das Beste passieren sollte. Doch was war in diesem Fall das Beste? Was gab es hier für alle Beteiligten zu lernen? Wie so üblich konnte ich die Frage für mich am ehesten beantworten. Ich spürte, dass es hier eine neue Chance gab. Ich wurde mir bewusst, dass ich hier etwas verändern konnte. Und das konnte ich am besten, indem ich mir das Beste für alle Beteiligten vorstellte, ohne mir ein bestimmtes Bild davon zu machen, wie es denn aussehen würde.
Ich imaginierte mir eine Situation, in der alle Beteiligten einen schönen Urlaub haben konnten, mich selbst eingeschlossen. Und dennoch konnten sie alle ihre Erfahrungen darin machen. Die Erfahrung, dass es alles auch aus der Sicht der Kristallrose gesehen werden konnte. Da gab es dann kein gut oder schlecht mehr, da gab es keine Sicht mehr, die sagte, so sollte es alles sein, weil es vom Schicksal vorgesehen war. Es gibt nur noch das Sein und dann die Erfahrung, die wir darin machen. Wunderbar.
So konnte ich meine Assistentin los lassen, und ich konnte für die anderen da sein, konnte mir meine Freizeit nehmen und mich gut fühlen, denn darum geht es mir. Ich konnte mich auch schlecht fühlen oder müde, und ich konnte damit sein. Ich war hungrig, also aß ich. Ich war müde, also schlief ich. Ich wollte telefonieren, also tat ich das. Alles ergab sich, und das war wunderbar.

Auf dem Weg nach Cairns machte ich eine weitere für mich wichtige Entdeckung. Ich hatte mich bisher immer verantwortlich für die Situationen gefühlt, in denen ich mich mit den anderen befunden hatte, und vor allem hatte ich mich für das Wohl der anderen verantwortlich gefühlt. Ich konnte sehen, wie ich das los ließ. Ich konnte erkennen, dass es keinen wie auch immer gearteten Weltverbesserungsauftrag mehr für mich gab.
Ich hatte schon auf dem letzten Wochenendseminar, was ich gegeben hatte, gemerkt, dass sich etwas geändert hatte. Hatte ich bisher die Energie gehalten für das Bestmögliche, was passieren sollte, konnte ich jetzt in die Kreativität rein gehen. Ich kann etwas bewegen. Es ist schon eine geraume Zeit in meinem System, und jetzt wird es immer deutlicher.
Ich gehe meinen Weg und für den bin ich verantwortlich. Ich bewege mich in meiner Welt, und in meiner Welt bewege ich etwas. Mit meiner Ausstrahlung verändere ich die Energie um mich herum. Das mache ich dadurch, dass ich bin. Ich bin der, der ich bin, und bin davon überzeugt, der ich bin zu sein. Es ist vollkommen entspannend, so zu sein. Es gibt in diesem Zustand weder Zweifel noch Verurteilung. Das gibt mir so viel Kraft und Freude wie schon lange nicht mehr.
Es passiert erst mal nicht so besonders viel, und so genieße ich einfach die Zeit. Auf dem Ausflug auf dem Reef bin ich sogar 3 Mal im Wasser und genieße die Zeit, die ich für mich nehme.
Ich werde gefragt, was ich denn in dieser und jener Situation möchte, und das äußere ich auch voll und ganz. Ich teile mit anderen meine Wahrheit, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was sie wohl darüber denken würden. Ich bin sicher in dem, der ich bin, und mit dem, was ich bin, und bin damit das größte Geschenk für andere. Auf dem Flug zum Uluru, dem mächtigsten Berg in Zentral Australien, bekomme ich diese Wunderschöne Botschaft, die ich mit euch an dieser Stelle teilen möchte. Ich habe es auch noch mal bei "Lichtvolle Botschaften" reingestellt.


Eins sein mit allem was ist

Die Dinge sehen völlig anders aus, wenn wir sie von der anderen Seite betrachten. Und dennoch bleiben sie immer das, was sie sind, einfach ein Erlebnis.
Die Dinge sind so, wie sie sind. Das, was wir ändern können, ist die Sichtweise. Hierfür ein Beispiel, Kopfschmerzen: Auf der körperlichen Ebene fühlt es sich an, als ob sich etwas zusammen zieht, und es fühlt sich sehr real an. Es geschieht in Form von Schleimbildung oder Muskelverspannung. So erleben wir es jedenfalls. Auf der energetischen Ebene ist es lediglich die Angst vor Veränderung, der wir durch Halsstarrigkeit Ausdruck verleihen. Die Chance, die ich euch an dieser Stelle anbieten möchte, ist die Bewußtwerdung. Wenn wir die Dinge bewusst wahrnehmen, haben wir eine Chance, dass sie sich auflösen. Alles was ist, ist "nur" eine Veränderung, die wir spüren. Sie hat einen Anfang und ein Ende. Dazwischen können wir alles tun. Medikamente, Massagen, schreien, singen, fluchen, laufen oder masturbieren und viele 1000 Dinge mehr. Hier an dieser Stelle ein energetisches Gesetz, was viele von euch schon kennen. Solange wir gegen etwas ankämpfen, bleibt es bestehen, nehmen wir es einfach an, so kann es sich auflösen. "Surrender", und das englische Wort lässt sich im Deutschen annähernd mit Hingabe übersetzten, ist eins von vielen, was wir wirklich tun können, und hierin liegt schon das neue. Wir brauchen nichts mehr zu tun, denn Veränderung findet einfach statt. Es ist ein Erlebnis, was wir erleben wollen. "Schön und gut" sagt hier der Geist, was du mir hier versuchst weiß zu machen, doch ich will doch bestimmt keine Kopfschmerzen erleben. Und doch, sage ich euch, geht es nur um die Erfahrung, die wir hier machen. Für die Kopfschmerzen können wir alles mögliche einsetzen (Streit mit dem Chef, mit den Kindern, den Eltern dem Partner etc.) und jedes mal bleibt die Erfahrung bestehen. Es ist eine Lernaufgabe für die Seele, um sich selbst besser verstehen zu können. Es ist eine perfekte Inszenierung wie im Beispiel eines Familiendramas, Auseinandersetzung mit der Schule, dem Arbeitgeber oder auch Mord und Vergewaltigung ausgedrückt wird. Alles möchte erfahren werden, wir wollen es erfahren. Deshalb sei einfach und beobachte, was passiert. Schau, was mit dir und den anderen passiert. Nimm dich selbst raus, denn es ist nur ein Drama, was einen Anfang und ein Ende hat. Wir wiederholen es solange bis wir Vertrauen gelernt haben. Immer deutlicher wird mir, dass es um viel mehr geht als um das, was wir dort gerade erleben. Es ist oft nur ein Ausdruck für eine Aufgabe, die viel globaler ist, und doch ist sie ganz speziell gerade für mich bestimmt, der sich in der Situation befindet. Und dann haben wir die Chance, die Einfachheit darin zu erkennen. Dann kann das Drama wieder kommen und kann einfach wieder gehen. Wir werden einfach nicht mehr davon berührt, wir hören einfach auf, es zu werten. Natürlich haben wir auch die Chance, es aus 1000 anderen Winkeln zu betrachten. Ein Vergewaltigung, die in der Vergangenheit stattgefunden hat, ist jetzt vorbei. Wenn ich weiterhin Gefühle dort hineingebe, bleibt sie bestehen, kann es sogar nochmal dazu kommen, dass ich diese gleichen Gefühle noch mal erlebe. Und das kann sich sehr real anfühlen. Ich kann auch einfach sehen, dass sie in der Vergangenheit lag, und dass diese Vergangenheit jetzt vorbei ist. Ich lasse sie los. Vergesst einfach alles, was ihr über "Gut und Böse" jemals gehört habt. Und kommt einfach in den Moment des Jetzt. Ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan, doch probiere es doch einfach mal aus. Lass die alten Schienen, die alten Pfade, auf denen du bisher gewandert bist, einfach mal los und schau, wie es sich an fühlt in diesem Moment, und wie so oft möchte ich dich noch mal daran erinnern, nichts von all dem zu glauben, was ich hier schreibe, sondern schau einfach, was deine Wahrheit ist. Schau dich um in dem Moment, in dem du dich im Augenblick befindest. Nimm dir einen Moment Zeit und atme durch, atme dich zurück in deine Wahrheit und höre auf mit dem Urteilen, lege sogar die Urteile über das Urteil ab, was du gerade jetzt schon wieder über dich selbst hast. Habe Geduld mit dir selbst, denn es kann sein, dass es eine Zeit lang dauert, bis du es in jedem Moment begriffen hast. Gib dir selbst eine Chance.
Es gibt in diesem Moment keinen Teufel mehr. Um ganz ehrlich zu sein, es hat ihn nie gegeben, außer in deiner Phantasie. Schon toll dieser Mann mit dem weißen Bart auf der einen Seite, und der mit den Hörnern auf der anderen Seite, mit dem roten Gewand. Hast du einen von beiden jemals gesehen? Wenn es der Fall sein sollte, dann bestelle ihnen einen schönen Gruß von mir und entscheide selbst, ob du an sie glauben magst oder nicht. Wir sind alle gleich, und wir wollen alle nur das eine: gehört werden, und darin unterscheide ich mich in keinem Moment von einem GW Busch. Wir wollen gehört und beachtet werden für das, was wir tun. Bisher haben wir daran geglaubt, dass es einen besseren Weg geben und dass wir sehr viel dafür tun müssten, um ins Paradies zu kommen, und vor allem haben wir daran geglaubt, dass wir es gut machen müssten. Doch ich verrate euch ein kleines Geheimnis: es ist "einfach alles nur". Du bist immer für dich da, und wenn du für dich selbst erkennst, was du für dich willst, dann erkennst du auch, was andere wollen, denn wir sind alle gleich. Sie sind alle so wie du. Es mag sein, dass sie sich anders ausdrücken, doch im Grunde wollen wir alle nur das eine: "Licht, Liebe und Harmonie". Wenn du dich selbst liebst, können dich auch andere lieben. Du kannst andere lieben, akzeptieren und achten, so wie du dich selbst achtest, und das war die Lehre von Jesus Christus. Je bewusster ich werde, desto bewusster nehme ich auch wahr, was mit meiner Umwelt los ist. Fang an mit der Bewußtwerdung, dass immer schon alles da ist. Es ist immer für dich gesorgt worden, und das wird es auch immer sein. Du bist bereits in der Fülle. Alles was in deinem Leben passiert, ist deines. Du hast es dir ausgesucht. Und jetzt kannst du neu wählen. Hast du z.B. Streit mit deinem Nachbarn oder mit deinen Kindern, wie möchtest du es erleben. Hast du mal versucht, dich in deinen Nachbarn oder deine Kinder hinein zu versetzen? Oder hast du dich einfach mal zurück gelehnt und die Aufgabe einfach mal ruhen lassen? Du triffst die Entscheidung. Die Tatsache, dass dir ein Kind oder eine Behörde gegenüber steht, bleibt gleich. Doch die Entscheidung, wie du - und ich meine dich damit - damit umgehst, bleibt ganz deine Sache. Und solche Entscheidungen triffst du 1000fach am Tag. Mache dir bewusst, dass du es bist, der hier die Entscheidung trifft. Kein Weg ist besser oder schlechter als irgendein anderer. Er ist lediglich anders. Atme ein und atme aus .... Schau dir den Film an, in dem du dich gerade befindest. Du glaubst eine beschissene Kindheit gehabt zu haben? Lass es jetzt los, selbst wenn es jetzt immer noch deine Wahrheit zu sein scheint. Du glaubst, dein Job passt nicht zu dir? Schau dir an, was für Möglichkeiten du hast. Alles ist nur ein Spiel, du allein entscheidest, ob du es ernst nimmst oder eine neue Wahrheit darin erkennst, dass es einen Anfang und ein Ende hat. Und du hast ein Recht darauf, es so zu erleben, wie du möchtest. Es ist die größte Freiheit, die du hast. Ob du dir diese Freiheit nimmst oder deine Macht an jemand anderen abgibst, ist allein deine Entscheidung. Ich für mich habe die Entscheidung getroffen, kein Wetter mehr dafür verantwortlich zu machen, wie es mir geht.
Achten wir den anderen und alles was ist als ein Teil von uns, begreifen wir, was es bedeutet, dass der/die ein Teil von uns ist.
Er/sie tritt in unser Leben, damit wir uns selbst, unser Selbst betrachten können.
Es gibt solche und solche Tage, in denen wir jeweils die Chance bekommen, uns die anderen und die Umstände, in denen wir uns treffen, zu erleben.
Es ist weder gut noch schlecht, es ist einfach das, was es ist, ein Teil von dem, wie wir unserem Selbst Ausdruck verleihen wollen.
Mal reagieren wir mit Wut und mal mit Freude.
Mal fordern wir unser Recht ein und ein anderes mal erkennen wir, dass es das gar nicht gibt.
Je mehr wir in unsere Mitte kommen, desto leichter können wir die ganzen Dinge erkennen, die hier gerade passieren.
Auch einfach wütend sein ist einfach wütend, und wir brauchen uns darüber keine Gedanken mehr zu machen, da wir mehr und mehr spüren, dass wir es sind, die sich hier ausdrücken, und dass wir die Antwort dafür nehmen, was wir gerade selbst erlebt haben.
Urteile und Werte fallen weg und Entspannung setzt ein.
Wir können auch die Antwort von einem anderen nicht tragen.
Wir können es tun, doch im Lauf der Zeit macht es keinen Sinn mehr, denn wir erkennen, wer hier die Antwort dafür trägt.
Es geht um Dich, und es geht um mich, und jeder weiß, dass er sein Leben lebt.
Auf der körperlichen Ebene haben wir unterschiedliche Körper, doch sind sie alle Körper und von daher alle gleich.
Wir Menschen sind alle gleich, auch wenn wir uns anders ausdrücken. Auch haben wir andere Gedanken, doch haben wir alle Gedanken, so sind wir alle wieder gleich.
Genauso wie wir alle jede Situation anders empfinden, so empfinden wir doch alle Situationen und sind von daher alle gleich.
Genauso wie wir uns alle mehr oder weniger bewusst sind über das, was mit uns passiert, haben wir doch alle ein Bewußtsein. Wir sind alle eins, und wir alle leben ewig.
Wir leben alle ein verschiedenes Leben, und dennoch sind wir gemeinsam auf dieser Welt, so wie alle Tiere, alle Pflanzen, alle Steine mit uns gemeinsam auf dieser Welt sind.
Wir sind untrennbar. Alles existiert zur gleichen Zeit am gleichen Raum im gleichen Universum.
Der Glaube an die Trennung ist eine Illusion.
Ja, wir sind alle verschieden, und das macht die Fülle aus, von daher sind wir in der Fülle.
Begreife ich mich als die Fülle, begreife ich, dass Fülle mein Leben ist.
Trennung schneidet mich ab, was mich zur Illusion führt.
Verschieden sein bedeutet Fülle, was mich zum Leben und damit zum Reichtum bringt, was mein natürliches Sein ist. Das findet seinen Ausdruck in allem was ist.
Fülle ist daher weitaus mehr als nur eine Banknote in meiner Geldbörse.
Wunderbar, Einfach Sein.
Wenn wir zurück kommen in die Einheit, so ist dies kein Ende von dem, was uns unterscheidet, sondern nur ein Ende von der Spaltung.
Dies fängt immer bei mir selbst an.
Wenn ich mich ganz gefunden habe, wenn ich mich als ganz erlebe, und ich aufgehört habe, mich von mir oder den anderen ab zu trennen, dann begreife ich, dass der Unterschied meine Erfahrung von dem der ich bin, bekräftigt.
Hier noch ein kleiner Auszug aus dem Buch von Neal Donanl Walsch "Freundschaft mit Gott";
"Spaltung verringert und macht diese Erfahrung unmöglich.
Oben, unten; Schwarz, weiß; Hell, dunkel; sind nur unterschiedliche Richtungen von ein und der selben Sache. Das Leben ist ewig und es gibt nur einen von uns.
Diese beiden Wahrheiten fassen alles zusammen und verändern alles.
Es ist das einzige, was wir je wissen brauchen.
Zurück zur Weisheit bedeutet zurück zu dir selbst.
Gib den Menschen sich selbst zurück. Das ist unsere Aufgabe, unsere Mission, unser Ziel.
Das ist die Freundschaft mit Gott.
Wohin gehe ich?
Wer geht mit mir?"
Ich nehme mich so an, wie ich bin, und bin daher immer ein Geschenk für mich selbst und daher auch immer für andere.
Ich kann immer etwas tun, in jeder Situation, und immer für mich und für andere.
Ich habe mich jedoch dafür entschieden, meinen Weg und meine Schönheit zu leben.
Ich habe eine Imagination von einer Welt, in der wir alle in Ruhe und Frieden miteinander leben und den jeweils anderen in seinem Sein respektieren, so wie wir uns für unser sein respektieren und achten.
Ich lebe meine Wahrheit und meine Schönheit und das in allem was ich bin.
Ich gebe keiner Kirche und anderen Menschen mehr Macht über mein Sein.
Ich verabschiede mich von der Ablenkung und bleibe auf dem Kurs in Richtung Licht, Liebe und Harmonie mit mir und mit allem was ist.
Ich vertraue meiner göttlichen Intelligenz, die ich jetzt in mir trage.
Meine Bestätigung kommt von dem Vertrauen in mich selbst, und daher löst sich aller Zweifel auf.
Meine Wahrnehmung verändert sich, auch wenn die Dinge nach wie vor so bleiben, wie sie sind, und daher erlebe ich Veränderung als eine natürliche Sache.
Wenn ich alles durch die Kristallrose betrachte, dann kann ich alles aus jeder Perspektive sehen, und das verändert mein Leben.

Die Veränderung ist das natürlichste auf der Welt. Begebe ich mich in den Fluss der Veränderung, befinde ich mich im Fluss des Lebens. Das ist auch meine Erfahrung in den nächsten Tagen.
Habe ich mich bisher so gefühlt, als ob ich an dieser oder jener Stelle eine Energiearbeit tun sollte, spüre ich, dass diese auf einmal weg fällt. Noch bin ich mir nicht ganz im klaren, was das denn alles zu bedeuten hat.
Im Outback, hier in Zentral Australien, ist die Verbindung mit allem was ist noch sehr deutlich spürbar. Ich erfahre noch mal etwas über die Traumpfade und fühle mich sehr verbunden mit allem was ist. Die Geschichten und die damit verbundenen Einweihungen nehmen mich völlig in den Bann. Ich begreife die Tiefe der Kultur der Ureinwohner und kann erkennen, dass sie hier eine ganz wichtige Aufgabe hatte.
Für mich spüre ich jedoch Veränderung. Ich spüre, dass sich hier etwas neues entwickelt. Noch kann ich es nicht fassen. Ich spüre es als ein Potenzial, von dem ich überzeugt bin, dass es sich spätestens 2005 zeigen wird. Doch ist es schon jetzt da.
In mir macht sich eine Ruhe breit, wie ich sie bisher nicht kannte. Auch mache ich die Erfahrung, dass ich ganz für mich verantwortlich bin, als ich an einer Stelle, an der die Gruppe schon eher zum Bus zurückkehrt, sie auf mich warten muß, und ich für mich spüre, dass es stimmig ist, mir meine Zeit zu nehmen. Ich nehme mich selbst wichtig, ohne mich über andere zu stellen. Ich nehme die Situation an, ohne Schuldgefühle, und ich weiß, dass es so, wie es gerade ist, genau richtig ist. Ich spüre sogar, dass dadurch, dass ich keine Schuldgefühle habe, die anderen auch ganz anders auf mich reagieren. Wunderbar und gleichzeitig so natürlich.
Mitten auf der Reise wird mir bewusst, wie relativ für mich inzwischen Raum und Zeit geworden ist. Sydney, und damit der Anfang der Reise, scheinen schon Ewigkeiten vorbei zu sein. Ich komme immer mehr und mehr in den Augenblick. Immer mehr begreife ich, was es wirklich heißt, präsent zu sein. Jedes mal, wenn ich aus der Präsenz herausfalle, atme ich ein und aus und komme so in den Augenblick, in dem ich mich gerade befinde, zurück. Es ist intensiv und wunderschön zugleich. Vor allem ist es entspannend. Auf dem Rückflug darf ich noch eine weitere Erfahrung sammeln. Ich sitze im Flieger, und wie üblich ist es sehr eng, so erscheint es mir im ersten Moment. Ich schaue mir die Situation, in der ich mich befinde, noch mal an und sehe, dass ich mir das Drama nur mit meinem Geist erschaffe, und dass ich es auch dadurch mit meinem Geist wieder anders kreieren kann. So erlaube ich mir, mich ganz zu entspannen und darauf zu vertrauen, dass hier die richtigen Menschen neben mir sitzen. Ich kann euch sagen, ich habe selten so lange und gut in einem Flieger geschlafen.

Wieder zurück in Deutschland, werde ich mitten im November von zwei sehr schönen sonnigen Tagen begrüßt. Ich schlafe meine Stunden und habe sehr schnell meinen Rhythmus wieder gefunden.
Auch die Tatsache, dass ich erst einen Tag später als geplant zu meinem Schatz fliegen kann, bringt mich nicht aus meiner Ruhe heraus. Ganz im Gegenteil. Ich erkenne die Chance darin und lese die beiden letzten Channelings von Tobias (www.shaumbra.de embodiment 3 und 4) und bin restlos begeistert. Hier erhalte ich die Erklärungen für alles, was mir bisher noch nicht ganz klar geworden ist.
Es geht um die Furchtlose Akzeptanz von allem was ist, und darum, dass wir jetzt in der Lage sind, unseren alten Job los zu lassen. Toll ist für mich die Tatsache, dass ich mich schon voll und ganz in der Leere befinde.
Immer wieder stelle ich auch fest, dass die Schmerzen, die mich in den letzten Jahren immer wieder geplagt haben, mich auch verlassen haben. Ich kann jetzt wieder morgens aufstehen und mir die Socken ohne Rückenschmerzen anziehen. Ich hatte immer wieder gespürt, dass ich die Dinge von anderen übernommen habe, und habe ja auch in meiner Beschreibung von dem, was ich mache, beschrieben, dass ich die Energie für andere halte. Jetzt wird mir immer deutlicher, dass es andere Wege gibt.
Wie ich heute hörte, dass ich gefeuert bin, machte ich einen riesigen Freudensprung, denn mir wurde klar, was das für eine Befreiung bedeutet. Es gibt mir eine Bestätigung für das, was ich schon seit einem halben Jahr spüre. Ich spüre, dass etwas völlig neues auf mich zu kommt, und auch wenn ich noch nicht genau weiß, was es ist, spüre ich eine Gelassenheit und eine Gewissheit, wie ich sie bisher noch nicht kannte.

Jetzt freue ich mich erst mal auf eine Reise in die USA und einen gemeinsamen Urlaub mit meiner neuen Liebe auf Hawaii. Per E-Mail bin ich jederzeit da, und auf der energetischen Ebene so wie so. Ich bin sicher, dass es hier völlig neue Chancen der Heilung und Unterstützung geben kann. Alles kann jetzt viel schneller und einfacher gehen, wenn der göttliche Funke in allem gesät wird, was uns umgibt.
Wir können viel mehr tun als wir bisher angenommen haben. Wir habe die Chance bekommen, alte Aufgaben los zu lassen, um uns ganz auf das Neue, was gerade entsteht, ein zu lassen. Ich bin mir bewusst, dass es meine Bereitschaft dafür hat. Ich bin großartig, und ich bin göttlich wie jeder von uns. Ich freue mich auf das, was mich jetzt in meinem Leben erwartet.

Namaste' Tom


28. Oktober 2004, wieder in Stuttgart

Der Körper braucht seine Zeit, bis er einen Jump von einem Ende der Welt bis zum anderen verkraftet hat. Und gleichzeitig läuft ganz viel ab, so gab es in der Vollmondnacht vom 27. auf den 28. ein weiteres Tor, was geöffnet wurde. Wenn es also bei euch mal wieder so richtig abgeht, und ihr wisst nicht, woher das jetzt schon wieder kommt, dann lasst einfach los und lasst euch ein auf das was ist. Es ist einfach und es ist gigantisch gleichzeitig. Ich spüre es wieder ganz deutlich im Rücken, der mich auch durch ganz Neuseeland begleitet hat, und als ich dann mal nachfragte und darum bat, dass ich ein Bild gesendet bekomme, was denn da in dem unteren Beckenbereich jetzt schon wieder abläuft, war ich sehr überrascht, dass ich einen leuchtenden sehr großen Diamanten als Bild geschenkt bekam.
Es tut auf eine gewisse Art sehr gut, wenn wir uns von einer Problem-fixierten Sichtweise abwenden, und zu einer Sichtweise gelangen, dass uns Gott nur Engel gesendet hat. Und dass ich es bin, der es alles kreiert hat. Ich bin für das verantwortlich, was dort passiert.
So habe ich mich für's Reisen entschlossen und bin damit immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Noch ist es wohl notwendig, dass wir dort persönlich anwesend sind, doch wenn es weiter so geht, wie ich es auf Gomera erleben durfte, dann brauche ich nur in die Versenkung zu gehen, und dann bin ich immer dort, wo ich mit meiner Energie gerade am besten sein kann. Und dann erkenne ich irgendwann, dass ich das immer bin. Und dass ich immer das Richtige tue, genau dort, wo ich gerade bin. Ich habe das Vertrauen darin. Und ich bestimme wie ich es erlebe.
So könnte ich eine Reise, in der ich über 22 Stunden allein im Flieger sitze, als sehr anstrengend empfinden oder sie einfach als Reise sehen, in der ich viel sitze. Doch ich sage euch, nach 20 Stunden in den engen Sitzreihen hatte ich echt keine Lust mehr. Ich hatte auch keine Lust mehr, mir noch mal einen weiteren Film an zu schauen, wobei ich von dem Film Troja sehr begeistert war. Dort wurde mir nochmal so richtig deutlich, wie viel sich bei uns doch verändert hat. Und dass es alles so sein sollte, weil wir es so erleben wollten.

Alles erscheint mir immer mehr als ein Spiel, in dem wir alle unsere Rolle haben. Und es ist alles immer schon da. Das, was wir verändern können, ist die Tatsache, wie wir die jeweilige Situation erleben. Wenn ich in dem Flugzeug sitze, dann schlafe ich nicht so besonders gut. Doch wenn ich es mit einer Seefahrt vergleiche, so wie die Menschen noch vor 100 Jahren gereist sind, dann geht es mir doch richtig gut mit allem, was ich hier erlebe. Ich nehme die Situation an und akzeptiere, dass ich ein paar Tage brauche, bis sich mein Körper wieder erholt hat. Er hat die Möglichkeit, seine Rechte nach Erholung und Umstellung ein zu fordern. Je eher ich mich damit abfinde, desto leichter kann es passieren.
So schlafe ich für ein paar Stunden in der Nacht und stehe dann mitten in der Nacht auf. Das wollte ich eh immer schon machen. Ich liebe es, wenn der Tag beginnt, und ich mich dann mit dem Tag und vor allem der Ruhe, die zu dieser Zeit noch existiert, langsam ausdehnen kann.
Natürlich bin ich in den ersten Tage etwas neben der Kappe, doch was soll es denn. Ich brauche niemandem etwas vor zu machen, und alles läuft eh von allein. Sogar einen Tag, an dem alles schief zu laufen scheint, wie der 27. - so ein richtiger Dramatag - genieße ich in vollen Zügen, denn ich spüre, wie ich in diese oder jene Geschichte rein rutsche, und wie schnell ich wieder in meine Mitte komme. Ich nehme das Buch von Neale Donald Walsch seit Wochen mal wieder in die Hand und finde dort den Hinweis, der mich durch diesen Tag begleitet. "Ich danke dir, Gott, dass du mir zu verstehen hilfst, dass diese Aufgabe bereits für mich gelöst ist." Ich kann erkennen, dass ich ganz einfach annehmen kann was ist, und dass ich vertrauen kann, dass es das Beste ist, was ich gerade tue. Je mehr ich loslasse, vor allem all die Vorstellungen, wie ich sein sollte, oder wie meine "Erleuchtung" doch sein könnte, desto mehr erkenne ich, dass ich bereits erleuchtet bin.
Ich bin der, der ich bin, und das ist großartig. Und was mir immer deutlicher wird, in welcher Fülle ich jetzt schon lebe. Und dass ich mir mein eigenes Schicksal erschaffen habe. Wenn ich es erlebe, dann liegt es allein an mir, wie ich diese Situation erlebe, und das fühlt sich wunderbar an. Es geht darum, dass wir uns in unserer Göttlichkeit ausdrücken, und das mit allem, was wir tun.
So nutze ich das Wochenende noch mal, um einen Indigo-Vortrag am Freitagabend in Karlsruhe zu geben und dann am Samstag einen Seminartag ein zu legen. Beides war sehr erfolgreich.

Gleichzeitig war eine weitere Toröffnung, laut Aussagen von Nachrichten, die ich von Anderen bekommen habe, dass eine weitere 11:11 Kombination stattgefunden hat, und somit die Harmonische Konvergenz vom letzten Jahr eine weitere Stufe erreicht hat. In der letzten Zeit ist mir immer wieder die Zahlenkombination mit der 11 oder der 33 begegnet. Beides Zahlen, die auf Veränderung hinweisen. Wir sind alle bereit dafür, und wir haben es uns verdient, dass jetzt Leichtigkeit in unser Leben treten kann. Zwar ist die Tendenz immer noch sehr groß, uns an alten Mustern fest zu halten, doch wenn wir uns entschieden haben, einfach alles los zu lassen, so kann dies auch geschehen, egal wie oft wir wieder zugreifen.
Es ist wie eine alte Haut, die wir jetzt langsam aber sicher absteifen, oder noch besser gesagt, die einfach von uns abfällt. Die Dramen werden immer deutlicher, und sie folgen in immer kürzeren Abständen, und das zeigt, dass wir einfach viel schneller als jemals zuvor in der Lage sind, uns hier auf die Veränderung ein zu lassen, bis wir erkennen, dass wir selbst die Veränderung sind.
So spüre ich auf dem Vortrag, dass ich viel entspannter damit umgehen kann, was dort passiert, und nehme mich selbst gar nicht mehr so wichtig, wodurch für mich als auch für die anderen noch mal mehr passieren kann. So rede ich von Loslassen und von der Chance, die uns die Kinder schenken, und dass wir alle es sind, die ein Teil dieser Chance sind. Begriffe wie Vertrauen und Akzeptanz von allem was ist sind die Rückmeldungen, die ich am Ende des Abends von den Zuhörern geschenkt bekomme. Auch wenn ich immer wieder hinterfrage, ob sich der Aufwand lohnt, solch einen Vortrag zu halten oder solch ein Seminar zu geben, so spüre ich doch immer wieder in dem Moment, in dem ich in dieser Energie drin bin, wie toll es ist, wenn ich diese göttliche Energie mit anderen teilen kann, vor allem dann, wenn es so wie am Samstag Nachmittag zu einer deutlichen Energieübertragung kommt.
Wir saßen dort im Kreis, und ich machte gerade deutlich, dass es weniger um die Worte ginge, die ich hier gerade von mir gab, als vielmehr darum, was dahinter ab lief, als eine Seminarteilnehmerin feststellte, dass in ihrem Nacken etwas sei, das sich wie Zugluft anfühlte. Ich selbst hatte es schon 15 Minuten eher gefühlt und lud in dem Moment alle Anwesenden ein, sich einfach für das zu öffnen, was jetzt gerade durchkommen wollte. Ich sang dann ein wenig in Lemurisch, und dann nutzten die Energien von Metatron, Maria und Gabriel die Möglichkeit, ihre Weisheit mit uns zu teilen. Für mich sind dies alles Anteile meiner selbst, und so empfinde ich sie auch als ein Teil von mir. Es waren also in gewisser Hinsicht meine Worte, und sie fühlten sich sehr gut an.
Am Morgen hatte es bei der Erdwurzelheilung schon eine sehr heftige Sitzung bei einer der Teilnehmerinnen gegeben, und am Nachmittag löste sich dann noch ein Schmerz von einer anderen. Ich hatte das Gefühl, hier etwas sehr Kraftvolles erlebt zu haben.

Ich habe mir dann auf der finanziellen Seite noch mal die Millionen Euro eingeladen und für mich selbst entschlossen, dass ich sogar die jetzt verdient habe. Es ist immer wieder wunderbar zu sehen, dass die Öffnung für Wunder Wunder bewirkt. Obwohl ich von meinem Partner immer noch Geld bekommen sollte, habe ich doch jetzt für den Augenblick genau das Geld in der Tasche, was ich brauche. Ich kann mir alles leisten, was ich möchte, und es ist immer noch etwas da.
So mache ich am Sonntag, nachdem ich sehr starke Empfindungen im Kopf hatte, eine Fahrradtour und freue mich daran, sie mit Michael zusammen zu machen. Es ist eine Freundschaft, die in diesem Jahr gewachsen ist, und es fühlt sich super gut an. Wir fahren durch herrliche Herbstlandschaft, und ich kann die Schönheit in dieser Jahreszeit erkennen. Ich kann sehen, was der Wechsel hervorbringt und kann für mich erkennen, dass ich alles, einfach alles, loslassen kann, unter anderem oder vielleicht in 1. Linie meine ganze Kindheit, auch den Glauben, dass ich dies oder jenes nicht verdient hätte, schmeiße ich aus meinem Glaubenssystem.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es jetzt an der Zeit ist, dass das Leben von mir ganz leicht genommen werden kann. Ich lebe mein einfaches Leben und genieße es in vollen Zügen. So kommen wir an einem sehr schönen Gutshof vorbei, an dem auch Veranstaltungen stattfinden. Da ich gerade Hunger habe, bin ich sehr froh darüber, dass es dort eine Antipasti-Theke gibt, und ich mir dort etwas Leckeres genehmigen kann. Ich gönne mir solche Dinge, und ich werde immer freier darin, dass ich davon überzeugt bin, dass ich es mir auch leisten kann. Mit so vielen Gelegenheiten am Tag lerne ich immer mehr über mich und spüre, dass ich mich mehr und mehr von alten Mustern löse.
So löse ich mich auch von dem Gedanken, dass ich irgendeinen Weltverbesserungsauftrag hätte. Ich spüre, dass ich mehr und mehr für mich verantwortlich bin, und dass ich loslassen kann von dem Gedanken, für andere etwas tun zu können. Das Beste, was ich für mich und damit auch für andere tun kann, ist die Tatsache, dass ich dafür gehe, dass es mir gut geht. Ich kann und will die Verantwortung für andere abgeben, denn damit ermögliche ich, dass die jeweils Anderen ihrerseits ihre Chance zur Selbstermächtigung nutzen. Auf meinem Weg waren all diese Erfahrungen von enormer Bedeutung, doch auch dies lasse ich jetzt alles los und konzentriere mich ganz auf den Moment, in dem ich mich augenblicklich befinde.

Einen dieser Momente möchte ich jetzt hier noch mal mit euch teilen. Ich erwartete einen Anruf am morgen, und obwohl ich mir total sicher war, dass er kommen würde, spürte ich die Angst der Ungeduld. Ich spürte sehr deutlich, wie ich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Ich hatte Angst vor der Angst. Ich hatte Angst vor diesem enormen Gefühl, was mich in diesem Moment erreichte. Gleichzeitig kenne ich von mir die Angst des Starrsinns, es ist die Angst vor Veränderung, und so wollte ich meine alten Muster der Verdrängung oder des nach-vorne-Preschens anwenden. Statt dessen probierte ich es jedoch mal anderes. Ich vertraute sowohl der Angst, die dort war, als auch der Situation. Ich atme hinein und erlaube ihr, da zu sein. Dadurch kann sie sich entfalten, und ich kann mit ihr arbeiten. Ich spüre, wie ich all die Jahre den Trick angewendet habe, mich von solchen Gefühlen ab zu schneiden, damit ich sie nur ja nicht erleben brauche. Jetzt kann ich erkennen, was für ein enormes Potenzial dahinter liegt.
Ich lese mir bei Vaada Hasselmann und Frank Schmelke noch mal die "Archetypen der Seele" durch und spüre, welches Potenzial hinter der Weisheit der Quelle sitzt, mit deren Wissen sie sich verbunden haben. Ich spüre auf einmal, welches Geschenk es bedeutet, wenn wir mehr über uns selbst erfahren und aufhören, dagegen an zu kämpfen. Ich bin der, der ich bin, und darin kann ich mich bewegen, solange bis ich die Erfahrung ganz und gar gemacht habe, die sich meine Seele wünscht. Ich erkenne die Zusammenhänge für mein tägliches Sein, und mein Umgang in Beziehungen und meiner Arbeit. All das wird jetzt deutlich und möchte sich verändern. Jedoch ganz einfach dadurch, dass wir es anerkennen und ehren dafür, dass es in unserem Leben ist. Die Veränderung selbst ist es, was Tag täglich stattfindet, und sie ist das Grundprinzip des Seins. Alles strebt danach. Vom Kopf ist mir das schon seit einigen Jahren bewusst, jetzt nutze ich die Chance, es auch in meinem täglichen Leben wirklich zu leben. Wunderbar.

Jetzt bin ich erst mal wieder auf dem Weg nach Australien, und ich bin sicher, dass ich auch von dieser Reise wieder mit vielen schönen Eindrücken zurückkomme, die ich gern mit euch teile. Danke, dass ihr mir zugehört habt. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir gern auch eure Geschichte erzählen.

Bis dann in Liebe Tom


10. bis 25. Oktober 2004, Neuseeland

Was für ein Land, was für eine Erfahrung, wunderbar. Wie schon vor 3 Jahren hat mich meine Tätigkeit als Reiseleiter hier an das andere Ende der Welt gebracht. Down under heißt es auch, und dass es hier alles anders sei. Von dem, was alles anderes war, möchte ich hier berichten.

Es fing damit an, dass ich mir gewünscht hatte, dass es alles etwas leichter gehen sollte als bisher auf den Reisen, und diesem Wunsch wurde direkt damit entsprochen, dass ich einen Reiseassistenten bekam, der mir sehr bekannt war. Der Fremdenführer, den wir dann bekamen, war einsame Spitze, und das Wetter war dann auch noch perfekt. Das Wetter hier entspricht dem Aprilwetter in Deutschland, und der April, den wir hier erleben durften, war einsame Spitze. Die Berge waren überwiegend Schnee bedeckt, und die Sonne zeigte sich überwiegend, was wohl für hiesige Verhältnisse eher ungewöhnlich ist.
Immer wieder fällt auf, wie dünn besiedelt dieses Land ist, und dass hier eine sehr junge Besiedlung ist. Vor ca. 700 Jahren kamen hier die ersten Menschen an, und das ist überall zu spüre. Auf der einen Seite fehlt so etwas wie eine alte Kultur, und auf der anderen Seite hat sich die Natur hier eine Reinheit bewahrt, die ihres Gleichen auf der Welt sucht. Es fühlt sich sehr rein an. Unvoreingenommen konnte dann hier auch das 1. Wahlrecht für Frauen wieder in die Welt verbreitet werden.
Da hier alle Ausländer sind, gibt es so etwas wie Fremdenhass auch nicht, und es ist völlig selbstverständlich, dass wir nach unserer Herkunft gefragt werden, und immer wieder die Frage, wie es uns denn gefällt, und unsere Antwort ist immer die Gleiche "Sehr gut", "Unvergleichlich schön".
So ist das Reisen für Menschen mit Handicap auch sehr einfach. Uns fehlt zwar der Spezialbus, doch auch was das angeht sind wir bei der Reise beglückt, dass wir überwiegend Mitreisende haben, die noch ein paar Schritte gehen können. Wir sind zwar viele Stunden am Tag im Bus, doch für die Abwechslung sorgt die Reise allemal. Immer wieder versuche ich, mich zu bremsen, und doch macht es mir Spaß, immer wieder diesen oder jenen See und den dahinter liegenden See zu photographieren.

Jetzt, da ich mich ganz in Beziehung zu mir selbst wieder gefunden habe, konnte auch eine tiefe Beziehung zu einem anderen Menschen in mein Leben treten, und ich verbringe jeden Tag mindestens ein Stunde am Telefon um eine Beziehung auf Entfernung mit Leben zu füllen, und es fühlt sich sehr gut an. Es geht um Geben und Nehmen, es ist ein Ausgleich da, und es ist stimmig, dass ich mich 1000 Meilen entfernt befinde. Alles geht so einfach und vieles, was in der Vergangenheit so schwierig erscheint, geht jetzt so einfach. Ich brauche weder mir noch meiner Partnerin etwas vor zu machen. Ich bleibe bei allem was mit mir ist in der Wahrheit. Es tut so gut, und es ist so einfach. Ich bin ein Reisender für den Moment, und ich habe mich dafür entschieden und bin dennoch verbunden mit Allem was ist und bin eine wenig mehr verbunden mit dem Menschen, der mit mir mein Herz teilt. Das schöne an Liebe ist, dass wenn wir sie teilen, sie sich vermehrt. Und ich schenke das 1. Mal in diesem Leben meine Liebe einem Menschen ohne das Gefühl zu haben, meine Freiheit zu verlieren. Ganz im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass sie sich vergrößert. Immer deutlicher wird mir, dass es sehr viele Dinge in meiner Vergangenheit gab, die mich sehr einschränkten, und dass ich sie jetzt teilen kann, und sie damit gehen können. Zweifel und Ängste können geteilt, mitgeteilt werden. Das fördert das Vertrauen und macht mir Mut, mich weiter zu öffnen. Je mehr ich von mir zeige, desto mehr bekomme ich geschenkt. Alles ist so einfach. Einfach sein und einfach öffnen. Und damit geschieht Wachstum.

Immer wieder frage ich mich, was es denn jetzt schon wieder ist, wenn mein Körper reagiert, und wenn ich mir dann anschaue, wie viel Eindrücke ich jeden Tag geschenkt bekomme, dann ist mir sonnenklar, dass er reagieren muß, denn sonst wäre ich ja längst ohne Gefühle. So ist es jetzt auch schon wieder seit ein paar Tagen, dass mein Rücken sich wieder meldet. Wärme tut ihm gut, doch heute scheint selbst das nicht mehr aus zu reichen.

So folge ich an diesem 20. Oktober der Intuition und schreibe diese Zeilen. Ich atme ein, und ich atme aus und stelle fest, dass sich der Energiefluß noch mal erhöht. Mir wir richtig heiß, und der Druck in meinem Kopf erhöht sich. Ich atme wieder ein und aus, und dann ist sie da, die Botschaft, die ich jetzt mit euch teilen möchte. Ich bin so voller Freude, ich bin so voller Lebenskraft und Mut, dass ich mich in meiner Energie kaum bremsen kann. Ich bin hier in Neuseeland, weil ich die Unberührtheit von allem Sein hier noch am besten verstehen kann. Wenn es eine Stelle in der Welt gibt, die Reinheit symbolisiert, dann ist sie hier zu finden. Ich verbinde mich mit allem was ist und bin ein Transmitter von dem, was wir hier erleben. Ich bringe die Freude von hier aus in die Welt, ich bin beflügelt, und das, was dort sich am Rücken als scheinbarer Druck bemerkbar macht, sind die Flügel, die sich entfalten. Es sind die Engelflügel, die kaum einer von uns sehen kann, und es ist jetzt auch für Thomas sehr schwer, seinen Kopf aus zu schalten, denn sein Mind erzählt ihm, er sollte doch jetzt wieder zurück kommen auf den Boden der Tatsachen, doch wir verkünden euch fröhlich, dass ihr bereit seid, euch selbst Flügel zu verleihen.

Ihr habt es verdient, dass ihr das täglich Sein mit Leichtigkeit genießen könnt. Es ist an der Zeit, dass ihr begreift, dass es immer euer Recht gewesen ist, und dass ihr es jetzt wieder erlangen könnt. Indem ihr euch dafür bereit erklärt. Einfach Sein und einfach in die Stille gehen. Je reiner ihr seid, und je weniger ihr eurem Mind die Kraft gebt, desto mehr kann dieses Geschenk zu euch kommen. Glaubt nichts von dem, was wir euch hier versuchen in Worten zu vermitteln, doch nehmt euch einen Moment Zeit, um es zu spüren, was wir hier versuchen zu vermitteln. Alles Spinnerei mag euch eure Verstand jetzt sagen. Einatmen und Ausatmen und dann fühlen.
Fragt euch doch bitte selbst, ob ihr es nicht jetzt auch verdient habt. Wir sind der Meinung, dass ihr längst überfällig dafür seid. So viel Leben habt ihr euch von euch selbst abgeschnitten und habt immer geglaubt, ihr müsstet euch dieses oder jenes verdienen, und jetzt kommen wir daher und sagen euch einfach, ihr braucht nichts zu tun und könnt doch alles bekommen. Und sogar noch mehr. Je weniger ihr tut, um etwas zu erreichen, um so schneller kommt ihr zurück zu dem, der/die ihr seid. Ihr habt es verdient. Das, was wir jedoch nur machen können, ist, es euch sagen, denn es gibt immer noch euren freien Willen, der es euch ermöglicht, euren eigenen Weg zu gehen und zurück zu gehen. Das, was wir jedoch immer wieder machen, ist euch Hinweise zu geben und dann auch zu zeigen, dass ihr jede Sekunde eures Seins die Chance habt, die zu sein, die ihr euch entschlossen habt hier auf der Erde zu sein. Und wenn es immer noch welche unter euch gibt, die meinen, sie müssten es sich schwer machen, werden wir einen "Teufel" tun und es euch ausreden, denn wir sind geduldig, und wir respektieren eure Wünsche. Auch wenn es uns schwer fällt zu verstehen warum ihr solche Entscheidungen trefft. Klappt eure Flügel aus und seid frei, frei die zu sein, die ihr sein wollt. Habt Mut, eure Wünsche zu leben. Geht hin und lebt eure Leben so, als ob es euer letzter Tag wäre, den ihr hier auf der Erde wärt, und das für jeden Tag neu, jeden Tag anders und doch immer glücklich.
Wenn immer etwas in eurem Leben sein sollte, was ihr nicht sein wollt, fragt euch, warum tue ich mir das an, warum mache ich es mir so schwer. Und dann lasst es einfach los. Versucht nicht, es zu verdrängen. Stellt einfach nur fest, was es ist und teilt es mit anderen, und schon morgen werdet ihr darüber lachen. Einfach lachen, denn das tut der Seele gut. Verurteilt euch nicht dafür, was ihr gerade erlebt, sondern achtet euch und seid dankbar für den Mut, den ihr habt, die zu sein, die ihr sein wollt. Denn dafür bewundern wir euch, dafür seid ihr hier auf der Welt.
Ihr seid auf eurem Weg und ihr lasst los. Die Flügel verleihen euch die Möglichkeit zu fliegen, doch ist es dafür auch sinnvoll, alles los zu lassen, was euch so schwer macht. Das Tollste ist, dass ihr für dieses Erlebnis eure körperliche Hülle behalten könnt. Ihr könnt jetzt beides machen, die Verbindung zur Erde behalten und gleichzeitig alles aus der Vogelperspektive betrachten. Wir bewundern vor allem die Pioniere unter euch, die diese Erfahrung zum 1. Mal machen, denn ihr habt keine Vorbilder, die euch sagen, ja die Erfahrung habe ich gemacht, und ich kann euch wirklich sagen, es funktioniert. Doch die danach werden euch sehr dankbar sein, denn ihr habt die Wege für sie geebnet.
Könnt ihr euch so annehmen wie ihr seid, könnt ihr akzeptieren, dass ihr euch auf eurem Weg befindet, und dass es für euch immer noch eine Entwicklung gibt? Das ist wundervoll, denn das ist es, worum es im Augenblick geht. Es geht um Entwicklung, und es geht um die Erfahrung innerhalb dieses wunderbaren Prozesses der Wandlung und Verwandlung. Alles geschieht im dem Augenblick des Hier und Jetzt und es geht viel leichter als jemals zuvor.
Jeder befindet sich genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, und ihr könnt euch selbst fragen, ob ihr es leichter oder schwerer haben wollt. Es liegt ganz an euch. Ihr müsst nichts und könnt doch alles. Viel mehr als jemals zuvor könnt ihr durch die Kristallrose schauen, und bei jeder Entscheidung, die ihr macht, sehen, dass es 1000ende von Möglichkeiten gibt, und keine ist besser oder schlechter als eine andere, sie ist einfach nur anders. Ihr allein entscheidet euch, wie ihr die jeweilige Situation erleben wollt. Der Situation selbst ist es egal, was ihr aus ihr macht. Sie ist nur da für euch, um erlebt zu werden.
Wir wissen, dass es hier so einfach klingt, und dass ihr immer die Tendenz habt, es schwieriger zu machen als es ist, doch fragt euch doch einfach mal, ob ihr das nach wie vor so machen wollt, oder ob ihr es nicht längst mal einfach verdient habt, dass Glückseligkeit in eurer Leben tritt, und dann erlaubt es euch, vertraut diesem Gefühl der Leichtigkeit und lasst alles, was ihr in der Vergangenheit an Misstrauen aus solchen Erlebnissen gezogen habt, fallen und lebt und genießt.
Seid nett mit euch und mit euren Mitmenschen. Und verurteilt nicht die, die es noch nicht begriffen haben, sondern konzentriert euch ganz auf euch, und kümmert euch darum, dass ihr glücklich werdet. Damit seid ihr genug beschäftigt, glaubt es mir. Seid es euch wert, dass ihr euch die Zeit für euch selbst nehmt, und wenn immer jemand anderes in einem Gespräch versucht, euch ein Urteil über jemand anderen auf zu zwingen, dann macht einen Schritt zur Seite, holt tief Luft und kommt wieder zu euch selbst und zu eurer Geschichte zurück. Oder lauscht der Geschichte von dem Menschen, der euch gerade gegenüber sitzt. Denn ihr Menschen seid ganz einfach gestrickt, ihr wollt gehört werden, euer kleines Kind schreit nach Anerkennung für das, was es leistet, und für das, was es hier Gutes auf der Welt tut. Unterstützt euch gegenseitig darin, dass ihr es Wert seid, hier zu sein. Oftmals ist es nur ein kleines Wort der Anerkennung, ein kleines "ja ich habe gehört, was du mir gerade erzählt hast".
An dieser Stelle möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr meiner Geschichte gelauscht habt, und glaubt mir, ich höre auch gerne eure Geschichte. Wir Engel unterhalten uns sehr häufig mit euch, wenn ihr in dem Stadium seid, was ihr Schlaf nennt. Es ist einfach herrlich, dass wir mit euch diese Zeit gemeinsam erleben dürfen, und dass es jetzt auch immer mehr und mehr auch mitten am Tag passiert, dass ihr euch hinsetzt und einfach ein paar Minuten inne haltet und dann in dieser Zeit mit und bewusst seid. Unbewusst sind wir immer mit euch verbunden, und wir danken euch sehr dafür, dass ihr dies alles für uns erlebt.


20. September 2004

Wau, ist das ein Leben, ist das eine Intensität. Alles geht von ganz allein, und ich stehe wie so oft in der letzten Zeit mitten drin. Ich habe mich fürs Reisen entschieden, und so reise ich. Und dann bekomme ich es noch bezahlt, was für mich soviel bedeutet, dass ich meinen Traumjob gut mache, denn es wird immer besser bezahlt. Was will ich mehr, und ich sage euch, ich möchte viel mehr, denn immer noch gibt es dort Spiegel, die mich in neue und immer intensivere Erlebnisse bringen. Ich bin sehr froh, dass ich mit den Dingen, die ich mir wünsche, sehr eng verbunden bin, so dass ich sehr schnell das bekomme, was ich möchte.

Ich bin in der Fülle mit allem was ist. Geld ist genug da, Beziehung entwickelt sich, mein Selbstwert wächst mit jeder Begegnung, die ich mache, und selbst die alljährliche Erkältung, die ich auch dieses Jahr wieder habe, lässt mich fast völlig kalt. So dürfen wir für die Buffets am Mittag wirklich aus dem Vollen schöpfen, und ich darf mir an den freien Abenden alles bestellen, was ich will. Ich treffe wunderbare Menschen und arbeite mit wunderbaren Ausblicken über die Landschaften der Hügel der Toskana. Abends sind wir direkt in den Städten Florenz, San Gimignano, Voltera, Lucca und Lerici mit ihrem mittelalterlichen Flair. Ich liebe das sehr und freue mich umso mehr, mit Menschen zusammen zu sein, die das auch genießen können. Und so kommen zu den besonders günstigen äußeren Umständen auch noch Weisheiten dazu.

So wurde uns an einem Abend auf dem Rückweg zum Hotel noch mal klar, was für großartige Möglichkeiten wir in dieser Zeit haben. Wir können unser Leben jederzeit ändern, mit jeder Entscheidung, die wir treffen. Wir sind viel freier als wir meist für möglich halten. Uns stehen 1000 Möglichkeiten offen, wenn wir erstmal anfangen, uns für diese Vielfalt zu öffnen, und wenn wir erkennen, dass wir der Schöpfer unserer Handlungen sind. Wir bestimmen wirklich unser Leben selbst. Am einfachsten geht es, indem wir einfach die Vorstellung darüber, wie es sein sollte, los lassen und einfach das annehmen, was uns gerade widerfährt und zwar indem wir erkennen, dass wir es sind, die das erleben. Es bedarf oft nicht viel, hier eine Kehrtwende zu machen. Nur ein klein wenig drehen, und dann kann die Sache schon ganz anders aussehen. Lasse ich mich auf das scheinbare Drama, was mir dort gegenüber steht, ein oder lache ich ganz einfach darüber. Erkenne ich, dass ich derjenige bin, der hier die Fäden in der Hand hat und nicht der Handlung oder dem anderen die Macht gibt, dann... wunderbar.

Die Mitreisenden erfreuen sich an dem guten Essen genauso wie an der liebevollen Art der Zubereitung. Ich genieße die guten Hotels und das gute Essen in den Restaurants. Und obwohl die Reise schon am 26. zu Ende ist, entschließe ich mich, mit 4 der Gäste noch an der Küste von Italien zu verlängern. Was soll ich denn in Stuttgart, wenn hier alles geboten ist, und es mir so gut gefällt. Auch die Tatsache, dass ich diesmal fliege, macht die ganze Sache so angenehm. Sonst waren es immer 2 Tage Anreise mit dem Bus, diesmal habe ich mir die jeweils beste und einfachste Lösung raus gesucht, und selbst damit habe ich mich noch etwas schwer getan. Alles ist so neu, und ein wenig Kontrolle meinerseits möchte noch gelebt werden. Ein wenig Drama zur "Loslass-Übung" ist noch angesagt, doch ich spüre, wie alles schneller und einfacher geht und ich über diese Prozesse lachen kann.

Schwer beeindruckt hat mich auch wieder das Buch von Neale Donald Walsch "Freundschaft mit Gott", Kapitel 12 ca. in der Mitte, Seite 272. Ich hatte es vor einigen Tagen schon mal in einem anderen Zusammenhang eingeflochten, doch es hat mich schon wieder erreicht, so dass ich es hier nochmal wiederhole.

... Das wundersame an den sieben Schritten zu Gott ist, dass sich ihre Abfolge auch umdrehen lässt.
Wenn du Gott dankst, hilfst du Gott, dir zu helfen.
Wenn du Gott hilfst dir zu helfen, nutzt du Gott.
Wenn du Gott nutzt, umarmst du Gott.
Wenn du Gott umarmst, liebst du Gott.
Wenn du Gott liebst, vertraust du Gott.
Wenn du Gott vertraust, dann kennst du Gott mit Sicherheit.

Diese Menschen haben sich sehr bedankt für vieles, was wir gemacht haben, und es hat Spaß gemacht. Das war auf beiden Seiten zu spüren. Ich habe auf dieser Reise das Göttliche kennen lernen dürfen, einfach und wunderbar, und ich habe es mir verdient, es kam zu mir, weil ich bereit dafür war, weil ich dankbar dafür bin, zu diesem Zeitpunkt auf der Erde zu sein. Weil ich die wunderbare Energie, die mich umgibt, mit anderen teile und spüre, dass sie mir helfen. Ich umarme die Menschen, weil ich ihnen so näher sein kann und damit mir ein Stück näher komme. Und das führt mich in die Liebe zu mir selbst und damit auch direkt in die Liebe mit anderen, und das geht sehr tief. Weil ich ihnen vertraue, vertrauen sie mir, und auf beiden Seiten sind wir überrascht über die Offenheit. Und das führt uns in die Erkenntnis über uns selbst und auch das Erkennen der anderen. Wenn ich mich öffne, können die anderen sich auch öffnen, und das ist überaus natürlich, wenn auch überhaupt nicht normal, doch wie ihr schon wisst, liebe ich es ja, verrückt zu sein, um so meine Natur voll und ganz leben zu können.

Nach nur 15 Stunden in Deutschland, in denen ich das Nötigste kläre, fliege ich dann auch schon wieder nach Gomera, um mich ein wenig auf mich selbst zurück zu besinnen. Hier schlafe ich mich erst mal richtig aus und verarbeite die vielen Eindrücke, die ich in den letzten Wochen gesammelt habe. Gleichzeitig bin ich eingeladen am 4. und 5. Oktober mich bei einer Energiearbeit, die meine Freundin Andrea in Kuwait an der "Repelling Struktur" macht, mit ein zu klinken.

Schon am Morgen lese ich, dass es in der Welt richtig heiß her geht. Der Ausbruch des Mount St. Helena scheint immer wahrscheinlicher, und ich spüre schon direkt am Morgen, als ich aufwache, dass hier was Großes im Gange ist. Ich begebe mich für den 1. Tag auf einen Felsen, den ich nur durch Schwimmen erreichen kann. Dort versinke ich direkt in tiefe Meditation und komme erst 1,5 Std. später wieder zu mir. Das war echt intensiv. Auf meinem Rückweg spüre ich dann, wie mein Fuß anschwillt und ich kaum noch laufen kann. Sofort bringe ich alle Heilkräfte auf, um hier die Energie wieder ins Laufen zu bringen. Wie auch schon bei einigen anderen heftigen körperlichen Erscheinungen in der Vergangenheit sucht der Mind auch hier wieder nach Erklärungen, die es vermutlich auf dem logischen Weg nicht zu finden gibt, denn der hier entstehende Bluterguss hat keinen äußeren Anlass. So spüre ich, dass es auch hierbei wieder um Hingabe geht und lasse sogar den Gedanken an eine mögliche Trombose, die ja auch zum Tod führen könnte, los. Spüre in mich rein und erhalte die Botschaft, dass es nach 4 Tagen verschwunden sein wird.

Am 2. Tag der Energiearbeit befinde ich mich auf einem Boot, und zu der Zeit der Übertragung befinden wir uns auf sehr bewegtem Wasser. Solange ich mich in tiefer Meditation befinde, ist davon nur wenig für mich zu spüren, doch als ich wieder ganz im Boot bin mit all meiner Aufmerksamkeit, geht es mir ganz schön übel, und ich bin mir nicht ganz klar, ob ich es bin oder wiedermal mein Mitgefühl für die anderen, denen es so schlecht geht. Ich hatte auch den ganzen Vormittag so gut wie nichts zu essen, und der Hunger war durch die Energiearbeit recht gering. Auf meinem Rückweg, als die See sich auch wieder etwas beruhigt hatte, spürte ich noch mal nach, was denn so alles passiert war, und mir wurde bewusst, wie kräftig die Energie an dem Ort war, "Los Organos", an dem das Schiff gewendet hatte. Auch die Übertragung wollte mir noch einige Informationen schenken. So konnte ich sehr deutlich 1000ende von Skeletten erkennen, die alle durch die Lichtsäule nach oben wollten.

So begab ich mich noch mal in Meditation, und dann verfiel ich auch an diesem Tag wieder in einen tiefen Schlaf mitten auf Deck und in der prallen Sonne. Ich war für eine dreiviertel Stunde nicht dort. Weit weg von allem geschah hier etwas Wunderbares. Mein Herz weitete sich, und wie schon am Vormittag konnte ich sehr deutlich spüren, dass ich sehr mit meiner Diamant Energie verbunden war. So konnte durch mich alles leichter fließen, und ich konnte leichter werden. Auch am Abend spürte ich noch sehr deutlich diese Energie. Obwohl ich sehr müde war, war an Schlaf nicht zu denken. Ich fühlte mich verbunden mit allem was ist.
Den letzten Tag auf der Insel verbrachte ich im einfachen Sein, einfach nichts tun, und doch geschah alles. Auch mein vorerst letzter Abend auf den Kanaren, den ich auf Teneriffa verbrachte, war wunderschön.


11. bis 12. September, Lichtkongress in Berlin

Hierüber gibt es einen Bericht auf der Indigo-Seite als Livemittschnitt von Rikkarda, der ich an dieser Stelle noch mal recht herzlich für die Organisation und das Tippen des Forum-Protokolls danken möchte.

Ich habe auf dem Kongress wieder sehr intensive Begegnungen gehabt, von denen ich an dieser Stelle alles loben möchte. Doch eins hat mich besonders berührt. Es war die Veranstaltung am Samstag Abend. Wie so üblich sind die besonderen Anlässe noch immer nur für wenige bestimmt. Angekündigt war die Veranstaltung als "Gebet Gesang" Meditation mit Evelyn-Augustin Eßer und Sabine van Baaren aus Köln. Was wir dort erleben durften, war Energie pur.
"Sie wissen beide nie was an solch einem Abend passiert" kündigten sie sich an, und dann ging es los, mir kommen jetzt schon wieder die Tränen, wenn ich versuche, das in Worte zu fassen, was ich dort erleben durfte. Sabine fing an zu singen, und ich stimmte mit ein. Es war lemurisch, und für mich war es die Schöpfungsgeschichte. Es war mehr als nur ein Gesang, es war Energieübertragung pur. Für einige in dem Raum war es dann auch echt zu viel, so dass dann am Ende nur ein Kreis von 12 Menschen übrig blieb. Das war echt intensiv. Jeder, der mehr wissen möchte, sollte doch mal auf ihren Web-Seiten vorbei schauen: www.freie-herzen.de und www.sabinevanbaaren.de. Sie veranstalten 2 mal im Monat freie Abende im Raum Köln.

Am Montag fuhr ich dann mit Jutta Bade nach Ilow, 50 km östlich von Berlin, wo nächstes Jahr ein Festival von Indigos für Indigos stattfinden wird. Ein echt schöner Ort und genug Platz für 1000 Menschen. Ich freue mich jetzt schon auf diesen Event. Ich habe dort einen Ort gefunden, der die Energie von Avalon hat. Eine Kirche, die im Vordergrund 2 Seen hat, und eine Energie, die so alt ist und so rein wie kaum ein anderer Ort, den ich bisher gesehen habe. Die Zeit scheint hier in dieser Welt stehen geblieben zu sein, was der Energie gut gefallen hat. Wir gehen in dem Ort etwas spazieren und führen mit dem ein- oder anderen Bewohner interessante Gespräche. Wir lassen die Festival-Idee durchblicken und bekommen unterschiedliche Feedbacks.

Erfüllt und glücklich kehre ich an dem Tag wieder nach Berlin zurück, vor allem, weil ich auch lernen durfte ein paar Vorurteile gegenüber Menschen, die selbst ich noch habe, ab zu bauen. Nach ein paar Heilsitzungen und ein paar Treffen mit Freunden kehre ich nach Stuttgart zurück. Dort habe ich eine sehr schöne Heilsitzung, und es macht mir immer großen Spaß, mit Meistern auf ihrem Weg zusammen zu arbeiten. Es ist so erfüllend, sie wachsen zu sehen, daran teil haben zu dürfen, wie sie die neue Energie förmlich in sich ein saugen. Es ist so ein Geschenk für mich, daran teilhaben zu dürfen. Es ist eine Ehre. Danke dafür.

Und dann am 17. September geht es ab in meine geliebte Toskana. Dank einer Vermittlung bin ich zu diesem Job gekommen, als Busfahrer und Buffetmensch 10 Tage mit Amerikanern durch die Toskana zu fahren.


5. September 2004, Stuttgart: Kopfschmerzen

Nun habe ich einige Tage nichts von mir gegeben, was absolut nicht heißt, daß nichts los gewesen wäre, ganz im Gegenteil war soviel los, daß ich kaum zum Schreiben gekommen bin. So habe ich mit Hilfe eines Freundes am neuen Design meiner Web Seite gearbeitet und ich kann euch versprechen: die wird richtig gut.

Doch was ist denn so los in der Welt, und was passiert da für jeden von uns. Zum großen Erstaunen von vielen hat es auf der Shaumbra Seite Stress gegeben, und die Info, was jetzt genau dort gewesen ist, ist noch nicht ganz klar, genauso wie das, was in Russland pasiert ist. Große energetische Dinge sind wieder unterwegs. So die Hurricanes in Florida, die auch jetzt wieder ganze Landstriche reinigen. Was macht es mit uns? was ist da los?

Unabhängig voneinander bekam ich von zwei Bekannten die Nachricht, daß sie wieder verstärkt mit Kopfschmerzen zu tun haben. Ich selbst habe seit Freitag ungewöhnlich viel Druck im Kopf und versuche noch mal, dahinter zu schauen. Für mich fallen zwei Dinge ganz besonders auf. Auf der einen Seite ist da das Gefühl, als ob sie die ganze Zeit da sind, doch jedesmal, wenn ich meinen Blick dort hin richte, dann verstärken sie sich. Wenn ich als zweites dann mich ganz auf die Atmung konzentriere und in den Moment des jetzt komme, dann sind sie entweder weg oder zumindest weniger als zuvor.

Gleichzeitig ist ja mein Becken schon seit einiger Zeit wieder in Ordnung, und jetzt kommt der nächste Part des Körpers dran, der sich in kristalline Gestalt umwandelt. Und gleichzeitig will es noch mal gesehen werden, wie sehr wir uns all die Jahre auf das Denken verlassen haben. Dessen Zentrum befindet sich im Kopf. Dort laufen alle Schaltkreise zusammen und dort will aufgeräumt werden. Dann haben wir auch wieder die dunklen Energien, die hier versuchen uns einen Streich zu spielen. Doch wir auf unserem Weg wissen, daß es alles nur Geschenke sind. Also auch die Sache in Russland, wo Rebellen eine Schule und damit eine ganze Region in Angst und Schrecken versetzen.

Was für ein Liebesauftrag ist es. Dort scheiden sich die Geister. Esoteriker und Aufstieg ... alles schön und gut. Doch bei unseren Kindern hört das auf. Und gleichzeitig fängt es dort an. Denn je näher wir an den Punkt der Auflösung kommen, desto heftiger werden die Aufgaben.

Wir werden getestet, und es werden immer deutlicher Geschenke, nur mit dem Unterschied, daß wir immer weniger erkennen, worin denn hier das Geschenk liegt. Wir haben so viel dafür getan, endlich gesund zu werden. Und dann tauchen dort Kopfschmerzen auf, wie wir sie seit Jahren schon nicht mehr so heftig gehabt haben. Was soll das also alles?

Nehmt mal einen tiefen Atemzug und geht ganz zu euch selbst zurück. Nehmt euch diesen Moment ganz für euch. Es ist euer Moment es ist euer Geschenk, denn daran könnt ihr wachsen. Jetzt könnt ihr erkennen, daß der Schmerz nur eine Illusion ist. Wie mögt ihr euch jetzt fragen, es fühlt sich doch so real an? Nehmt noch mal einen Atemzug und achtet genau darauf was passiert, wenn ihr den Begriff Schmerz wegnehmt und ein intensives Körpergefühl an die Stelle setzt. Ihr empfindet auf einmal sehr deutlich, was ihr sonst nicht spürt. Ihr spürt euch intensiver als jemals zuvor. Und die Frage von Spirit ist ganz eindeutig: Könnt ihr euch auch mit diesen Gefühlen annehmen? Könnt ihr euch auch klar machen, daß ihr auch das seid?

Ihr seit alles und doch bestimmt ihr, wer ihr seid. Ihr habt die Entscheidung getroffen, ein Mensch zu sein, der öfters Kopfschmerzen hat. Und doch gibt es eine Chance, daß ihr es hinter euch lassen könnt. Atmet ein und atmet aus.

Kommt ganz in den Moment des Hier und Jetzt und trefft eine neue Entscheidung, und dann lasst es los, diese Gefühl ein Opfer eurer Selbst zu sein und erkennt, daß ihr die Möglichkeit erhaltet, daß ihr euch selbst die Möglichkeit gebt, die Kraft der Imagination einzusetzen. Ihr seid die, die euer Leben und alle Erfahrungen, die ihr darin machen wollt, bestimmt.

Es gibt kein Wetter, das es tut. Es gibt keine Dunkelheit, die euch befehligt, schwach zu werden. Ihr seid diejenigen, die der Dunkelheit sagen, wohin ihr gehen wollt. Ihr geht euren Weg, und ihr macht es mit erhöhten Aufgaben. Früher habt ihr es als Probleme bezeichnet. Jetzt sind es Geschenke, die ihr euch mit diesen Aufgaben macht.

Euer Verstand mag an dieser Stelle hohl drehen. Doch ihr seid aufgefordert, in der Mitte zu bleiben. Ihr seid es, die die Kopfschmerzen haben, und ihr bestimmt es für euch ganz allein, sie auch wieder los zu werden.

Atmet tief und atmet bewusst und erlaubt euch, die zu sein, die ihr seid. Und dann schaut, wie es sich verändert. Ihr seid es, die bestimmen, ob ihr weiter in den Tag hinein geht, oder ob ihr es euch versagt. Wenn ihr müde seid, dann schlaft eine Runde mehr als sonst. Ja es sind neue Möglichkeiten da, in die Selbstermächtigung zu gehen. Jetzt sind die Schwachpunkte dran. Gönnt euch dieses Sein, denn darin könnt ihr erkennen, daß ihr die wahren Schöpfer seid.

Bei mir verändert sich die Sinneswahrnehmung. Ich rieche die Dinge viel intensiver. Mir ist durchaus bewusst, daß es eine Herausforderung darstellt, jetzt mir die Kopfschmerzen zu erlauben. Doch Hingabe an das, was ist, ist das, was uns am schnellsten durch die Themen bringt.

Ich kann lachen, und das fühlt sich gut an. Ich kann das wunderbare Wetter genießen, und dann ist da der Kopf, der permanent versucht, da etwas zu tun, was diesen Schmerz nicht haben will. Was soll ich bloß tun. Und schon bin ich in der Falle der Verzweiflung. Ich mache nichts. Ich trinke Kaffe, ich schlafe, ich schreibe diesen Artikel und dann lasse ich wieder los. Ich erlaube den Kopfschmerzen, daß sie da sind. Doch sie sind nur eines von vielem was da ist.

Da ist für den September ein ungewöhnlich schöner Tag da. Da ist Freude über ein gutes Essen. Ich schaue, womit es mir besonders gut geht. Ich achte dank der Kopfschmerzen noch mal mehr auf mich. Lasse mich nicht so schnell ablenken und versuche mein sein auch nicht zu verdrängen. Ich bin der der ich bin. Wunderbar.Ich schaue mich im Spiegel an und sehe, wie klar meine Augen sind. Ich spüre, daß es um mich geht, und ich fühle mich wohl damit. Jetzt auf dem Weg nach Freiburg und dann ...


19. August 2004, Italien: Freundschaft mit Gott

Lange ausgeschlafen, und da das Landhaus hier schöne dicke Mauern hat, heizt es auch erst langsam auf. Seit gestern lese ich wieder auszugsweise "Freundschaft mit Gott" und kann wieder wunderbare Parallelen zu Tobias finden. Und damit auch wieder mit meiner eigenen Geschichte. Hier ein kleiner Auszug:

"Wenn du Gott dankst, hilfst du Gott.
Wenn du Gott hilfst dir zu helfen, nutzt du Gott.
Wenn du Gott nutzt, umarmst du Gott.
Wenn du Gott umarmst, liebst du Gott.
Wenn du Gott liebst, vertraust du Gott.
Wenn du Gott vertraust, dann kennst du Gott mit Sicherheit."

Wenn ich jetzt diesen Gott in mir finde, dann wird es deutlich, warum wir nur noch darauf schauen sollen, daß es uns gut geht, denn nur mit uns kennen wir uns richtig gut aus. Das ist das Höchste, was du tun kannst, und dann kommen noch die fünf Göttlichen Dinge dazu, und wir sehen und staunen, wenn wir dort als erstes die Freude finden. Dann gefolgt von liebend, akzeptierend, segnend und dankbar.

Wunderbar.

Und dann fordern sie sich gegenseitig auf, Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen, und zwar sehr persönliche Dinge. Genau davon spricht Tobias, und dann komme ich und habe Lust, diese meine Geschichte mit euch hier auf der Internetseite zu teilen. Es ist für mich schön, damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich empfinde dabei keinen Stolz oder irgendwie der Gedanke, daß ich es tun sollte. Es ist einfach sein und es fühlt sich gut an. Da gibt es so viel, was ich erlebe und was dann damit noch mal erlebt werden kann. Es geht auf eine wundersame Weise in die Welt.

Nachdem ich zwölf Stunden geschlafen hatte, blieb ich noch eine ganze Weile liegen und wandelte zwischen den Welten einher. Auch heute hörte ich den göttlichen Ton wieder sehr deutlich und dann ein zwei Atemzüge, und ich bin schon wieder in der anderen Welt. Woher ich das weiß, nun ich fühle es. Es fühlt sich so an, als ob ich dann einfach nicht in der Welt bin, in der ich mit euch hier diese Zeilen teile. Es ist so, als ob ich dann ganz weg bin. Ich habe auch Geräusche in der Nacht nicht mitbekommen.

Im Halbschlaf kommen mir die besten Ideen, ich verstehe auf einmal Zusammenhänge, wie ich sie bisher nicht direkt erkennen konnte. Dabei fällt mir auf, daß sie mein Verstand schon gehört hat, und doch gibt es da einen Bereich in mir, vielleicht sind es die Zellen, die auf einmal verstehen, was mir denn da so alles begegnet. So kommt mir eine interessante Variante im Zusammenhang mit Gesundheit in den Kopf. Wenn alles nur eine Energie ist, und dort keine wirkliche Dualität existiert, ist es nur unser Geist, der ab einem gewissen Punkt von Krankheit spricht. Sonst sind wir immer gesund, mal mehr mal weniger. Wir haben immer Kraft, mal mehr mal weniger. Ab welchem Punkt stelle ich fest, daß ich krank bin. Wer bestimmt hier die Normalität eines Zustands. Und vielleicht ist es daher so schwierig, oder sollte ich sagen erscheint es so schwierig, gesund zu werden, weil wir uns so häufig krank fühlen, oder anders ausgedrückt: die Menschen, die mit ihren Gefühlen nur noch sehr gering verbunden sind, bekommen kaum mit, an welchem Punkt sie denn schon lägst mal wieder eine Pause machen sollten. Oder ist das überhaupt vonnöten. Jedes dieser Dinge hat seine Auswirkung, und in all diesen Dingen machen wir unsere Erfahrungen. Es ist immer wieder die Frage, wie sehr wir uns in die eine oder andere Geschichte entspannen können. Schauen wir uns an, was es ist, ist es erstmal alles eine Frage der Sichtweise. Gesundheit für mich ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Verbunden mit allem was ist, kann ich auch in der größten Krankheit eine Chance sehen.

Jetzt bekommen so viele Worte, die ich in der Vergangenheit gelesen habe, eine Bedeutung für mich. Ich werde auf etwas hingewiesen, was bedeutet das für mich. Es gibt ein Bild, das ich auflösen möchte, es gibt da etwas in meiner Vergangenheit, was ich als Muster noch in mir trage, was mir jetzt nicht mehr dient, also lasse ich es los. Ich bin ganz in dem Moment, und dann geht es alles viel schneller, da ich dafür nichts mehr zu tun brauche. Bisher waren Rückführungen notwendig, oder eine Familienaufstellung oder Schamanische Reisen etc. Bestimmt nach wie vor alles sehr gute und vor allem praktisch anwendbare Methoden. Ich habe sie gerne genutzt, vor allem, weil ich immer sehen konnte, daß sie bei den Betroffenen etwas gelöst haben. Jetzt nutze ich die ganze Palette für mich. Ich schaue, wo und mit was ich mich wohl fühle, und dann gehe ich damit in die Welt hinaus.

Mir tut es gut, wenn ich müde bin, daß ich schlafe. Und natürlich ist es für mich einfacher, weil ich keine Familie habe, doch gibt es viele Menschen, die die gleiche Chance hätten wie ich und unterlassen es dennoch, weil es wegen diesem oder jenem nicht geht. Das Wort "geht nicht" gibt es für mich nicht. Es ist viel mehr die Frage, worauf wir unseren Fokus richten und damit bin ich bei einer der göttlichen Eigenschaften, von denen Tobias spricht.

An dieser Stelle möchte ich zwei Modelle mal gegenüber stellen, und es euch überlassen was für Begriffe euch denn eher zusagen.

Tobias Channeling

Freundschaft mit Gott

Kreativität (Ausdehnung)freudig
Mitgefühl (für mich und für andere) liebend
Fokus (Sicherheit)akzeptierend
Ausdrucksegnend
Ich bindankbar

Mit den Begriffen von Tobias kann ich persönlich viel mehr anfangen, da ich mit ihnen seit geraumer Zeit arbeite, und weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, und ich nur wenig an Begrifflichkeiten hänge, ist das Angebot von Neale Donald Walsch nur ein weiterer Versuch, gewisse Dinge mit seinen Worten auszudrücken. Wenn es auch oftmals genau diese Gewohnheiten sind, die unser Leben so schwer erscheinen lassen. Für mich ist es sehr einfach, mir die Dinge nur anzuschauen und dann zu erkennen, daß sie sich von ganz allein auflösen. Ich gebe ihnen den Raum, damit sie sich zeigen können, dann schaue ich sie mir an, und dann fühle ich rein. Mit meinem neuen Traum-Job kann ich jetzt einfach hingehen und dann mich richtig wohl fühlen mit dem, was ist, und mit dem, was für mich stimmt, kann ich in die Veränderung gehen. Immer schneller wird klar, wohin mich meine Wahrheit in dem Augenblick gerade führen möchte. Was ist mein Glück, wo meine ich, irgendjemandem gerecht werden zu müssen. Was ist wirklich meines.

So schaue ich mir meine Entscheidung an, und die ist noch ziemlich lange hin. So schaue ich mir die Entscheidung mit dem Flug nach Neuseeland noch mal an. Möchte ich wirklich wegen der Indigokongresse diese Reisen sausen lassen? Was möchte ich wirklich? Ich werde noch mal eine Nacht darüber schlafen und kann sehen, daß ich keinem gegenüber irgendetwas schuldig bin. Ich habe keine Weltaufträge, ich habe nur einen Auftrag mir selbst gegenüber, und ich habe mich lange genug beschnitten, und das darf jetzt ein Ende haben. Ich bin frei, mich im Hier und Jetzt neu zu entscheiden, was ich möchte. Alle Illusion möchte aufgelöst werden. Wer sagt mir denn, daß ein "Wenn-Dann-Satz" Gültigkeit hat.

Wenn der Indigokongress läuft, dann habe ich bestimmt sehr viel Teilnehmer auf meinen Seminaren. Was für ein Glaubenssatz. Ich lasse diesen Glaubenssatz und damit auch die "Wenn-Dann-Sätze" los, um damit zu dem zu kommen, was wirklich angesagt ist.

Neue Energie, jetzt mit dem Traumjob ist heute auch mein Rücken in Ordnung und damit ein weiteres Beispiel dafür, für was die Freude alles gut sein kann.

Ich beende diesen Tag mit einem guten Essen, leichtem Landwein und einem Spaziergang unter freiem Himmel, immerhin war das die Hauptmotivation für mich, diese Reise zu machen. Ich wollte den Sommer noch ein wenig mehr feiern. Und das gelingt mir auf der ganzen Linie. Ich verbringe Zeit im Wald, in der Eremitenhöhle, die hier noch eine gleichschenkliges Kreuz hat und fühle dort sehr viel Angst. Doch wessen Angst ist es? Warum empfinde ich hier Angst? Gibt es hier einen Grund irgendwo in der Vergangenheit, wo hier jemand sehr viel Angst empfunden hat, oder bin ich ängstlich? Die Antwort ist prompt da, alles Spekulation. Das einzige was ich sicher sagen kann, daß ich im Hier und Jetzt keine Angst haben brauche. Alles ist in Ordnung, und es gibt keine Glaubensverfolgung mehr. So lasse ich mich vor der Höhle nieder und genieße den Tag. Der Wind ist in den Bäumen und schenkt mir ein wunderschönes Konzert. Am Nachmittag fahren wir nach Voltera, wo ich einen super guten Espresso und leckere Kleinigkeiten genieße. Der Apero, der hier angebaut wird, ist echt super, und ich bin immer wieder fasziniert von all der Lebensfreude, die sich auch durch das Essen ausdrückt. Alles ist Mittelalterlich geschmückt und auf dem Platz spielt eine Band mit Mittelalterlichen Instrumenten.

Als wir zurück fahren, fällt mir auf, wie schön der Sternenhimmel zu sehen ist, weil so wenig Straßenlaternen da sind. Als wir hier am Haus aussteigen, ist auch der Unterschied zur Luft in der Stadt ganz deutlich zu spüren.

Ich schaue mir den Film SAMSARA noch auf Video an, bin allerdings etwas enttäuscht. Auch wenn ich hier wieder erkennen kann, was das Thema Sexualität in der Vergangenheit auch bei Mönchen ausgelöst haben muß. Wir sind alles Menschen, und wir alle wollen unsere Erfahrungen machen, unter anderem wie es sich anfühlt, als Mönch sexuelle Gelüste zu haben. Immer mehr erkenne ich, wie in den ganzen Jahren auf vieles, was für uns Freude bedeuten könnte, Dramen und Leid gesetzt worden ist. Leid und Liebe in einer Beziehung war zwangsläufig, denn wer sich verliebt, der ist gefangen von seinen Gefühlen. Doch war es wirklich so, oder ist es nicht vielmehr der Fall, daß man versucht hat, uns das einzureden. Selbst wenn es der Fall gewesen ist, so möchte ich hier an dieser Stelle mich selbst, mein Selbst dafür einladen, mich frei zu fühlen, mich sowohl zu verlieben als auch Spaß am Sex zu haben. Vieles von diesen ganzen Themen findet in unserem Kopf statt. Ich möchte es zurück auf die Herz- und Gefühlsebene holen, denn dort kann ich es wieder mit der neuen Energie verknüpfen. Dort kann ich wieder die Freude erkennen und mich an der Erfahrung mit mir selbst erfreuen.

Auch am Sonntag schlafe ich wieder richtig lange aus. Ich spüre, daß ich viel ausgeruhter als die Tage zuvor bin, und dennoch genieße ich die Zeit, in der ich mich zwischen den Welten hin und her bewege. Immer wieder nehme ich einen tiefen Atemzug, und schwups bin ich wieder weg. Wo? Ist das wirklich wichtig? Für mich fühlt es sich wunderbar an, und es gibt nichts, was mich davon abhält, diesen Zustand zu genießen. Ganz im Gegenteil kommen mir in dieser Zeit die allerbesten Erkenntnisse. So hatte ich das Tobias Channeling noch mal gelesen, und mir war dabei aufgefallen, daß wir deshalb so sehr darauf achten sollten, das wir unsere Imagination anschauen, weil es ganz um uns und um sonst niemanden geht. Jeder von uns hat sich seine ganz ureigene Aufgabe gewählt, und die möchte sich jetzt zeigen. Doch wie genau sollte das vor sich gehen, da gibt es doch so viele Dinge, die wir gleichzeitig gerne machen würden, dann doch angeblich so vieles, was wir machen sollten denn "die Welt kann ja nur durch unser korrektes Verhalten gerettet werden", welch eine Last, welch eine Bürde, und da soll ich einfach nur auf meine Freude achten, und dann soll es auch noch einfach gehen? Das kann ja gar nicht sein. Da muß es doch noch einen Haken geben.

Ich finde, ich habe lange genug danach gesucht oder es mir schwer gemacht. Es ist jetzt an der Zeit, daß ich in die Fülle gehe und die auch annehme, wenn sie da ist, bzw. Erkenne, daß sie die ganze Zeit schon da war. Jetzt heißt es vertrauen und abernten. Was hält mich noch davon ab. Mich hält nichts mehr davon ab. Ich teile mit diesen Worten eine Wahrheit. Meine Wahrheit, und ich möchte euch sagen, daß es mir gut damit geht. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich bekomme. Auf einmal wird mir klar, wie ich da so morgens in dem Bett liege, daß ich genau das imaginiere, was mein Sein ist. Die Vorstellung von einer festen Beziehung oder die von einem größeren Haus beschränkt mich nur. Sie ist nicht meine Wahrheit. Um ganz ehrlich zu sein, war ich selten so glücklich mit dem, was und wie ich bin. Da wartet keine Partnerin irgendwo auf mich, oder ich brauche keinem gegenüber Rechenschaft schuldig zu sein. Kein Haus sollte gepflegt oder erweitert werden. Da gibt es immer ein Haus für mich, und sie sind sehr oft wunderschön. Ich besitze sie nicht, und in gewisser Hinsicht bin ich froh darüber. Mein Sein besteht aus dem Reisen und das sowohl auf der inneren als auch auf der äußeren Ebene. Und in diesem Sein bin ich voll verankert. Da bin ich voll in meiner Freude, und dieses Sein bekommt immer die Unterstützung, die es braucht. Folge ich diesem Impuls nur zaghaft, bin ich nur wenig in meiner Kraft. Wenn ich morgen schon wieder unterwegs bin zu einem anderen Ziel, dann kann der Tag auch ruhig mal ein wenig früher beginnen, und ich bin trotzdem gut drauf. Es ist weder eine Flucht noch ist es Stress für mich. Es ist mein Sein für den Augenblick, und ich bin genau da, wo ich immer genau richtig bin.

Und so führt mich mein Inneres dann am nächsten Tag ein weiteres Mal nach Villach zu einer Familie, die ich von Klein bis Groß alle sehr liebe. Die Fahrt dorthin geht an Florenz vorbei durch wunderbare Berglandschaften, und dann bin ich am frühen Nachmittag schon in Villach. Die Wohnung wird gerade gestrichen, und da alle Pinsel gerade von den vielen Händen benutzt werden, die sich dort alle versammelt haben, mache ich mich über die Marillen her, die auch dieses Jahr wieder recht zahlreich am Baum an der Hauswand wachsen. Von der wunderbaren Marmelade, die wir daraus herstellen, nehme ich mir 2 Gläser mit nach D-Land.

Ich bin im Einklang mit allem was ist, und das ist auch ein wenig Ruhe und Pause in der Hängematte am nachmittag und dann noch mal ein Ausflug mit dem Fahrrad zur Quelle Siebenbrünn, wo wir einen herrlichen Sonnenuntergang mit den Kindern erleben. So einfach, so schön. Meine Entscheidung für Neuseeland ist gefallen, und im nachhinein verstehe ich überhaupt nicht, wie sie jemals eine Frage sein konnte.

Auf meinem Weg zurück nach D-Land bekomme ich noch ein weiteres Angebot für eine Reise, die ich in Italien begleiten soll. Nello hatte sie mir vermittelt, und sie wäre mit einer neuen Firma. Spirit hält wirklich sehr wunderbare und schöne und oft unerwartete Angebote für uns bereit, wenn wir bereit sind für das, was kommt. Ich nehme es an und werde schauen was da für neue Erfahrungen auf mich warten.


17. August 2004: Traumjob

Metatron "Das Knacken Der Geldbänder".

Bei einem Metatron Workshop, dem ich mich sowieso sehr verbunden fühle, hat Rea diese Geschichte für uns erzählt und Sybille Maresy hat sie ins Deutsche übersetzt. Viel Spaß beim lesen. Für mich ist sie real.

Eine Geschichte für göttliche Menschen.

Goldie befand sich an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben. Wieder einmal. Sie fühlte sich schlecht und voller Angst und war der Ansicht, ihr Leben wäre bedeutungslos. Sie fühlte sich alleine und ungeliebt und absolut unbeachtet. "Ich bin dessen so müde," seufzte sie tief und in einem mutlosen Tonfall, "jetzt habe ich mein ganzes Leben gekämpft, habe mich entwickelt und so viel über mich selber gelernt. Ich habe alle spirituellen Lehren studiert, die es gibt, habe große und kleine Schritte in meiner emotionalen Entwicklung gemacht und dennoch funktioniert mein Leben nicht. Ich bin hochintelligent, körperlich schön (wenn da nicht die 50 Pfund zuviel wären), reich beschenkt mit musischem und künstlerischem Talent, kenne mich mit vielen Dingen wirklich gut aus, habe Erfahrung in mehr Bereichen, als die meisten Leute in ihrem ganzen Leben kennen lernen, bin 35 Jahre alt und bin innerlich leer. Ich habe keine Arbeit, die mir ein geregeltes Einkommen bietet, kein Geld um meine Rechnungen und die Miete diesen Monat zu bezahlen, keine Freunde in der Nähe, keinen Kontakt mit meiner Familie, kein Auto ... da ist NICHTS. Ich hatte weder ein eigenes Haus, noch hab ich bisher irgendwo gelebt, wo ich mich wirklich daheim gefühlt hätte. Ich weiß nicht einmal, ob sich all dieses Kämpfen wirklich lohnt. Lieber wäre ich weniger spirituell und könnte ein anständigeres Leben führen. Ich wünschte, die Dinge wären anders.

Goldie folgte oft ihrer inneren Wahrnehmung und diesmal hatte sie diese auf ein Inselparadies geführt. Ohne Geld, ohne Arbeit und ohne sonstige Mittel. Sie hatte das nicht wirklich in Frage gestellt, sie wusste nur, dass sie aufgefordert war dort hinzugehen, und alles würde seine Richtigkeit haben. Eines Tages, als sie gerade so weit war, dass sie es nicht mehr ertragen konnte, traf sie jemanden, der ihr ein faszinierendes Angebot machte. Auf einem ihrer täglichen Spaziergänge am Strand, während sie in der Brandung stand und mit den rollenden Wellen spielte, die sich am Strand brachen, tauchte ein Mann neben ihr auf.

Er beobachtete ihr Spiel. Seine Anwesenheit und Nähe machte sie nervös und so beschloss sie, ihn zu grüßen und "Hallo" zu sagen. Er nickte ein wenig und lächelte sie an. Sie fühlte sich noch unwohler und fragte ihn deshalb: "Kann ich Ihnen helfen?" Es dauerte einen Augenblick, bis er antwortete und ihr Unwohlsein verwandelte sich zu einem seltsamen Gefühl im Nacken. Sie wollte sich gerade umdrehen und gehen, nachdem sie ihn bereits als Psychopathen abgestempelt hatte, der ihre körperliche Fülle mit dieser speziellen widerlichen Lüsternheit begaffte, als er sagte: "Warte. Entschuldige bitte. Ich wollte nicht, dass Du Dich unwohl fühlst. Es ist nur, weil ich dachte, Du würdest mich erkennen. Weil.. ICH kenne Dich sehr gut!"
Sie sah ihn lange und intensiv an, und obwohl da irgendetwas in seinen Augen war, das ihr bekannt vorkam, war er ihr als Person gänzlich unbekannt. Als sie ihn gerade fragen wollte, wer er denn wäre, begann er zu sprechen: "Ich bin Metatron, und wir beide kennen uns seit Beginn der Zeit. Ich komme aus den höheren Reichen der geistigen Welt und habe mir heute einen Körper zugelegt, damit wir einige Zeit zusammen verbringen können und Du Dich sicher fühlst."
Sie drehte sich um, um zu schauen, ob auch andere ihn sehen könnten, als gerade das Frisbee eines Hundes vor seine Füße geworfen wurde. Der Hund kam jaulend in großen Sprüngen angerannt. Metatron beugte sich vor und hob das Frisbee auf. Der Hund jaulte begierlich, als ob er sagen wollte: "OK, ich bin bereit! Wirf ihn! Los geht's!" Metatron warf das Frisbee und das Hundeherrchen bedankte sich dafür. "OK. Also können auch andere ihn sehen!" dachte Goldie so bei sich. "Gottseidank bin ich dann wenigstens nicht die Einzige, die Wahnvorstellungen hat, wenn er wirklich derjenige ist, der er vorgibt zu sein!"

"Ich will ja wirklich nicht unhöflich sein oder so, aber wieso sollte ich Dir trauen und Dir glauben?" fragte sie ihn.

"Dein Kopf braucht mir nicht zu trauen. Und zu glauben brauchst Du mir auch nicht. Du hast die Wahl und einen freien Willen. Was sagt Dein Herz, was Deine Gefühle?"

"Nun, ich fürchte, meine Gefühle sagen, dass ich keinen Grund habe Dir nicht zu glauben und dass deine Energie sich wirklich gut anfühlt. Also bin ich gewillt, diesen Gefühlen zu trauen. Zumindest lange genug, um abzuwarten, wie's jetzt weitergeht." Sie trat einen Schritt zurück. Nur um sicherzugehen.

Metatron antwortete mit freundlicher und sanfter Stimme: "Ich bin heute hergekommen um Dir zu zeigen, wie sehr Du geliebt bist. Ich habe Deinem Toben und Schreien zugehört, habe zugeschaut, wie Du Dich selbst bestraft hast und bin gekommen um Dir zu zeigen, dass Du das alles nur DIR SELBER zufügst. "Du hast um eine Arbeit gebeten, die Dich erfüllt und Deinen Wert aufwiegt und die Dir genug Geld bringt, um all Deine Wünsche zu erfüllen. Du hast um Arbeit gebeten, die Deine Leidenschaft weckt, die Dir Freude macht, und die Dich fühlen lässt, dass Du einen wichtigen Beitrag leistest. Du hast um Arbeit gebeten, die Spaß bringt, und in die Du all Dein Wissen und Deine Talente einbringen kannst. Nun bin ich hier, um Dir genau diesen Job anzubieten. Es gibt eine zu besetzende Stelle, die wahrhaft göttlich dafür erschaffen wurde, um ganz genau zu Deinen Anforderungen zu passen. Bist Du interessiert?"

Während er sprach, liefen Goldie kalte Schauer den Rücken rauf und runter und sie hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Ihr Herz schlug wie rasend und ihr Gesicht begann zu leuchten. Es fühlte sich an, als wäre das genau der Moment, auf den sie ihr ganzes Leben gewartet hatte. Es war wie ein Lotteriegewinn, oder die Goldmedaille bei einem wichtigen Wettbewerb. "Ob ich interessiert bin? Machst Du Witze?? Ich nehme an, Deine Frage ist eine reine Formsache. Richtig? Du weißt schon, um meine Erlaubnis auf einer spirituellen Ebene zu bekommen. Du kennst meine Antwort schon! Bitte, bitte, sag's mir, sag's mir!!" rief sie voller Aufregung.

Metatron setzte sich in den Sand. Goldie setzte sich neben ihn. "Also gut!" sagte er. "Lass uns beginnen! "Zuallererst muss ich wissen, welches Gehalt Du haben möchtest?"

Verdutzt schaute sie ihn an. "Solltest Du mir nicht erst mal mitteilen, um welche Art Job es sich handelt, so dass ich weiß, was mein Können wert ist? Ich will jetzt keine zu hohe oder zu niedere Angabe machen. Außerdem würde ich annehmen, dass der Job schon ein budgetiertes Gehaltsgefüge hat."

Er kicherte. "Aaahhh jaaaa ... geliebtes Wesen, das ist ein sehr verbreiteter Glaubenssatz in Euch verwestlichten Menschen. Lass mich Dir versichern, dass dieser Job ALLES ist, was Du jemals wolltest. Und Du kannst wirklich Deinen Preis ganz nach Deinem Geschmack festlegen. Also ist die Antwort auf Deine Frage: NEIN! Ich brauche Dir nicht zu sagen, was Dein Können wert ist. Du musst MIR sagen, was Dein Können wert ist. Ich verstehe schon, dass Dir das nicht leicht fällt, meine Liebe! Wenn Du einmal eine Zeit erlebt hast, in der andere Dir sagten, dass Du wertlos bist, ist es eine gewaltige Herausforderung Deinen eigenen Wert anzuerkennen und zu ehren."

Goldie seufzte. "Ja, ich habe verstanden. Natürlich ist das nicht so leicht. Natürlich hatte ich mit inneren Widerständen zu kämpfen auf meinem Weg, meinen Traum zu erfüllen. Warum kann denn die Erfüllung nicht einfach nur leicht sein?"

Metatron lachte ein schallendes Lachen. Er lachte so, als ob er gerade die witzigste Geschichte seines Lebens gehört hätte. Und er sagte: "Liebste Goldie, gerade bemerke ich, dass ein Teil Deiner Jobbeschreibung beinhaltet, dass alle Dinge leicht und einfach zu tun sein müssen. Also wirst Du, sobald Du kämpfst, standhältst und Dinge auf dem schweren Weg tust, Dein Gehalt verlieren. Bist Du immer noch interessiert?"

"Aber sicher bin ich das!" brach es verzweifelt aus ihr hervor. "OK. Ich hab's verstanden. Das ist alles nur ein Test und Du bringst mir gerade eine neue Lektion bei. Kann es nicht endlich einmal genug sein mit den verdammten Lektionen?? Ich hab das so satt! Ich will einfach nur glücklich sein. Ein göttlicher Mensch und geben!"

"Ist das alles was Du willst? Bist Du da wirklich sicher?"

"Jaaaaaaa!" rief sie voll Frust.

"Du bittest um Lektionen, mein geliebtes Wesen, jedes Mal, wenn Du so tust, als würdest Du die Wahrheit nicht kennen. Du bittest um die Lektionen jedes Mal, wenn Du Dich selber verurteilst und vergisst, dass Du bereits ein göttliches Wesen bist, dass Du bereits alles gibst und dass Du - wenn Du willst - in jedem Moment Deines Lebens glücklich sein kannst!"

"Okay, okay" antwortete sie mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme. "Können wir jetzt mit meinem Job weitermachen? Also gut ... ohne jetzt zu wissen, was dieser Job beinhaltet, ist es wirklich schwierig zu sagen, was er wert ist, und ob ich überhaupt gut genug bin, den Job zu machen. Aber was ich für den Job haben will, der mir vorschwebt, beträgt ungefähr 50.000 Dollar pro Monat. Ich weiß, dass das vielleicht verrückt klingt. Aber das ist genau das, was ich gerne haben würde, wenn's eine perfekte Welt gäbe. Und ich weiß, dass ich das wert bin auf soo vielen unterschiedlichen Ebenen. Besonders, wenn ich das vergleiche mit vielen der Topmanager, Berühmtheiten und Reichen da draußen."

"Hervorragend!" antwortete Metatron. "Also lege ich Dein Gehalt auf 50.000 Dollar pro Monat fest."

"Wirklich? So einfach? Natürlich! Also sagst Du mir jetzt, was das für ein Job ist?"

"Ja, mein geliebtes Wesen. Nur eines möchte ich von Dir noch wissen. Du kannst aus diesem Job nicht gekündigt werden. Aber Du kannst selber kündigen, wenn Du das möchtest. Wie auch immer. Wenn Du die Arbeit mit Widerstand machst, unter Schwierigkeiten, unter Zwang oder Stress, wird Deine Bezahlung reduziert. Es wird also auch möglich sein, eine Zeitlang kein Gehalt zu bekommen, wenn Du Dich zu weit vom Weg des geringsten Widerstandes wegbewegst! Wenn Du weißt, dass Du nichts falsch machen kannst und nicht gekündigt werden kannst, willst Du dann immer noch 100% leisten in diesem Job??"

"Aber sicher doch! Ich war schon immer ein guter und gründlicher Arbeiter und habe nicht die Absicht, damit nun deshalb aufzuhören! Ganz besonders dann nicht, wenn wir über meinen Traumjob sprechen und dieses Wahnsinnsgehalt. Außerdem will ich es mir verdienen. Ich würde mich nicht wohlfühlen, wenn ich so viel Geld annehmen würde, ohne das Gefühl zu haben, dass ich es auch verdiene."

"Also gut dann. Aber willst Du auch offen sein, wenn Dir klar ist, dass Du Deine Ansicht von "verdienen" ändern musst? Wenn Du denkst, es heißt, dass Du lange und schwer und angespannt arbeiten musst, dann ist das nicht Dein Job."

"Absolut! Ich hab's begriffen. Leicht. Ohne Anstrengung. Fliessen lassen. Also bitte, sag's mir. Was für ein Job ist es und wann kann ich anfangen?"

"Also gut, dann... Gratuliere! Du bist eingestellt. Der Job fängt jetzt gleich an. Ab sofort bist Du der Manager der Liebe in Deinem Leben. Um Dein Gehalt zu bekommen musst du Folgendes tun: Liebe Dich selber bedingungslos und zu jeder Zeit. Das heißt, Du musst aufhören mit Selbstverurteilung und allen Verhaltensweisen, die schädlich für Dich sind. Halte Dich selbst dauerhaft in einem Zustand von Freude und Glück. Wenn Du merkst, dass Du in niedrigere Schwingung fällst, musst Du Dich selbst durch Deine Gefühle zurück in Liebe und Freude versetzen. Du bist verpflichtet etwas dafür zu tun - IRGEND ETWAS! - um das schlechte Gefühl zu verändern. Ruf einen Freund an, der Dich aufmuntern kann, bewege Dich, gehe spazieren, schau Dir einen lustigen Film an, spiele im Wasser, im Sand am Strand. Mach eine Rundfahrt, hör Deine Lieblingsmusik, spiel mit einem Kind, spiel wie ein Kind, z.B. schaukle auf einer Schaukel, hüpfe auf einem Trampolin oder spiel ein Spiel. Es gibt endlos viele Möglichkeiten, die Du machen kannst, die Dich zurück in eine höhere Schwingung versetzen. Das wird die schwerste Verpflichtung für Dich sein in den Zeiten, in denen es so aussieht, als ob das Loch, in dem Du sitzt, so tief ist, dass Du kein Tageslicht mehr erblicken kannst. Schaffst Du das nicht, wird Dein Gehalt reduziert werden. Also ist das der Zeitpunkt, an dem es am allerwichtigsten für Dich ist, einen Ausweg zu finden. Wenn Du zu lange im Loch sitzen bleibst, wirst Du dich selber wieder dort befinden, wo Du ums Überleben kämpfst, weil dann der Geldfluss stoppt.
Diese Verpflichtung würde Dir nicht auferlegt werden, wenn Du die Möglichkeit und Fähigkeit nicht hättest um sie auch einhalten zu können. Das Gehalt wird immer wieder fließen, mit jedem Gefühl, das in der Schwingung der Liebe ist.
Vertraue. Vertraue. Liebe. Vertraue Deinen Gefühlen. Vertraue Dir selber. Vertraue Deiner Führung. Der Moment, in dem Du beginnst zu misstrauen, ist der Moment, in dem Du Deine Liebes-Schwingung verlierst und in dem Dein Gehalt SOFORT gekürzt wird. Liebe andere und noch wichtiger, habe Mitgefühl für alle. Erlaube ihnen ihre eigene Reise. Ganz egal, wie sie aussieht. Selbst wenn Du siehst, dass sie sich selber schaden, kannst Du ihnen nicht "helfen". Du kannst sie nur ehren für die Wahl, die sie getroffen haben.
Denke glückliche Gedanken. Denke freudvolle Gedanken. Denke liebevolle Gedanken. Je mehr Liebe und Freude Du erlebst, desto mehr Geld wird Dir von Deinem Gehalt ausbezahlt werden und es wird in immer kürzeren Abständen kommen. Sobald Du die Dinge erschwerst oder sie mit Widerstand und Anspannung tust, wird Deine Bezahlung ebenfalls reduziert. Dein "Einkommenspotential" ist ausschließlich darauf ausgerichtet, wie Du Dich selber fühlst. Wenn Du Dir erlaubst damit aufzuhören, Dich gut zu fühlen, wirst Du feststellen, dass der Geldfluss weniger wird. Es ist möglich ihn auf Null zu reduzieren, wenn Du Dir erlaubst, Dich selber zu verurteilen, Dich schlecht zu fühlen, wütend, krank oder deprimiert zu sein, wenn Du ständig alles in Deinem Leben hinterfragst, aufhörst zu vertrauen oder vergisst, dass Du bereits ein göttlicher Mensch und innig geliebt bist von allen Kreaturen. Und jetzt... hast Du noch irgendwelche Fragen, geliebte Goldie?"

"Ja, hab' ich. Eine Menge sogar! Warum fühle ich mich nicht gut deswegen? Warum fühle ich mich nicht überwältigt vor Begeisterung? Ich glaube, ich bin jetzt mehr verängstigt als begeistert. Ich fürchte, das kann ich nicht! Ich fürchte, ich werde nie bezahlt. Ich fühle mich unfähig und dass ich es nicht wert bin. Wie kann ich erwarten, auf dieser Welt zu existieren und Geld dafür zu bekommen, nur dafür, dass ich mich gut fühle?? Das scheint absurd zu sein!"

"Meine geliebtes Wesen, das ist exakt der Glaube, auf den Menschen Jahrtausende lang ausgerichtet waren. Glaubst Du, dass Du dazu bestimmt bist, der Herde zu folgen und auf die selbe Art und Weise zu glauben? Oder glaubst Du, dass Du dem folgen solltest, was Du selber als richtig und gut und wahr und auf Liebe gegründet empfindest? Frage Dich selbst, ob es in diesem Job irgend etwas gibt, was nicht Dir entspricht. Frage Dich selber ob es in diesem Job irgend etwas gibt, was Du mit irgendjemandem sonst besprechen musst. Glaubst Du nicht, dass Du diesen Job machen kannst, ohne dass irgendjemand wissen muss, dass es DEIN Geheimnis ist, DEINE Magie?"

"Aber wenn das wirklich möglich ist und wirklich sooo gut, dann möchte ich das gerne mit anderen teilen! Ich hasse es, gute Dinge von anderen fernzuhalten."

"Geschätztes Wesen, wie kannst Du etwas teilen, was Du nicht zuvor für Dich selber getan hast?"

"Aber woher kommt dann das Geld? Wer bezahlt mein Gehalt?"

"Damit brauchst Du Dich nicht zu beschäftigen. Es wird in der Form kommen, die zu der Schwingung passt, in der Du es angesammelt hast. Alles ist möglich. Glaube nicht, das diejenigen von uns in den höheren Bereichen, die an der Schwelle aller Schöpfung sitzen, nicht wüssten, wie sich simples menschliches Geld manifestiert. Vergiss nicht, dass Geld nichts Reales ist. Tausch ist real. Geld ist nichts als Papier, ein materielles Tauschmittel. Es ist ein Symbol. Es hat keine Bedeutung in den Augen der Schöpfung, ob es nun einen Wert von 1 Dollar oder von 1.000.000.000 Dollar repräsentiert. Es ist nur eine gewachsene Erscheinung von höherer Schwingung. Das ist wieder eine Frage des Vertrauens, geliebtes Wesen. Du musst vertrauen, und dann musst Du erlauben und offen sein zu empfangen. Wenn Du verschlossen bist, wird es auch kommen, aber Du wirst den Empfang übersehen."

Goldie seufzte noch einmal. Dann stand sie auf und klopfte den Sand von sich ab. "OK dann. Ich unterschreibe!" und sie reichte Metatron ihre Hand, um ihm hoch zu helfen und seine Hand zu schütteln.

Metatron drückte sie fest und gratulierte ihr. "Da gibt es nur noch eine kleine Formalität. Ich möchte, dass Du Deine Zusage in den Sand schreibst und sie aussprichst, um Dein Einverständnis zu dem Job zu erklären."
Goldie kniete nieder und schrieb mit den Fingern, was er ihr vorsagte:

Ich, Goldie, bin ein göttlicher Mensch.
Ich bin Liebe, ich bin geliebt.
Mein Job ist es, freudvoll und voll Liebe zu leben.
Ich bin wertvoll und ich bin es wert.
Und so ist es!

Sie stand auf und er forderte sie auf, es laut auszusprechen. Sie drehte sich hin zur Brandung und zum azurblauen Meer und rief:

Ich, Goldie, bin ein göttlicher Mensch.
Ich bin Liebe, ich bin geliebt.
Mein Job ist es, freudvoll und voll Liebe zu leben.
Ich bin wertvoll und ich bin es wert.
Und so ist es!

Tränen der Freude flossen über ihr Gesicht und ihre Seele erkannte, dass sie sich an ihre wahre Absicht erinnert hatte. Sie rief es noch einmal und noch einmal, begleitet von freudigem Lachen. Sie drehte sich um, wollte Metatron noch einmal umarmen - und er war weg. Er hatte nicht einmal Fußabdrücke hinterlassen und war nirgenwo mehr zu sehen. Da waren nur noch der Mann mit seinem Hund, die immer noch Frisbee spielten.

Goldie lächelte in sich hinein. "Und so ist es!" flüsterte sie.

Monate später war Goldie gerade in einem Supermarkt. Eine verärgerte Kundin in der Reihe hinter ihr fing gerade an, eine Szene zu machen, weil die Person vor Goldie zu viele Artikel hatte für die Express-Kasse, an der sie standen. Goldie stand dort und visualisierte eine große Dusche voller Liebe und Freude, die aus dem Himmel auf sie herabfiel. Die Frau ließ sich ziemlich laut und widerwärtig darüber aus, wie dumm Menschen wären, die sich nicht an Regeln hielten und andere abfällige Bemerkungen. Goldie hielt nur ihren Platz ein und vergrößerte die Liebe und die Freude, die auf sie alle herunterfiel. Die Frau vor ihr, mit den zu vielen Artikeln, entschuldigte sich vielmals bei dem Angestellten und erklärte ihm, dass sie das Schild nicht gesehen hatte. Und dass man sie nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, wäre ja nicht ihr Fehler.
Sie drehte sich um, um sich bei der verärgerten Frau zu entschuldigen, die plötzlich ganz erstaunt ausrief: "Oh, mein Gott - Stella? Bist Du das wirklich? Ich suche schon seit 10 Jahren nach Dir!" Goldie ging aus dem Weg und die beiden Frauen umarmten sich.
"Es tut mir leid, dass ich so aussehe. Bin leider in großer Eile, weil mein Mann wegen einer Herzattacke im Krankenhaus ist und ich muss gleich meine Kinder von der Schule abholen und dann gleich ins Krankenhaus innerhalb der Besuchszeit."

Es gibt viele Wunder in der Mitte von Liebe und Freude. Sei nur Liebe und Freude und es gibt für alles eine Lösung.

Goldie war wahrhaft glücklich. Sie hatte sich daran gewöhnt, sich jederzeit gut zu fühlen, da ihre Schwingung so hoch war. In der Schwingung der Liebe zog sie niemals mehr negative Dinge an. Und in Zeiten wie denen im Lebensmittelmarkt wusste sie, dass es einen Grund gab, aus dem gerade SIE dort war. Und sie wusste, dass sie Mitgefühl mit der verärgerten Frau haben, sich aber nicht einmischen sollte. Zumindest nicht auf einer menschlichen Ebene. Da sie sich immer gut fühlte, begegneten ihr ständig Geld, Gelegenheiten, Trips und Partys.
Zu Beginn allerdings durchlebte sie eine teuflische Zeit. In den ersten Tagen nach dem Ereignis am Strand konnte sie nicht nachvollziehen, woher die 50.000 Dollar im Monat kommen sollten. Die ersten paar Wochen war es beschwerlich. Aber als sie das Ventil des Sich-Gutfühlens aufgedreht hatte und es weit offen war, bekam sie auf wundersame Weise Geld für etwas, was sie schon vor langer Zeit getan hatte und für das sie niemals bezahlt worden war.
Sie zögerte einige Male, als Leute aus ihrer Vergangenheit auftauchten und versuchten, sie auf dieselbe Art und Weise zu benutzen, wie sie das früher immer getan hatten. Mit der Zeit aber begann sie zu verstehen. Es machte ihr immer mehr Vergnügen zu sehen, wie Freude, Liebe, Dankbarkeit und Spaß sich in jeder Stunde des Tages in ihrer Schwingung ansammelten, nur um zu sehen, was jetzt als nächstes passieren würde. Sie traf Menschen, die sie niemals zuvor zu treffen geträumt hatte. Sie wurde auf wundersame Weise an den Strand "geleitet", wenn dort gerade irgendwelche Events im Gang waren, oder irgendjemand bat sie, ob sie ... usw. usw. ...

Du siehst also ... wenn Du in der Schwingung von Liebe und Freude bist, hast Du eine Ausstrahlung, auf die wirklich alles und jeder reagiert. Das weitet sich aus und auf einmal bist Du eine Berühmtheit.

Goldie ist nun diejenige, die all die Einladungen zu den "coolen Dingen" bekommt. Und das Geld fließt. Sie hat sogar schon eine 10.000Dollar Cashlieferung bekommen. Der rote Wells-Fargo-Transporer hielt vor ihrer Tür und ein Mann mit Waffe im Gürtel forderte sie auf, die Lieferung zu quittieren. Als sie nachsah, woher das Geld denn nun kam, stand als Lieferant die "International Abundance Handels GmH" auf dem Schein. Bei einem Versuch, diese Firma im Internet zu finden, stellte sich heraus, dass diese nicht auf dieser Erde existierte. Sie lächelte und dankte Metatron mit den Worten:

"Stimmt! Du hast gesagt, Geld wäre für Dich einfach zu erschaffen.
Ich erinnere mich gut daran.
Ich liebe Dich, Metatron."

By Rae K. Jensan with Archangel Metatron
Maui, Hawaii July 24, 2004
©2004 Clear Light Productions - Übersetzung: Sybille Maresy

Abdruck mit freundlicher Genehmigung, vielen Dank!


17./18 August 2004: Ich begrüße das Leben auf dem Weg von D-Land nach Italien

Ich sitze im Zug und habe gerade noch mal die Botschaft von Metatron gelesen, und ich sage euch ich bin so glücklich. Irgendwie ist es jetzt durch diese Botschaft amtlich geworden. Es ist so, als ob jetzt der Vertrag da ist für das, was seit Anfang des Jahres hier passiert. Alles geht seitdem ganz schnell.

Gestern früh habe ich Ute in Italien angerufen, danach meine Freunde in Österreich, und die Reise war perfekt. Das Ticket schnell gekauft, und jetzt sitze ich schon im Zug. Irgendwie hatte sie schon die ganze Zeit im Raum gestanden. Eine Reise, die einem einzigen Zweck dient, daß ich mich gut fühle.

Gestern Abend hatte ich innen wie außen einen wunderschönen Abend. Ich konnte spüren, was sich in punkto Liebe bei mir verändert hatte, und das ganze passierte bei einem fantastischen Sonnenuntergang, so wie ich sie schon in Brasilien erlebt hatte. Ein Regenhimmel versprach kaum Besserung, und um so erstaunlicher war es, als dann ganz schwach und dadurch um so schöner ein rosaroter Regenbogen sich in den Wolken abzeichnete. Ihr glaubt es nicht, kann ich gut verstehen, denn ich war selbst voll überrascht von so viel Schönheit. Der Abendhimmel verabschiedete sich nur sehr zögerlich, und zum Ende durften wir dann noch ein Feuerwerk erleben. Die Begegnung war sehr schön, und sie war geprägt von Liebe und Harmonie wie ich sie mir immer gewünscht hatte. Sie fand auch eine Offenheit die ihresgleichen suchte. Sie war frei von Begehren oder Illusionen. Einfach wunderbar.

Ein perfekter Spiegel für diesen Abend. Innen wie außen immer schöner und bunter wird mein Leben. Sieht es erst nach Regen aus, so verwandelt sich alles in ein Meer von rosaroter Herzenergie, und die braucht keine Beweise. Sie braucht nichts, keine Definition und keine Beschreibung. Stille, einfach sein. Und wenn die Nacht hereinbricht, ist sie einfach zu Ende. Sie hat keine Zukunft und keine Vergangenheit. So war das Loslassen auch ganz einfach, da es nichts gab, an dem festgehalten werden wollte oder mußte. Einfach sein.

Was für ein Morgen. Es mußte wohl in der Nacht nochmal geregnet haben, denn die Luft war so rein und die Farben waren total kräftig. In der ganzen Welt gibt es wieder Berichte von Wirbelstürmen und Überschwemmungskatastrophen. Gaia scheint sich ihre Aura-Löcher zu stopfen, hieß es aus sicherer Quelle. Ich freue mich über den Tag, ich freue mich in der Freude zu sein. Irgendwie ist dieser Tag anders. Alle Mails laufen wie von selbst, und bis zum Abend habe ich alles Organisatorische für die nächste Zeit geregelt. Dinge, die ich sonst lange vor mich her schiebe, erledigen sich von selbst. Jetzt habe ich laut Gewerbeschein auch noch die Firma mare-nostrum unter mir. Was für ein Gefühl, und ich tue noch nicht mal was dafür, es passiert aus sich selbst heraus.

An dieser Stelle möchte ich einen Teil von meinem Buch, was gerade entsteht mit euch teilen.

Meditation

Auch jetzt bitte ich die Engel, mich zu inspirieren, wenn ich diesen Artikel über Meditation schreibe. Es gibt viele Menschen, die inzwischen nur noch über diese Schiene schreiben und dann das Bedürfnis haben, auch noch mal etwas Eigenes zu schreiben. Doch worin liegt der Unterschied? Letztendlich ist alles gleich. Ich bin in diesem Moment in der Meditation und bin es immer gewesen, nur war ich mir darüber nicht ganz im Klaren. Doch ich möchte vom Anfang erzählen, und ich denke, ich kann es am besten vermitteln, indem ich von mir und meinen Erlebnissen erzähle.

Irgendwann hatte ich den Wunsch, das Meditieren zu lernen. Es stand für mich fest, daß es darin irgendetwas gab, was für mich bestimmt war. Es war nichts, was ich in dem Moment wirklich wusste oder daß es Vorbilder gegeben hätte, an denen ich für mich klargemacht hätte: ja so möchte ich auch mal werden. Es war mehr ein Gedanke. Ich habe ihn viele Jahre in mir getragen und habe mal mehr und mal weniger Energie in diese Richtung gegeben.

Dann traf ich einen Freund der für mich der Ausdruck von purer Spiritualität war. Doch was heißt es denn überhaupt, spirituell zu sein? Für mich, einen Menschen, der sich mit den Dingen zwischen Himmel und Erde ein wenig mehr auskennt. Doch auch dieser Freund konnte mir nur ein paar Adressen geben, und dann stand ich wieder da. Ich hatte immer schon von Gurus gehört und davon, daß sie die Adresse für solche Dinge sind. Doch irgendetwas in mir hielt mich davon ab, mich diesen Gruppen anzuschließen. Einerseits, weil ich immer schon ein Individualist gewesen bin, und andererseits, weil es da diese Vorurteile gab. Heute weiß ich, daß es mal wieder mein Selbst ist, das diesen Weg gegangen ist und sich seinen eigenen Weg gesucht hat.

Da bin ich bei einem weiteren wichtigen Punkt der die Meditation angeht. Wir begeben uns immer wieder auf die Suche nach diesem oder jenem, dabei haben wir bereits alles. Es braucht nur unsere Sensibilisierung, indem wir unsere Bereitschaft dazu bekunden.

Machen wir nun wieder die Augen auf und schärft die Sinne, wenn ihr wollt. Wir machen keine Meditation, sondern Meditation macht sich.

Jede Reise beginnt mit dem 1. Schritt. Fang an, jeden Tag dich morgens und abends ein paar Augenblicke hinzusetzen. Habe kein Ziel, sondern nimm nur deine innere Bereitschaft wahr, etwas Neues zu empfangen. Es zu sein, ist die eine Sache, es zu werden, ist eine andere. Wenn ich ruhig werde, sehe ich auf einmal, daß alles schon vorhanden ist. Es fängt meistens damit an, daß viele Menschen erkennen, daß es da soviel Gedanken in ihrem Kopf gibt, und sie fragen sich, was ist denn daran Meditation. Doch genau damit fängt es an. Es ist das, was wir Meditation nennen, wir öffnen uns einfach allem, was ist. Mit dem Unterschied zu der Vergangenheit, daß wir uns jetzt einige Augenblicke des Tages Zeit dafür nehmen, uns dieser Dinge auch bewußt zu werden. Unternimm nicht den Versuch, still zu werden, sondern sei nur einfach, "einfach sein" ist eine der schwierigsten Übungen, die du machen kannst. Denn es geht darum, nichts zu tun. Deshalb habe ich oben so dick geschrieben, daß Meditation sich macht.

Schaffe den Raum, in dem Meditation stattfinden kann. Mache sie zu einem Teil deines Seins. Erwarte "nichts" und "wolle" nichts. Habe keine bestimmte Vorstellung von dem, was dich erwartet, sondern laß die Gedanken einfach kommen und gehen. Es ist die Aufgabe des Geistes zu denken, es ist so, weil wir auf dieser Welt sind, um Erfahrungen zu sammeln. Letztendlich wirst du feststellen, daß nichts besser oder schlechter als irgendetwas anderes ist.

Mit allem, was du denkst und fühlst, schenkst du dem Allganzen einen Teil von dir, und das kann in diesem Fall die Meditation sein. Wenn du dich danach fühlst, so bist du auf dem Weg zu dir selbst, doch das allein hat keinerlei Bedeutung. Es ist das, was es ist. Wenn du heute damit anfängst ... schön, wenn es dich erst morgen zieht ... auch schön. Wenn du diesen Text liest, dann bist du schon so gut wie gefangen, dann bist du nämlich mitten drin in deinem Prozess.

Ich war es auch und bin es immer noch. Es kommt zu dir, weil du es so wolltest. Viele Dinge werden uns erst im nachhinein bewußt, und dann fällt es uns wie die Schuppen von den Augen. Nimm die Dinge so, wie sie kommen. Wenn du anfängst zu meditieren, wundere dich nicht, wenn du anfangs sehr viel müde bist. Viele haben sich im Alltag weit über ihre Kraftreserven hinaus bewegt, und der Körper will das, was er will. Sensitivere Empfindungen fangen mit unserem Körperempfinden an. Der Schlaf, den wir jahrelang nicht hatten, ist dann auf einmal da. Zu Beginn habe ich über Wochen erstmal 10 bis 12 Stunden geschlafen. Erst mit der Zeit habe ich dann herausgefunden, was und wie ich mich richtig ins Lot bringen kann. Bin ich heute müde, schlafe ich und gebe meinem Körper das, was er braucht. Und dann ist es für mich auch nicht möglich, in tiefe meditative Zustände zu kommen. Genauso ist es, wenn ich noch sehr viele Dinge unerledigt habe. Dann wird mein Geist einfach nicht ruhig. Es ist nichts Schlimmes daran, wenn er nicht ruhig ist, es ist dann einfach nur eine andere Art von Meditation.

Es kommt aber auch vor, daß gewisse Prozesse mit uns während des Schlafens ablaufen, und dann können wir auch sehr erschöpft aufwachen. Auch dann können wir uns für diese Dinge öffnen.

Je mehr ich bei mir bin, desto mehr geht auch das in Erfüllung was ich mir wünsche. Dann sind meine Wünsche und das, was ich bin, nicht mehr unterschiedlich. Ich meditiere ganz gern und meditiere dann, wenn es für mich paßt. Es gelingt, weil ich es wirklich will, nicht weil es irgendjemand sagt, daß ich es machen sollte oder weil es angeblich besser für mich sei. Fang an und spiel damit.

Wenn es für dich an der Zeit ist zu meditieren, so wirst du es tun. Laß dir von mir nichts erzählen, sondern fange an mir zuzuhören und versuche zu erspüren, was das, was ich dir erzähle, mit dir zu tun hat. Und die Begegnung mit mir war nicht rein zufällig, sondern sie war sorgfältig geplant. Lass dich treiben, lass dich ein auf das Experiment, das ich Leben nenne. Vergiss nie, daß du der Mitspieler bist. Und du allein hast es in der Hand , wie du die Dinge entscheidest und veränderst. Ich kann meditieren oder auch nicht; jedes Mal ist es eine Form von Leben.

Mit der Meditation geht es einfacher. Doch wie jedes Ding in unserer Welt bedarf es einer gewissen Form von Übung, und wie bei jeder Sache, die es zu erlernen gibt, gibt es Menschen, denen es einfacher fällt und welche, die länger dafür brachen. Finde deinen eigenen Rhythmus und deine eigenen Möglichkeiten. Wenn du Trauer empfindest, dann schenke der Welt deine Tränen, denn sie braucht dein Mitgefühl. Wenn du wütend bist, dann sei es ganz. Alles ist erlaubt und alles ist vergänglich.

Einatmen, Ausatmen, und alles verändert sich von selbst. Meditation ist ein guter Weg, mit deinem Inneren in Kontakt zu kommen. Meditation ist aber nur ein Weg, denn du bist in gutem Kontakt mit dir als Lichtwesen und mit dir als Mensch. Dann ist dein Tag Meditation, dann ist jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat Meditation.

Eine schöne und weitere Form der Meditation ist die geführte Meditationsreise, wie ich sie dir hier an der Stelle vorstellen möchte. Du kannst sie dir von deinem Partner vorlesen lassen oder mehrmals machen und dann auch nach deiner eigenen Fantasie umschreiben. Kreativität ist eine sehr schöne Ausdruckskraft deiner Göttlichkeit.

An diese Stelle eine sehr einfache Meditation (Auszug aus dem Buch die Sprache des Lichts von Elisabeth Bond):

Sitze bequem (o. äußere Störungen) und schließe die Augen.
Atme ein paarmal tief in deinen Bauch und fülle jede Zelle mit Sauerstoff und mit Licht.
Verbinde dich mit deinem höheren Selbst
- auf deine eigene Art und Weise, bis du eine große Ruhe und Liebe und Stille empfindest -
und sage dir, daß du dich mit jedem Atemzug tiefer und tiefer verbindest.
Bitte nun dein höheres Selbst, dich mit den Engeln der Liebe zu verbinden.
Fühle die Ausstrahlung dieser Engel, das starke Licht, die bedingungslose Liebe für dich und heiße ihn willkommen.
Verschmelze ein paar Minuten mit diesem hohen Lichtwesen.
Der Engel setzt dich nun in einen großen goldenen Energiekreis.
Rufe nun den Menschen oder die Situation in diesen Kreis zu dir, so daß ihr einander Vis-a-vis sitzt.
Schau diesem Menschen oder dieser Situation mit Liebe in die Augen, schau mit Liebe in das Innere.
Und nun geschieht etwas wunderbares
Du entdeckst augenblicklich die Liebe, die tief innen in diesem Menschen oder der Situation ist - und akzeptierst.
Und du entdeckst, daß die Energie, die dich veranlaßt hat, dich von diesem Menschen oder dieser Situation getrennt zu verhalten, Dir etwas ganz Spezielles sagen und lehren will.
Beende die Meditation.

Viel Spaß bei dem Experiment. Sei sicher es bleibt spannend bis zur letzten Minute und Zeit ist relativ.

G R E N Z E N L O S

Meditieren wir über das Unendliche, werden wir grenzenlos. Werden wir uns der äußeren Unermesslichkeit bewusst, damit sich die Seele vom begrenzten Körper löst und sich ihrer Unermesslichkeit und damit Gott, bewusst wird.


16. August 2004: Schuleröffnung Glarisegg und Rückfahrt nach Stuttgart

Da war es wieder, das Thema mit der Schule und dem frühen Aufstehen. Die Eröffnung sollte zwischen 8:00 und 8:30 Uhr stattfinden. Eine Zeit, die für mich immer mitten in der Übergangsphase von der einen zur anderen Welt liegt. Nun, ich folgte dem Termin und war dementsprechend den ganze Tag müde, doch war es wie üblich nur ein Grund von vielen.

Sie hatten einen schöne Idee, daß sie zwei Bäume pflanzen wollten, die in sich die Symbolik des Wachstums tragen. Sie sollten mit guten Wünschen an einer Stelle auf Glarisegg eingepflanzt werden. Ich ging als zweiter in die Mitte und fand dort einen Herzstein. Ich sagte brav meinen Spruch auf, und noch bevor ich den Kreis verließ, war sie wieder da, diese Blockade im Rücken. War ich doch so froh gewesen, es am Samstag alles los geworden zu sein, kam da schon wieder eine neue Botschaft rüber. Mal wieder spürte ich, wie ich mich bremste, mal wieder spürte ich, wie ich eine Gelegenheit ausgelassen hatte. Dabei passte das so gut zu der Geschichte mit dem Wunderknaben. Er hatte sich auf den Weg gemacht und hatte immer wieder erfahren, daß er auf seinem Weg viele Gelegenheiten verpasst hatte, in denen er sich hätte erleben können. Eine für mich wäre hier auf dem Platz in Glarisegg gewesen. Eine Tutor-Stelle in der Schule, in der ich meine ganzen Ideen, was Indigo-und Lebensschule angeht, hätte verwirklichen können. Und dann stand ich da und brachte nur diesen Spruch, um mich dann wieder auf den Weg zu machen.

Dabei ist es ganz einfach. Wir erleben immer alles und die Möglichkeiten, in denen wir uns erfahren können, werden immer vielfältiger. Deshalb ist es so wichtig, daß wir ganz und gar sehen, daß wir die Schöpfer unseres Glückes sind. Wir bestimmen, was wir im Leben erleben wollen, und wir können es immer wieder neu entscheiden. So traf ich erst mal wieder die Entscheidung, mich auf den Rückweg nach Stuttgart zu machen.

Ich hielt unterwegs zweimal an, weil die Reaktionen meines Körpers so heftig waren, daß ich mich erst mal eine Runde schlafen legte. Es war auch heftiger Wetterwechsel angesagt, was ich ja seit neuestem im Rücken spüre. So wie sich früher der Kopf zu eng angefühlt hatte, so war es jetzt mit der Hüfte.

Mir kommt es so vor, als ob die Spannung, die sich bei diesen Wechseln aufbaut, sich bei mir in den Blutbahnen widerspiegelt. Sie pochen so stark, daß ich sie sehr deutlich spüre. Mein Körper kennt das nicht, und da er ein geniales System ist, versucht er mit verkrampften Muskeln dagegen anzugehen. Meine Chance besteht jetzt darin, in die Entspannung zu gehen. Atmung und Schlaf sind da die besten Hilfen. Und was immer hilft, ist die Imagination, die jetzt immer schneller funktioniert. Ich imaginiere mir Gesundheit und eine entspannte Haltung und lasse dann los. Richte meine Aufmerksamkeit auf Dinge, die mir Spaß machen, und damit kann der Prozess beginnen.

An dieser Stelle bekomme ich ein Channeling geschenkt und ich werde gebeten, es mit euch zu teilen. Es spiegelt in gewissen Teilen, was mit mir seit Anfang des Jahres passiert.


14. August 2004: Ein Tag nach dem Loslassen

Am Morgen danach war ich etwas geschwächt und doch glücklich, denn ich hatte das Gefühl, daß alle Scheiße der letzten Jahre rausgekommen ist. Auch am Morgen wollte es noch nicht aufhören, doch es waren nur noch Reste. Ich machte mich dann, nachdem ich das letzte Shoud gelesen hatte, auf den Weg nach Glarisegg. Es fühlte sich alles so einfach an. Es hatte sich schon in den letzten Tagen angebahnt, daß ich keine Lust mehr hatte, über meine Situation nachzudenken, sondern ganz einfach fühlen und dann imaginieren.

Für mich und nur für mich und noch mal nur für mich. Es geht in meinem Leben um mich und meine Prozesse, und die wollen gesehen und gefühlt werden. So wie dieses Loslassen. Ich spüre heute meinen Rücken, doch heute kann ich mich wieder bücken, ich kann wieder mit voller Beweglichkeit in den Alltag gehen, und ich kann das machen, was ich möchte. Das konnte ich ja schon immer, nur jetzt nutze ich die Chance auch. Ich komme in Glarisegg an und schaue mich erst mal am Platz um, bevor ich mich dann zum Seminar bewege. Ich schaue, was für mich stimmt. Alles möchte erfühlt werden. Manipulation ist vorbei. Einfach sein, ist angesagt, und so kommt es dann auch zu einzelnen Begegnungen, und ich fühle mich und lasse die anderen mit ihren Gefühlen ganz sein. Ich bin für mich verantwortlich, und das Bildungssymposium kann ohne mich laufen. Ich schaue kurz vorbei und fühle mich wohl und genau so stimmig ist es für mich, daß ich wieder gehe. Komisch, das mache ich doch irgendwie immer schon so, und doch scheint es immer noch etwas anderes zu sein. Ich bin anders. Auch hatte ich Bedenken, wie es wohl werden wird, wenn ich wieder an den Ort kommen würde, wo es mich die letzten Male richtig zerbröselt hatte. Und heute konnte ich sagen, daß ich es bin, und der Ort nur seine Aufgabe erfüllt. Ich konnte mich erspüren, und das war halt die letzten Male im Prozess und dieses Mal in Harmonie mit allem. Deshalb fühlte ich mich auch so wohl, weil es meine Erfahrung war. Der Ort konnte so sein, und ich konnte mit dem Ort sein, so wie ich bin. Einfach so, wunderbar.

Am Abend ging ich dann sehr gut essen, und am nächsten Morgen schien die Sonne. Ich wachte schon sehr früh auf und genoss die Zeit des Übergangs. Die Zeit, in der ich mit beiden Welten verbunden bin. Ich höre immer deutlicher den göttlichen Ton, ein sehr lautes Tönen in meinem Ohr, und ich genieße es. Ich bin einfach still, und dann ist es da. Vermutlich ist es immer da, ich schenke ihm einfach nur selten die Aufmerksamkeit.

Heute gebe ich einen weiteren Vortrag, diesmal auf Glarisegg, und ich spüre, daß ich damit eine neue Position für mich auf dem Schloss einnehme. Auf dem Weg zum Veranstaltungsraum treffe ich einige mir sehr bekannte und vertraute Menschen. Es ist schön, so begrüßt zu werden.

Mal wieder kommt das Thema für den Vortrag in dem Moment, in dem ich dort bin. Immer mehr gelingt es mir, mich auf das einzulassen, was kommt. So kommt es dann um Punkt 12:00 zu einem Beamtenstreich. Ich bekomme um Punkt 12:00 gesagt, daß die Veranstaltung jetzt beendet sei. Ich kann es kaum fassen. Hier auf dem Schloss, weit weg von Bürokratie, werde ich mit diesem Thema konfrontiert. Ich spüre, wie Wut in mir aufsteigt. Ich behaupte meine Stellung. Ich spüre, was sich verändert hatte. Es war für mich wichtig, mich nach dem zu richten, was ich fühlte. Ich wollte meine Wahrheit ausdrücken. Ich vergaß alles, was "man" tun sollte und daß solch ein Konflikt vor der Gruppe nichts zu suchen hätte. Ich spürte die Kraft, die darin lag, und lebte sie. Ich teilte meine Wahrheit mit allen, die anwesend waren. Zu oft und zu lange hatte ich in solchen Situationen den Schwanz eingezogen. Jetzt war für mich die Gelegenheit, die Wahrheit zu leben.

Doch was für eine Wahrheit war es denn. Ich fuhr mit dem Vortrag ganz normal fort und konnte im Nachhinein sehen, wie viele Schichten diese Situation hatte. Am morgen hatten wir noch davon gesprochen, daß die Indigo Kinder mit ihrem Feingefühl oft das spüren, was andere empfinden, und dann ein Gefühl haben, was sich für sie sehr real anfühlt aber überhaupt nicht ihr Thema ist. So konnte ich sehen, daß derjenige, der mir den Riegel vorschieben wollte, hier seine Wut nicht ausdrücken konnte. Es war seine Wut. Ich spürte sie, also war es in dem Moment auch meine Wut. Mein Geschenk darin war, daß ich sie ausdrücken konnte und wollte. Es war meine Wahrheit für den Moment. Ich durfte meine Kraft leben. Ich konnte es deshalb so deutlich spüren, weil ich mich sofort wieder auf den Vortrag konzentrieren konnte. Wäre es meine Wut gewesen, hätte ich vermutlich viel länger damit zu tun gehabt. Ich war auch völlig ruhig in der Wut geblieben. Ich schrie nicht und ich blieb da. Er ging weg. Es war seine Sache. Meine Sache war es, sie auszudrücken. Noch war es meine Sache. Ich habe einfach die Energie verstärkt, die im Raum war. Als er dann wieder rein kam, konnte ich viel neutraler damit umgehen. Ich spürte auf einmal eine sehr erhöhte Energie. Es war einfach sehr kräftig. Ich nahm die Wertung heraus, und dann war es einfach nur noch Energie. Und in dem Moment war ich in der Lage, auch das verletzte Kind zu sehen und zwar von uns beiden. Beide hatten hier ein Geltungsbedürfnis. Beide fühlten sich hier beschnitten. Ich hatte den Auftrag von meinem Inneren, daß ich das nicht mehr erlaube. Und auch mit Nachdruck ausdrücke. Ich bin ich, und ich bin es mir wert, daß ich hier mir den Raum nehme, den ich haben möchte. Aus dem Feedback von den Anwesenden weiß ich, daß auch sie davon profitierten. Jeder auf seine Art und Weise.

So geht es den Indigos Tag täglich in ihren Begegnungen mit Obrigkeiten. Sie spüren deren Unfähigkeit, ihre Wahrheit auszudrücken und dann leben sie sie für sie aus.

Kommen wir ganz in unsere Mitte, dann können wir die Geschenke hinter diesen ganzen Verhaltensweisen sehen. Suchen wir die Erklärung im Außen, werden wir zum Scheitern verurteilt sein oder zumindest auf eine Aufgabe stoßen. Meist weiß ich, daß ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin. Das war wieder solch eine Gelegenheit. Ich danke mir und allen "Beleidigten" und Suchenden für dieses Geschenk.

Am Nachmittag traf ich dann mit ganz anderen Menschen zusammen. Erst fragte ich mich, wie schon so üblich in der Vergangenheit, was ich denn hier eigentlich sollte, und dann war es mir klar. Es ging um die Erfahrung. Ich konnte hier ganz entspannt die Törtchen genießen und meinen Kaffee trinken. Ich konnte mich entspannt zurück lehnen und meinem Inneren Kind Leckerbissen geben.

Ein Satz war wichtig an diesem Nachmittag. Die Wissenschaft hatte wohl begriffen, daß sie die Gefühle in ihre Forschung mit integrieren kann. Sie hatte über Jahrhunderte diese Ebene ausgelassen. Jetzt erkennt wohl auch sie den Wert an. Sie erkennt ihren Wert. Wunderbar.


13. August 2004, Stuttgart: Einfach alles aufgeben

Alles aufgeben stand auf der Engelkarte, die ich gestern bei dem Besuch einer Freundin gezogen hatte, und so war ich auch schon zu ihr geradelt. Ich hatte keinerlei Erwartungen an den Tag, und er verlief einfach so. Nichts Sensationelles passierte und doch ging alles seinen Weg. Ich verliere die Angst in einem solch extremen Ausmaß, daß ich es spüren kann. Ich spüre, daß ich nichts mehr tun muss, und daß alles aus sich selbst heraus passiert. Vom Kopf her habe ich das schon recht lange begriffen, doch wie setze ich das im Alltag um. Wie kommen die Menschen zu mir. Wie entstehen Kontakte.

In der neuen Energie ganz einfach, indem ich es mir vorstelle. Ich bestimme mein Leben, und das ist zur Zeit sehr ruhig. Doch das sieht nur in meinen Augen so aus, denn wahrhaftig passiert super viel. Mit dem Unterschied zu früher, daß ich es sehen kann.

Auch an diesem Tag schlafe ich dann, wann es für mich passt. Meine Wetterfühligkeit, die ich im Rücken spüre, kennt noch ein weiteres Merkmal. Sie signalisiert mir, wie müde ich bin. Sie zeigt mir an, wieviel Erholung von all den Dingen, die mich die ganzen Jahre immer wieder auf Trab gehalten haben, jetzt nötig ist. Ich möchte einfach nur abschalten und mich schlafen legen.

Der Sommer, der gerade erst begonnen hat, wird mit heftigen Gewittern und riesigen Niederschlägen beendet. Und ich weiß, daß es sehr gelinde ausfällt im Gegensatz zu den Reinigungsprozessen, die wir alle gemacht haben. Ohne diese ganze Arbeit hätte Mutter Erde Gaia sich noch viel mehr selbst gereinigt. So konnte sie sich zurücklehnen und konnte es erlauben, daß wir all dies erledigen. Jetzt kann sie alles, was wir so vorbereitet haben, wieder reinwaschen. Wir spüren, wie eine riesige Last von uns genommen wird, und wir können anfangen zu vertrauen, daß jetzt das meiste getan ist, und daß jetzt eine Zeit des Ausruhens vor uns steht bzw. bereits begonnen hat.

Licht und Dunkelheit haben gezeigt, was passiert, wenn sie auf einander treffen. Gestern gab es an einem wunderschönen Abendhimmel einen doppelten Regenbogen. Er war wunderschön und die Wolken waren ganz anders als sonst. Sie schimmerten goldgelb und wurden immer kräftiger. Ich hatte solche Abende schon in Brasilien erlebt. Der Himmel erscheint in Farben, die einmal die ganze Palette des Farbkastens benutzen. Die Geschichte besagt, daß irgendwo am Ende des Regenbogens ein Schatz auf uns wartet. Es ist für viele von uns so, daß wir glauben, daß dort, wo der Regenbogen in die Erde geht, der Schatz verborgen liegt. Doch das ist ein Trugbild, denn jedesmal, wenn wir uns dieser vermeintlichen Stelle nähern, rückt sie ein Stück weiter von uns weg. Welche Chance haben wir also?

Für mich liegt das Glück in uns selbst begraben, und wir können es erreichen, wenn wir erkennen, daß wir bereits alles besitzen, was wir zur Glückseligkeit brauchen. Wenn wir uns umschauen und begreifen, wie schön es in uns und mit uns ist, dann haben wir eine echte Chance, alles zu erhalten, was wir uns wünschen. Der Mensch traut sich auf der einen Seite nicht, sich einfach alles zu wünschen, denn es könnte ja nicht in Erfüllung gehen, und bleibt deshalb lieber von vorne herein unglücklich. Was hält uns davon ab, es einfach mal zu probieren und dann hin zu gehen und den Mut zu haben, mit allem was ist glücklich zu sein. Und dann dann ...

Sei einfach und wünsche einfach. Mache es einfach und stelle dir es so einfach vor wie möglich. Stelle dir die Fülle vor, ohne dir eine konkrete Vorstellung davon zu machen. Stelle dir dann an einem weiteren Tag Gesundheit vor, ohne dir auch hiervon eine genaue Vorstellung zu machen. Dann wieder an einem weiteren Tag stelle dir Beziehung vor, und man siehe und staune auch hier wieder ohne genaue Vorstellung. Zu guter letzt stelle dir Selbstwert vor. Einfach nur Selbstwert, ohne eine Begrenzung mit deinen Visionen zu bringen.

Versuche den Kopf bei diesem Spiel einfach mal außen vor zu lassen, der jetzt bestimmt versucht, Erklärungen zu finden, und dir versucht klar zu machen, wie wichtig es ist, dieses oder jenes zu berücksichtigen. Heute möchte ich dich mal einladen, es einfach mal einfach zu probieren. Was kann schon großartig passieren außer, daß es vielleicht nicht funktioniert. Natürlich ist da auch noch die Angst. Und sie will auch gesehen werden. Mach es auch in diesem Punkt ganz einfach. Schau sie dir an. Versuche es auch hier einfach mal anders zu machen. Schau dir an, was denn alles schlimmsten falls passieren könnte. Was passiert denn, wenn Reichtum in dein Leben tritt? Was passiert denn, wenn du der bist, der du sein möchtest, dem du bestimmt hast, auf dieser Erde in diesem Leben Ausdruck zu verleihen?

Spürst du Angst, daß du groß und mächtig sein könntest? Wenn du diese Angst anschaust, dann erlebe es einfach mal. Doch gehe erst mal bis zu dem Punkt. Mache es einfach. Alles, was kompliziert ist, entspringt deinem Geist, und der begrenzt dich. Natürlich wirst du jetzt sagen, es entspringt doch auch der Wunsch nach Fülle meinem Geist. Ja, das mag sein, doch machen diese Gedanken frei. Sie sind frei, wenn du sie frei lässt. Wenn du ihnen vertraust und wenn du alles das erkennst, was jetzt in dein Leben tritt, dann kannst du auf einmal sehen, daß du der Schöpfer deines Selbst bist. Möchtest du dafür die Verantwortung übernehmen, oder möchtest du immer noch deinem Vater die Schuld dafür geben, daß er vor 20 Jahren mal einen schlechten Tag hatte, und dir den Hintern versohlt hat, und du deshalb Angst hast, auch deine Kraft zu leben? Oder der Politik, die doch immer alles falsch macht, egal was sie gerade macht.

Ich lasse einfach los und gebe einfach alles auf. Alles, was bisher für mich von Bedeutung war, lasse ich los. Warum, mögt ihr fragen, weil ich das Vertrauen habe, daß das, was eh zu mir gehört zu mir zurückkehrt, und alles andere sich auf einmal nicht mehr bei mir wohl fühlt und deshalb sich wo anders austoben wird. Ich gebe diesen Dingen keine Kraft mehr. Ich bin der, der ich bin, und der spürt gerade sehr viel Kraft im einfachen Sein und das, obwohl der Rücken immer noch heftig sich meldet, und ich müde bin, doch das ist genau das Geheimnis: ich bin einfach müde. Wenn ich es geschehen lasse, kann es auch wieder gehen. So habe ich gestern das erste mal wieder das Fernsehen angeschaltet, und siehe da, ich habe total viel gelacht. Ich war total befreit in dem, was ich dort gemacht habe. Ich bewertete es und konnte mich daran erfreuen. Es war da, und ich konnte es dort lassen. Ich konnte es ausschalten, und es blieb nichts zurück. Das ist nur die halbe Wahrheit, das, was blieb, war die Erinnerung an ganz viele Situationen, in denen ich aus den verschiedensten Gründen gelacht hatte. Wunderbar.

Nach dem Regen ist immer alles viel klarer als vorher, und doch kommen die Schleier immer wieder, und immer wieder kommt der Regen, und dann geht das Spiel scheinbar von vorne los. Für mich fühlt es sich inzwischen anders an. Für mich haben wir die Form des Kreises verlassen und befinden uns in der Spirale. Hier werden wir zur Zeit zwar noch recht kräftig durchgeschüttelt, doch es geht voran, und dafür nehme ich es gern in Kauf, dass ich etwas matter bin. Gleichzeitig sehe ich auch klarer. Ich kann deutlicher erkennen, was für mich wichtig erscheint für den Moment und kann auch erkennen, daß es sich ändert. Entscheidungen, die ich noch vor einer Woche getroffen habe, kann ich jetzt loslassen. Ich fühle mich frei mit allem was ist. So spüre ich auch, daß sich meine Angst, was meine finanzielle Absicherung angeht, noch mal gelockert hat. Ich spüre eine Leichtigkeit in dem Umgang mit dem Thema Geld und dem, was ich verdiene. Ich weiß, daß ich es verdient habe, jetzt reich zu sein, und daß dieser Reichtum in mir ist und sich wunderbar nah anfühlt. Ich habe das Gefühl, daß mein Geldbeutel immer voll ist, und daß ich es bin, der dafür die Antwort in sich trägt. Sie bekommt kein anderer mehr. Ich habe es mir so kreiert, und ich mache immer mehr das, was ich machen möchte. Denn das ist es, warum ich hier auf der Erde bin. Ich möchte den ausdrücken, der ich bin. Ja, das habe ich schon so viele male gehört, und das habe ich auf so viele verschiedene Arten gelebt. Und immer bin ich damit gut gefahren. Freunde haben immer gefragt, wie ich es mache, daß ich mit diesem kleinen Verdienst so viel unternehme. Ich mache das, was mir Spaß macht, und dafür gibt es immer genügend Geld und Möglichkeit. Je weniger ich überlege, desto mehr entsteht genau das, was ich erleben möchte. Und wenn ich dann noch ganz in dem bin, was da gerade um mich herum passiert, dann bin ich 100% der, der ich bin.

Alles aufgeben, ja das ist es, und damit alles gewinnen. Ich sterbe jeden Tag, jede Sekunde ein wenig mehr, und gleichzeitig erneuern sich meine Zellen jede Sekunde. Das Leben ist ein Spiel von Entstehung und Vergehen, und ich bin mitten drin. Im Gegensatz zu früher erlebe ich mich allerdings bewusst auch als sein Schöpfer. Ich gebe alles alte auf und gebe jede Vorstellung von dem, was kommt, auf und kehre damit in den ewigen Moment des Jetzt ein und lebe somit 100%.

In dem Moment, in dem ich das schreibe, fällt alles von mir ab. Mein Rücken beruhigt sich, und ich bin entspannt. Kommt dann die nächste Anspannung, so erlaube ich auch ihr, daß sie da ist, und bin ganz der, der ich bin. Ganz im Hier und Jetzt, verbunden mit allem was ist. Ich gebe die Illusion auf, irgendjemandem oder irgendetwas gerecht werden zu müssen, und schau einfach nur nach dem, was ist. Ich werde still, und in meinem Ohr entsteht das Göttliche Summen. Es ist der Ewige Laut der Existenz. Er ist für einige, die ihn noch nicht kennen, ungewohnt, für mich ist er wunderbar. In dem Augenblick weiß ich, daß ich ganz bei mir bin. Ich spüre meinen Atem und werde ruhig.

Was für ein Tag, Freitag der 13. ist immer ein Tag, an dem alles neu beginnt, und das ist es, was viele Menschen befürchten, und doch liegt genau darin solch eine große Chance. Der Neubeginn beginnt immer, damit wir etwas Altes loslassen. Ich hatte mir heute nachmittag einen wunderbaren Saft aus Holunder und Birnen gemacht. Ich hatte drei Becher getrunken, und dann setzten starke Magenkrämpfe ein. Nachdem auch der heutige Abend wieder mit einem außergewöhnlichen Licht sich von der schönsten Seite mit einem erneuten Regenbogen und wunderbaren Farben am Himmel zeigte, hielt ich es fast nicht mehr aus. Ich nehme keine Medikamente und das Einzige, was ich mir ab und zu gönne, ist das R von Lichtwesen Meisteressenzen. Ich nahm fünf Tropfen, und keine fünf Minuten später ging es los, und alles konnte wie eine Spülung meinen Körper verlassen. Ich weiß überhaupt nicht, woher die ganze Flüssigkeit kam, doch es fühlte sich nach einer sehr intensiven Reinigung an. Ich erlaube meinem Körper diese Reinigung. Vielleicht mag mein Verstand mir jetzt sagen, er hat ja auch keine andere Wahl, denn Durchfall lässt sich nun mal nicht halten, doch ich spüre, daß damit sich auch die Rückenverhärtung auflöst.


12. August 2004, Stuttgart

Lest doch mal diesen Ansatz und schaut, was er mit euch macht. Ich habe am Ende den Versuch gestartet, aufzuzeigen, in wieweit wir über diese Lehre hinaus gewachsen sind, bzw. wachsen können.

Ziel des kleinen Weges der Befreiung

(gefunden habe ich vor Jahren diesen Text in einem buddhistischen Buch)

Der Weg zu diesem Ziel besteht aus zwei Schritten. Zuerst stellt man fest, dass es nichts Dauerhaftes gibt im Körper, nur eine Menge herumschwirrender Atome. Dann werden wir uns darüber klar, dass auch nichts Wirkliches in den Gedanken und Gefühlen zu finden ist. Obwohl sich innen wie außen Erfahrungen wirklich anfühlen mögen, sind es lediglich sich ständig ändernde Gefühls- und Gedankenströme. Diese Einsicht beeinflusst immer mehr die Lebenseinstellung und wird schließlich zur Dauererfahrung.
Wenn die wahre Natur des Geistes Raum ist, klar und unbegrenzt, was könnte dann einem Schaden zufügen? Die Erkenntnis, dass es kein Selbst gibt, bedeutet, dass man niemals mehr Zielscheibe werden kann. Jedes Angegriffenwerden ist unmöglich, und bei Schmerz und Schwierigkeiten wird "ich leide" zur allgemeinen Beobachtung "es gibt Leid". In allen Lebenslagen erkennen wir das Streben der Wesen nach Glück oder Glückseligkeit. Sehen wir gleichzeitig, wie sie sich wegen der Schleier im Geist ständig Leid zufügen, muss ihnen einfach geholfen werden.
Wer jedoch anderen wirklich helfen will, sollte an dieser Stelle weiter gehen. Nach der Befreiung lockt die Erleuchtung. Die schon erreichte Gewissheit, dass der Geist nicht geschädigt werden kann, ist die notwendige Grundlage für die vollständige Entwicklung seiner Möglichkeiten. Seine Allwissenheit, seine selbstentstandene Freude und seine tatkräftige Liebe sollten nun voll zum Ausdruck kommen. Sie machen sein wahres Wesen aus und erscheinen von selbst durch das Entfernen des 2. Schleiers, der steifen Vorstellungen.
Obwohl man gründlich mit dem Geist arbeiten muss, bevor man ständig - auch im alltäglichen Leben - wahrnimmt, das Strahlen des Raums durch die Augen der Wesen schaut und durch die Ohren hört, gibt es keinen lohnenderen Weg zum stärksten und stetigen Glück. Alles Außen wie Innen taucht dann im klaren Raum auf, spielt in ihm, wird durch ihn erkannt und löst sich in ihm wieder auf.
Ob innere Erfahrung und äußere Welt dasselbe sind wie der Geist, oder ob sie von einander verschieden sind, fragen sich viele Menschen. Die Antwort dazu ist, sowohl als auch. Die Bilder entstehen und entfalten sich im Geist, werden durch ihn erlebt und lösen sich im Geist. Dennoch verhalten sie sich anders und werden auch anders erfahren. Sie sind wie die Welle im Meer. Sie sind Welle, das Meer, oder sind sie davon verschieden?
In dem Moment, in dem das erkannt wird, engen wir die Erfahrung weniger mit Begriffen ein und verweilen einfach in dem, was ist. Man wird weder durch die auftauchenden Gedanken und Gefühle gestört, noch schläfrig oder verwirrt, wenn nichts passiert. Wenn man sich dessen bewusst ist , was im Hier und Jetzt geschieht, wird der Spiegel des Geistes gesäubert, und seine Strahlkraft, seine unbegrenzten Fähigkeiten treten hervor.
Die Einstellungen des Geistes führen unmittelbar zu Mut, Freude und tatkräftiger Liebe. Wenn zutiefst verstanden wird, dass man weder der Körper ist, der vergehen wird, noch die sich ständig ändernden Gefühle, sondern der unzerstörbare zeitlose Raum selbst, werden Ängste im Nu wurzellos sein. Was könnte den Raum schädigen, wer ihm Leidvolles antun? Von dieser Ebene der Furchtlosigkeit aus erlebt man alle Geschehnisse als Zeichen unendlichen Reichtums des Raums. Ob sterben oder geboren werden, alles zeigt seine Vielfalt und Kraft.
Schließlich führt die Erfahrung von der Unbegrenztheit des Geistes zur begabten Liebe. Wir handeln aus eigener Einsicht zum Besten der Wesen, unbeirrt von Scheinlösungen des Zeitgeistes. Die Botschaft auf dieser Ebene ist klar: Lass dich nicht von Selbstbeurteilung oder von irgendwelchen "ismen" einengen.
Materialistische Gedanken sind kein Zeichen dafür, dass die Meditation nichts taugt. Wir können sie einfach betrachten als eine Praxis. Nihilistische Gedanken bedeuten nicht, dass man eine Wiedergeburt Nietzsches ist. Wir stellen einfach fest, dass solche Gedanken möglich sind. Existenzialistische Erfahrungen erzeugen nichts, und idealistische Zustände dürfen ohne Anhaftung genossen werden.
Was immer im Geist auftaucht, bestätigt nur seinen Reichtum, seine Möglichkeiten und seine Kraft. Höchste Wahrheit ist immer höchste Freude! Man sollte sich aber genüsslich überraschen lassen: Erst jenseits von Hoffnung und Furcht wird erleuchtetes Bewusstsein hervortreten - und dann geschieht alles von selbst.

Diese Lehren sind viele 1000 Jahre alt und enthalten gerade jetzt in dieser Zeit des Aufstiegs so viele Hilfen. Und gleichzeitig gehen wir darüber hinaus. Bei vielen hat die Auflösung des Selbst dazu geführt, dass sie das Gefühl hatten, sie hätten etwas falsch gemacht, wenn sie sich selbst definieren. Für mich gibt es eine Chance in dieser Zeit, in der ich das Selbst und meine Gefühle wieder mit hinein nehme. Ich lade sie wieder ein. Nicht, dass ich Buddhas Weg aus dem Leid nicht sehr schätze, ganz im Gegenteil, mit dem Focus auf die Freude begrüße ich ihn sogar. Und dennoch gehe ich darüber hinaus.
Ich lade wirklich jede Erfahrung, jede Empfindung ein. Das Verliebtsein, die Wut und der Schmerz sind alles Bestandteile meines Seins. Sie gehören zu mir und sie bieten mir große Chancen, mich selbst, mein Selbst zu erfahren. Ich nehme mich und damit meine Bedeutung für das Allganze mehr und mehr wahr. Ich erhöhe die Wertschätzung meines eigenen Seins. Ich nehme mich wieder wichtig und weiß, dass ich es bin, der hier göttlich ist. Meine Meinung, meine Einstellung zu den Dingen ist gefragt. Es geht darum, dass ich alte Wege verlasse und mich öffne für etwas Neues.Für mich geht es über die Wertschätzung dessen wer ich bin.
Lebe dein Leben und wisse, dass du immer verbunden bist mit allem, was ist. Ich bin der Ausdruck und ich bin die Liebe.
Wenn ich mir über meine Kraft und meine Liebe mit mir selbst wieder bewusst werde, dann stelle ich fest, was für eine wichtige Rolle ich im großen Ganzen spiele. Ich bin ein Teil von etwas und wenn ich nicht bin, dann ist das große Ganze um einen Teil ärmer. Deshalb ist es für mich so wichtig, dass ich individuell bin und den Einheitsbrei verlasse. Ich schenke mich selbst ganz und gar allem was ist, und wenn ich diese Verbundenheit spüre, dann kann ich gar nicht anders als auch für andere sorgen, denn ich weiß, dass er ein Teil von mir ist. Doch tue ich es erst dann, wenn mich der andere danach fragt. Denn ich habe selbst erfahren, wie wichtig es für mich ist, meine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich bin bereit, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Ich gebe anderen den Mut, sie selbst zu sein, denn das ist das Höchste, was sie sein können. Sie können auch klein sein, wenn sie sich damit glücklich fühlen und das so wollen, warum nicht. Mit mir gehe ich rücksichtsvoll um, auf mich achte ich. Deshalb achte ich auch auf andere. Doch meine Achtung sieht anders aus als jemals zuvor. Ich bin offen und ich mache mich verletzlich und angreifbar.
Denn das macht mich stark, denn jeder, der mir entgegentritt hat die Chance, sich mit mir zu messen und dann seinerseits an mir zu wachsen, und das finde ich schön. Wie schön wäre es, wenn alle stark wären und jeder seine volle Kraft zum Wohle aller Leben würde. Dann hätte Angst keinen Platz mehr, und wir könnten umso vieles mehr erreichen.
Denn Angst schwächt und sie lässt uns Dinge tun, die uns von uns selbst wegbringen. Schau doch mal genau hin, in welchem Punkt deines Lebens sie dir jemals genutzt hat. Ja ich stimme dir zu, dass du mit ihr Erfahrungen sammelst, doch sind sie jemals wirklich notwendig gewesen außer für die Information, dass du es so nicht mehr machen möchtest.

Nun mit diesen Worten verlasse ich dich für heute.

Viel Freude auf deinem Weg, Tom


10. August 2004, Stuttgart: Aufenthalt in der 5. Dimension

Nachdem ich gestern in einer Kindertagesstädte ein Gespräch hatte für über eine Erwachsenenschule für das kommende Jahr, merkte ich mal wieder, wie gut es ist, mit guten Freunden ein paar Stunden zu verbringen. Ich traf mich mit Carolina und wir tauschten uns über 6 Stunden aus. Wir waren auf der gleichen Ebene, was für mich sehr entspannend ist. Ich achte mehr auf mich und auf das, was ich fühle. Genau darum geht es. Der Gegenüber wird mir nicht gleichgültig, es ist vielmehr so, dass ich mich neu spüre. So waren wir am Rhein und in dem Moment, wo ich lag, konnte sie sich setzten und umgekehrt oder auch beides gleichzeitig. Es waren keine so genannten Höflichkeiten oder 'so oder so sollte das ablaufen' mehr nötig. Auch erhielt ich Rat, den ich mir anschauen konnte und nicht einfach bedingungslos annehmen musste. Ich schaute es mir an und ließ meine Position sich daraus entwickeln. Ich mache mich angreifbarer, wenn ich mehr von mir erzähle, werde dadurch auch stärker, weil ich damit stärker sehen kann, in wieweit ich in meiner Position, die ich mir zurecht gelegt habe, gefestigt bin. Lebe ich in der Illusion oder ist es real umsetzbar? Was fehlt vielleicht noch, damit es umgesetzt werden kann. Und dann erkenne ich auf einmal, dass ich nur noch die Hinweise bekomme, die ich mir selbst schon mal überlegt hatte, die bisher von mir noch zurückgehalten wurden. Ich habe das Außen genutzt und es war kein Ausnutzen mehr. Es war ein Geschenk, was ich mir selbst gemacht hatte, weil ich etwas von mir erzählt habe und damit eine Rückmeldung bekommen konnte. Ich hatte dazu eingeladen. Das Gespräch geht über das übliche Gerede über andere hinaus und führt sehr tief in uns selbst. Es ist das Selbst, um das es hier auf einmal geht. Das Außen dient dann nur noch als Spielfläche, um mich und mein Selbst auszudrücken. Es geht darum, mich auszudrücken und anderen ihren Ausdruck zu lassen. Es geht nur noch um mich.

Auf der Rückfahrt bin ich dann wieder ganz bei mir. Ich schaue mir die Bilder von Frankreich noch mal an und freue mich über dieses schöne Erlebnis. Als ich aussteige, bekomme ich von einer schönen Blonden ein Lächeln entgegengeschmettert, was mich echt freut. Meine Illusion fängt direkt wieder an zu arbeiten, und ich finde es schade, dass ich sie nicht erreichen kann. Ich erzähle es Michael, und damit kann es auch schon wieder gehen. Es ist nur eine Illusion. Das Lächeln war Realität, der Rest ist wieder etwas, was ich versuche darum herum zu bauen. Es gelingt mir immer schneller, diese Dinge zu durchschauen und zu meiner Wirklichkeit zurückzukehren.

Am nächsten Tag lasse ich es entspannt angehen und schreibe mit Freuden diese Zeilen. Ins Netz will es mal wieder nicht, doch das lässt sich nur schwer aufhalten, denn das mit der Dunkelheit will verteilt werden, auch wenn ich mir gut vorstelle, dass das nur sehr wenige nachvollziehen können oder wollen. Es ist meine Aufgabe, mich ganz zu zeigen. Ich mag mich öffnen und das in alle Richtungen. Innen wie außen oben wie unten. Mein Rücken ist sehr ruhig geworden und ich bin jetzt schon gespannt, wie weit der Prozess ist, denn ich bin am WE wieder auf Glarisegg, und da hat er die letzten Male immer heftig reagiert. Ich habe mir vorgenommen, die Schmerzen von anderen bei ihnen zu lassen und ihnen ihre Wachstumschance auch zu lassen. Denn es ist ihre Entwicklung und mit der habe ich erst dann etwas zu tun, wenn sie mich danach fragen. Das war mit eine der wichtigsten Erfahrungen vom Wochenende, dass ich die ganze Entwicklung für mich allein gemacht habe und dass ich andere dann gefragt habe, wenn es für mich darum ging, Unterstützung zu bekommen, wenn es für mich stimmte. Es war jedoch meine eigene Entscheidung und das war wichtig. Das möchte ich auch jedem anderen ermöglichen. Der Helfer in mir ist so weit gesundet, dass ich letzte Woche, als ein alter Mann auf die Straße fiel, ich völlig ruhig sitzen bleiben konnte, nachdem ich gefühlt hatte, dass genügend andere da waren, die ihm wieder auf die Beine halfen. Es ist immer alles da, was wir brauchen. Oftmals ist es nur eine Frage, wie sehr wir unsere Aufmerksamkeit dorthin richten. Agiere ich aus der Position des Mangels heraus oder aus der Fülle. Was möchte ich wirklich? Was ist es, was ich erreichen will? Ich mache mir einen Plan für die nächste Zeit und spüre, dass sich dieses und jenes zwar recht nett anhört, dass ich aber in der neuen Energie hier einen anderen Ansatz spüre. Alles, was aus sich selbst heraus entsteht, ist meins, alles andere ist gemacht und ist die Energie von irgendjemand anderem, der meint, es wäre gut, dieses oder jenes zu tun. So war immer unsere Erziehung, so lief es immer ab, wenn-dann-Sätze tauchen ganz viel bei mir auf, nur damit ich sie mir anschauen kann und dann wieder loslasse. Ich für mich schaue, mit was fühle ich mich gut? Was liegt vor meiner Haustür? Was möchte ich erleben?
Selbst wenn ich mich damit selbst betrüge, frage ich mich doch gleichzeitig, ob ich es mit dem anderen nicht auch tue. Was ist meine Wirklichkeit, was ist meine Wahrheit? Die Antwort ist einfach für mich, es ist das, was ich gerade erlebe, und je mehr ich das tue, desto mehr bin ich ganz bei mir. Wenn ich mich selbst betrüge, dann bin ich immer noch bei mir selbst, dann bin ich in meinem Selbstbetrug. Und wenn das ansteht, dass ich mich damit beschäftige, dann ist das für mich einfach, und das ist es, was ich gerade erfahren möchte. Ich habe lang genug versucht, die Welt zu verbessern oder mich gut damit zu fühlen, der Welt oder Weltprojekten zu dienen. Jetzt wird es Zeit, dass ich bei mir selbst ankomme, und wenn ich genau hinschaue, dann habe ich das auch immer schon getan, nur mit dem Unterschied, dass ich es jetzt auch in der Öffentlichkeit tue, und wer weiß, vielleicht tue ich damit der Welt ja auch wieder einen großen Gefallen. Was ich mit Bestimmtheit sagen kann, ist, dass es mir gefällt. Und so komme ich mehr dahin, wieder wie die Kinder zu werden, denn die schauen nur nach sich selbst, und so bin ich wieder auf meinem göttlichen Weg. Wenn ich mich hier weiter öffne, dann kann ich alles tun und alles lassen, je nachdem, was ich gerade erleben will. In allem mache ich Erfahrungen. Im Augenblick mache ich die Erfahrung, dass es mir Spaß macht, diese Texte zu schreiben. Wunderbar. Feuer, Würste und frühes Schlafengehen runden diesen Tag ab.


5. bis 9. August 2004, Bonn, Köln und auf dem Weg nach Stuttgart: Begegnung mit der Dunkelheit und Aufstieg in die 4 Dimension

Nun habe ich ja schon seit dem letzten Samstag stärkere Schmerzen in meinem Rückenbereich und da - genau gesagt - im Beckenbereich. Ich hatte in dem Südfrankreichbericht schon davon geschrieben. Es ist enorm, was der Körper da für Signale gibt. Ich spüre es so, dass ich mich hier mit etwas auseinander setzen darf. Es macht sich Einiges auf verschiedenen Ebenen bemerkbar.
Ich frage nach, was es denn wohl bedeuten könnte, ich schaue genau an, was mich anzieht, und ich habe Lust, einen ganzen Tag lang Pornovideos anzuschauen, und es wird mir überhaupt nicht langweilig wie sonst. Ich gebrauche auch die sonst üblichen Ausreden nicht. Ganz im Gegenteil genieße ich es, mich ganz einfach in diese Lust fallen zu lassen. Ich schaue mir an, was es mit mir macht und in wieweit ich es mit anderen teilen kann und möchte. Ich verspüre fast ein Verlangen danach, es wie jetzt auch an die Öffentlichkeit zu bringen. Irgendetwas in mir verurteilt es, vor allem, weil es oft die jungen Mädchen sind, die mich hier besonders reizen. Und das macht "man" doch nicht. Durch diese Veröffentlichung gehen die Schmerzen zwar nicht weg, doch zeigen sie mir, dass ich mit diesem Thema einem der Dinge auf der Spur bin, die sie mir hier zeigen wollen. Für mich bin ich hier in meiner Dunkelheit gelandet, und ich frage mich, wie ich da wohl wieder raus komme. Wie wird es von anderen Menschen verurteilt? Wie sehr kann ich es mir selbst erlauben, und in wieweit ist es denn wirklich etwas, was ich bin und nicht viel mehr nur ein Teil von mir, der deshalb eine so große Bedeutung hat, weil er etwas Verbotenes darstellt? Denn jedes Mal, wenn ich solch ein Mädchen in mein Leben treten sehe, dann spüre ich sehr häufig Zuneigung, doch war es dann das auch schon. Meine Phantasien lebe ich hier viel mehr aus als die Realität davon dann gelebt werden möchte. Und da laufen sie wieder die Energien. Denn sie zeigen mir, dass es da ganz viel Energie gibt.

Als ich mit Hilfe einer Freundin mir die ganze Geschichte einmal anschaue, erscheint so ein kleiner Teufel, den ich so lange nicht mehr gesehen hatte. Er erschien früher immer als derjenige, der hinter dem Ofen hervor kam und mir weiß machen wollte, dass es doch recht nett sei, mit dieser oder jener Frau Sex zu haben. Ich habe ihm dann mit viel List und Tücke begreiflich machen können, dass ich meine so genannten eigenen Entscheidungen treffen könnte und ihn mit seiner komischen Verführungskraft als Unterstützung nicht bräuchte. Jetzt zeigte er sich wieder in seiner vollen Größe. Ich hatte totale Lust auf Sex. Ich wollte es aber nur in meiner Phantasie ausleben. In der Wirklichkeit wollte ich meine Ruhe. Ich hatte ihm keinen Raum mehr gegeben und den holte er sich jetzt in seinem vollen Umfang. Er wollte, dass ich ihn anerkenne, und das tat ich dann auch, denn er hatte mir in der Vergangenheit wirklich ein paar sehr schöne und nette Erfahrungen geschenkt, und dafür wollte er anerkannt werden. Ich dankte ihm dreimal und sagte ihm jedoch noch mal sehr deutlich, dass ich jetzt doch ganz gut allein zurecht kommen würde und er jetzt ins Licht gehen könnte und ich ihn hiermit ehrenvoll entlassen würde. Meine Bekannte, die mir für diesen Prozess die Energie hielt, meinte hinterher, es wäre total spannend gewesen. Es hätte sich für sie so angefühlt, als ob alle Zellen diesen Dialog gehört hätten. Das bestätigt mir wieder mal, dass alle Prozesse auf der körperlichen Ebene in ihrer letzten Instanz dann auch auf der Zellebene stattfinden, und dass das der Grund dafür sein könnte, dass einige Dinge, die wir längst für erledigt gehalten hatten, noch mal erschienen, weil sie auch auf dieser Ebene noch nach Transformation schreien.

In dem Moment, in dem ich das jetzt hier schreibe, löst sich meine Nase und auch die Verdauung setzt ein. Alles möchte los gelassen werden. Ich habe dann das Licht eingeladen und damit der Kristallinen Struktur erlaubt, dass sie sich ausdehnt, und damit bin ich bei einem weiteren Erklärungsversuch für das, was da in meinem Rücken ablaufen könnte. Es sind nur Bilder, um es deutlich zu machen. Für viele Prozesse, die da ablaufen, gibt es in unserem Sprachgebrauch noch wenige Worte, die es wirklich passend ausdrücken, finde ich. Und dennoch möchte ich es mit euch teilen. Nun für mich ist es so, dass sich Kristalle bilden, die mehr Platz brauchen als die bisherigen Knochenstrukturen und damit die Ausdehnung stattfindet, was sich auf der körperlichen Ebene sehr schmerzhaft anfühlt. Es dehnt sich aus und wohin sollte es sich ausdehnen, wenn es die Begrenzung von Haut und Knochen hat. Deshalb ist in solchen Tagen Dehnung und Streckung immer sehr hilfreich, weil ich dann wenigstens auf der körperlichen Ebene mehr Platz schaffe. Die Kristalle haben auch eine andere Schwingung als das bisherige System, und das fühlt sich für mich so an, als ob ganz viel Energie durch meinen Körper fließt und dann dort an der Stelle der Hüfte wie Wasser auf einen Stein trifft, und ich wie der Stein empfinde. Ruhe und Gelassenheit schaffen auf der emotionalen Ebene Platz. Deshalb mache ich in diesen Tagen nur sehr wenig und lasse alles geschehen so wie es kommt. Ich schlafe länger und sitze stundenlang einfach vor dem Feuer. Mir bleibt ehrlich gesagt auch keine große Wahl, denn ich bin einfach geschafft. Eine Nacht wache ich auf und die "Schmerzen" in dem Bereich sind so groß, dass ich auf der einen Seite gut verstehen kann, dass Menschen Schmerzmittel nehmen und auf der anderen Seite ich eine Dusche vorziehe die hier den Fluss wieder eröffnet. Ich spüre, wie der gesamte Magenmeridian hier voll überlastet ist. Eine weitere Ebene, die mir deutlich macht, auf wie viele verschiedene Arten der Körper diesen Prozess erlebt und unterstützt. Er hat einfach sau viel was er gerade verdaut.

Auf der mentalen Ebene tut es mir gut, hier aufzuzeigen, wie die 5. Dimension sich anfühlt. In dieser Dimension haben wir keine Geheimnisse mehr vor einander, und wir brauchen uns nicht mehr zu verstecken, da wir die Befürchtung, von den anderen verurteilt zu werden, nicht mehr haben. Wir können die sein, die wir sind, und wir wissen, dass wir immer ein Geschenk sind, egal mit was wir gerade sind. Die Gedanken, dass ich gerne Kinder mag und dass ich hier Phantasien habe, die mit den Normen der Gesellschaft nicht konform laufen, sind viel schädlicher als die Tatsache an sich. Ich bin der, der ich bin, und dann spüre ich, dass ich diesen Gedanken, weil ich ihnen so wenig Raum gebe, viel mehr Macht gebe, als wenn ich sie wie in diesem Artikel frei laufen lasse. Welch eine schöne Vorstellung, welch eine Entspannung, wenn ich als eine Vorstellung von der 5. Dimension mich entspannen kann, denn jeder kennt meine Gedanken und jeder weiß, was wirklich mit mir los ist.
Die Kirche hat dies sehr lange benutzt, um die Menschen zu kontrollieren und deshalb ist sie auch eine der Instanzen, die mit diesen ganzen Aufstiegsdingen am wenigsten am Hut haben möchte, denn dadurch verliert sie an Macht. Dadurch wird deutlich, dass sie keiner mehr braucht. Wir können ein selbstbestimmtes Leben führen. Nicht mehr Gott Vater im Himmel ist verantwortlich, was mit mir passiert, sondern ich ganz allein für mich.
Ich brauche auch niemandem mehr Rechenschaft abzulegen, denn ich bin mit dem, der ich bin immer ein Geschenk, und ich war es immer, nur mit dem Unterschied, dass ich jetzt 100% mich dafür ehre, so wie ich bin. Ich brauche mir dann auch keine Gedanken mehr über die dunkle Seite zu machen, denn ich habe mich entschieden, Licht, Liebe und Harmonie zu sein, und ich teile mich anderen mit. Und ich weiß, dass andere die volle Verantwortung dafür übernehmen, die zu sein, die sie sind. Das heißt, dass sie ihrerseits wieder die Verantwortung für das übernehmen, was mit ihnen geschieht. Das bringt mich in die volle Entspannung, denn ich brauche mich nur noch um mich selbst, um mein Selbst zu kümmern.

Das wurde dann als Thema auch noch mal sehr deutlich in dem Workshop, den ich am Samstag in Köln gegeben habe. Der Heilkreis in der Energie der 4 machte mal wieder deutlich, dass es um das Erleben geht. Wir machen Erfahrungen und können diese nur durch das Spüren wahrhaftig werden lassen. So konnte erfahren werden, dass wenn ich wirklich die/der bin, der ich bin, dass ich sowohl endlich mal mich selbst, mein Selbst ausdrücke, als auch den anderen nicht wie üblich den Raum nehme, sondern ihnen die Möglichkeit gebe, ihren Raum abzustecken. Es ist ihre Entscheidung, in wieweit sie mir erlauben, mich ihnen zu nähern. Ich schenke ihnen meine Wahrheit und das in einem Umfang, in dem ich bisher unter dem Deckmäntelchen der lieben lichtvollen Erscheinung immer nur einen Teil gezeigt habe. Den, von dem ich angenommen hatte, dass er den anderen gefällt. Doch meine Göttlichkeit ist alles. Und jeder ist verschieden. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich dem anderen ein Geschenk mache. Ich kenne den anderen viel zu wenig, also ist es doch viel entspannender, wenn ich einfach der/die bin, die ich bin. Mal wütend, mal schreiend, mal offen, mal geschlossen. Mal rede ich viel, mal schweige ich einfach.
Dadurch, dass ich den Workshop im Freien gegeben habe, konnte ich wieder ein wenig mehr Öffnung demonstrieren. Das hat sich auf der einen Seite dadurch gezeigt, dass uns ein Engel (E-Mail heißt b.engel...) beobachtet und von außen gespürt hat, wie viel Energie dort war. Er kam nachher zur Feedbackrunde dazu und schilderte uns, wie es sich für ihn angefühlt hatte, und dass er beim nächsten Mal gerne dabei sein wollte. Und auf der anderen Seite ist es eine erhöhte Herausforderung, uns in der Öffentlichkeit so zu zeigen, wie wir wirklich sind. Wenn ich das in einem geschlossen Seminarraum tue, dann gelingt mir das scheinbar viel leichter als in einem Park. Wenn ich mich jedoch mal auf das Experiment eingelassen habe, dann stelle ich fest, dass diese Begrenzung nur in meinem Kopf e stattfindet. Jeder Teilnehmer hatte sich sicher und gut gefühlt. Zwar gab es Äußerungen, dass die Papageien, die lauthals uns signalisierten, dass sie uns toll fanden, störend empfunden wurden, doch das sind noch so Versuche des Verstandes, uns hier im Außen klein zu machen. Doch auch solche Dinge gehören dazu.
Toll war auch wieder die Erfahrung, ein Indigokind bei der Arbeit dabei zu haben. Bei der Vorbesprechung war es auf dem Spielplatz. Als der Prozess anfing, schaute es sich die ganze Geschichte von außen und einiger Entfernung erst mal an, und dann war er voll und ganz dabei. Als die Runde beendet war, ging er vollkommen selbständig wieder zurück auf den Spielplatz. Er war einfach nur dabei, einfach wunderbar.

Für diese Arbeit war mein Rücken auch wieder ganz normal. Mein Körper wusste, dass jetzt für seine Prozesse kein Platz war, und deshalb schwieg er. Doch das stellte ich erst so richtig am nächsten Tag fest. Ich versuchte auf einem Stuhl zu sitzen, und es war kaum auszuhalten. Als ich mich jedoch dann mit meinem Freund und dem Computer beschäftigte, war die Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet, und der Körper hörte auf, Signale zu senden. Normalerweise, idealer Weise würden wir ja sagen, toller Trick. Doch mir wurde auch an diesem Punkt mal wieder klar, wie genial unser Körper ist. Er weiß genau, wann wir zu was bereit sind. Und mir wurde jetzt auch bewusst, warum wir so vorbereitet sein sollten, um den Sprung in die 5. Dimension zu machen. Denn die Schmerzen, die ich in der einen Nacht hatte, wollten erlaubt werden. Der Schwarze Mann wollte gesehen werden. Urteile und Werte wollen losgelassen werde. Diesen Spruch habe ich mal auf einer Sananda-Karte vor ein paar Jahre gelesen.

"Urteile und Werte wollen losgelassen werden,
denn das Tor zum Aufstieg ist zu eng,
als dass wir sie dort mitnehmen könnten."

Damals dachte ich, wieso ist das Tor eng? Jetzt verstehe ich, was er damit meint. Es ist wie ein Filter, wo nur die Dinge durchgehen, die uns in der nächsten Dimension noch dienlich sind, und alles andere bleibt zurück.

Die Vorbereitung findet dadurch statt, dass wir mehr zu unserer Wahrheit kommen und mit ihr sind. Und dass wir da Dinge zurück lassen, die nicht mehr zu uns passen. So ist es für mich mit der Sexualität. Für andere ist es etwas völlig anderes. Wir nennen es die negative oder dunkle Seite, dabei ist es jedoch nur etwas, was die andere Seite der Dualität darstellt und was jetzt noch mal anerkannt und gesehen werden möchte, damit es losgelassen werden kann. Und ich stelle immer wieder fest, wie sehr das Alte zurückdrängt, und ich versuche krampfhaft an dem Alten festzuhalten. Ich spüre diesen Krampf, der im Rücken seinen Ausdruck findet. Es ist ein Zerren von mehreren Seiten. Da will auf der einen Seite etwas losgelassen werden, und auf der anderen Seite will es nicht gehen. Solange ich in diesem Prozess drin bin, bin ich nicht frei und bin ich noch in dem dualen System.
Es ist noch so, doch können wir schon jetzt die Entscheidung treffen, dass es jetzt passiert. Ich spüre mehr und mehr, wie es sich anfühlt, in dieser 5. Dimension zu sein. Ich spüre gleichzeitig, wie ich derjenige bin, der die 5. Dimension mitkreiert. Es ist meine Welt, die da auf mich wartet, und es ist auch nur wieder eine weitere Welt. Es ist eine andere Dimension als die 3. und doch ist sie auch nur eine Dimension.
Erleben tue ich mich in allem was ist. Meine Erfahrungen mache ich mit allem was ist. Je mehr ich es in die Öffentlichkeit bringe, desto mehr befinde ich mich damit in der 5. Dimension. Ich übernehme auch mehr und mehr die Verantwortung für alles, was mit mir passiert, und damit möchte ich an dieser Stelle noch mal eingehen auf den Woodozauber aus dem Bericht der letzten Woche. Woodo ist etwas von außen, doch wenn ich ganz ehrlich mir selbst gegenüber bin, dann bin ich hier derjenige gewesen, der sich beschnitten hat und innerhalb dieser Beschneidung seinen Fluss gebremst hat. Ich war dafür verantwortlich, was da mit mir passiert. Ich habe mich schuldig gefühlt, eine verheiratete Frau attraktiv zu finden (Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und allen Menschen danken, die mir zu diesem Thema ihre Meinung geschrieben haben und mich dahin geführt haben, dass ich wieder einen Schritt näher zu mir selbst kommen durfte). Und ich möchte mir selbst danken, dass ich den Mut hatte, diesen Schritt zu tun, es in die Öffentlichkeit zu bringen.

Für mich hat mit dem Prozess, der für mich in der letzten Woche stattgefunden hat, eine riesige Erleichterung stattgefunden. Kurz vor dem Sonnenaufgang ist die Nacht am kältesten. So hat sich die letzte Woche für mich angefühlt, sehr kalt und ich war sehr froh, dass sie so warm war, dass ich ein Feuer hatte, an dem ich meinen Rücken wärmen konnte, dass ich Freunde zu Besuch hatte, die mir das Gefühl von Geborgenheit gaben. Dass ich bei meinen Eltern im Haus war, wo ich die kindliche Geborgenheit spüren konnte. Es war ein sicherer Raum, auch wenn es gleichzeitig wichtig war, dass meine Eltern weg waren. Und doch waren sie auf eine gewissen Art anwesend.
Wie viel Energie in der Luft lag, zeigt mir das Gewitter, das Samstag in der Bonner Gegend tobte. Viele Blitze, dann ein kurzer heftiger Sturm und dann in wenigen Minuten riesige Wassermengen. Alles wurde entladen, alles wurde gereinigt und am Sonntag konnten wir die klare Luft genießen. Alles war ganz leicht und auch der Rücken hatte sich beruhigt. Robin (das Indigokind vom Workshop) redete an dem Abend so viel wie sonst in einem ganzen Monat.
Ich habe das Gefühl, dass sich mein ganzer Rücken aufrichtet und dass die Muskeln erst langsam diese neue Aufgabe der Stabilisierung übernehmen können. Es gibt einen neuen Halt in meinem Leben, einen Halt, den ich mir ganz allein gebe. Schwarze Männchen und die Schmerzen von anderen können jetzt andere als Erfahrung machen. Ich komme ohne sie gut aus. Ich fühle mich stark genug, die Verantwortung für mich zu übernehmen und freue mich auf meine neuen Aufgaben, die jetzt auf mich warten. Für mich war es wichtig, dass ich selbst viel gemacht habe, da ich dadurch erkennen konnte, dass ich es bin, der diese Fähigkeiten hat. Es war auch nichts was "weg" gemacht werden wollte. Es war da, damit ich es mir anschauen konnte. Es wollte anerkannt und respektiert werden. Jetzt, nachdem diese Seite ihre Anerkennung bekommen hat, konnte sie gehen. Jetzt kann die kristalline Struktur sich voll und ganz auf einer leeren Fläche ausdehnen, die frei von alten Belastungen ist. Ich war es, der das geschafft hat. Das ist für mich wichtig, das an dieser Stelle noch mal so sehr zu betonen, damit wir alle begreifen, dass es nur um uns geht und um sonst niemanden.

Huch war ich da gerade schon wieder bei euch. Nun so geht das Spiel halt noch eine Weile. Ich wünsche mir auf jeden Fall viel Spaß auf meinem weiteren lichtvollen Weg.


28. Juli bis 4. August 2004, Bonn, Südfrankreich, Bonn

Nun bin ich noch einmal für ein paar Tage in Bonn in das Haus meiner Eltern zurück gekehrt, nachdem ich eine wunderbare Woche in Südfrankreich hinter mir habe. Sie war die Fülle pur. Und das in jeder Hinsicht. Ich flog von Köln-Bonn nach Nice. Im Flieger machte ich Bekanntschaft mit einem Indigo, und wir hatten wie üblich viel Spaß. Für mich ist es immer wieder ein Geschenk, mit welcher Zielsicherheit diese Kinder auf mich zugehen, und dann in welcher Geschwindigkeit sie sich mir dann auch öffnen, ohne dass ich irgendetwas dafür tue. Ich bin einfach, und genau das ist es, was die Kinder spüren.
In Nice wurde ich von Tochter und Mutter von Kinou abgeholt. Die Tochter erkannte ich auf Grund der Ähnlichkeit mit ihrer Mutter und ihrer Oma, weil sie sich kaum verändert hatte. So ging es mir dann auch mit den anderen, die ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein, denn rein äußerlich sahen wir alle noch gleich aus und das, obwohl wir uns seit 10 bzw. 13 Jahren nicht mehr gesehen hatten. Auch mit der Unterhaltung und den Gefühlen erging es mir genauso. Was sich verändert hatte, waren die Kinder, die jetzt zu Teenis geworden waren, und das war schön zu sehen wie hier etwas entstanden war, worin die Reife zu sehen ist. Während der ganzen Zeit haben wir sehr üppig gegessen und es hat mir immer gut geschmeckt.

Am 1. Tag ging es dann auch direkt ans Meer auf die vorgelagerte Halbinsel von Antibe, wo wir allein auf einem Felsen waren. Am Anfang war es noch etwas neu für mich, französisch zu sprechen, und ich war sehr froh, dass dort ein Freund der Kinder war, dessen Mutter Deutsche ist und der für mich einiges übersetzte. Im Lauf der nächsten Tage geschah jedoch etwas, was ich als eindrücklichstes Erlebnis aus diesem Urlaub mitgenommen habe. Ich habe Fortschritte in meinem Französisch gemacht, ohne in den vergangenen 13 Jahren irgendwie etwas mit der Sprache gemacht zu haben. Ich habe die Kraft der Imagination eingesetzt und bin mit der Sicherheit in diesen Urlaub gefahren, dass ich mich gut verständigen werde. Dass es weit über das normale Gespräch hinauslief, hatte auch viel damit zu tun, dass Louis und Kinou auch ihrerseits sehr gut englisch sprachen und ich von daher auch gut umschalten konnte. Am Tag meiner Rückkehr war deutlich geworden, dass ich schon nach einer Woche in Französisch umgeschult hatte. Ich habe mich auf das Land und die Sprache eingestellt und von daher einfach und in dem Fall wirklich einfach alles verstanden und vieles sagen können. Grenzen, die ich früher hatte, waren einfach weg gefallen. Und doch möchte ich behaupten, dass ich noch einige Meter davon entfernt bin, gut französisch sprechen zu können. Doch was soll's, es spielt keine Rolle mehr.

Am 2. Tag waren wir dann bei dem gigantischsten und schönsten Feuerwerk in Canne, was ich jemals gesehen habe. Der schon ohnehin überfüllte Strand leerte sich an diesem Abend erst gegen 23.00 Uhr und wurde zum Sonnenuntergang sogar noch mal voller. Massen von Menschen sahen begeistert einem Feuerwerk zu, das in völliger Übereinstimmung mit der Musik war. Wunderbar.

Nach einer weiteren Nacht im Freien, ich schlief auch diese Nacht wieder auf der Terrasse, ging es in die Berge in Richtung Dinge, wo wir nach nur 1,5 Std. ankamen und wo ich dann auch Louis das erste Mal wieder gesehen habe. Sein Bart war etwas grau geworden, sonst konnte ich auch bei ihm nur feststellen, dass wir uns auf Anhieb super gut verstanden. Er freute sich auf eine besondere Art mich wider zu sehen. Das sollte sich in verschiedenen Gesten dann auch noch in den folgenden Tagen verstärken.

Das Grundstück von Le Fa ist sehr groß und liegt mitten in den Bergen. Hier war es auch sehr heiß, doch war deutlich zu spüren, dass die Luft anders ist. Benji, der Sohn der Familie, macht mich auf den Duft der Bäume aufmerksam, der hier deutlich riechbar war. Schöne große Kastanienbäume mit der Kraft eines Mammuts bilden so etwas wie ein Eingangstor. Da, wo einst der Ziegenstall gestanden hat, war jetzt ein Pool, der mit Quellwasser gefüllt war. Wasser gibt es an der Stelle nur sehr begrenzt, deshalb war es Gold wert, dass es an dem Nachmittag direkt regnete. Es war erfrischend und brachte genug Wasser für die Tanks.
Ich brachte mit Hilfe des Wassers noch eine andere Theorie unter die Menschen. Ich habe in meiner Flasche Steine, weil ich es schön finde. Es ist echt witzig, was das für Reaktionen auslöst. Es kommt fast immer zur Kommunikation durch die Steine in der Flasche. Kaum jemand, der nicht nach der Bedeutung fragt. Irgendwie war es mit dem Steinwasser wie ein Running Gag. Ich fand es ganz amüsant.
Im Laufe des Abends trudelten dann auch die Gäste ein. Unter anderem mein Jugendfreund Praful aus Amsterdam, jetzt jedoch aus Koppenhagen, da er mit seiner neuen Freundin angereist kam, die ich auf Anhieb sympathisch fand. Praful, der letzte Woche noch in Amerika war, hatte ich in 10 Jahren nur 2 Mal gemailt und wir unterhielten uns, als ob wir gerade gestern uns das letzte Mal gesehen hätten. Ich fühle mich mit ihm und seiner Musik immer in besonderer Art und Weise verbunden. Es ist schön, solch einen Freund über solch eine lange Zeit immer an meiner Seite zu wissen. Da braucht es keine Absprachen oder ständigen Kontakt. Keine Beweise von irgendetwas. Hier ist alles einfach und es ist schön.
Spontan machten wir schon an diesem Freitag so eine Art Vorfete und hatten bei guter Musik und Tanzlaune schon unseren Spaß.

Am Samstag trudelten dann so langsam und sicher die Gäste der Party ein. Ich holte, wie schon so üblich, das Wasser von der Quelle. Irgendwie scheint das mein Job zu sein. Frisches Quellwasser, was mit einer Temperatur von 10 Grad aus dem Felsen kommt, hat eine sehr erfrischende Wirkung. Dieser Platz ist sehr energetisch und auch hier stehen große Bäume mit dicken Wurzeln. Es macht mir sehr viel Spaß, jeden Tag hier eine Weile verbringen zu können, da das Wasser nur sehr spärlich fließt. Am Abend gibt es Lifemusik und auch Disco von der Konserve, alles vom feinsten. Vor allem die selbst gemachte Pizza im Steinofen des Hauses war super lecker. Die Hammelkeulen über dem offenen Feuer gebrutzelt, hatten da nur noch wenig Chancen und wurden dann im Lauf der nächsten Tage verarbeitet.
Zu Beginn des Abends mache ich eine Tanzperformance, in der ich so gut wie schon lange nicht mehr getanzt habe. Ich fühle mich frei und habe das Gefühl, als bräuchte ich nichts. Auch mit dem Flirten kann ich ganz bei mir bleiben und gehe nach einem erfüllten Abend ins Bett. Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Rücken aus irgend einem Grund gegen 3 Uhr in der Früh anfängt, sich zu melden. Ich hatte die ganze Zeit barfuß getanzt, und die Kälte war mal wieder von unten nach oben gestiegen, doch war da noch mehr, und bis zum heutigen Tag hat es sich noch nicht wieder beruhigt.
Morgens nach dem Aufstehen kann ich mich kaum regen, und auch 2 Nächte sind alles andere als der Hit. Doch meine gute Laune lasse ich mir nicht verderben. Ich finde einige Erklärungen von einfachen Prozessen, die mal wieder ihren Ausdruck auf der körperlichen Ebene ausdrücken, bis hin zum Woodozauber, weil ich der einen Frau zu schöne Augen gemacht habe, und der vielleicht eifersüchtige Mann mir etwas geschickt hat. Ich kann nur kaum länger sitzen, und Wärme gefällt ihm am besten. Auch habe ich das Gefühl, dass das, was an Wetterfühligkeit früher in meinem Kopf stattgefunden hat, jetzt seinen Ausdruck im Rücken findet, doch vermutlich wird es genauso wie es gekommen ist, auch wieder gehen, wenn die Veränderungen, die da gerade auf der körperlichen Ebene ablaufen, abgeschlossen sind.

Am Sonntag gibt es ein Picknick im Flussbett, wo es sehr lustig und frisch ist. Viele Gäste fahren heute wieder ab.

Am Montag machen wir dann in einer Gruppe mit Erwachsenen und Kindern, die noch da geblieben sind, eine Wanderung zum Fluss. Am Abend davor hatte ich es mir gewünscht, und unabhängig davon kam dann von Kinou der Vorschlag. Alles passiert so, wie wir es uns vorstellen. Deshalb ist die Kraft der Imagination so wichtig, und deshalb ist es gleichzeitig auch wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, was wir uns wünschen, denn die Wünsche gehen jetzt schneller in Erfüllung als jemals zuvor. Vielleicht manchmal ein wenig anders, als wir es uns konkret vorgestellt haben, und dennoch immer so, dass wir mit ihrer Hilfe unsere eigenen Erfahrungen machen können, für die wir die volle Verantwortung übernehmen.
Am Fluss entdecke ich dann wieder sehr kraftvolle Punkte, und mich überkommt eine Müdigkeit, die sehr stark ist. Auch die Flussdurchquerung und das kurze Untertauchen bei einer Wassertemperatur von nur 10 Grad ändert daran nichts, so lege ich mich etwas hin und wache nach einer Weile immer noch ziemlich gerädert auf. Als ich mich umschaue, sehe ich große Gewitterwolken und kurze Zeit später fängt es auch mit dem Regen an. Wir werden alles etwas nass, doch bei diesen Temperaturen ist es eher angenehm.
Auch an diesem Abend gibt es wieder Lifemusik und jedesmal ist es anders. Es ist ein Solo von Praful, der schon am Tag zuvor mit Sax und Gitarre als auch Schlagzeug seine Vielfältigkeit unter Beweis gestellt hatte. Heute erfreute er uns mit seinen Holzflöten. Wunderbar.

An diesem Tag war Ruhe und Ausklingen angesagt. Auch heute fanden wir wieder eine Stelle für ein Picknick, und auch heute regnete es wieder. Die Stimmung war einfach irre. Sehr heftige Gewitter tobten, und es regnete außergewöhnlich stark. Es fühlte sich wie eine Reinigung an, und die Luft danach war umwerfend.
Am Abend baute ich dann noch einen Energiekreis mit Quarzsteinen und hinterließ so meine Hundemarke auf dem Gelände.
Praful gab dann noch mit Alionor, der jüngsten Tochter der Familie, ein Konzert mit Sax und Harfe, bzw. Klassik trifft auf Jazz, eine sehr gelungene Erfahrung wie ich fand.

Eine schöne Woche geht zu Ende mit einer unruhigen Nacht, die wir sehr verkürzt haben, weil wir in kleinem Kreis noch bis um 1.00 Uhr uns unterhalten haben, und Praful schon am nächsten Morgen um 7.00 Uhr Col du Fa verlassen musste, um seinen Flieger zurück nach Amsterdam zu bekommen, und ich selbst verließ dann ebenfalls den Ort, nachdem ich noch mal ein letztes Mal bei der Quelle gewesen bin. Zum Abschied regnete es dann noch mal. Der Himmel schien bei jedem Abschied zu weinen. Wusste er denn nicht, dass wir diesmal früher als erst in 10 Jahren zu diesem wunderschönen Ort zurückkehren wollten, oder weiß der Himmel vielleicht mehr als wir. Nun, wir sind und bleiben im Hier und Jetzt, verbunden mit allem was ist, so auch mit der Tatsache, dass ich Praful noch mal am Flughafen traf, da seine Maschine wegen eines technischen Defektes immer noch nicht starten konnte.

Das Leben ist schön, und es ist so intensiv. Es macht so viel Spaß, und ich kann wieder los lassen, wobei es mir bei dem Ort und vor allem auch bei den Menschen nicht leicht gemacht wird, habe ich mich doch sowohl in den Ort als auch die Menschen vor Ort wieder ein wenig verliebt.


27. Juli 2004, Bonn

Ein schöner angenehmer Sommertag, nachdem es hier viel geregnet hatte, spürte ich, wie sich um mich herum und damit auch in mir (innen wie außen) wieder einiges beruhigt hatte. Die Gewitter und die heftigen Regenfälle der letzten Wochen hatten nachgelassen. Die Dualität, und damit auch die Dunkelheit, hatte ihre Chance bekommen, integriert zu werden. Es war eine Erleichterung zu spüren. Ich setzte mich in den Garten und genoß die Sonne und kam dann zu mir. Immer tiefer ging es, und da waren sie wieder die Formen und Muster, die ich nicht beschreiben kann. Außer vor meinem geistigen Auge habe ich solche Muster noch nirgends gesehen. Bisher hatte ich solche Erscheinungen nur dann, wenn mir der Kopf fast zu platzen drohte, und dann nahm ich meine Finger und drückte leicht meine Augäpfel rein, und dann kamen diese Formen. Heute waren sie ohne den üblichen Druck da. Erst als ich mich eine Zeit lang drauf konzentrierte, spürte ich eine leichte Anstrengung. Aus den ganzen Formen bildeten sich Informationen, deren Bedeutung ich zwar begreife und auch spüre, dass es in mir Bereiche gibt, die sie verstehen, doch mein Verstand nicht in der Lage ist, sie zu übersetzen. So lasse ich es also laufen, glücklich darüber, dass es jetzt auch schon ohne Schmerzen geht. Auch spüre ich, dass ich mich sehr viel häufiger darauf verlasse, was mein Inneres mir antwortet. Ich habe enorm an Selbstvertrauen gewonnen. Ich vertraue meinem Selbst, was gerade jetzt auch sehr nötig ist, denn in dieser Zeit scheint nichts mehr von den alten Mustern zu funktionieren. Das schöne ist, dass es sich leicht anfühlt. Je mehr ich vertraue, desto mehr kann ich den Augenblick genießen.

Ich ernähre mich gesund und schreibe ein paar Zeilen, und alles andere geschieht aus sich selbst heraus. Altes geht, ohne dass ich Druck mache, und etwas von dem ich glaubte, ohne es nicht glücklich zu sein, scheint sich zu verabschieden. Meine Geilheit und die Sehnsucht nach der Verschmelzung mit einer Frau, oder der Wunsch nach einer Partnerschaft tritt in den Hintergrund.
Wie ich diese Entwicklung spürte, wollte ich sie aufhalten, doch je mehr ich auf meinem Weg bin, desto mehr bekommt dieses Spiel eine neue Bedeutung. Bin schon ganz gespannt, was sich jetzt zeigen wird. Denn kurz bevor solche Energieen ganz von uns gehen, zeigen sie sich meinst noch mal sehr heftig. Glaubenssätze oder Realität, das wird sich vielleicht schon in den nächsten Tagen zeigen.

Erstmal spüre ich, dass ich mich sehr wohl damit fühle, eine Illusion fallen zu lassen, der ich Jahrzehnte lang nachgelaufen bin. Jetzt kann ich mich mehr auf mich und meine Aufgabe konzentrieren. Wunderbar. Alles ist so friedlich alles ist so sehr im Lot.
Mit dieser Leichtigkeit fahre ich dann morgen für eine Wochen nach Südfrankreich und freue mich schon auf die Begegnungen.


26. Juli 2004, Bonn und die Kornkreise

Bin im Haus meiner Eltern, und sie sind im Urlaub. Das erste Mal seit Jahren, dass ich in diesem Haus allein bin und die Energie hier neutral spüren kann. Ich wache zur gewohnten Zeit auf, doch es ist etwas anders als sonst. Ich spüre noch mal rein und spüre ein schlechtes Gewissen, dass ich nach 9 Uhr immer noch im Bett liege. Ich dachte ich hätte das Thema schon längst durch, doch war diese Energie irgendwie immer noch vorhanden. Ich drehte mich wieder um und spürte, was meine Wahrheit war. Ich wollte länger schlafen. Ich war müde und spürte, wie ich Angst bekam. Ich fragte mich, woher die Angst kam. Es war doch alles klar. Es gab nichts, was ich hätte tun müssen. Keiner war da, der mich kontrollierte.
Genau dasselbe hatte ich auch schon beim Fernsehen und beim Porno schauen. Beides hatte ich mir schon erlaubt, doch hier tauchte eine Bewertung auf. So deutlich wie in dem Haus meiner Eltern hatte ich sie lange nicht mehr gespürt. Ich erlaubte mir, der zu sein, der ich in diesem Moment war. Ich war in der Rolle der Rechtfertigung für das, was ich dort machte. Ich hatte gleichzeitig auch das Gefühl, an der Quelle zu sein. An dem Ort zu sein, an dem es alles angefangen hatte. Auf einer noch tieferen Eben als sonst spürte ich, dass ich mich von meinen Eltern gelöst hatte und es jetzt an der Zeit war, für meine Gefühle vollkommen selbst die Verantwortung zu übernehmen.
Ich erlaubte mir an diesem Tag alles ganz bewußt, was ich mir sonst untersagte, und machte die Erfahrung, dass es immer da gewesen ist. Mitten am Tag bekam ich dann einen Kreislaufflasch und ich setzte mich einfach in den Garten, erdete mich und spürte, dass sich etwas löste. Es fiel einfach von mir ab. Ich wurde wieder ein Stück leichter, und es ging so leicht.

Den ganzen Tag schrieb ich dann an dem Artikel über die Kornkreise, der dann auch am Abend endlich fertig war. Ich konnte mich immer nur für Momente konzentrieren, doch auch das war okay. Ich machte mir keinen Druck, und als ich dann merkte, dass der Text fertig war, spürte ich eine große Freude.
Schreiben ist mir in der Schule immer ein Groll gewesen. Erst nachher habe ich angefangen, Tagebuch und lange Briefe an Freundinnen zu schreiben, doch auch das war meist nur von kurzer Dauer.
Irgendjemand hat mal gesagt, dass die Lebensaufgabe meist konträr zu unseren Fähigkeiten steht. Wenn das so sein sollte, dann ist es für mich klar, warum ich keine Seminare geben und warum ich den Heiler an den Nagel hängen sollte, denn ich habe in der Vergangenheit immer darum gebeten, dass sich mein Leben mehr und mehr nach meiner Lebensaufgabe ausrichtet, und das hat mich jetzt dazu geführt, dass ich angefangen habe, wieder intensiver zu schreiben.

Bei einem Artikel, der über mich geschrieben wurde, hieß es, dass eine Teilnehmerin eines Workshops nicht all zu viel Energie dort gespürt hätte, doch dass sie der Überzeugung wäre, dass ich ihr viele Antworten geben könnte.
Ich habe da mal rein gespürt und es fühlte sich sehr stimmig an. Bin ich meiner Lebensaufgabe so einfach ein Stück näher gekommen, indem ich mir einfach erlaube, alles andere fallen zu lassen, was mich bisher überzeugt hat.
Seit geraumer Zeit schwirrt mir schon im Kopf herum, dass ich ein Buch schreiben möchte, und ich habe auch schon zwei Mal einen Ansatz gestartet, und jetzt scheint es sich immer mehr zu verdichten. Ich spüre auch, dass ich mich dann auch an einem ganz anderen Rhythmus als bisher in meinem Leben ausrichten darf. Bisher war es für mich immer gut, wenn ich einen Erfolg von dem was ich machte, immer direkt sehen konnte. Jetzt verändert sich das.
Sowohl in der Energie der Imagination als auch im Schreiben werden die Auswirkungen erst viel später sichtbar. Ich spüre, wie das meine Ebene des Stolzes auch noch mal berührt. Ich habe auch hier immer im Außen die Bestätigung gesucht und war immer enttäuscht, wenn ich von dort Kritik bekommen habe. In der letzten Zeit spüre ich, wie sich auch das verändert.
Ich gehe mit der Kritik ehrlicher um. Ich nehme sie an, fühle rein, spüre die Verletztheit in mir und in dem, der mir die Kritik geschenkt hat. Wenn ich aufhöre mit der Wertung, gehe ich über die Dualität hinaus, und ich komme in eine gewisse Neutralität, doch unterscheidet sie sich von der bisher gelebten Neutralität, die wir auch als Belanglosigkeit bezeichnet haben.
Diese Neutralität macht mich frei, sie gibt mir die Chance, die Dinge zu erleben wie sie sind, und ich mache sie deshalb, weil ich die Erfahrung mit ihnen machen möchte. Ich schenke sie mir, und das ist für mich wichtig. Ich erlebe sie und lasse sie dann auch wieder los. Ich möchte ein Leben führen, in dem ich behaupten kann 100% zu sein. Und ich bin da immer noch auf dem Weg. Kompromisse sind für mich nur solange in Ordnung, solange ich mich hier ehrlich wohl fühle, was bei mir in den wenigsten Fällen der Fall ist.

Neutralität ist kein Kompromiß, es ist eine Haltung den Dingen gegenüber, die mir begegnen, und es ist für mich leichter, sie so an zu nehmen, wie sie sind. Und ich möchte ein einfaches Leben. Die Eltern haben immer gesagt, das Leben ist nicht einfach, und ich habe immer ein einfaches Leben gehabt. Wenn ich mir selbst gegenüber ehrlich bin, dann geht es mir wirklich sau gut, und es gefällt mir, dass ich lange schlafen kann, wenn es mir danach ist, und dass ich sehr früh aufstehen kann, wenn es die Umstände erfordern. Ich verlasse die Normen immer mehr und werde dadurch immer freier, denn wem oder was gegenüber habe ich eine Verpflichtung, außer mir selbst.
Ich habe mir vorgenommen, mein Leben nach dem Licht, der Liebe und der Harmonie aus zu richten. Wenn ich nach mir schaue, dann schaue ich auch nach anderen. So ist es mir eine Freude, Lichtvolle Botschaften in die Welt zu versenden. Ich werde hier mit diesen Artikeln mein Buch beginnen. Wer sagt mir, dass es gebunden sein sollte. Wer sagt mir, dass ein Buch eine bestimmte Form haben sollte.
Ich habe viel, was ich erzählen kann, und sie können es verfolgen oder es sein lassen. Ich habe bei meiner Arbeit viel Spaß. Ich sitze am Feuer und schreibe. Ich sitze auf der Terrasse und lasse mich inspirieren. Ich brauche und möchte mich frei entfalten. Wunderbar.


25. Juli 2004, Auf dem Weg von Stuttgart nach Bonn über Mannheim

Jeder Mensch hat seine Aufgabe, jeder Mensch hat sein Schönheit, und die große Chance, die wir haben, ist die, dass wir es voll und ganz sein können. Wenn wir aufhören, im Außen die ganze Zeit zu suchen, was wir im Innen jetzt schon alles besitzen, dann kommen wir zu Pudels Kern. Oder auch zu unserer eigenen Göttlichkeit.
Was hält uns denn ab, der/die zu sein, die wir sind? Was macht es denn immer alles so schwer? Wann können wir denn in unserem ganzen Potenzial leben? Für mich gibt es hier eine riesige Chance, wenn wir anfangen, die/der zu sein, der/die wir sind.

Es gab einen Punkt in meinem Leben, an dem ich die Chance erhielt, mir die Vielfalt der Möglichkeiten an zu schauen, und es war erstaunlich, denn ich konnte das enorme Potenzial sehen, was sich daraus ergab. Wie in einem Schachspiel konnte ich alles erkennen, was der nächste Schritt bringen würde, und ich konnte sehen, dass ich, wenn ich eine andere Wahl als jemals zuvor treffen würde, eine Möglichkeit sich ergab, wie ich mein Leben bunter und reicher machen konnte.
So hielt ich mich immer zurück und tue es zum Teil heute noch, meine Wahrheit mit anderen zu teilen. Was hat das zur Folge? Was kann da passieren? Wenn ich es einmal ausprobiere, dann kann ich die Vielfalt sehen. Genauso erscheint doch auch die Vielfalt, wenn ich es unterlasse.
Für manche ist es wichtig, immer wieder die gleichen Erfahrungen zu machen. Für mich ist es reizvoll, dem Spiel immer neue Facetten zu geben. Je mehr ich erkenne, was ich will, desto mehr kann ich andere auch dafür bewundern, wie sie ihr Leben leben. Was bedeutet das jetzt für mich, für mein Leben? Wenn ich diesen Reichtum in mir erkenne, dann habe ich für mich auch den Mut erkannt, es aus zu drücken. Was schwächt mich denn wirklich, was wirft mich denn immer wieder zurück? Für mich ist es dann der Fall, wenn ich meine Kraft verleugne.

Meine Kraft der Liebe wird immer größer, sie wird immer weiter. Die bedingungslose Liebe geht weit über das hinaus, was wir immer dafür gehalten haben. Jemanden bedingungslos zu lieben, ist für mich so, dass ich ihn genauso annehme, wie er/sie ist. Egal, was er/sie tut. Wenn ich genug differenziere und mich für den anderen wirklich interessiere, dann verstehe ich mit der Zeit auch, warum er so ist.
Wenn ich mein verletztes Kind auf die Seite tue und erkenne, dass ich oft nur deshalb so verletzt bin, weil der/diejenige mich an wunden Punkten trifft, dann kann ich immer ganz einfach in den Widerstand gehen oder einfach mal schauen, was denn da für für ein Geschenk hinter ist.
Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung, mich mit Menschen zu treffen, die anderer Meinung sind als ich, und gleichzeitig spüre, dass es für mich einfacher ist, wenn ich ihnen ihre Meinung und ihre Art lasse, wie sie die Dinge wahrnehmen, wie sie sie sehen und verstehen. Ich öffne mich der Sichtweise, die mir vielleicht noch neu erscheint, vielleicht auch Anteile in mir hervorbringt, die ich bisher noch nicht gelebt habe, und nach deren Erlösung ich mich schon ganz lange sehne.
Ich bemühe mich, alle Dinge wieder in mein eigenes Feld zurück zu nehmen. Ich öffne mich damit einer erweiterten Seinsform. Für mich sind alle immer gleich. Alle sind wir ein Anteil von einem großen Ganzen. Bisher haben wir uns als getrennt erlebt, und unser größter Wunsch ist es, wieder in diese Einheit zurück zu kehren. Wir versuchten diese Ganzheit in einer Beziehung mit dem anderen Geschlecht zu finden. Wir versuchen es dann in der Familie, oder in einer spirituellen Gemeinschaft oder mit einem Guru oder einem Gott außerhalb von uns. Doch das alles funktioniert nicht, denn es ist so für mich, dass ich es alles in mir trage.

Wie oft sind Beziehungen deshalb gescheitert, weil der Partner versucht hat, sich an mich anzupassen, oder ich versucht habe, mich an den Partner anzupassen. Es wurde der Versuch gemacht, alles gleich zu machen. Genauso scheitert der Versuch, die Unterschiedlichkeit in den Vordergrund zu stellen.
Denken wir doch mal an die Geschlechterkämpfe oder an die Religionskriege. Jeder glaubt doch, er wäre der Weisheit letzter Schluss und müsste jeden auf seine Seite bringen, und wenn das misslingt, dann Kopf ab oder ab in den Kerker. Kreuzzüge, Hexenverbrennungen. Ganze Völker sind wegen dieser Erfahrung, die wir mit Menschen machen wollten, getötet worden.


24. Juli 2004, Stuttgart

Die Dualität auflösen und zur Ganzheit kommen, indem wir uns erlauben, die zu sein, die wir sind. Früher hatte ich immer geglaubt, ich müsste den Bedürfnissen von anderen Menschen nach kommen. Das hat sich ja zum Glück schon seit geraumer Zeit aufgelöst und hat jetzt noch mal eine Tiefe bekommen, nach der ich mich immer gesehnt habe. Ich bin wieder ein Stück weiter bei mir angekommen.

Der Workshop war ein Ausdruck dessen. Ich laufe mit einem deutlich veränderten Bewußtsein durch die Gegend. Ich erledige Dinge, die ich schon ganz lange vor mir hergeschoben habe in Sekunden, oder sie erledigen sich von selbst. Der Fluß ist da, und es ist kein kleiner Bach. Doch spüre ich auch, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein für diese Kraft.

Mir fällt es auf einmal wie Schuppen von den Augen, was Desire (ein Mädchen von 10 Jahren) denn da gerade macht, von dem ich vermute, dass es Julia (4 Jahre) auch macht. Sie haben sich dazu bereit erklärt, uns die Oh-Seite zu spiegeln. Die Dunkelheit, die wir immer so weit weg haben wollen. Was für eine Aufgabe, was für eine Hingabe an alles was ist. Wunderbar.

Ich selbst erlebe mich ja immer schon als Zahnarzt. Erst bohren und dann zur Heilung. Ja so geht der Weg, und er geht über die Wahrheit, und es ist nun mal die Wahrheit, dass wir beides sind. Wir sind das Licht und die Dunkelheit. Ja, wir sind die, die wir sind, und wenn wir das Göttliche in uns voll und ganz anerkennen wollen, dann gehört auch die Trauer und der Schmerz hierher. Genau diese Worte habe ich von mir am Samstag gehört. Ich habe aufgezeigt, was wichtig ist, worum es in der Göttlichkeit geht.

Als ich mich vor eingen Wochen fragte, was ich denn bei mir noch an Dunkelheit erkennen würde, mußte ich echt lachen, denn das, was dort übrig blieb, war eine Art pädophiles Denken (Pädophilie: die Liebe zum Kind oder für das Kind). Es ist noch nicht mal, dass ich es erlebe. Es sind nur die Gedanken, die ich als Dunkelheit erlebe.
Und dann stellte sich vor dem Seminar raus, das ich es als "Nichtliebe" erachtete, Menschen zu sagen, das ich mit ihnen kein "wie auch immer geartetes Verhältnis haben wollte". Ist das wirkliche Dunkelheit?
Was ist mit meinem Fernsehen. Wie viel Zeit nutze ich denn für wirklich sinnvolle Dinge. Wie sehr bewege ich mich immer in der Macher-Energie? Ist das Dunkelheit?
Wie ist es, wenn ich sage, ich habe nur Lust auf Sex. Wie ist es, wenn ich meine Wahrheit sage, von der ich ausgehe, dass sie die/den anderen verletzt?
All dies spielt für mich keine Rolle mehr, denn es geht darum, dass ich mich selbst nicht mehr verletzte. Ich öffne mich für meine Wahrheit, und das in einer Größe, in einem Umfang, in dem ich es bisher noch nicht erlebt habe. Ich spüre, wie alles in mir verbrennen möchte, mein Kopf scheint zu platzen, wobei es anders ist als die Kopfschmerzen, die ich früher hatte.

Ein leichter Wind weht um meine Schultern, und ich spüre, dass ich noch Widerstände in mir habe. Vieles, was mir noch bis vor kurzem Lust bereitet hat, löst sich auf, einfach dadurch, dass ich ihm Raum gegeben habe. Ich sitze am Lepi oder am Feuer und genieße das Leben. Die Göttlichkeit zeichnet sich durch Leichtigkeit aus.


23. Juli 2004, Stuttgart

Noch einige Nachträge zu der Woche. Es gab in ganz Deutschland heftige Gewitter und Regengüsse, die teilweise riesige Überschwemmungen hervorgerufen haben. Es ist in erster Linie das Wetter, und doch gibt es auch andere weitere Infos darüber.
Riesige Mengen von Energie werden dort frei gesetzt und dann durch den Regen auf die Erde, oder noch besser ausgedrückt, in die Erde gebracht. Auf der Erdoberfläche findet so eine Reinigung statt.
Für mich ist die Erde, die wir auch unter dem Begriff Lady Gaia kennen, ein Lebewesen, was sich selbst, genauso wie wir, auf den Aufstieg vorbereitet. Deshalb ist es für mich überhaupt nicht verwunderlich, wenn ich, wie am Donnerstag früh, wie gerädert auf wache und mich erst mal wieder umschauen darf, was es denn da wieder alles an Veränderungen gegeben hat.

Innen wie außen heißt es, und es ist heftig, was dort abgeht. Für mich ist es immer so, dass ich sowohl das Potential sehe, was ich dort außen sehe, als auch eine Erklärung dort finde, was dann so in meinem Inneren passiert.
Alles geschieht aus sich selbst heraus, und von daher fragen wir uns, was können wir denn in dem Spiel wirklich machen. Oftmals ist die Antwort ganz einfach.

Einatmen
Ausatmen
Fühlen was ist
In dem was ist präsent sein
dann schauen, wovon ich angezogen werde
und dann alles akzeptieren, was vor meiner Haustür passiert
Alles, was wir sind
Einatmen
Ausatmen

Für mich sind das mehr als nur Worte. Für mich ist das gelebte Spiritualität. Für mich sind die Dinge ganz einfach, und ich achte ganz einfach auf das was ist.
Urteile gehören zu einer anderen Welt. Wenn ich alles so annehme, wie es ist, sogar bis zu der radikalsten Form des Todes. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, warum trauern wir wirklich? Könnte es denn auch sein, dass er/sie dann auch erlöst ist von allem und jetzt eine neue Chance wahrnimmt, sein Leben neu in die Hand zu nehmen.

Wenn ich einatme, dann nehme ich alles auf, was jetzt für mich bereit ist. Jede Erfahrung ist ein Geschenk für mich. Und wenn ich ausatme, dann lasse ich alles los, was jetzt gehen, oder anders ausgedrückt, transformiert werden kann. Es möchte noch ein letztes Mal wahrgenommen werden, und dann möchte es erlöst werden.

Das Loslassen von altem fällt mir oftmals deshalb so schwer, weil ich mich dort auskenne. Das Neue ist noch unbekannt, und deshalb vertraue ich dem noch nicht. Doch wenn ich den Mut habe, das Alte ganz da sein zu lassen und fühle und spüre, dann geht es auf einmal ganz allein von mir. Wenn ich anfange, meinen Tränen und meinen Begierden oder meiner Wut Raum zu geben, dann mag es mich im ersten Moment überwältigen, doch auf meinem Weg in Richtung Licht, Liebe und Harmonie erkenne ich, dass es in meinem System keinen Platz mehr hat.

Unsere Gedanken sind sehr machtvoll, und sie wollen ausgedrückt werden. Deshalb empfehle ich jedem (mich selbst mit eingeschlossen), sei achtsam mit den Gedanken, die in deinem Kopf herumschwirren und mit was oder durch was ich denn meine Erfahrungen machen möchte.

Seitdem ich dem Licht diene, gibt es einen Weg, den ich jetzt gehen kann, und der will bis zum Ende verfolgt werden. Jedesmal, wenn ich versuche, ihn zu verlassen, gibt mir mein Körper eindeutige Hinweise, dass ich doch bitte weiter gehen möchte. Meine Seele verurteilt nicht, und sie kennt auch keine Zeit, sie weiß aber genau, was sie tun kann, wenn ich meinen Willen einsetzte. Für mich ist die Gewißheit gut, dass sie dem höheren Willen folgt.

Ich nutze den Willen für ein Leben in Wahrheit, und ich vertraue darauf, dass alle Wünsche, die dem entsprechen auch in Erfüllung gehen. Die anderen werden kurz auftauchen, manchmal als Gedanke, manchmal als Begegnung, und werden dann wieder gehen.

Loslassen, und ich kann euch sagen, es geht alles viel schneller als jemals vorher. Je mehr ich mich nach meinem Kram und nach meinem Willen kümmere, desto mehr Raum für die Freiheit von anderen ist da. Und je mehr ich auf meinem Weg bin, desto einfacher können die Dinge in mein Leben kommen, und desto leichter kann ich sie annehmen. Sowohl für mich als auch für alles, was um mich herum passiert, denn wenn ich z.B. mal ohne Arbeit bin, dann kann es durchaus sein, dass es eine Arbeit in mir selbst gibt, die Raum und Zeit braucht.

Ich traue mich und habe Mut. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind, verstehend, dass ich die volle Verantwortung dafür übernehme, was in meinem Leben erscheint. Und wenn dann dort Dinge erscheinen, die ich vor eingen Jahren als Wunsch hatte, dann kann ich sie anschauen, meine Erfahrungen darin machen und sie dann auch wieder los lassen. So einfach geht das. Das gilt auch für die Dinge, die im Außen passieren, wie z.B. das Lieblingsthema der Deutschen, das Wetter.

Hier bei uns in Stuttgart hat es recht wenig geregnet in der letzten Zeit, und die Böden haben gerade so viel Wasser, dass das Gras noch wachsen kann. In vielen Teilen Deutschlands hat es schon wieder so viel geregent, dass wir uns fragen, wo denn da der Sommer sei. Er ist da, und es ist gut so, das er so da ist, denn wie schnell geht es denn den Meisten von uns so, dass es ihnen zu heiß ist. Genieße die lauen Sommerabende, die da sind, und ansonsten erfreut euch an den Naturereingnissen, wie die Blitze, die ich vorige Tage in den Nachrichten über Berlin gesehen habe. Das ist wirkliche Kraft. Das ist deine Kraft, die dir da vom Himmel gezeigt wird. Das ist dein Regen, der für dich die Reinigungsarbeit macht.

Ich bin den Dingen sehr dankbar, dass sie diesen Prozeß mit uns gemeinsam machen. Ich bin dankbar, dass du diesen Prozeß mit mir machst. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. Wenn du Fragen hast, was gerade mit dir passiert, dann frage erst mal in dich rein, und wenn dann die Antwort dir komisch vorkommt, dann mail doch einfach mal an mich, vielleicht kann ich ja mal rein spüren.

Herz und Umamrung Tom

Dezember 2004

Ein paar Tage im Überblick in Denver und den Rockys

Hallo Ihr Lieben, das Fenster beginnt sich zu öffnen, und wir haben so lange darauf gewartet.
Die Dinge werden deutlicher, und ich werde mir mehr und mehr bewusst, warum ich hier bin.
Ich bin hier, weil ich mich dafür entschieden habe, genau in dieser wunderbaren Zeit des Wandlungsprozesses hier zu sein.
Ich habe mit vielen anderen darauf gewartet, und wir waren sehr ungeduldig, und das war gut so, denn das hat uns vorangetrieben.
Das hat uns immer wieder aufspringen lassen.
Wann immer wir in die Letargie zu verfallen drohten, war da etwas in uns, was uns vorantrieb.
Manchmal erschien es uns, als ob wir wie wilde Tiger in ihrem Käfig herumlaufen würden und auf die passende Gelegenheit warteten, dabei war sie immer da, und wir haben immer genau das getan, was zu dem dementsprechenden Zeitpunkt angesagt war.
Wir haben gelebt, geliebt, gelacht, getrauert, geweint und haben gewartet.
Wenn wir Glück hatten, war der Schleier dick genug, dass wir nicht durchschauen konnten, was denn da so auf uns wartete. Doch mit der Zeit hat auch das uns nur sehr schwer von dem Weg abhalten können, auf den wir uns entschlossen hatten zu gehen.
Doch was ist das denn hier, von dem alle so überaus enthusiastisch sprechen, die Engel und das Ashtar-Kommando, der Liebe Gott und unsere Möglichkeiten, die wir jetzt vermehrt haben, seitdem Krayon das Gitternetz für uns fertig gestellt hat.
Worum genau geht es denn hier? Die New Age Bewegung weist uns schon lange darauf hin, dass es hier eine neue Möglichkeit der Lebensform gibt.
Jetzt sprechen sie sogar von Schuldenerlass und dass das Geld besser verteilt werden soll.
Was ist denn das alles, was da so seltsames uns begegnet, von dem immer mehr Menschen auf die eine oder andere Art und Weise berührt werden bzw. sich berühren lassen.
Und warum spricht auf einmal alle Welt so sehr von der Angst, die allgegenwärtig zu sein scheint.
Da ist die Angst vor Krieg, die Angst vor Arbeitslosigkeit, Groß sein Klein sein, Bin Laden, GW Bush, eine große Gemeinde, die sich Reptilien nennt und dann auf der anderen Seite die Lichtwesen, die uns doch nur gutes wollen, die Engel, die Frieden und Harmonie bringen sollen.
Doch wo bleibt denn da der Frieden, wenn auch sie nichts anderes planen als irgendwelche scheinbaren Misstände, die hier auf der Erde zu existieren scheinen, vor Gericht bringen wollen.
Ist das nicht schon wieder der alte Kampf und Krampf von Schwarz und Weiß, du bist gut und ich bin böse.
Ich frage mich gerade, wann hört das denn mal auf, dass die Menschen sich gegenseitig versuchen, etwas vor zu machen, und wann öffnen wir unsere Arme für etwas, was wir alle sind, etwas, das uns alle berührt.

Solange wir gegen etwas ankämpfen, bleibt es bestehen.
Habt ihr einmal versucht, euch in die Lage eins Herrn Bush zu versetzen, und habt ihr einmal versucht, euren Film, in dem ihr euch gerade befindet, aus seiner Perspektive aus an zu schauen.
Ist es nicht genau das, was uns zum Krieg führt, dass wir in unseren Köpfen immer noch kämpfen wollen.
Wann begreifen wir, dass das das alte Spiel der Dualität ist.
Worum, frage ich mich, geht es mir denn? Und die Antwort für mich ist ganz einfach.
Es geht darum, dass wir hier alte Spiele aufgeben, dass wir endlich das Schlachtfeld, was uns all die Jahre so schöne grausame Erfahrungen geschenkt hat, verlassen und endlich etwas beginnen, was wirklich mit Liebe zu tun hat.
Mitgefühl für mich und für andere.
Gefühle und das Herz öffnen, und das alles ist überhaupt nicht neu, es steht jetzt lediglich mehr und mehr Menschen zur Verfügung.
Ich habe immer wieder auf die bedingungslose Liebe, die Liebe Jesu Christi hingewiesen, in der er schreibt, dass es darum geht, dass wir alles anerkennen, was ist.
Erst dann kann und möchte es Erlösung finden.
Ich möchte es auf dieser Erde verwirklichen, ich möchte, dass diese Erde eine Chance bekommt, sich zu wandeln, und eine Möglichkeit besteht darin, dass wir lernen, dass wir alle eins sind.
Dass wir mit der Trennung aufhören, und das können wir tun.
Das Potenzial hat jeder von uns.
Ich höre auf mit den Dramen, die ich jeden Tag spiele, hör auf, mich immer wieder mit der Angst zu quälen.
Doch bin ich mir sehr bewusst darüber, dass sie da ist.
Setze mich mit mir selbst und mit dem der ich bin auseinander.
Immer wieder und dann, dann, dann und nochmal dann setze ich mich hin und bin still.
Ich bin einfach der, der ich bin, und bin mir bewusst darüber, dass das das Beste ist, was ich tun kann.
Wenn mir mein Kopf versucht, weiß zu machen, dass ich dann doch vorbei gehe an meinem Potenzial, dann beruhige ich mich immer wieder und schaue mich um, was ich, seitdem ich mich hingesetzt habe, alles erreicht habe.
Ich bin viel ruhiger geworden, ich habe meine Mitte gefunden, und ich bin glücklich mit allem was ist.
Und ich bin alles andere als still.

Es gibt Tage, wie den heute, da sprudelt es nur so aus mir heraus, da habe ich das Gefühl, die Worte wollen überhaupt nicht mehr enden, denn es gibt so viel zu erzählen.
Dann nehme ich mir ein paar Minuten Zeit, atme tief ein und aus und schreibe dann weiter (ein, zwei bewusste Atemzüge, und alles ist anders als jemals zuvor).
Ich genieße das Leben und komme so zu mir. Ich schaue mich um, da ist sie, die Freude.
Einen neuen Text zum Weltfrieden, der mich traurig macht, denn ich glaube dann immer noch an eine Kraft außerhalb von mir. Doch für mich geht es um mich, geht es darum, dass ich in meine Kraft komme, und dann gibt es dort immer wieder den Wunsch, es mit anderen zu teilen. Doch es geht nur um mich, und dann gibt es da die Ablenkung, deshalb habe ich angefangen, die Texte für mich zu schreiben und sie einfach zu veröffentlichen, und dann kann jeder andere sehen, was da mit ihm passiert.
Ich werde mehr und mehr meine Kraft hier zeigen, und ich werde aufhören, mich unter meinen Scheffel zu stellen.
Immer wieder habe ich von Tobias geschrieben und gesagt, was er denn wohl von diesem oder jenem meint, was dort geschieht.
Doch immer wieder stelle ich fest, dass ich es bin, der hier die Ideen hat, der das Gedankengut auch in sich trägt, und ich würde es unveröffentlicht lassen, wenn es nicht meine Meinung wäre, und hier ist sie, die unabhängige Seite, in der ich euch schreibe, dass es mir gut geht und dass ich die Tage hier in Denver sehr genieße.
Ich mache das, was gerade ansteht, und lasse mich auf den Tag ein.
Oft sitze ich stundenlang einfach nur rum, mache ein paar Einkäufe und erfreue mich am Kochen.
Freue mich, dass jemand nach Hause kommt und mit mir das Essen teilt. Einfach sein.
Ohne Drama, ohne den Kopf in den Sand zu stecken oder die Vergangenheit auf zu wühlen.
Ganz in dem Moment, in dem ich mich gerade befinde, ist alles wunderbar.
Und gleichzeitig kann ich ganz viel Bewegung in mir und um mich herum feststellen.
Manchmal sind es Hitzewellen, und manchmal möchte ich einfach nur schlafen.
Es fängt an, und es endet wieder.
Es ist ein sicherer Raum, in dem ich mich befinde, denn ich habe mich dafür entschieden, dass es so ist, wie es ist.
Ich habe mir mein Leben so ausgesucht.
Ich gehe ein Stück spazieren und bewundere dort die Vögel, die mir dort begegnen, freue mich, dass die Streifenhörnchen ganz nah zu mir kommen.
Lasse auch sie wieder los, und dann lasse ich noch mal das Wochenende Revue passieren und sehe mich dort stehen, am tollen See auf 3000 Meter Höhe mit den Rockys im Hintergrund.
Ich atme die Luft ein und freue mich über das Geschenk, dieses Wochenende mit Freunden zu verbringen.
Ja, ich spürte starke Kopfschmerzen, doch es waren nicht meine, das war mir klar.
Immer wieder wird mir bewusst, und das schon seit geraumer Zeit, dass ich Gefühle und Schmerzen von anderen übernehme.
Immer wieder versuche ich, sie los zu lassen, doch es erfordert noch Übung für mich.
Erst mal hilft es mir, dass ich sehen kann, dass es passiert und dass ich aufhöre, mich oder die anderen dafür verantwortlich zu machen.
Einfach sein heißt auch in diesem Zusammenhang, die Dinge nur zu beobachten.
Anerkennen, dass ich mich mal dafür entschieden habe.

Was es heißt, Energie zu bewegen, ist mir noch immer nicht ganz klar, doch weiß ich, dass es Zeit wird, dass wir wirklich etwas tun.
Im Sinne von geschehen lassen.
Einatmen und Ausatmen, und dann allen Dingen die Möglichkeit der Entwicklung wünschen.
Der Entwicklung, die für sie das beste ist.
Ohne Wertung, ohne von gut und schlecht zu reden, sondern von einfach sein.
Wie ich dort so stehe, spüre ich auf einmal, wie sich der Horizont öffnet.
Ich stehe dort an einer Stelle, an der ich den ganzen See überblicken kann, und da wird mir bewusst, was es heißt, wenn wir uns öffnen, sowohl auf der körperlichen Ebene, auf der wir hier auf der Erde unseren ersten Bezugspunkt haben, denn dort können wir es immer am ehesten spüren, und dann auch die Möglichkeit, es auf der emotionalen Ebene zu tun.
Unser Geist erweitert sich eh, und damit hat auch das Bewusstsein mehr Raum.
Doch ist der Raum an sich dafür immer da, er ist das, was er ist.
Das einzige, was unterschiedlich ist, ist meine Wahrnehmung, die sich verschiebt.
Ich kann den ganzen Film auf einmal sehen und nicht nur einzelne Bilder, ich erkenne Zusammenhänge, ich haben auf einmal viel weniger Fragen als Antworten, und das hat es so noch nicht gegeben in meinem Leben, und das alles dadurch, dass ich ruhig geworden bin, alles deswegen, weil ich mich wichtig nehme und weil es dort ein Vertrauen gibt, was von innen heraus kommt.
Es gibt dort keinen, der Macht über mich hat.
Ich übernehme die volle Verantwortung und bekomme die Antwort, weil ich mir selbst so nahe bin.
Wunderbar und so einfach.
Und gleichzeitig wird mir bewusst, dass es kaum mit den Worten ausgedrückt werden kann, was ich hier erlebe, denn es möchte von jedem einzelnen erfahren werden.
Ja ich freue mich darauf, wenn es mehr Menschen ermöglicht werden kann.
Jetzt geht es erst mal um mich, und dass ich es so gut es geht auch in diese Welt setzte, und das ist echt eine Herausforderung.
Vor allem, weil mein Tagesrhythmus völlig durcheinander ist.
So scheint es auf jeden Fall.
Doch habe ich herausgefunden, wie wichtig für mich es ist, dass ich ausschlafen kann und dass ich dann in diesem Zustand zwischen Wach und Schlaf diese Tagträume habe.
Es ist echt erstaunlich, was sich da alles auftut.
Was ich mir da alles so anschaue, ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es so viele Dinge gibt, die hier auf der Erde nach Veränderung schreien.
Wie ich es das erste mal versucht habe, mit der Imagination, und das ist jetzt bestimmt schon 3 Jahre her, da war ich erstaunt, dass es sich innerhalb von einer Woche verwirklicht hatte.
Damals träumte ich davon dass ein Baumprojekt verwirklicht würde, und prompt keine Woche später war es dann soweit.
Ich hatte es noch nicht mal mit jemandem geteilt.
Ich meine in Form von, dass ich es erzählt hätte.
Ich fand es einfach einen schönen Gedanken. Und da war die Umsetzung.

Und da fragen wir uns, was denn die Kinder den ganzen Tag so machen, wenn sie da die Löcher in die Luft starren.
Ganz einfach, sie haben diese Tagträume von einer besseren einer veränderten Welt, so wie sie sich Kinder vorstellen.
Eine Welt in der es Frieden gibt, in der es genug zu essen gibt, in der alles in Fülle vorhanden ist.
In der Streit ein Fremdwort ist.
Wo Angst nur noch aus Büchern bekannt ist.
Wo jeder das Essen kann, was er möchte.
Eine Welt, in der jeder sich so entfalten kann, wie er es sich für sich selbst ausgesucht hat, und das ist ja schon viel besser geworden im Laufe der Jahre.
Alles hat sich verändert, und wenn wir den Amerikanischen Traum vom Tellerwäscher zum Millionär nehmen, so ist das kein Traum mehr, sondern für viele Menschen inzwischen zur Wirklichkeit geworden, und dennoch gibt es viel zu wünschen. Vor allem im Umgang miteinander.
Wie wir mit uns und dann mit den anderen umgehen.
Was tun wir uns denn Tag täglich an, wie verkaufen und verstellen wir uns denn täglich, nur um dieses oder jedes zu erreichen.
Oder sollte ich an dieser Stelle besser sagen, zu erleben.
Für mich ist es klar, dass ich in allem, was ich tue, mich erfahre, und dass ich es bin, der gerade sehr lange schläft und sich dann irgendwann aus dem Bett ins Freie begibt und dort seinen Kaffee genießt.
Ich bin es, der sich entschlossen hat, ganz in dem Moment zu leben, und das in der Fülle, und ich kann sie annehmen.
Ich kann sie überall erkennen, und ich kann altes loslassen.
Ich frage mich, wem dient es, wenn ich versuche, aus meiner Kindheit noch irgendwelche Erinnerungen zu behalten.
Ich für mich habe mich entschlossen, den Tag zu genießen.
Jetzt bin ich 42, und es ist ein wunderbares Alter.
Ich nehme die alten Glaubenssätze und setze sie für mich ein.
So ist es, dass sich alle 7 Jahre ein großer Wandel vollzieht.
Und setze noch einen oben drauf.
Wandel findet in jedem Moment des Seins statt.
Ja, ich bin bereit dafür, doch warum habe ich mich bisher so eingeschränkt.
Ganz einfach, weil ich es mir so ausgesucht habe.
Jetzt laufe ich heute durch eine Einkaufspassage und rieche auf einmal alles.
Ich bekomme mit, warum es mir bisher immer zu viel war.
Natürlich waren es die Menschen, die dort in Massen waren, doch es waren auch die Gerüche, die ich heute das erste Mal wahrgenommen habe.
In jeder Ecke roch es anders und meinst sehr intensiv.
Uhhh, das war ganz schön und heftig zugleich.
Auch wenn ich es bisher nicht riechen konnte, so hat meine Seele doch bestimmt in der einen oder anderen Art darauf reagiert.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr wir hier bisher von unseren Gefühlen abgeschnitten waren, und es war notwendig, weil wir es nicht verarbeiten konnten.
Jetzt können wir uns entscheiden, uns mal an die frische Luft zu bewegen und mal auch einen Raum zu kreieren, an dem wir allein sind.
An dem nicht so viele Einflüsse vorhanden sind.
Ich kann verstehen, warum so viele Menschen depressiv sind.
Und vor allem, warum gerade um diese Jahreszeit.
Sie unterdrücken ihre Gefühle, sie unterdrücken das, was sie gerne wollen. Diese Jahreszeit ist die Zeit des Rückzugs, es ist die Jahreszeit, in der wir gerne viel schlafen wollen, doch was machen wir statt dessen.
Wir unterdrücken (de-press) unsere Gefühle, unsere Bedürfnisse und machen sogar noch mehr als sonst so im Jahr, denn die Weihnachtseinkäufe stehen bevor, und der Jahresabschluss möchte unbedingt noch erledigt werden, ganz davon abgesehen, dass es die vielen Feste gibt, auf die kaum jemand gehen möchte.
Bitte versteht mich nicht falsch, dort gibt es wunderbare Möglichkeiten, sich auch mal so richtig fallen zu lassen, doch in der Zeit, in der wir eh schon mehr Schlaf brauchen, uns dann noch auf Feste zu begeben, die bis tief in die Nächte dauern, ist für den Körper nicht das beste.
Doch kann es für unsere Seele eine echte Wohltat sein, wenn wir dort das machen, was uns echt Spass macht.
Also wieder eine gute Gelegenheit eine neue Imagination zu setzen.
Lasst uns doch mal das Leben genießen und die Jahreszeiten in ihre Schranken werfen.
Denn wenn wir in der Fülle Leben, können wir doch auch immer alles leben, was wir gerade wünschen, wobei ich eher dafür bin, ab und zu mal ein Fest zu haben, und den Rest meine Zeit für mich auch gut genießen kann.
Vor allem, weil ich auf Grund meiner Jobs in der Vergangenheit immer viel mit Menschen zusammen war, ist es für mich jetzt sehr schön, auch mal ein wenig Abstand zu haben und nur allein oder zu zweit durch den Tag zu gehen.
Bzw. den ganzen Tag für mich zu haben, und dann den Abend in vereinter Zweisamkeit zu genießen.
Und dann ist da auch die Gelegenheit, das Schöne in dem Moment, in dem ich gerade bin, zu geniessen, anstatt immer unter Druck zu stehen und zu meinen, etwas zu verpassen, nur weil jetzt auf einmal alles in ruhigen Bahnen abläuft.

Durchatmen, und dann den Moment genießen. Das ist es, was mir gerade gefällt.
Viel schlafen, gutes Essen und mal keine Sorgen machen, was denn wohl der Aufstieg der Welt in die 5. Dimension mit mir zu tun hat, in diesem sicheren Raum einfach wissen, dass ich es bin, um den es gerade geht und dem es dabei sau gut geht, denn ich habe es mir so ausgesucht, und ich freue mich darüber, dass ich es auch annehmen kann.
Wie ist der Gedanke, dass wir uns mit den Eltern und all unseren Geschichten und vor allem mit uns selbst gut verstehen?
Ist es das, was ich mir seit langem gewünscht habe.
Eine Bezeihung mit mir ist doch auch eine Bezeihung mit allem was ist.
Ja es geht weiter, und es hört nicht so schnell auf.
Gerade habe ich sehr leicht zwei mal das Thema aufgelöst, was gerade ansteht.
Für mich hieß es Wut darüber, dass wir in die Ohnmacht hineingeführt wurden von der Überliebe der Mutter.
Sie hat uns scheinbar emotional missbraucht.
Jetzt hatte ich für mich mehrere Chancen, dieses Thema an zu gehen.
Ich könnte in den Schmerz hineingehen, ich könnte es verdrängen, ich könnte es aufwühlen, könnte es auf die emotionale Ebene bringen oder könnte es ganz einfach machen.
Ich für mich, habe mich entschieden, die Wut ganz da sein zu lassen, ohne Angst oder Vorstellungen, wie sie aussehen sollte, dann habe ich meine Mutter gesehen, und dann habe ich ihre Mutter gesehen, und dann habe ich gesehen, was sie unter Liebe verstanden hat.
Und dann habe ich begriffen, warum so viele Beziehungen in der Vergangenheit an irgendeinem Punkt zerbrechen mussten.
Sie war von dem, was sie getan hat, vollkommen überzeugt, sie hat aus höchster Liebe gehandelt, und sie konnte nicht anders als so handeln, denn ich wollte es mit ihr erleben.
In diesem Moment lösen sich Opfer und Täter vollkommen auf.
Das Spiel, was wir beide gespielt haben, war perfekt, und ich habe mich dennoch nicht glücklich darin gefühlt.
Immer wieder habe ich mich auf neue Beziehungen eingelassen, um von neuem das Alte zu erleben, mal als Opfer und mal als Täter, bis ich wie jetzt an den Punkt gekommen bin, an dem ich die Verantwortung dafür übernommen habe, was damals passiert ist und wohl auch schon viele Leben zuvor so passiert ist.
Jetzt habe ich eine neue Entscheidung getroffen und habe mir es aus einer neuen Perspektive angeschaut.
Ich habe mir es aus der Sichtweise hinter einer kleinen Mauer angeschaut.
Ich habe gesehen, dass jeder von uns in diesen Rollen vollkommen perfekt agiert hat.
Und jeder von uns hat jetzt die Chance, diese Entscheidungen neu zu gestalten. Im ewigen Moment des Jetzt.
Ich kreiere mir mein Leben selbst, so wie ich es mir vorstelle, und ich nehme die volle Verantwortung darüber, wie ich bin.
Wenn es einen Punkt gibt, an dem ich nicht mehr weiter weiß, dann frage ich nach Hilfe.
Nutze ich andere, dann zeige ich meine Liebe für sie.
Es geht immer weiter, und es ist unser Recht, nach Hilfe zu fragen.
Wenn ich danach frage, bekomme ich sie.
Ohne Zielvorstellung nehme ich die Dinge so an, wie sie sind.
Oftmals sieht die Antwort dann anders aus, als ich sie erwartet habe, deshalb erwarte ich nichts mehr, denn ich weiß, dass alles immer in allem enthalten ist.
Oftmals reicht ein Anruf oder ein Mail.
Ich gehe offen mit mir und mit meinen Mitmenschen und deren Verhalten um.
Wir sind nicht mehr voneinander getrennt. Und dann geht es auch weiter, und zwar ganz einfach und sehr leicht. Ich erkenne die Göttlichkeit in mir an und erkenne, dass es keinen anderen gibt außer mir selbst, der bestimmt, wie mein Leben aussieht.

Ich übernehme die volle Verantwortung für alles, was in meinem Leben passiert.
Es ist eine Entscheidung, die ich treffe, und sie wird geprüft.
Es gibt einen größeren Plan als den meinigen, doch widerspricht sich das nicht.
Es ist meine Entscheidung, ob ich mich darin wohlfühle oder nicht, ob mir mein "Sein" Kraft gibt oder mich schwächt.
Ich wünsche mir schon immer, dass ich an Grenzen herangeführt werde, und wenn ich einen Menschen sehr begehrt habe, dann dachte ich auch immer, dass ich ihn/sie sehr lieben würde.
Jetzt ist es anders:
Ich liebe sehr und habe das Gefühl, ich darf einfach sein.
Trenne ich mich vom "Denken" und erlaube mir meine Gefühle ganz, geschieht für mich Wahrhaftigkeit.
Es ist so wie ein guter Wein, der in der Flasche ist und den ich entkorken will.
Ist er einmal entkorkt, will er auch getrunken werden, oder auch nicht.
Eine Möglichkeit ist es, ihm in Liebe zu begegnen, und nicht um die Flasche zu Leeren (lehren).
Damit begegne ich dem Wein anders und lade mich selbst ein für ein neues Sein.
Wie ich das erlebe, kann 2000 und mehr Möglichkeiten haben. Ich bin ganz frei.
Es gibt keine Regeln, es ist einfach eine Erfahrung, die ich mache, wunderbar.
Ich fühle, dass alles viel schneller geht. Die Dinge entstehen und vergehen in dem Moment, in dem ich bereit bin für das Erleben und auch bereit bin für das Loslassen.

einatmen, ausatmen
loslassen
wunderbar
einfach
sein

Ich urteile und werte nicht mehr, wie ich mich gerade fühle, es kommt vor, dass ich die Aufregung eines 16 jährigen in mir spüre, und dann kann es sein, dass ich in der nächsten Begegnung schon der 80 jährige Weise bin.
Ich werte und urteile nicht mehr, ich bin einfach der, der ich bin, und ich erlaube es mir immer mehr.
Manchmal ist echt lustig, manchmal traurig und immer geschieht Transformation.
Gehe ich hinter die Mauer, kann ich sehen, was innerhalb des Kreises alles transformiert wird.
Wenn die Themen transformiert werden, dann kommt es oftmals vor, dass sie sich noch mal in aller Deutlichkeit zeigen, dass ich noch mal schauen kann, was denn Wahrheit und was Illusion ist an allem, was ist.
"Wenn ich müde bin, dann schlafe ich".
Dieser Satz bekommt eine neue Bedeutung für mich.
Ich bin dann einfach müde, und ich nehme Urteile und Werte weg und lege mich einfach schlafen, weil ich weiß, dass dies gerade meine Wahrheit ist.
Wenn ich Power habe, dann erledige ich viel, und das kann dann viel mehr sein als wenn ich tagelang durchschaffe.

Herzumarmung


Mitte bis Ende Dezember 2004, Nach einer Heilsitzung

Jederman/frau/kind rudert mit dem Boot gegen den Strom. Er fällt den Wasserfall runter, und dann kommt er auf eine neue Stufe.
Es geht durch die Dunkelheit durch, und dann entdecken wir "alles und nichts" in dieser Dunkelheit und erkennen ganz in der Ferne das "kleine Licht".
Schauen wir uns doch mal die Bilder etwas genauer an.
"Jederman" hat in diesem Leben gelernt, dass wir, wenn wir etwas erreichen wollen, dafür viel arbeiten müssen und viel Kraft aufwenden müssen.
Wir haben viele und schwere Schwerter gehoben und uns immer wieder gegen dies und jenes geschützt.
Was für ein Kraftaufwand, was für eine Energie, die wir da frei gesetzt haben.
Vieles von dem war durch Angst bestimmt:
Angst vor Langeweile; Angst, alte Gewohnheiten los zu lassen; Angst, dass wir als schwach angesehen werden könnten; Angst, dass uns keiner hört; Angst, eingeschränkt zu werden.
Ja, das alles wollten wir erfahren, dafür haben wir uns von unserem Licht entfernt, und jetzt haben wir die Chance, dass wir alles loslassen können.
Jetzt ist es eine neue Kraft, mit der wir an die Dinge ran gehen können.
Erstens: wir "müssen" nichts mehr, wir können alles tun.
Wunderbar.
Darin liegt für mich eine Freiheit, nach der ich immer gesucht habe.
Ich kann das Schwert des Lichts erheben und mich als Lichtarbeiter bezeichnen.
Die Engel des Lichts, das sind wir.
Wir alle, die wir uns auf den Weg gemacht haben.
Dafür ist keine Kraft im herkömmlichen Sinne mehr notwendig.
Es ist die Kraft der Liebe.
Die Liebe für alles, was ist.
Sie fängt bei mir und sie fängt Jetzt an.
Sie kennt keine Vergangenheit und ist von daher auch nicht belastet, und sie ist deshalb auch so leicht, weil sie noch keine Zukunft hat.
Sie ist frei von der Last, die wir alle mit uns herumgeschleppt haben.
Ich lasse mich im Strom des Lebens treiben.
Ich habe mein Bewustsein und lasse anderen ihre Meinung.
Ich bin in meinem Sein überzeugend.
Je überzeugter ich von mir bin, desto mehr wollen andere wissen, wie ich das denn mache.
Ungeduld ist schwierig, und sie macht Unruhe.
Gelassenheit macht mich, und damit meinen Eindruck in der Welt, gelassen.
Ich lasse die Dinge so geschehen, wie sie sich entwickeln, denn das Tor ist auf.
Jede Bemühung, die ich anstelle, läuft gegen den Strom, jede Entspannung, die ich ausübe, ist mit dem Strom.
Wie ist es, wenn ich mich einfach mal für eine Zeit zurücklehne und auf das vertraue, was da in meinem Leben ist?
Loslassen geschieht von ganz allein.
Probiert es doch mal aus.
Halte ich ein Blatt Papier fest, wird es mit der Zeit sehr schwer.
Öffne ich einfach die Hand, dann fällt das Blatt einfach auf den Boden.
Dafür lasse ich einfach los.
Ich mache das auch immer wieder mit den Muskeln.
Ich bin ruhig, atme und spüre, an welchen Stellen meine Muskeln festhalten, und entspanne dann mit einem einfachen ausatmen.
Wie ist es, wenn ich die Verantwortung für das übernehme, was mit mir da passiert.
Mit der Bereitschaft das ich mich auf dem Weg in meiner Göttlichkeit befinde, ist alles getan.
Jetzt wird dich dein Verstand darauf hinweisen, dass das doch wohl nicht alles sein kann.
Ich werde mich hüten, dir das vor zu schreiben, denn es ist dein Weg, den du da machst.
Ich mag dir hiermit lediglich mitteilen, dass ich es gerade ausprobiere.
Ich bin ein Pioniere, der sich auf diesen Weg gemacht haben.
Das schöne ist, dass ich mir wünsche, dass alle Menschen davon berührt werden.
Ich bin mit allem verbunden, was ist.
Auch alles, was hier auf der Welt und in den Universen existiert, wird davon berührt.
Ich berühre etwas, und damit berühre ich meine Göttlichkeit, und damit wird auch alles andere im Universum berührt.
Versucht es mal.
Glaubt mir nichts von dem, was ich hier schreibe.
Ich bin ein Tagträumer.
Ich habe Wünsche und Vorstellungen von einer Welt, die wie ein Paradies ist.
Frei von Machtkämpfen und Krämpfen und den damit verbunden Dramen.
Ich schaue, das es mir Wohl ist.
Ich lasse die Sorge los, ob meine oder deine Meinung wohl die richtige sei.
Fröhlichkeit, indem ich einfach bin.
Alles, was mich umgibt, wird davon auch berührt.
Ich überlasse es jedoch dem außen, wie es auf dieses oder jenes, wie ich bin, reagiert.
Ich kämpfe noch, doch wird die Kraft, die ich dafür aufwende, immer geringer.
Ich fange damit an, das ich für etwas anstatt immer gegen etwas kämpfen.
Ich werde mir bewusst das wenn ich für oder gegen etwas kämpfe, es größer wird.
Lasse ich los, wird es klein.
Wenn ich wachse, können es alle anderen auch tun.
Ist das wunderbar???
"Jederman" ist mit seiner eigenen Schönheit, wie er diesen Weg erleben, gefragt.
In der Vielheit wie wir die Dinge erleben besteht die Fülle.
Und so wird durch Individualität auf einmal Vielheit.


Wörter und Interpretationen

Ich habe mir mal einige Worte und ihre Bedeutung angeschaut und wunderte mich immer, wieso es denn da immer so viel Missverständisse gegeben hat.
Kommunikation ist in dieser Welt von enormer Bedeutung, und doch ist gerade sie es, die uns oft in solche großen Dramen führt.
Gerade die Worte, mit denen wir uns versuchen zu verbinden, können so trennend sein, wenn wir alles wörtlich nehmen.
Öffne ich mich und erweitere die Grenzen, wird auf einmal die Freiheit sichtbar, die in allem enthalten ist, was gerade ist.
Ich möchte euch heute mal eine von vielen 1000 Möglichkeiten schreiben, wie ich gerade diese Worte erlebe.

Da gibt es das Wort Engel. Sind es die im Himmel fliegen? Sind es die, die uns beschützen.
Engel und Bengel, habe ich zuviel von ihnen gehört, dass ich mich überhaupt nicht auf sie einlassen kann?
Einige richten ihren Fokus ganz auf sie, so können sie sie sogar sehen.
Ich kann an sie glauben.
Für mich sind sie ein Anteil meiner selbst, und wenn ich mich selbst erweitert habe, dann fällt es mir schwer, diesen Teil von mir selbst zu sehen.
Dadurch das ich mit mir selbst verbunden bin fällt es mir schwer , mich selbst zu sehen.
Fange ich an, mich auf meine göttlichen Gefühle zu verlassen, kann ich sie fühlen ganz in mir, sie sind in mir und kommen doch anscheinend von außen.
Hier ist es sehr hilfreich mich mal hinter die kleine Mauer zu stellen und mich von dort aus zu betrachten.
Ich spüre dann mein erweitertes Sein.
Gespräche mit anderen, können eine Hilfe sein für das, was ich da von mir gebe.
Sie bestätigen mir das es sich anders anhört, anders anfühlt, als wenn ich so "normal" mit ihnen rede.
Es ist eine andere Ebene, von der aus ich dann spreche, und es ist auch für mich neu, und doch bin ich ein Mensch, der in diesem Körper lebt.
Bin ich dann ein Engel? Oder ist es nur ein Begriff, der es dem einen oder anderen leichter macht, Dinge zu verstehen?
Öffen ich mich für alle Möglichkeiten, so kann ich sehen, dass alles seinen Sinn hat.
Ich fühle mich als Mensch, und das ist meine Wahrheit.

Jetzt der Begriff, über den ich schon in meiner Kindheit so sehr gegrübelt habe. Gott ist bestimmt ein Mann oder nicht?
Wenn es ein Mann ist, dann hat er bestimmt auch einen weißen Bart und trägt einen Mantel.
Was mir hier geholfen hat, wieder vertrauen in mein Bild, in diesen Mann zu bekommen, waren die Bücher von Neale Donald Walsch ('Gespäche mit Gott' und 'Freundschaft mit Gott'), von denen ich schon öfter gesprochen habe.
Von dort aus konnte ich wieder neu starten, und seither ist dieser Begriff immer weiter geworden, und ich habe ihn auch für mich selbst annehmen können.
"Ich bin Gott"
ist sehr anmaßend in den Augen von vielen Menschen, doch für mich ist es Realität geworden.
"Wenn ich Gott bin, dann sollte ich doch das und das bewegen, dass es zu einem "guten" Ende käme" sagen mir dann immer die anderen.
Auf dem Weg geht es darum, das wir alle wieder erkennen, was für eine wunderbare Kraft dahinter steht, wenn ich mich selbst als Gott erkenne.
Ist "Ich bin Gott", was für mich so viel bedeutet wie: "ich bin alles was ist, und ich bin verbunden mit allem was ist, was mich in die Lage bringt, auch alles so zu akzeptieren, was ist".
Ich erkenne meine Verantwortung in allem was in mir und um mich herum passiert.
Für mich ist Gott die höchste Form der Freiheit, die es geben kann.
Gott lässt alles offen was ist und somit auch was jeder erlebt.
Er kann sich zwar selbst erleben, doch sich selbst getrennt von allem anderen ist eine Tatsache, die dazu geführt hat, dass sich ein Teil Gottes abgespalten hat.
Nach der Trennung ist es ins Nichts gefallen.
Von dort aus haben wir die Erfahrung des Getrennt sein von allem was ist gemacht hat, vergessend, dass wir immer ein Teil von allem sind, was ist.
Wir wollten das "Getrennt sein" von diesem "Gott sein" erleben, was uns zu der Annahme geführt hat, dass Gott außerhalb von uns existiert.
Das ist wirklich sehr paradox, und doch macht es Sinn für mich.
Ich finde die Idee Gott zu sein großartig, und ich wünsche mir die Kraft, wieder voll und ganz an zu nehmen und endlich zu mir zu nehmen, anstatt einer Kirche das Recht der Interpretation zu geben von dem, was ich bin oder nicht bin.
Gott ist alles, was ist. Er/Sie/Es ist alles, was ist, und damit bin ich alles.
Ich bin Schöpfer und Zerstörer gleichermaßen.
Ich bin der Anfang und das Ende, und das ist erst jetzt am entstehen.
Ich komme zurück zu dem, der ich bin.
Ich hebe meinen Egoismus wieder hervor, und ich traue mich, meine Macht zu sein.
Ich gehe in voller Verantwortung in den Tag und bin ganz einfach.
Ich Träume eine Welt, in der ich glücklich bin, und das, was mich wirklich glücklich macht, ist, wenn alles um mich herum Glückseligkeit ist.
Alles ist genau das, was es in seiner schönsten Form sein kann.
Ein Baum ist hier schön, und ich erkenne die Schönheit in einem Regentag genauso an wie meine Müdigkeit.
Ich ändere meine Maßstäbe und sehe, dass es da immer Glückseligkeit gegeben hat.
Nur meine Sichtweise hat mich davon getrennt.
Falle ich in ein Drama, so ist es meine Entscheidung.

So ein schönes Wort. Was heißt denn Drama.
Ich erkenne das, was gerade mit mir passiert, nicht an.
Ich glaube, dass es doch anders aussehen sollte, und versuche, mich gegen das zu wehren.
Ich komme ganz einfach aus diesem Drama heraus, indem ich es annehme.
Depression verschwindet in dem Moment, in dem ich sie frei gebe.
Depression ist Unterdürckung von dem, was ist. Höre ich auf, es zu bewerten, komme ich wieder in meinen natütlichen Zustand des Seins herein, in dem ich einfach bin.
Dort gibt es kein Drama, dort gibt es keine Depression, dort gibt es keine Angst.
Und das sagt sich alles so leicht von jemandem, der nur noch wenig Angst hat.
Vor allem, weil ich doch von meinen Glaubenssätzen so beeinflusst bin.
Angst hilft mir in der Gefahr. Es ist das, was mich beschützt.
Schaue ich mal wirklich, was Angst in der Zeit, in der ich gerade lebe, wirklich mit mir macht.
Welche Macht ich dieser Angst gebe und was ich für eine riesen Kraft aufwende, gegen diese Macht an zu kämpfen.
Ich träume von einer Welt, in der ich bin, frei von Angst und Depression, und dann lebe ich sogar danach, indem ich schaue, was ich gerade jetzt in diesem Moment mache.
Natürlich ist es einfach für mich, denn ich lebe für mich allein, und ich habe keine Verpflichtungen.
Ich bin der, der ich bin, und dann nehme ich das an, was ist.
Ich neige dazu, paradox zu handeln. Bin ich zufrieden mit allem was ist, lebe ich in der Fülle, frage ich mich, was es denn wohl ist, dass ich so zufrieden bin.
Ich kann es kaum glauben und erschaffe mir lieber ein Drama, als genau das zu genießen.
Ich war so sehr darauf trainiert, mich dort wieder raus zu holen, denn ich verwechselte Zufriedenheit mit Langeweile.
Ich hatte wunderbare Beziehungen und konnte es nicht glauben, also erschuf ich ein Drama.
Ich wollte meine Ruhe haben, um zu schreiben, und als ich diese Ruhe hatte, machte ich alles, nur um diese scheinbare Leere nicht spüren zu müssen.

Begriffe habe ihren Sinn, doch frage ich mich immer mehr, ob die Bedeutungen, die ich ihnen gegeben habe, für mich immer noch stimmen.
Angst in der Zeit hat sehr an Bedeutung verloren, denn ich bin sicher.
Ich habe alles, was ich brauche, und kann mir sogar noch mehr erschaffen, weil ich es verdient habe, dass ich im Reichtum bin.
Je mehr ich habe, desto mehr kann ich geben.
Je mehr ich für mich in diesen sicheren Raum gehe, desto mehr können sich andere dahin bewegen.
Ich träume von einer Welt, in der alles vorhanden ist, in der ich gesund bin, in der ich entspannt bin, in der ich selbstbewußt auftrete und andere anstecke, ebenfalls so selbstbewußt zu sein, in der ich voll bin mit allem, voller Güte für mich und für andere.

Fülle ist auch so ein Wort, was wir oftmals nur in weiter Ferne sehen.
Schaue ich mich einmal um, dann sehe ich, dass Fülle mein Leben ist.
Ich bin voll von Gesundheit, ich bin voll Liebe für mich und für andere, ich bin voll in meinem Leben und in der Möglichkeit, mich aus zu drücken.
Reichtum besteht für mich in allem, was ist, und wenn ich begreife, dass ich mit allem verbunden bin, was ist, dann spüre ich auch, dass alles, was ist, die Fülle ist, in der ich mich immer aufhalte.
Ich brauche mich lediglich zu öffen für das, was ist, und schon bin ich gesund in dem, wie ich bin, und mit dem, was ist.
Verschiebe ich die Vorstellung von dem, was Fülle ist, und begreife, dass was ich bin, gesund ist, kann ich mich ganz auf meine göttliche Intelligenz konzentrieren und die Fülle in allem, was ist, erkennen.
Reichtum bestimme ich selbst.
Ich selbst entscheide mich, und ich allein stelle fest, was ich in meinem Leben erleben möchte.
In der Zeit, in der alles sicher ist, ich frei von Angst bin, und ich mich selbstverantwortlich zeige für das, was mit mir passiert, komme ich wieder zurück zu meinen Gefühlen, die Glückseligkeit bedeuten.
Dafür brauche ich keine Vorausetzungen mehr.
Ich lasse einfach all die Dramen und Ängste los, ich erlaube mir ganz, der/die zu sein, der/die ich bin.
Tod ist das, was als das Ende bezeichnet wird.
Vor diesem Ende haben wir so eine große Angst, dass wir sogar unsere Augen verschliessen.
Wir lassen oft Menschen, die schon längst gehen wollen, solange am Leben, weil wir immer das, was wir gerade erleben, für das beste halten.
Dabei ist der Tod das natürlichste was es gibt.
Jeden Tag sind wir davon umgeben, und es ist wichtig, dass es den Tod gibt.
Gäbe es den Tod nicht, gäbe es auch keine Möglichkeit für einen Neuanfang.
Lasse ich Altes sterben, kann Neues entstehen.
Weil ich immer nicht weiß, was denn so dahinter passiert, halte ich lieber an Altem fest, und verhindere so, dass Neues entsteht.
In einer Dualen Welt, in der ich immer noch lebe, gibt es ein hier sein und ein dort sein.
In einer Welt, von der ich träume, gibt es einen Tod, ohne dass wir diese Welt verlassen müssen.
Ich lasse einfach Altes los und entscheide mich, mich in ein Neues, was ich mir wünsche, ein zu lassen.
Dabei geht es nicht mehr um besser oder schlechter, es geht einfach nur um etwas Neues, was ich erleben möchte.
Ich kann dann auch zum Alten zurück kommen, mit einer neuen Erfahrung mit einer Erweiterung von mir selbst. Und kann dann so das Alte neu erleben.
Alles verändert sich in dem natürlichen Verlauf von allem, was ist.
So kann ich die Angst vor dem Tod sein lassen und einfach in allem sein, was ist. Einfach einatmen, ausatmen und genießen, egal was ist.
Sterben, entstehen und vergehen wird so zu meinem natürlichen Sein.

Mutter ist ein schönes Reizwort für viele.
Doch was ist denn diese Mutter, vor der sich sogar die Kirche so sehr fürchtet, dass sie alles zum Vater machte, und glaubte, ihm damit die Macht zu geben.
Die Verbindung Mutter-Erde war für mich eine der schönsten, die ich in der letzten Zeit gemacht habe.
Und dennoch kann ich sehen, wie die Mütter weinen, wenn ich sie verlasse.
Entscheide ich mich, ein eigenes Leben zu gestalten, bleibe ich mit der Mutter Erde, von der ich mich so weit entfernt habe, immer verbunden.
Ich habe Entscheidung getroffen, das ich hier auf diesem Planeten meine Erfahrung machen möchte.
Ich komme aus der Mutter, ich lebe auf der Mutter Erde, und ich kehre in den Schoss der Mutter zurück, wenn ich sterbe.
Asche zu Asche, Staub zu Staub.
Nehme ich meine Mutter an mit all ihrer Liebe und all ihrer Bedingungslosigkeit, dann nehme ich auch mich selber so an, wie ich bin.
Mutter, ich liebe und umarme dich. Auf dir und mit dir mache ich meine Erfahrungen.
Durch dich habe ich die Möglichkeit erhalten, mich aus zu drücken.
Danke.

Manipulation

Manipulation ist doch in seinem Ursprung: Mit der Hand bewegen.
Öffne ich mich für die Erweiterung dessen, was an Kraft hinter diesem Wort steht, kann ich sehen, dass ich mein Leben wieder in meine Hand nehme.
Ich nehme die Verantwortung für mein Leben, indem ich es modelliere.
Die einfachste Möglichkeit, das zu tun, ist, die Kraft der Imagination ein zu setzen.
Die Kraft der Imagination ermöglciht mir einfach, mich von Punkt a nach b zu bewegen, indem ich mir die einfachste Möglichkeit vorstelle, wie ich von a nach b komme.
Einfach "Skotty beem mich weg", und schon bin ich da, wo ich hin möchte.
Das ist etwas, was ich mir schon immer vorgestellt habe.
Ich manipuliere mein Sein mit der Kraft der Gedanken und lasse die so frei, wie es nur geht.
Ich träume eine Welt, in der ich mich frei bewegen kann, und lasse dann los, damit es passieren kann.
Wunderbar.
In dieser Welt mache ich Probleme zu Aufgaben und nehme die Trauer an, weil sie ein natürlicher Ausdruck für mein Entstehen und Vergehen ist.
Ich nehme meine Wut an, denn sie ist oft versteckt hinter der Trauer.
Nehme ich die Wut an, so verändere ich die Maßstäbe von dem, was ist. Wut kann einfach sein, und wenn sie einfach ist, kann sie auch einfach wieder gehen.
Oh, das ist gewaltig, in dem Moment, in dem ich das schreibe, spüre ich ganz deutlich, wie etwas in meinem Körper berührt wird.
Es fühlt sich an, als ob meine Füße einschlafen und jetzt wieder aufwachen.
Atmen, und dann weiter gehen. Das, was hier mit mir passiert, ist sehr kraftvoll, ohne dass ich Kraft benutze.
Ich kann es im ganzen Körper spüren.
Ich lasse los, und damit spüre ich, wie sich alte Blockaden lösen.
Heilung pur, einfach indem ich das hier aufschreibe.
Lachen, Weinen, wie schön wäre ein Welt, in der es nätürlich sein kann, dass wir, wann immer wir uns danach fühlen, einfach los heulen.
Ich habe in letzter Zeit von vielen gehört, die einfach so mal losheulen.
Ich spüre einfach so immer wieder, wie Tränen rollen, und ich freue mich, dass ich wieder so sensibel geworden bin, dass ich mich wirklich freuen kann, und dann auch wieder einfach so berührt bin, dass ich wieder weine.
Wieviele Männer durften nicht weinen, weil es angeblich nicht männlich ist.
Ich bin froh, dass ich so weiblich bin, dass ich jederzeit wieder weinen kann.
Ich lache laut und nehme die Antwort von anderen, für die es einfach sehr laut ist.
Ich bin in meiner Kraft, und ich kann sehen das es viel umhaut.
Und da ist sie wieder, die Notwendigkeit egoistisch zu sein.
Es geht für mich um Ausdruck, dass ich ganz werde, dass ich meine Kraft annehme in allem, was ist.
Faul sein gehört auch in diese Sparte, die ich mir mal angeschaut habe, und ich erkenne da einen Wunsch, den ich mir selbst ganz lange nicht erlaubt habe.
Jedes mal, wenn es zu lange war, dass ich faul war, wollte ich unbedingt etwas ändern.
Doch für wen tat ich es?
Für mich war es okay, und nur darum geht es, es geht darum, dass ich für mich erkenne, dass es etwas ist, was ich mir schon ganz lange gewünscht habe.
Auch lange schlafen und dann richtig ausgeruht durch den Tag gehen.
Zurücklehnen und einfach sein war lange mit einschlafen verbunden, weil ich mich total ausgepowert hatte.
Jetzt, wo ich ganz bei mir bin, schlafe ich mal viel, mal wenig und bin einfach.
Jetzt, wo ich ausgeruht bin, bin ich unabhängig von einem Begriff wie Zeit.
Dieses Gefühl, keine Zeit zu haben, ist für mich von einer anderen Bedeutung geworden.
Ich nehme mir Zeit für mich.
Ich habe so viel Zeit wie ich möchte, denn dieses Gefühl, keine Zeit zu haben, ist nur eine Illusion, weil ich mich der Illusion, dass es Zeit überhaupt gibt, hingegeben habe.
Ich habe Zeit, weil ich sie mir nehme, und ich nehme sie für mich ganz allein.
Ich nehme sie für das, was ich möchte.
Ich übernehme die Verantwortung für das, was mit mir und was mit meinem Leben passiert.

Ich habe ein hervorragendes Jahr 2004 hinter mir, und an dieser Stelle möchte ich allen danken, mit denen ich dieses Jahr teilen durfte.
Ich habe viele neue Menschen kennen gelernt und habe mich viel in der Welt bewegt.
Ich habe altes losgelassen und mich auf neues eingelassen. Ich bin erfreut über das, was ich in diesem Jahr alles erleben durfte.
Ich kann immer mehr erkennen, wie Schöpfung funktioniert, wie leicht es sein kann, wenn ich altes los lasse, und wie erfüllend es sein kann, nichts zu tun.
Mit einiger Übung kann ich dieses "Nichts tun" in seiner Schönheit annehmen.
Der Begriff "Neue Energie" hat in meinem Leben Einzug erhalten, und je mehr ich mich darin bewege, desto mehr stelle ich fest, dass sie gar nicht so neu ist.
Sie ist einfach anders als bisher, und sie wurde nur von wenigen genutzt.
Doch seit Urzeiten bin ich damit verbunden.
Ich habe nur vergessen, dass es diese Möglichkeiten gibt.
Stattdessen habe ich mich lieber auf Rache und Vergeltung konzentriert und habe damit das alte Spiel von Schuld und Sühne immer weiter gespielt.
Das hat mich davon abgehalten, in die Erweiterung zu gehen.
Das hat mich festgehalten in der Angst. Da habe ich mich klein gemacht.
Ich habe mir die Erfahrung der Begrenzung geschenkt.
Das hat mir die Möglichkeit gegeben, das ich in der Illusion leben und Erfahren konnte.
Jetzt habe ich die Möglichkeit wahr genommen, mich wieder ganz um mich selbst zu kümmern.
Was mich weg davon bringt immer im Außen die Schuld zu suchen.
Das bringt die Freude zu mir zurück, und ich bin so leicht seither.
Ich bin wieder sensibler geworden, was manchmal sehr intensiv sein kann.
Ich spüre schneller, wenn, wo und wann ich mich selbst belüge, und das bringt mich mehr zu meiner eigenen Wahrheit.
Und die verändert sich ständig.
Mit jeder neuen Erfahrung, die ich mache.
Langeweile gibt es daher nicht mehr für mich, da ich immer im Sein bin, und Langeweile nur ein Spiel war, was ich gespielt habe.
Eine Art Bewegungsförderer, der mich an diesen Punkt, an dem ich jetzt bin, gebracht hat.

Schule, Kinder und Indigo

Schule, Kinder und Indigo sind dann noch 3 abschließende Begriffe, die ich hier gern erweitern würde.
Schon in der Bibel hieß es: werdet wieder wie die Kinder.
Für mich war es ein Wunsch, den ich mit 18 Jahren äußerte, dass ich so lange wie möglich Kind bleiben wollte, was mir dann auch bis 36 gut gelungen ist.
Dann habe ich mich kurz entschlossen, 2 Jahre Erwachsen zu werden, und befinde mich seither in der Rente.
Ich fand das so stark, damals gab es eine Reklame in der ein Opa seinen Enkel fragte, was er denn gern sein würde, und das Kind antwortetet ganz spontan.
Es wollte gern Rentner sein.
Ich fand das so toll, dass ich es für mich übernommen habe. Ja, die Vorstellung versorgt zu sein, und dann mit meiner Zeit das zu tun, was immer ich möchte, fand ich gut.
Das bringt mich dazu, mit dem Begriff Schule mal so richtig auf zu räumen, und in dem Moment, wo ich das gerade schreibe, merke ich, wie die Infos schneller kommen wollen als meine Finger sich bewegen. Und trotzdem versuche ich, im Fluss zu sein.
Nun es hieß mal, wir lernen nie aus, und das kann ich bis zum heutigen Tag unterstreichen.
Ich wünschte nur, das würden unsere Kultusminister und alle, die meinen, sie hätten die Bildung gepachtet und müssten sie in ein Gebäude, was sie Schule nennen, stecken, sich mal entspannen und dann sehen, dass es immer weiter geht.
Es geht um die Erfahrung, und wenn wir dann noch begreifen, dass es weder Schüler noch Lehrer gibt und dass die Indigos deshalb hier auf dieser Welt sind, damit wir In Dich go (gehen), dann haben wir die Chance, den Begriff Schule auch wieder neu zu fassen.
Schule kann Spass machen, das habe ich erfahren, als ich die Schule des Lebens betreten habe.
Ist mir jedoch erst bewusst geworden, als ich diese Gebäude nach 14 Jahren verlassen konnte.
Nun, ich habe es mir ausgesucht, und ich habe mich dort auch größtenteils selbst verwirklicht, weil es damals noch keine Gelegenheit gab, mein Sein anders aus zu drücken.
Ich war Schulsprecher, und ich habe Dinge in die Wege geleitet.
Ich konnte immer schon gut mit Geld um gehen, auch wenn ich immer nicht so viel hatte, weil ich es immer wieder weg gegeben habe.
Es konnte so auch immer wieder zu mir kommen, und das hat mich zu der Erfahrung gebracht, dass immer genug da ist.
Es war für mich wichtig, dass ich in dieser Schule, die sich Leben nannte, immer für mich selbst verantwortlich war.
Ich bin von zu Hause ausgezogen und habe bis heute nur einmal Geld von meinem Vater geliehen, und sonst immer alles selbstverantwortlich verdient.
Für alles, was ich wollte, war es immer da.
Doch, da ich ein bescheidener Mensch bin, war auch immer nur das Nötigste da.
Für mich habe ich immer das Beste daraus gemacht, und ich bin viel gereist.
Ich habe mich durchgeschlagen, und diese Schule war es, die mir die Erfahrungen gebracht hat.
In dieser Schule habe ich Englisch auf der Strasse gelernt, weil ich es brauchte, um mich mit den Menschen, mit denen ich zusammen war, unterhalten zu können.
Ich war viel mit Menschen mit Behinderung unterwegs und habe dadurch gelernt, dass das, was wir wirklich wollen, möglich ist.
Ich begreife heute, dass es eine neue Form des Lernens gibt.
Es ist etwas, was mir durch mein Vertrauen, das ich es kann, geschenkt wird.
Bin ich überzeugt davon, dass es geht, dass ich alles kann, was für mich wichtig ist, kann ich auf einmal englisch sprechen, wie es für die Situation angemessen ist.
Die Schule kommt von innen, und sie kommt von der Motivation und nicht durch Zwang.
Es entsteht durch Motivation, und Noten waren für mich noch nie ein System, was wirklich zur Motivation ausreichte.
Es gab da die Motivation, für mich etwas zu erfahren oder ein Buch zu lesen.
Doch warum sollte ich es für die Schulaufgaben machen.
Doch war ich immer angepasst genug, um gerade noch den Abschluss zu schaffen.
Was mit der Indigo Energie uns jetzt zur Verfügung steht, ist weit mehr als das.
Es ist die Möglichkeit, Grenzen zu sprengen.
Und wenn ich dann noch die Möglichkeiten einer modernen Erziehung wie Computer, Taschenrechner und Spracherkennung dazu nehme, kann ich zu Dimensionen vorstoßen, die viel größer sind, als ich es jemals in meiner eigenen Schulzeit erleben durfte.
Da, wovon ich träume, ist ein Platz, an dem Kinder wieder Spaß haben, an dem sie nach ihren Fähigkeiten das lernen können, was sie sich wünschen, dass sie lernen, Verantwortung zu tragen für das, was sie dort machen, und dann ihr Leben in die Hand nehmen.
Ich habe das Vertrauen darin, dass sie in der Lage sind, sich auf ihren Weg zu machen. Befreie ich mich von der Angst, dass sie etwas verpassen könnten, und ermögliche ihnen das, was ich mir als Kind auch immer gewünscht habe.
Viel Zeit zum spielen mit dem, was ich immer für schön hielt.
Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch, denn ich bin auch an diesen Punkt gekommen. Doch kann es viel einfacher gehen.

Ich lebe, warum sollte ich mich dann erst von einer belasteten Kindheit befreien, um dann der Ausdruck vollkommener Freiheit zu werden.
Die Energien sind jetzt dafür da, dass ich mich auf meinen Weg mache.
Ich wünsche mir Gesundheit, ich wünsche mir Selbstbewußtsein in einem Leben voller Fülle und wunderbaren Beziehungen zu allem, was ist.
Das war das Jahr 2004, und das, was ich mir für 2005 gerade jetzt kreiere, ist noch kaum in Worten auszudrücken.
Das, was ich bisher gesät habe, ist die Grundlage für alles, was ich jetzt erschaffe.
Ich kann immer jetzt damit anfangen, altes Los zu lassen.
Ich brauche dafür keinen Jahreswechsel. Ich bin für mich immer im Moment des Hier und Jetzt.

Viel Spaß in 2005, bis zum nächsten Bericht Herz und viel Lachen.
Ich Bin
Tom



Seitenanfang